Machen Sie es sich doch viel einfacher, lieber Autor! Dort, wo ich in den Bergen hingehe, fährt keiner mehr mit dem Fahrrad hin. Halten Sie es doch einfach ebenso.
Freiheit
Das alles ist klar geregelt, und der Ruf nach weiteren Verboten ist typisch.
Dann bin ich auch für Kontingente für Wanderer!
Man kann seine Ansprüche die man an sich selber hat nicht auf andere übertragen.
Dann seien Sie doch so ehrlich sagen Sie, dass Sie ein Bier wegen dem Alkohol trinken wenn ein alkoholfreies nur die Schorle ersetzt. Und dann ist es ja auch völlig in Ordnung zu meinen wer den Berg rauf will muss sich anstrengen (oder auf der Straße fahren). Radfahrer auf Wanderwegen in den Bergen finde ich grundsätzlich grenzwertig wenn es enge Wege sind weil die Geschwindigkeiten auf dem Rad, noch dazu mit E-Motor, doch andere sind als zu Fuß. Ich käme auch nie auf die Idee mit einer Enduro auf dem Fußweg den Berg hinauf zu fahren, die E-Bikes gehen ja in diese Richtung, wenn auch leiser. Aber ob man Berge wegen der Anstrengung hoch fährt oder nur wegen der Landschaft und guten Aussicht sei doch jedem selbst überlassen. Man kann die Bergwelt auch ohne Anstrengung genießen, da gibt es keinen zwingenden Zusammenhang denn schön ist es meist auch wenn man entspannt nach oben kommt. Manche nehmen sogar eine Seilbahn, das muss ja in Ihren Augen eine Todsünde sein.
Ich fürchte hier wurde etwas grundsätzlich mißverstanden. Wer glaubt, dass es beim Mountainbiken darum geht den Berg hochzukommen, sollte sich beim Alpinen-Ski fragen, wie die ganzen schicken Ski-Abfahrer mit ihren Kosmonautenstiefeln und schweren Ski die steilen Abhänge hoch kommen, die sie dann sehr elegant und halsbrecherisch wieder runterfahren (von den Snowboardern mal gar nicht zu reden).
Die Antwort besteht aus lärmenden, umweltzerstörenden Ski-Lift Anlagen, sehr teuer, sehr frustrierend wegen dem Anstehen.
Mich würde interessieren wie alle, die hier für Antwort 2 gestimmt haben dazu stehen. Alles Ski-Langläufer ?
Der Mountbiker will in der Regel schnell und elegant den Berg hinunter (Downhill-Fahren). Um hinaufzukommmen, muss er schwitzen oder wie auf dem Monte Blado (Gardasee) den Lift benutzen, oder benutzt ein EBike.
Vielleicht sollte der Herr Autor seinen Kulurkonverstismus ein wenig überdenken oder Position zum Ski-Abfahren beziehen.
Genau!
Ich teile die Meinung des Autor. Bis auf den Vergleich von Kölsch mit Bier vielleicht. ;)
Aber Spaß beiseite, ich finde sogar, dass die ganze Stromradlerei eine der wenigen verbliebenen umwelttechnisch vertretbaren Fortbewegungsarten zur ökologischen Katastrophe verkommt!
Als Rehamaßnahme kann man sowas durchaus verstehen, aber sonst...
Ach ja, jedes Watt, das aus dem Akku kommt, gleibt als Fett auf der Hüfte des Stromradlers - denkt mal drüber nach. Anders gesagt 50km mit 50% Akkuunterstützung sind weniger als 30km per Fahrrad.
Für mich ist die E-Unterstützung eben eine Unterstützung, in unserer bergigen Gegend.
MB, mit E-Unterstützung odcer nicht, haben auf Wandcerwegen nichts zu suchen.
Schlimmer noch waren bis vor wenigen Jahren diese Stinker- und Knattermotorrädern...
Und gefährlich noch dazu - besonders, wenn man mit Kindern unterwegs ist!
...ich stimme Ihnen voll und ganz zu. Denn nichts ist peinlicher als Typen in Renn/Sportklamotten auf einem zur Rennmaschine getrimmten E-Bike.
Typischer Beitrag eines im Wortsinn 'Unerfahrenen', leider. Unerfahren natürlich nur in Bezug auf Efas, wie ich sie nenne, analog zu Mofas, denn der Begriff Pedelec wird sich sicher nicht durchsetzen. Der Tenor des Artikels ist einmal mehr schwarz oder weiß, ganz oder gar nicht. Wer sich nicht 'richtig' quälen will, soll mit seinem Bike bitte woanders fahren und hat kein Recht auf geile Abfahten!? Tut mir leid, aber das ist Unsinn!
Das Wichtigste: Ein Efa ist ist immer noch ein Fahrrad und kein 'Mofa', also kein voll elektrisch angetriebenes Fahrzeug. So aber liest sich der Artikel. Ich fahre ein Fully als Efa, und es macht nicht nur großen Spaß, sondern ich entscheide selbst und immer wieder, wann ich wieviel Unterstützung des Motors in Anspruch nehme. Ich fahre genauso sportlich und fordernd wie mit einem normalen Rad, aber ich bin wesentlich schneller! Und das genau ist der Spaßfaktor! Soll sich doch jeder den Berg hochquälen wie er will; mit über 60 muss ich mir nicht mehr 100 % Leistung abverlangen, sondern da reichen 60 % mit 40 % Unterstützung! Wenn jemand damit ein Problem hat, ist es seine Sache.
Die Touristengebiete werden mangels Schneesicherheit in Zukunft mehr Alternativen brauchen, da kommen die E-Bikes gelegen, braucht man doch schon bei leichten Steigungen enorm mehr Leistung um vorwärts zu kommen. Die Gegenden die keine Probleme mit Liftanlagen, Waldschneisen und Schneekanonen mit Speicherseen und kilometerlangen Leitungen haben werden auch Elektroradler fördern wenn es Geld bringt.
Wie sehr sich die Leute Berge "ehrlich" hochmühen wollen erkennt man am Verhältnis der Abfahrer zu Skiwanderern.
Artikel über E-Bikes haben oft seltsame Passagen: "habe ich mir einmal das E-Bike eines Nachbarn ausgeliehen. Es war erstaunlich, wie schnell und problemlos ich die hügelige Strecke in den nächsten Ort bewältigte." Ein Motor hilft mir bei beschwerlichen Arbeiten - erstaunliche Erkenntnis.
Meiner Meinung nach haben Räder im Wald nichts zu suchen. Ob mit oder ohne E.
Echt jetzt ?
Ich liebe es mit meinem E-Bike, bevorzugt an langen gleichmäßigen Steigungen, "traditionelle" MTB Fahrer in ihren bunten Outfits, mit einem breiten Lächeln im Gesicht, zu überholen. Ich kann ihren Schmerz und Ihre Wut spüren, und denke mir, was für ein gelungener Spaß. Der Autor gehört zu der Gruppe von Menschen, bei denen Bewegung und Sport immer mit Qual verbunden sein müssen. Für mich steht immer die Freude im Vordergrund.
Aber nur so...
... kann ich gemeinsame Touren mit meiner Frau unternehmen. Sie mit, ich ohne Motor.
Der Artikel ließt sich wie ein klarer Mangel an Toleranz. Noch ist das e-bike nicht in den Köpfen aller angekommen auch als Sportgerät. Ein e-Mountainbike nimmt die Spitzen aus der Belastung und verteilt sie auf eine wesentlich größere Strecke.
Und ob jemand per Seilbahn, Auto, eBike, MTB oder zu Fuß einen Berg hoch kommt ist doch wohl eine reine Frage seiner persönlichen Präferenz. Sich darüber lustig zu machen weil mein vermeidlich sportlicher ist, ist zumindest fragwürig.
Für mich ist bislang ein E-Bike auch nichts, aber jeder soll machen, was er will. Und E-Bikes haben sicherlich berechtigtere Einsatzmöglichkeiten, als sich ohne Training wie nen Profi vorzukommen.
In der Tat rollen immer mehr von diesen Möchtegernpedaleuren pseudosportlich rum und klemmen sich in Alditrikots bei einen in den Windschatten oder wollen einen abkochen...immer in der Hoffnung, dass man ihr 200 Watt Motordoping nicht erkennt. Bei denen bekomme ich ne Mischung aus Fremdschämattacke und Bock, gleich die Panigale zum "Vergleich" heranzunehmen.
Aber gut, wer´s braucht und nötig hat.
