Opel Studie OPC X-Treme Sternenflug

Der Astra könnte demnächst abheben. Auf dem Genfer Salon (1. bis 11. März) zeigen die Rüsselsheimer die Sportwagen-Studie OPC X-Treme auf Basis des Opel Astra Coupé.


Mit der Weltpremiere des knallrot lackierten Renners möchte Opel ein "Bekenntnis zum Motorsport ablegen und seine technologische Kompetenz unter Beweis" stellen, sagt OPC-Chef Volker Strycek. Das Kürzel OPC steht für Opel Performance Center und bezeichnet die Motorsport-Abteilung der Marke, deren Image derzeit eher im Kriechgang vorwärts kommt. Studien wie der X-Treme sollen das möglichst rasch ändern.

Opel Studie OPC X-Treme: Mehr als 300 km/h schnell

Opel Studie OPC X-Treme: Mehr als 300 km/h schnell

Technisch basiert der Wagen auf dem Astra-Coupé-Rennwagen, der von Opel in der DTM eingesetzt wird. Für den Antrieb bedeutet dies: In der Studie steckt der gleich V8-Motor mit vier Liter Hubraum wie im DTM-Modell. Die Maschine entwickelt stattliche 444 PS (326 kW) und verfügt über ein maximales Drehmoment von 530 Nm bei 4800 Umdrehungen pro Minute. Damit wird der Hecktriebler, der mit einem Sechsgang-Getriebe ausgerüstet ist, mehr als 300 km/h schnell. Eine exakte Angabe vermeidet Opel, aber in diesem Tempobereichen sind ein paar km/h mehr oder weniger ohnehin zu vernachlässigen.

Das auffälligste Merkmal des nur 1,29 Meter hohen Renners sind die beiden Flügeltüren, die mit Hilfe von Gasdruckstoßdämpfern sanft nach oben schwenken. Eine üppige Spoilergalerie lässt den Eindruck entstehen, das Auto sitze direkt auf dem Asphalt. Tatsächlich jedoch steht es auf 245er- (vorne) und 285er-Gummiwalzen (hinten). Opel betont, dass es sich bei der Studie X-Treme um einen straßentauglichen Zweisitzer mit reinrassiger Renntechnik handelt. Ein weiterer Fall von Crossover-Autobau.



© SPIEGEL ONLINE 2001
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.