Dieser Beitrag zeigt wieder mal, dass der Autor nicht die geringste Ahnung vom Radfahren hat. Und schon gar nicht von Toleranz oder versteht was dahinter steckt. Er schreibt selbst, dass er in 2 h den Ventoux hochgefahren ist. Toll, er hat 2 Stunden "Spaß" gehabt und dann noch 20 min Abfahrt. Der E-Mountainbiker hat halt Kraft für 4 h Berge hochfahren, ist am Ende genauso platt, wie der ohne "E", hat aber doppelt so lange Spaß gehabt. Ganz abgesehen davon, dass auch Touren möglich werden, die sonst wegen der Länge oder Steilheit nicht machbar wären.
Alles gut und sehr richtig, Herr Neukirch. Mir gehen schon E-Bikefahrer schwerstens auf den Nerv, die mich auf flachen Strecken mit einem Affenzahn überholen. Am Berg allerdings sieht es ein bisschen anders aus. Der erschliesst sich mir -radlerisch- eigentlich erst durch den Elektro-Schub. Und das, Herr Neukirch, wird Ihnen vermutlich ganz ähnlich gehen. Wenn Sie nämlich erst mal 65 sind...
Die Geschwindigkeit ist kaum ein Argument....
...es braucht nur den richtigen Biker, der mit dem Mtb auch ohne Motor sehr hohe Geschwindigkeiten erreicht. Ob sich Radfahrer und Wanderer vertragen, hängt wohl sehr von den Teilnehmern ab, es wird natürlich gleich nach irgendwelchen Verboten und Regeln geschrien, das muss wohl heute so sein. Aber lieber Herr Neukirch, ob es Leute gibt, die ein E-MTB benutzen, kann Ihnen doch vollkommen egal sein. Das geht Sie einfach nichts an, was andere machen. Schön, dass Sie den Berg hochstrampeln und Freude daran haben, ich halte es ebenso. Aber mir ist es vollkommen wurscht, ob mich dabei ein E-MTB Fahrer überholt. Jeder wie er will, solange er die anderen dabei in Ruhe lässt, oder gar auf deren Rücksichtnahme angewiesen ist. Nicht wahr? Soll ja ein freies Land sein.
Der wandernde Autor hat sich vermutlich schon dadurch den ganz ursprünglichen Naturfreuden entzogen, daß er Wanderschuhe mit fester Sohle und eine Funktionsjacke getragen hat. Möglicherweise war sogar Goretex im Spiel. Wie sehr mußte er dadurch auf die ursprüngliche Erfahrung des Durchnässens und Frierens sowie wunder Füße verzichten, die doch die Generationen vor uns so gerne ertragen haben. Welcher Verlust an Ursprünglichkeit! Hatte er darüber hinaus gar ein Mobiltelefon mit, nur für den Fall der Fälle? Dann hat er mutwillig die Chance vertan, bei einem Beinbruch die wahre Natur der Alpen kennenzulernen. Wie Ötzi sein Outfit wohl kommentiert hätte?
Es ist doch ziemlich egal, wie man den Berg erklimmt, so lange man Rücksicht auf Natur und andere Naturfreunde nimmt. Eine Vorfahrt sollte es weder für Wanderer noch für Radfahrer geben. Ich bin einbegeisterter Mountainbiker und habe Spaß dabei - mit und ohne Motor, möchte aber auch, wenn ich zu Fuß unterwegs bin nicht, dass ein Radler mit Affentempo an mir vorbeischießt. Herr Neukirch denkt da ziemlich eingleisig.
Aus der Sicht des Wanderers sind E-Räder auch nur Fahrräder. Meiner Meinung nach sollten die schlicht gleich behandelt werden, denn der sportliche Anstrengungs-Aspekt ist allen außer den Radlern selbst völlig schnuppe.
Nunja
Der Argumentation des Autors folgend müsste er sein Radl wegwerfen und laufen. Besser noch: Klettern. Ein Mountainbike ist ein Sportgerät kein Natueeroberungsgerät. Das e-bike ermöglicht es, ungleichen Trainingspartnern zusammen zu fahrrn, egal ob alt/jung oder Menschen mit weniger Zeit zum Trainieren mit Konditionsfreaks. Man kann auch mit der gleichen Anszrengung den Berg hoch. Nur halt a bisserl schneller. Ich habe in meinem Leben einige Sportarten betrieben. Als Jugendlicher auf einem 3000 DM-Pferd gegen Geschäftsleute mit 200.000 DM-Pferden. Oder gegen Weltmeister, die in solchen Parcours ihre jungen Pferde mitnahmen. Und ich habe gelernt: Je besser desto souveräner, desto weniger überheblich. Gelebte Überheblichkeit erzählt immer eine Story über einen selbst, die besser unausgesprochen hätte bleiben sollen.
Ich fordere Versicherungskennzeichen und Helmpflicht für elektrifizierte Räder - wie sie auch für Mofas galt!
Lift - E-Bike - Helicopter-Biking
Alles nichts fuer mich. Ich fahre auch nicht mit dem Auto zum Radeln.
Aber ich toleriere die Lift, E, Helicopter-Biker.
Da wo ich radele sind sie eine Minderheit.
Das Niveau auf SPON sinkt leider immer mehr. Tenhagens dünne Textlein und dann auch noch so polemisch und unqualifiziert geschriebene Artikel wie dieser hier.
Zum Thema: Das E-MTB ist eine neue Art von Sportgerät, welches das normale MTB in meinen Augen nicht zwangsläufig ersetzt. Es erschließt neue Möglichkeiten - ein deutlich größerer Aktionsradius, Strecken, die sich sonst nur unter größten Mühen erschließen lassen und längere Touren bei größerem Genussfaktor. Für die normale Feierabendrunde und Touren bis 2-3 Stunden ist das klassische MTB unverzichtbar. Beides zusammen ergänzt sich aber perfekt.
Es ist doch ganz einfach: Outdoorsport und Radfahren sind zum Trend geworden. Und Leute die Trends folgen gehen da anders heran als Liebhaber. Wer dem Trend folgt will sich das Erlebnis möglichst einfach erkaufen, mit möglichst wenig Anstrengung. Der Liebhaber sieht es als Ganzes. Wie für den Oldtimer-Liebhaber das Schrauben dazu gehört gehört beim Outdoor-Liebhaber die Anstrengung dazu. Und die elektrischen Mopeds sind da ja nicht das Einzige. Schon seit einiger Zeit breiten sich die Klettersteige immer weiter aus. Ein Set im Globetrotter gekauft, ein Halbtagskurs und schon kann man vermeindlich sicher auf Leitern und Haken durch die senkrechte Wand laufen. Das E-Bike ist das gleiche. E-Bike gekauft, und schon kann man ohne Training die Berge hoch fahren.
Und es ist absolut nachvollziehbar dass sich Liebhaber dadurch gestört fühlen. Es stört die Exklusivität, die Ruhe und auch das Erfolgserlebnis und die Bestätigung. Kein Rennradfahrer stört sich an Motorrädern. Die knattern vorbei, sind in Abfahrten nicht im Weg, und oben auf dem Pass witzelt man sogar noch miteinander rum. Aber sie sind halt als Motorräder erkennbar, ein anderer Sport. Bei den Elektromopeds ist es was anderes. Sie erwecken den Anschein Radfahrer zu sein.
Elektrobike ...
Elektrobike, Fahrrad, Auto oder ähnliches werden zum Segen für alle, wenn ausreichend Hirn im Spiel ist. Im Karwendel bin ich von einem Mountainbiker umgefahren worden und einen Hang hinunter gestürzt.
Er kam auf einem ziemlich steilen Stück von oben und frontal auf mich zu. Für mich war kein Platz, um mich in Sicherheit zu bringen. Als er gemerkt hat, dass er selbst den Abgang macht wenn er zu stark bremst, hat er die Bremsen aufgehen lassen, ist mich voller Geschwindigkeit zwischen mich und den Hang gefahren, und hat mit einfach vom Pfad gerammt. Gott sei Dank konnte ich sofort auf den Rücken drehen, so dass der große und voll bepackte Rucksack das meiste abgehalten hat. Die Anzeige bei der Polizei hat nichts gebracht. Ich selbst fahre auch Mountainbike. Aber wenn die Spinner sehe, die ihre Bikes durch die Berge tragen damit sie behaupten können mit dem Bike auf diesem oder jenem Berg gewesen zu sein, kann ich mir nur an den Kopf fassen.
@olfnairolf
Was bringt Sie zu dieser Meinung? Gehört Ihnen der Wald?
@kolloq
Um Sie zu beruhigen: Alle E-Bikes, welche über 25 km/h fahren können, benötigen bereits Kennzeichen und Versicherungspflicht. Außerdem dürfen diese auch nicht im Wald fahren. E-MTB sind daher so gut wie alle auf 25 km/h abgeregelt.
@logorhoe :
Ohne Watteverpackung Wandern, Radfahren, Reisen .. !
I don´t need a wingsuit , I wear my old Haferlschuh !
Zitat von Michael LuxDer Artikel ließt sich wie ein klarer Mangel an Toleranz. Noch ist das e-bike nicht in den Köpfen aller angekommen auch als Sportgerät. Ein e-Mountainbike nimmt die Spitzen aus der Belastung und verteilt sie auf eine wesentlich größere Strecke.
Und ob jemand per Seilbahn, Auto, eBike, MTB oder zu Fuß einen Berg hoch kommt ist doch wohl eine reine Frage seiner persönlichen Präferenz. Sich darüber lustig zu machen weil mein vermeidlich sportlicher ist, ist zumindest fragwürig.
Finde ich nicht. Als leidenschaftlicher Bergsteiger ist für mich jeder Gipfel mit einer Seilbahn ruiniert. Das Elektromoped verteilt halt nicht die Belastungsspitzen, sondern es macht aus einem mittelmäßigen Radfahrer einen gedopten Pantani. Und es ist deswegen so attraktiv, weil es aussieht wie ein Fahrrad. Spätestens wenn Leute damit die Pässe in den Alpen hoch fahren ist es nichts anderes als Selbstbetrug.
So wie Mountainbikes die Pfade zerstören und sich in der Natur daneben benehmen sollte man die da überhaupt verbieten.
Der Autor hat natürlich recht. Nur: warum sich drüber aufregen, wenn irgendwelche Mamins einen mit dem Hilfsmotor überholen? Klar, es bringt immer ein wenig Fremdscham mit sich, so was trauriges mit ansehen zu müssen, aber ärgern tue ich eher wenn ein durchtrainierter Adonis mich alt aussehen lässt.
Außerdem ist das noch gar nix: hier fahren viele Leute ihre 2000 Euro Bikes mit dem SUV auf den Berg und rollen dann runter. Brems-O2 statt Pedelec.
Zitat von dichris...es braucht nur den richtigen Biker, der mit dem Mtb auch ohne Motor sehr hohe Geschwindigkeiten erreicht. Ob sich Radfahrer und Wanderer vertragen, hängt wohl sehr von den Teilnehmern ab, es wird natürlich gleich nach irgendwelchen Verboten und Regeln geschrien, das muss wohl heute so sein. Aber lieber Herr Neukirch, ob es Leute gibt, die ein E-MTB benutzen, kann Ihnen doch vollkommen egal sein. Das geht Sie einfach nichts an, was andere machen. Schön, dass Sie den Berg hochstrampeln und Freude daran haben, ich halte es ebenso. Aber mir ist es vollkommen wurscht, ob mich dabei ein E-MTB Fahrer überholt. Jeder wie er will, solange er die anderen dabei in Ruhe lässt, oder gar auf deren Rücksichtnahme angewiesen ist. Nicht wahr? Soll ja ein freies Land sein.
Der Unterschied ist, dass die Radfahrer die aus eigenen Murskelkraft den Berg hoch kommen meist die notwendige Erfahrung haben.
Eins vorweg: Ich besitze kein E-Bike.
Für mich ist die Essenz des Mountainbikens die Abfahrt auf möglichst schwierigen trails die - so sie denn nicht in einem Bikepark liegen - einer amtlichen Downhillpiste möglichst zur Ehre gereichen. Auf solchen trails schnell zu fahren bedingt nicht nur Fahrtechnik sondern auch ungemein viel Fitness. Das können sich die meisten hier kaum vorstellen, das ist aber so.
Aus diesem Grunde quäle ich mich zumindest für die lokalen trails auch selbst die Hügel hoch, denn es erzeugt eben auch diese notwendige Fitness die man benötigt um kein rollenden Hindernis auf anspruchsvollen trails zu sein. Allerdings gehen dabei auch viele der Körner verloren, die so wertvoll für eine zünftige Abfahrt notwendig sind.
Daher verstehe ich auch eine bestimmte Gruppe von E-Bike Fahrern, die sich die Höhenmeter vor der Abfahrt mit Hilfe eines Motors erarbeiten. Man kann schlicht mehr und länger Spass in einem Tag unterbringen. Ich spreche hier aber von einer Gruppe Bikern, die es auch ohne Motor könnte und einem dann auf der Abfahrt nicht im Weg steht weil a) die Fitness und b) die Fahrtechnik fehlt. Und mit denen habe ich kein Problem.
Ich habe nur mit jenen ein Problem die meinem Spass dann irgendwann im Weg stehen und/oder noch dumme Sprüche klopfen wenn sie im Uphill an einem vorbeibrausen.
@mercel
Ich stelle im Juni meim Wohnmobil irgendwo in die Dolomiten und gehe Rennrad fahren. Da sind Sie gern eingeladen und können den ersten Tag herzlich über mich lachen. Die restlichen 13 Tage lache ich dann, denn wir werden vielem begegnen, aber keiner Steckdose...
Es gibt gute Gründe für die Nutzung eines E-Bikes (z.B. hohes Alter, lange Strecken zur Arbeit...).
Davon abgesehen meine persönliche Meinung: Ich bin nun wirklich keine großartige Sportlerin aber mir wäre es peinlich als 29-jährige mit einem E-Bike eine Radtour zu machen. Da kann ich die Strecke auch gleich mit Mofa / Roller zurücklegen.
Bei einer Radtour geht es für mich um das körperliche Erlebnis und das tolle Gefühl des Erfolgs wenn ich am Ziel angekommen bin. Bei einem E-Bike hätte ich nicht das Erfolgserlebnis mit eigener Muskelkraft mein Ziel erreicht zu haben.
Daher empfinde ich auch keinen Neid oder Missgunst wenn mich ein E-Biker bei einem Anstieg überholt (worauf auch? Ich kann mir bei Bedarf auch ein E-Bike kaufen). Derjenige hat offenbar einfach eine andere Vorstellung vom Radfahren und sieht es weniger als körperliche Ertüchtigung sondern als Fortbewegungsmittel um von A nach B zu gelangen.
Leider fehlt dem Schreiber jegliche Vorstellungskraft, dass ein ebike mit seinen 22-25 kg beim uphill sowie beim downhill riesig Spaß macht. So einfach ist das.... Man darf nur nicht davon ausgehen, dass andere aus dem gleichen Grund in die Berge gehen wie man selbst. Schon funktioniert die Welt, Verständnis, Tolleranz .... Freude anderen Menschen zu begegnen, egal mit was sie unterwegs sind.
Endlich mal Klartext
Also ich verstehe die vielen Kritiken hier gar nicht. Als bekennende Anti-Couch Potato und begeisterter Sportler finde ich den Artikel richtig gut geschrieben.
Es geht aus am Ende auch um die Ehre, aus eigener Kraft einen Berg hochgefahren zu sein. Ist wie beim Bergsteigen. Nur durch die Anstrengung kann man am Ende das Erreichte überhaupt auch maximal genießen ... und Mit Recht stolz darauf sein. Mit E Bike einen Berg hochzufahren geht zwar, ist aber ähnlich wie mit Doping, nur ohne eigene Nebenwirkungen ;-)
Weiter solch gute Artikel bitte!
Ich finde das jeder das machen soll was Ihm Spaß macht. Mein Nachbar ist über 60 und sagt das ähnlich wie im Beitrag. Er fährt lieber ein normales Rad. Und fährt dann in der Wagenkolonne mit dem Auto 3km zum Bäcker. Das mache ich lieber mit dem E-bike. Irgendwie komisch die Menschen.
Hallo ,
ich finde hier sollte mal was klargestellt werden .
Und zwar das EBiker nicht nur faule Säcke sind die sich nur mit Motor fortbewegen können.
Ich selbst fahre seid Jahren Mountainbike ohne Motor ,
seid einer Herzerkrankung fehlt aber ab einen bestimmten level die Leistung von der Pumpe her .
Daher nehme ich bei anspruchsvolleren Touren mit reichlich Höhenmetern das EBike .
Will damit sagen man sollte nicht alle über einen Kamm ziehen weil man Leistungsmäßig auf einen anderen Level steht , das kann sich auch mal sehr schnell ändern.
Elektrisch zum Höhepunkt - nein danke!
Da sind mit Sicherheit viele Frauen andere Meinung.
Vielen, vielen Dank für Ihren Artikel,
als Fahrradhändler und Mountainbiker, kann ich Ihnen nur zustimmen. So bereichernd und hilfreich E-Bikes für die Mobilität als Ersatz für Fossil betriebene Fahrzeuge und leidenschaftliche Tourenradler ist, die durch diese Technik ihren Radius der Touren aufrecht erhalten können, so vertrete ich als Fahrradhändler doch die Meinung, auch wenn es paradox erscheinen mag (auch gegenüber meiner Kunden), dass nur, wer sich konditionell wie fahrtechnisch aus eigener Kraft die Steigungen und dementsprechend die Abfahrten erarbeitet hat, dort etwas zu suchen hat. Es ist ein leidiges Problem unserer Zeit, dass jeder dem Zeitgeist entsprechend an allem Teil haben will. Egal ob es mit 70 noch auf den Mount Everest gehen soll, mit 95 noch im KFZ aktiv am Straßenverkehr, oder mit dem E-Bike ins Hochgebirge. Wenn ich, ungläubig, bei einem Kunden mit 120 Kg Lebendgewicht heraushöre, dass er mit seinem E-MTB, "meinen Hausberg" mit reinem Uphill von 13 Km und Steigungen von 20%, zwar im Eco Modus aber mit 2 Akkus doch, "erklimmt", und sich nach Beschreibung von Steigung zu Kurve herausstellt, dass er mir nichts vormacht. dann fällt mir nichts mehr dazu ein. Es geht nicht um Neid oder Ähnliches. Ich habe nicht vergasen, wie meine Anfänge mit Up wie Downhill begonnen und welche Risiken und Gefahren (natürlich auch die Freude und das Lebensgefühl) damit verbunden waren.
Vor 5 Jahren fuhr ich mit einer MTB- Organisation die Karwendelrunde mit und war schockiert über das Ausmaß der "Völkerwanderung". Dementsprechend war ich froh dass sich im "Hochgebirge" alles sportlich in Grenzen hielt.
In Anbetracht dessen, dass vor ein paar Jahren ein inszeniertes Theater in Bezug auf die breite der Wege, Versus die generelle Reglementierung zur Nutzung für Mountainbiker diktiert wurde, kann ich die derzeitige Entwicklung weder nachvollziehen noch für Gurt befinden.
Veto!
Ich kenne und mache beides und EMTB ist mega fun und ich bin danach nicht weniger fertig, als ohne Motor, habe aber mehr Endorphin ;)
Und ich kann meinen Radius / Tour / Entfernung halt verdoppeln, sehe mehr, komme weiter
Ich fand den Artikel bissl einfältig. "Berge fährt man mit dem Fahrrad hoch, weil es weh tut.! Äh - NEIN. "Es ist irgendwie deprimierend, einen Berg hochzukeuchen und dabei von einer schwatzenden Gruppe Männern auf Elektrorädern überholt zu werden. jo - dann arbeite bissl an deinem Ego. ?
Tipp: tolerant sein, EMTB mal ausprobieren - macht Spaß und jeder kann ja durchaus regulieren, wieviel Anschub oder wieviel Wadenziehen er sich gibt
✌️
"Bier eine Alternative zu einem frischen Kölsch "
OMG - wer so was schreibt, hat ja schon jede Glaubwürdigkeit verspielt. "Frisch" und "Kölsch", das ist wie ein weißer Rabe, denn in der Realtität schmeckt Kölsch wie Pferdep......
Typisch deutsch
Ich verstehe nicht ganz Ihre Absicht, sind Sie nun neidisch auf die anderen, gönnen Sie ihnen nicht den Ausblick in den Bergen oder war es Ihnen einfach nur langweilig. Ich bin früher, vor meinem Herzinfarkt die Berge mit reiner Muskelkraft hoch und runter, mit MTB oder zu Fuß. Heute, gäbe es kein E-Bike könnte ich dies nicht mehr. So wie ich geht es mit Sicherheitauch noch vielen Mitmenschen in meinem Alter, so um die 60 Jahre. Berge sind also nur etwas für körperlich voll im Saft stehende, austrainierte Hobbysportler?
Meine Fitness steigert sich von Jahr zu Jahr DANK der elektrischen Unterstützung. Man bewegt sich nämlich auf dem E-Bike genauso wie auf einem herkömmlichen MTB nur kann man es dosieren und seiner Fitness oder seinem Gesundheitszustand anpassen.
Vielleicht einfach das nächste Mal daran denken.
Leben und Leben lassen.
Mit sportlichen Grüßen
Toll - Ein Autor darf im Spiegel wieder einmal darstellen, wie die Welt sein muss. Ganz klar, im Zusammenleben muss es Regeln (Gesetze) geben - nur Anarchos behaupten das Gegenteil. Was aber interessiert mich die Meinung irgendeines Dogmatikers? Dieser erfreut sich am überstandenen Qualen am Ziel - gut das ist seine verständliche Sicht. Warum aber sollen andere so denken und empfinden wie er? Stellen wir uns einmal vor, er empfindet auch Freude und Stolz, wenn er einmal mit unpassenden Schuhen eine längere Wanderung trotz Schmerzen und Blasen an den Füssen sein Ziel erreicht hat. Dann dürfen andere Wanderer in Zukunft wohl auch nur noch mit zu kleinen und drückenden Schuhen ins Gelände? Und der Spiegel gibt sich (wie leider gelegentlich) als Plattform für solche Weltverbesserer her!
Wer Kölsch für ein richtiges Bier hält...
haters gonna hate
Ich habe mir mein EMTB Enduro einzig zum Spass haben gekauft und nicht um irgend welche pseudo Profi Radfahrer Journalisten zu beeindrucken. Der Zweck wird sowas von erfüllt.
Bevor man darüber ablästert sollte man vielleicht wenigstens mal eins mieten und selbst im Gelände ausprobieren!
Der Artikel strotzt von Arroganz und Selbstverliebtheit. E-Bikes ermöglichen Menschen auch in höherem Alter oder mit körperlichen Problemen noch Mountain Bike zu fahren oder größere Strecken zu fahren. Ich selbst leide seit einigen Jahren unter Asthma. Als begeisterter Fahrradfahrer kann ich mein Hobby nur noch eingeschränkt wahrnehmen. Deshalb überlege ich mir ein E-Bike zu kaufen, um auch wieder größere Touren unternehmen zu können. Folgt man der Argumentation des Autors dürfte es keine Lifte in den Alpen geben, die Skifahrer oder Wanderer auf den Berg bringen.
Alles ist eine Alternative zu Kölsch
"Als ich oben ankam, fühlte ich mich großartig." Komisch, wenn ich mit meinem Ebike auf einem Pass oben ankomme, fühle ich mich auch großartig. Bin ich jetzt pervers? Muss ich jetzt zum Psychiater? spiegelonline, hülff!
Mit der prinzipiell gleichen Argumentation könnte man gegen die Mountain Biker wettern, die gerade eine Gruppe Wanderer überholt.
MfG Stefan Fröhlich
42 ;-)
Ich benutze ein E-Bike, weil meine Gelenke kein normales Fahrrad mehr bewältigen würden. Es bedeutet für mich also Freiheit und ein Gewinn an Lebensqualität. Schon komisch, dass einigen Menschen dieser Gedanke scheinbar gar nicht in den Sinn kommt, ein E-Bike kann auch einfach nur ein sinnvolles Hilfsmittel sein. Und damit möchte ich fahren können, wo es mir Spaß macht.
Ich frage mich gerade wieder einmal, warum fast niemand die Forumbeiträge liest und sich dann mit den Argumenten derjenigen auseinandersetzt, zu denen dann geschrieben wird.
Wenn jemand schreibt, dass er das EMTB einsetzt, um Körner zu sparen, damit er anspruchsvolle Downhills meistern kann, ist das doch OK. Wenn jemand e-Bike fährt, weil er sonst nicht mehr dort hin käme, wo er gerne noch Mal hin möchte, ist das doch auch OK. Wenn sich jemand an die Regeln hält, dass er dort mit dem Fahrrad fahren darf, wo er lang fährt, ist das OK. Wenn sich Fußgänger und Biker begegnen, sollten beide Spezies das Gehirn so einsetzen, wie es Hegel sagte: "Der Kampf der Vernunft besteht darin, dasjenige, was der Verstand fixiert hat, zu überwinden." Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770 - 1831), deutscher Philosoph. Und wenn beide dann noch fähig sind: "Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde. zu berücksichtigen, dann werden sie dazu kommen, dass "Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt." gilt.
Ideologische Verblendung, intolerantes Gewäsch? Was will der Schreiberling eigentlich ausdrücken? Wenn ich ihn mit ner Gangsteigung am Berg sehe, bekommt er einen Stock in die Speichen. Echte Männer fahren ohne Gangschaltung. Alles andere ist für Weicheier. Gleiche Logik, genauso dämlich.
gähn
Diese gebetsmühlenartigen Wiederholungen von verallgemeinerden Vorurteilen (... weil man ...) sind nur noch langweilig. Wer nicht will, muss ja nicht - darf dann aber auch gerne seinen Ichweißbesserwasfürdichgutist-Senf für sich behalten. Ebike fahren macht Spass. Punkt
Schöner Artikel. Verdeutlich die Intoleranz vieler Menschen. Es wird auch sehr schön gezeigt, wie man sich selbst eine moralische Überlegenheit gibt. :-)
Zitat von fsteinhaIch fürchte hier wurde etwas grundsätzlich mißverstanden. Wer glaubt, dass es beim Mountainbiken darum geht den Berg hochzukommen, sollte sich beim Alpinen-Ski fragen, wie die ganzen schicken Ski-Abfahrer mit ihren Kosmonautenstiefeln und schweren Ski die steilen Abhänge hoch kommen, die sie dann sehr elegant und halsbrecherisch wieder runterfahren (von den Snowboardern mal gar nicht zu reden).
Die Antwort besteht aus lärmenden, umweltzerstörenden Ski-Lift Anlagen, sehr teuer, sehr frustrierend wegen dem Anstehen.
Mich würde interessieren wie alle, die hier für Antwort 2 gestimmt haben dazu stehen. Alles Ski-Langläufer ?
Der Mountbiker will in der Regel schnell und elegant den Berg hinunter (Downhill-Fahren). Um hinaufzukommmen, muss er schwitzen oder wie auf dem Monte Blado (Gardasee) den Lift benutzen, oder benutzt ein EBike.
Vielleicht sollte der Herr Autor seinen Kulurkonverstismus ein wenig überdenken oder Position zum Ski-Abfahren beziehen.
Zum Einen: Ja. Zum Anderen müssten Sie mit Tourenski-Fahren vergleichen. Der Unterschied zwischen Mountainbike und Skifahren ist abei aber dass die Abfahrtsskifahrer orsgebunden die überfüllten Skipisten runter brettern und die Tourenskifahrer die (noch) unberührte Natur genießen können. Der eMoped Fahrer fährt aber die gleichen Strecken wie der Radfahrer. Also vergleichbar mit Heliskiing. Und davon halte ich sehr wenig, denn es stört die schwierige Balance zwischen Massen-Funtourismus und Naturerlebnis.
Ach ja.
Die typischen Probleme einer verweichlichten Wohlstandsgesellschaft.
@ramuz
das dachte ich auch mal. Aber Mountainbiker scheuen kein Risiko.
Ob E-MTBike oder konventionelles Mountainbike..... ihr nehmt uns Wanderern auch das letzte Refugium, in dem mal Stille und Ruhe zu finden ist. Ganz selbstverständlich erwartet ihr, dass wir im Wald und in den Bergen vom Weg treten, um euch Platz zu machen, wenn ihr ranklappert. Ihr verwandelt auch diese Gegenden noch in einen Freizeitpark mit Hektik und alles knallbunt und juchhu, wir kommen.... Jeder nach seinem Gusto? Wir Wanderer stören euch nicht, aber ihr macht uns viel kaputt. Lasst die Hektik doch bitte in den Städten und von mir aus auf den Feldern. Naturerlebnis? Käse. Ihr saust nur durch die Gegend, die ihr gar nicht wahrnehmt auf der Suche nach einem Kick. Bitte lasst uns Orte, wo es einmal still ist, wo man vielleicht mal ein Tier sehen kann. Die Welt ist nicht nur für euch da, damit ihr fun habt und happy seid. Wenn Natur euch wichtig wäre, dann würdet ihr mal nachdenken, was diese Freizeitparkkultur mit ihr macht. Für euch sind die Berge doch nur prickelnder Parcour.
'...Was die Vorlieben der Menschen beim Radfahren angeht, bin ich ziemlich tolerant' - ach was, Herr Neukirch?! Ist das so?? Dann möchte ich Ihre Definition von Toleranz im politischen und gesellschaftlichen Diskurs lieber nicht kennenlernen. Sie kommen mir so vor, wie einer dieser ökologisch und politisch korrekten 'Bessermenschen'. Wie Sie sich den Berg hochquälend der Natur nähern, zu Fuß oder per Rad, ist mir völlig wurscht. Nur all jenen diesen Spaß verwehren zu wollen, die nicht Ihrer Meinung über die korrekte Art der Fortbewegung sind, ist mir nicht egal. Denn Ihre Spezies der intoleranten Zeitgenossen geht mir zunehmend auf den Keks.
Lieber Herr Neukirch. Ich habe verstanden, dass Sie darauf stehen in Ihrer Freizeit mit normalen Fahrrädern zu fahren. Ist ja auch ok. Aber warum gönnen Sie anderen nicht ein anderes Fortbewegungsmittel? Natürlich kann der E-Mountainbiker mit dem Argument schnell sein zu wollen auch Motocross fahren (oder gleich fliegen), Sie könnten mit dem Argument sich natürlich fortbewegen zu wollen aber auch laufen!! Denn im Vergleich mit Ihren zwei Füßen ist ein Fahrrad auch schon High-Tech. Also lassen Sie doch jedem das seine und akzeptieren bitte, dass es jetzt zwischen Motorrad und Fahrrad noch etwas anderes gibt bei dem nicht Sie entscheiden, wann es sinnvoll ist und wann nicht. Übrigens kann man mit einem E-Bike im Gegensatz zu einer Motocross-Maschine auf einem ruhigen, stillen Radweg fahren. Das ist schon ein Unterschied.
Ein Thema das extrem vom Meinungsbild geprägt ist und der Zielgruppe. Der Wanderer wird sich generell über die Mountainbiker an sich aufregen, der seine Wege zerstört. Der Mountainbiker regt sich über die E-Biker auf die entspannt einen Berg hochfahren. Ich bin Mountainbiker aus Leidenschaft und bin viel in den Bergen unterwegs auch dort wo ich wohl manchmal ungern gesehen werde. Ich würde daher die Meinung des Autors unterschreiben obgleich ich eher andere Argumente gegen E-Mountainbikes habe. Letztendlich akzeptiere ich das aber da ich von Wanderern als Mountainbiker auch akzeptiert werden möchte. Ich denke das das entscheidende an der ganzen Debatte der Respekt und die Rücksicht gegenüber anderen Wegteilnehmern und der Natur ist. Das muss stimmen, dann ist's mir auch wurscht wie man das Gipfelkreuz erreicht. Das einzige was mir ein wenig sorgen macht - durch E-Bikes können Berge von immer mehr Bikern erschlossen werden, die dichte der Wegnutzer nimmt dann zu - ohne E-Bikes gab es quasi die "natürliche" Auslese - ohne Kondition und Fahrtechnik bin ich da einfach nicht hochgekommen...
Tut mir leid :
Das was Sie für "Toleranz" ( siehe Texteinstieg)
halten, ist so ICH-fixiert und von vorgestern (ca. 1955),
daß Sie allein deshalb als ernstzunehmender Diskusions-
partner ausscheiden.
Ulkig! Da fährt einer mit einer mechanischen Maschine, vermutlich einer hochmodernen Maschine aus Leichtmetall und Carbon, mit ausgetüftelter Gangschaltung etc. pp., eine asphaltierte Straße entlang. Und der will uns nun was von seiner überlegenen Naturverbundenheit erzählen. Abschließend begründet er seine Abneigung gegen andere Maschinen, mit denen man asphaltierte Straßen noch leichter entlangfahren kann als mit seiner eigenen, damit, dass ein Mittelding aus der Sportart Mountainbike und der Sportart Motorcross ja irgendwie keine Sportart sein könne. Wirklich ulkig. In Wirklichkeit ist er doch nur sauer, dass er nun keine "coole" Ausnahme mehr darstellt, wenn er auf Berge radelt. Das Gefühl kennt jeder, der die hippe Band schon kannte, bevor sie berühmt wurde, oder die Insel in Thailand schon besucht hatte, bevor der große Hotelbau begann. Dass SPON Einzelpersonen für solche alltäglichen Quengeleien ein Forum bietet, ist schon etwas merkwürdig. Ich als Flachlandbewohner ohne große Fitness freue mich jedenfalls sehr darüber, dass Radtouren an der frischen Luft durch atemberaubende Bergszenerien auch für mich möglich sind, ohne in eine schlimme Tortour auszuarten. Wer allerdings schlimme Tortouren gern mag, dem sei ein Tretroller ans Herz gelegt. Vielleicht mit 30kg Zusatzgepäck? Nicht? Sie nehmen doch lieber das ultraleichte Rennrad und die windschnittige Radlerhose? Komisch.
Es gibt vielerlei Gruende, warum man sich der Hilfe eines Elektromotors am Fahrrad bedient. Der Eine oder Andere kann vielleicht noch Fahrrad fahren, hat aber Probleme am Berg oder auch leichte, lang gezogene Anstiege. Gesundheitliche Probleme sind unabhaengig vom Alter. Dass ein jeder sich an bestehende Verkehrsregeln zu halten, ist selbstredend; gegenseitige Toleranz auch.
Verstehe den Autor voll und ganz, aber E-Bikes werden sich auch in den Bergen weiter durchsetzen. Dafür gibt's einfach zu viele, die ein Interesse daran haben: Nicht nur die Hersteller und Verleiher, sondern auch Hoteliers bis hin zum Pächter der einsamen Berghütte, die damit Kundenkreis und Umsatz-Potential enorm erweitern. Verstehe auch, wenn ein 75-jähriger , der früher hochgekraxelt ist und das aufgrund seiner künstlichen Hüfte nicht mehr kann, so weiter die Natur geniessen kann. Da hilft einfach nur eines, zumindest als (Berg-)Wanderer: Einfach solch selektive Touren aussuchen, wo kein Bike und schon gar kein E-Bike mehr hochkommt. Denn da die Dinger eben auch sehr schwer sind, wird sie kaum jemand ne halbe Stunde über einen nicht befahrbaren Pfad so schultern wie ein normales Rad. Die Mountainbiker, die auf normalen Wald- und Schotterwegen unterwegs sind, werden sich allerdings einfach daran gewöhnen müssen, von adipösen Anti-Sportlern überholt zu werden, die dann schon seit ner halben Stunde oben beim 3. Bier sitzen, bis man selbst schwitzend und völlig am Ende auch oben ankommt.
Die nerven
Die nerven, die sogenannten Mountainbiker. Du kannst nirgends mehr vernünftig wandern, ohne dass einer dieser funktional gekleideten, verbissen dreinschauenden Vollhonks Dich fast über den Haufen fährt. Egal ob elektrisch angetrieben oder mit Energieriegel im H.... . Einfach nur nervig.
Mountainbiker nerven sowieso.Nicht die, die schön auf den dafür gedachten Wegen bleiben, sondern die- und das sind gefühlt mindestens 60%- die überall runter heizen und die Pfade kaputt fahren und matschig werden lassen, Vegetation zerstören.
DA muss reglementiert werden, auch empfindliche Strafen wären wünschenswert.
Wie die rauf kommen....das geht doch niemanden etwas an? Meine Verachtung ist den e- Mountainbikern zwar gewiss, aber die gilt auch den Lift-Rauffahrern.
Aber so, wie ich verachten darf, was ich will, dürfen die faulen Säcke rauf kommen, wie sie wollen.
Ignoranz befôrdert Leistungsschau
Es soll ja Menschen geben, die mit der Kraft des Motors im Ebike nicht schneller als andere sein wollen, sondern einfach nur ihre eingeschränkte Leistungsfähigkeit ausgleichen wollen. Das hat dann nicht unbedingt was mit Faulheit sondern Alter oder Gesundheit zu tun. Nicht jeder verträgt es, sich den Berg hoch zu quälen, möchte aber seine fitten Freunde oder Familienmitglieder begleiten oder vielleicht einfach auf einem niedrigen Niveau trainieren ohne auf dem Heimtrainer zu versauern. Wenn der Autor das ignoriert, kann es viele Gründe haben. Hoffentlich nicht wegen Gesundheitsfaschismus.
Also generell finde ich Ebikes (nennen wir sie mal "normal") recht sinnvoll, da sie Leute, die eben nicht zu der "Vollsportfraktion" gehören, 1. nach draußen bringen und 2. umweltfreundlich machen. Im Bereich MTB muss ich aber sagen, in Deutschland, speziell hier in Baden-Württemberg haben wir eben keine Infrastruktur für MTBs und daher schon gar nicht für EMTBs. Ich fahre seit ca. 8 Jahren selbst ohne Unterstützung MTB. Manchmal mach bergauf langsam, lass es aber runter krachen, manchmal kämpfe ich mich mit maximalem Puls den Berg hoch und lasse mich leiden. Und da ist es mir wurscht, wie andere den Berg hochkommen, das Gefühl ist natürlich nicht gleich, aber die Freude, zusammen draußen zu sein, ist die gleiche.
Ich freue mich jedenfalls, dass es die E-Bikes, Pedelecs gibt. Auch als ich noch ohne Motor gefahren bin, war ich immer bemüht, den anderen Verkehrsteilnehmern ihre Rechte einzuräumen... Jedem das seine im Rahmen. Wer gerne seine eigenen Kräfte testen will, der soll eben ohne Motor, wer sie nicht mehr hat, der soll und darf eben mit Motor.
Wie immer bei Herrn Neukirch: Seine Artikel sagen mehr über ihn und seine Vorurteile aus, als über das Artikelthema.
Jedem das Seine
Wo ist hier ein Problem ? Genau, das Werten Anderer. Typisch deutsch, spießig, beschränkt.
Ich fahre übrigens leidenschaftlich Mountainbike, in den Alpen, in der Stadt und ohne E. Wenn mich ein E-Bike überholt regt mich das so wenig auf als wenn ein Auto das täte.
E-MTB für bergauf, die Pille für die "sportliche Hochleistung, Erektion...", die Euros fürs "Image"... na ja, Hauptsache "Spaß" & das "Gefühl" ich habe was geschafft, seihr gut aus, das Selfie ist im Netz!
Über die "geh-&fahrhilfen" sehen wir mal locker hinweg. ... Nichts gegen MTB-Fahrer! Sind schon sportliche "Leute" die mal locker 1-2.000 Höhenmeter bei einer Tour im rauhen Gelände schaffen. Nicht gegen E-Bikes für Pendler, zum Einkaufen... aber mit "Körper, Kraft &Sport" haben E-Antrieb mMn. nichts mehr zu tun.
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Das ist wie Sessellift, Seilbahn usw. beim Bergsteigen. Da kommen Leute in Regionen, in denen sie nichts verloren haben, gefährden sich & ANDERE, ruinieren die Umwelt und nennen das auch noch "Naturgenuss".
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Nur weil diese Teile nicht "knattern" kein Benzin brauchen, sind sie mMn. kein Fahrrad (auch wenn sie nach StVO gleich gestellt sind)!
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So wenig wie "Drohen fliegen" Flugmodellsport ist (Karton auf, Akkus laden, los fliegen, hat mit Modellbau klassischer Form nicht mehr zu tun) so wenig ist E-MTB/Bike "Radfahren" auch wenn die "Form" entfernt daran erinnert!
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Diese Dinger gehören auf Strassen usw.!....
Freiflächen, Natur, Wald usw. sind für "muskelkraft basierendes Fortbewegung", meinetwegen auch für Leute die 150- 250 Watt selber treten können, frei gegeben, nicht für Leute, die mit Daumen und Zeigefinger, mit dem Gasgriff 500 Watt aus dem Akku aufs Hinterrad bringen.
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Die gehören da nicht hin!
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Gruß von der "Spaßbremse Sikasuu"
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Ps. Wer nicht mit Muskelkraft den Berg rauf kommt, kann den auch nicht runter fahren. Alpin Ski, die Berghütte voller Seilbahngäste die "Kletterern" den Schlafplatz weg nehmen, usw. sind die negativ Beispiel dazu.
Was hat der oldschool-Hiker oder -biker dagegen, wenn er von einem EMTB-überholt wird (immer vorausgesetzt, bewegt von einem Menschen mit Hirn, also so, dass er selbst niemanden behindert oder einschränkt)?
Fühlt er sich dann schlecht? Wird er in der Ausübung seines Hobbys in irgendeiner Form behindert? Ich denke nicht... Er ärgert sich einfach, dass andere es leichter haben als er selbst. Kann er machen, ist aber doof!
Ärgert es Sie - lieber Autor - denn auch, wenn Sie Ihren Rasen ohne Radantrieb mähen, während der Nachbar mit seinem Aufsitzmäher seine Runden (in einem Viertel der Zeit) dreht? Der kann ja gar nicht das Grasgefühl entwickeln!
Finden Sie es blöd, wenn Sie rudern und von einem Segel- oder gar Motorboot überholt werden? Wo bleibt da das Feeling für den Strömungswiderstand!
Anders herum werden Sie möglicherweise schief von (barfüssigen) Trailrunnern angeschaut, weil Sie mit Hightech-Bergstiefeln im Schneckentempo gen Gipfel kraxeln...
Jeder so, wie er gern möchte, solange er niemanden behelligt!
Meine pubertierende Tochter würde sagen: chill mal ;-)
Für ältere und kranke Menschen oder bei großer Ungleichheit innerhalb einer Gruppe sind Pedelecs sicher eine gute Erweiterung der Möglichkeiten. Ansonsten stimme ich dem Autor voll zu. Der Selbstbetrug der Elektroradfahrer scheint vielen gar nicht bewusst zu sein, wenn - was man häufig hört - Fragen nach der Motorunterstützung mit dem Satz beantwortet werden: "Treten muss man immer noch selbst."
Zitat von MundilSo wie Mountainbikes die Pfade zerstören und sich in der Natur daneben benehmen sollte man die da überhaupt verbieten.
Da spricht mein Lieblingstypus von Wanderer! Grundlegend erst mal etwas für sich in Anspruch nehmen was eigentlich Niemandem gehört. Vorweg gesagt, ich erlebe glücklicherweise meist Belege für absolut friedliche Koexistenz beider Gattungen. Doch gehört der meiste Müll im Wald den ich finde (Taschentücher, Bonbonpapier, Flaschen und Zigaretten etc.) dem Fußvolk (Biker tragen meist nen Camelbag oder Trinkflaschen mit sich). Der Vorwurf der Bodenverdichtung ist auch Humbug insofern die Auflagefläche von 2,35er Reifen kleiner ist, als die Spuren von nur drei gehenden Menschen. Natürlich gibt es den Biker der sich wie die Axt im Walde benimmt, dem gehört auch eine reingehauen, da nix kapiert! Jedoch die "Wandersleute", die im Status des selbsternannten Daktari der Wälder, nach Kurven die Wege mit Stämmen blockieren, wahnsinniger Weise in die Bahn springen um ihre Vorherrschaft zu demonstrieren oder gar Drähte spannen, gehören in den Knast! Diese Gefahr ist unter Bikern bekannt und wird immer wieder berichtet. So ein Verhalten legen Biker gegenüber Wanderern niemals an den Tag! Ihre pauschale Verurteilung empfinde ich daher als ganz typisch und stumpf!
Da möchte ich Ihnen..
Zitat von olfnairolfMeiner Meinung nach haben Räder im Wald nichts zu suchen. Ob mit oder ohne E.
..voll und ganz zustimmen!
Es gibt..
Zitat von CoraUMountainbiker nerven sowieso.Nicht die, die schön auf den dafür gedachten Wegen bleiben, sondern die- und das sind gefühlt mindestens 60%- die überall runter heizen und die Pfade kaputt fahren und matschig werden lassen, Vegetation zerstören.
DA muss reglementiert werden, auch empfindliche Strafen wären wünschenswert.
Wie die rauf kommen....das geht doch niemanden etwas an? Meine Verachtung ist den e- Mountainbikern zwar gewiss, aber die gilt auch den Lift-Rauffahrern.
Aber so, wie ich verachten darf, was ich will, dürfen die faulen Säcke rauf kommen, wie sie wollen.
..mittlerweile schon Verbotsschilder für MB Fahrer auf gewissen Waldwegen.Leider ist die Kontrolle schwer möglich und somit ist das Vergehen leider sanktionslos
Für mich bleibt ein E-bike ein Fortbewegungsmittel für Pendler, weil man nicht verschwitzt zur Arbeit kommt. Ansonsten sehe ich es für ältere Herrschaften, deren Körperkräfte nachlassen. Für mich persönlich gilt: Solange ich kann gilt reine Muskelkraft. Es gibt nichts Schöneres, als nach bewältigtem Aufstieg sich aufs Abfahren zu freuen.
...jenu, wer treten an Ort cool findet... Ich begegne im Oberengadin regelmässig MTB Fahrern die das bike schieben - was für ein Spass... Merke: ein sportlicher eBike Fahrer fährt genauso an seiner Leistungslimite wie der traditionelle Gümmeler, nur kommt er pro Stunde fast doppel so weit :-)
Wenn alle aufeinander Rücksicht nehmen würden, dann wäre das gar kein Problem. Die "normalen" Biker sollten nicht zu stolz sein. Bei ihrer Anreise nutzen sie ja meist das Auto und erschließen sich so Regionen, die sie mit reiner Muskelkraft sowieso nie erreichen würden. Man könnte auch die Argumentation vertreten, dass ausgefeilte Schaltungen, Vollfederung und andere technologische Feinheiten schon Doping sind. Das ganz reine Naturerlebnis ist wandern und die Anreise mit der Bahn. Im Endeffekt zerstören wir alle die Natur durch unsere bloße Anwesenheit in den Bergen. Dort hätten, wenn man die Argumentation auf die Spitze treibt, allenfalls Alpinisten noch was zu suchen. Aber alle die Annehmlichkeiten wie Hütten. Lifte, Autobahnen, Mountainbikes, eBikes, präparierte Wege usw. sind doch schon alles deftige Eingriffe in die Natur. Soll man deswegen auf alles verzichten? Nein. Ich denke nicht. Irgendwie müssen wir alle uns arrangieren, ob nun als Wanderer, als Radfahrer oder eBiker. Ich fahre übrigens sowohl Mountainbike als auch eBike, allerdings beides nicht in den Bergen. Da wandere ich lieber. Das eBike nutze ich primär um die Arbeit zu fahren, weil es weniger anstrengend ist. Früher fuhr ich mit dem normalen Fahrrad. Jetzt, im etwas gesetzteren Alter, will ich es etwas bequemer. Das traditionelle Fahrrad lasse ich immer öfter stehen, genauso wie das Auto.
"E-Bikes benutzt man nicht für Fahrten, auf denen man sonst das Fahrrad benutzen würde. Man nutzt es, wenn man sonst Auto oder U-Bahn nehmen würde."
Falsch. Es mag zwar in 10% der Fälle so sein, aber... Falsch.
"man fährt Berge hoch, damit es weh tut "
Falsch. Wegen Herz Kreislauf, der Aussicht, mangelnder Autowege,...
E-Bike Motor macht Lärm.
Letztlich finde ich die Meinung des Autors über E-Mountainbikes gut.
Ich selbst fahre in der Freizeit ohne E-Bike Motor, zum pendeln fahre ich jedoch ein Trekking E-Bike und das trägt sehr wohl zur Fitness bei.
An nicht Arbeitstagen genieße ich jedoch das Radfahren ohne die Geräuschkulisse des Unterstützungsmotors Auch wenn dann die Fahrradroute nicht so viel Höhenmeter beinhaltet.
Bevor es das E-Bike gab, waren alle Fahrzeuge mit Motor im Wald verboten - und war gut so. Durch einen Winkelzug ist es der Zweiradbranche gelungen, diese Regelung zu umgehen - und das ist nicht gut so. Denn die Bedingung in der Natur unmotorisiert unterwegs zu sein, ist quasi ein "Filter", der eine Überbeanspruchung der Natur verhindert. Und dass alle ohne Motor unterwegs sind, verbindet die Menschen. Ich bin sicher, dass es in Zukunft eine Gesetzeskorrektur geben wird und der Wald wieder frei von Motoren sein wird.
Waren Pedelecs am Anfang ein reines Senioren-Phänomen, so sieht man dank weniger "omahaft" aussehenden E-Mountainbikes mittlerweile auch viele jüngere Leute, die mit E-Bikes unterwegs sind. Das Problem gerade bei E-Mountainbikes ist, dass damit Leuten eine Bergtour mit dem Rad ermöglicht wird, die das normalerweise konditionell niemals schaffen würden. Aber auf MTB-Touren geht es nicht nur bergauf, sondern auch bergab, und da mangelt es dann oft an der Fahrtechnik, gerade auf schwierigen Single Trails.
Ich bewege meine Räder ausschließlich mit Muskelkraft, und da nervt es schon manchmal, wenn man im kleinsten Gang mit 6-8 km/h einen Berg hochfährt und dann von einem völlig aufrecht auf seinem Rad sitzenden E-Bike-Fahrer überholt wird, der ohne jede Anstrengung locker den Berg hochdüst.
Ich finde Mountainbikes mit zwei Reifen zu einfach fuer den Berg. Maximal ein Reifen sollte zulaessig sein meinetwegen mit Gangschaltung, weil es geht ja bergauf. Wie man sich dann fuehlt, wenn man oben ankommt. Einfach unbeschreiblich.
Möglichkeit
Ich sehe auch E-Bikes skeptisch und bin persönlich ihrer Meinung, es ist sehr deprimierend auf dem Rennrad von einer unsportlichen Frau mit Einkaufstüten überholt zu werden, jedoch ist es eine Möglichkeit an den Sport heran zu kommen und ich kenne Leute die so mit dem Radfahren wieder angefangen haben. Man kann so die Begeisterung wieder anfachen, wenn man alt ist kann man so den Sport weiter ausführen, ich werde dies in Alter tun. Also ist das schon eine gute Entwicklung, sportliche Typen sollten es aber auch ohne schaffen.
Wenn uns Vespafans etwas stört, ist es die unerträgliche Ruhe in den Bergen. Bergsteigen macht erst richtig Spaß, wenn ein Schwarm Hornissen die Bergluft mit Musik erfüllt. Was für das Erklimmen der Matterhorn-Nordwand noch fehlt, ist eine zünftige Seilwinde , die das Erklimmen in der Direttissima ermöglicht. Das waren noch Zeiten, als Pressluft die Alpenluft bereicherte. Heute ist das Erklimmen zum Gipfelkreuz mittels Pressluftbohrer leider verpönt. Ganz auf seine Kosten kommt der Vespafan, wenn er als Wanderer zu Fuß das Timmelsjoch begeht. Ein wahrer Ohrenschmaus, wenn er in den Tunnels die PS-stärkeren Kollegen begrüßen darf.
Wieder so ein Artikel nach dem Prinzip "Ich mache das so also müßen alle anderen es genau so machen!" Eigentlich ist es doch egal, jeder kann doch machen wie es ihm am liebsten ist. Mache Leute "verbeissen" sich viel zu sehr in ihre eigene Welt.
Je mehr Hass mir entgegenschlägt, desto mehr liebe ich mein Pedelec. Meine Lieblingstirade ist die über den "Selbstbetrug" - ich betrüge niemanden, ich weiß ja, ob ich gerade das Fahrrad, das Pedelec oder das Motorrad bewege und keines davon hat eine Tarnkappe. 1889 wurde genau so erbittert gehasst, als der Freilauf erfunden wurde. In genau dieses Jahrhundert gehören heute die Ewiggestrigen, die glauben, den technischen Fortschritt durch hassen in Internetforen bremsen zu können.
Wo liegt das Problem? Wenn jemand sich dafür entscheidet mit einem E-Bike hoch zu fahren ist es doch seine persönliche Entscheidung, vielleicht hat er auch irgend eine Erkrankung oder irgend einen anderen guten Grund warum er mit dem E-Bike fährt, zusätzlich ermöglicht das E-Bike auch älteren Fahrern die Berge zu erklimmen. Ich persönlich bin kein Freund des E- Bikes , Bin aber auch noch jung genug um die Strecken so zu schaffen, denke aber wenn ich meine Tochter im Fahrrad Anhänger ziehe häufig darüber nach ob ein E-Bike nicht spaßiger wäre.
...immer schön...
...locker bleiben...beides hat seinen Reiz und schließt das jeweils Andere nicht aus...lese gerne e-books und Papierbücher...trinke gerne alkoholfreies Bier und mit Alkohol...fahre gerne Fahrrad und e-Bike...vollkommen egal zu welchem Anlass oder was man sich noch so ausdenken kann, um sich unnötig' n Kopp' zu machen...einfach machen & genießen... :) ...
Zitat von StrangeloveDann seien Sie doch so ehrlich sagen Sie, dass Sie ein Bier wegen dem Alkohol trinken wenn ein alkoholfreies nur die Schorle ersetzt. Und dann ist es ja auch völlig in Ordnung zu meinen wer den Berg rauf will muss sich anstrengen (oder auf der Straße fahren). Radfahrer auf Wanderwegen in den Bergen finde ich grundsätzlich grenzwertig wenn es enge Wege sind weil die Geschwindigkeiten auf dem Rad, noch dazu mit E-Motor, doch andere sind als zu Fuß. Ich käme auch nie auf die Idee mit einer Enduro auf dem Fußweg den Berg hinauf zu fahren, die E-Bikes gehen ja in diese Richtung, wenn auch leiser. Aber ob man Berge wegen der Anstrengung hoch fährt oder nur wegen der Landschaft und guten Aussicht sei doch jedem selbst überlassen. Man kann die Bergwelt auch ohne Anstrengung genießen, da gibt es keinen zwingenden Zusammenhang denn schön ist es meist auch wenn man entspannt nach oben kommt. Manche nehmen sogar eine Seilbahn, das muss ja in Ihren Augen eine Todsünde sein.
Das ist halt der Irrtum. Zu glauben man erlebe das Schöne auf bequemem Wege. Was Sie erleben, ist Werbung und dieses Gefühl, nichts getan zu haben, für das Schöne. Das ist es ja, was gerade auch diese Gesellschaft wieder vor die Hunde gehen lässt. Der Glaube, man habe ein Anrecht ohne Einsatz. Aber Sie sind da in guter Gesellschaft, von dieser Bequemlichkeit leben ganze Wirtschaftswerbezweige.
tendenziös und intollerant. solche berichte, oder von mir aus artikel, lassen immer grössere klüfte zwischen den einzelnen nutzergruppen entstehen. der autor fordert von anderen seine haltung zu verstehen, bringt aber selber null verständnis für andere haltungen auf...
Wir wäre es damit, jeder macht, was ihm Spaß macht und vor allem, er achtet aufs eigene Wohlbefinden und kümmert sich soweit nur um andere, das diese nicht gefährdet werden? Warum hat der Autor am Fahrradfahren nur dann Spaß, wenn sich auch andere quälen? Die einen möchten sich quälen, die anderen wollen einfach nur die Landschaft genießen. Warum sind Ihnen die Pedelecfahrer nicht einfach egal? Ihre geliebten Qualen werden nicht weniger beim Bergfahren, wenn es sie gibt.
Herr Neukirch, ich hätte da zwei Fragen:
1. Wie kommen Sie in die Berge? Komplett zu fuß, oder per Auto oder Bahn? So von wegen Naturerlebnis der "ungezähmten Form".
2. Als Sie einst mit ihrer Carbonfräse auf einer Asphaltplane gen Mont Ventoux krochen und unentwegt an ihrer Plastik-Trinkflasche nuckelten oder Energieriegel runterwürgten, war das einer dieser Momente des "Einsseins mit der Natur"?
Gruß
ein E-Mountainbike ablehnender, "puristischer" Mountainbiker :)
Gründe
Herr Neukirch, vielleicht war das eine Gruppe Rheuma-Patienten, die sich in ihrem Alltag schon mehr quälen als Sie mit all Ihren Bergauffahrten zusammen? Oder Herzpatienten, die sich nicht stärker belasten durften. Oder Querschnittpatienten mit Lähmungen. Oder Schmerzpatienten an ihrem ersten schmerzarmen Tag. Oder Menschen mit einem anderen für Sie akzeptablen Grund. Oder Menschen mit einem zwar nicht für Sie, aber für sie akzeptablen Grund. Oder die hatten alle ihren Motor auf 0% Unterstützung gestellt und waren trotzdem nicht verschwitzt, weil sie hundertmal fitter waren als Sie. Es gibt sehr viele mögliche Gründe für diese Begebenheit, und die meisten davon gehen Sie schlicht nichts an. Die Elektrobikes lärmen nicht, stinken nicht, nehmen nicht mehr Platz als die Nurmuskelbikes ein, also stören sie objektiv besehen auch nicht mehr (im Sinne von stärker). Dass Sie sich trotzdem gestört fühlen, das ist Ihre eigene Entscheidung, Ihre eigene Angelegenheit, für die die EBiker nicht verantwortlich zu machen sind.
Zitat von PunktKommaStrich0Das ist halt der Irrtum. Zu glauben man erlebe das Schöne auf bequemem Wege. Was Sie erleben, ist Werbung und dieses Gefühl, nichts getan zu haben, für das Schöne. Das ist es ja, was gerade auch diese Gesellschaft wieder vor die Hunde gehen lässt. Der Glaube, man habe ein Anrecht ohne Einsatz. Aber Sie sind da in guter Gesellschaft, von dieser Bequemlichkeit leben ganze Wirtschaftswerbezweige.
Was ist das für eine traurige Einstellung zum Leben?
Haben Sie noch nie erlebt, dass Ihnen z. B. auf einer Autofahrt plötzlich ein wunderbarer Ort begegnet, an dem man eine Stunde sitzen und das Leben genießen kann. Einfach so. Ganz ungeplant und ohne etwas dafür getan zu haben? Dann haben Sie mein volles Mitgefühl!
Sehr erschreckend, die Intoleranz des Autors und vor allem die einiger Foristen hier!
Diejenigen sollten sich mal schnellsten die Rheinischen Grundgesetze durchlesen, vor allem:
Levve und levve losse!
Mer muss och jünne könne!
Jede Jeck is anders!
Vor allem die Hardcore-Biker sind oft extrem intolerant; keine Ahnung warum.
E-Bike fahren macht Spass, fördert die Beweglichkeit und ist eine kluge Art und Weise sich gesund und fit zu halten. Wer sich quälen möchte kann dies ja tun, aber lasst bitte Andere damit in Ruhe.
Ich glaube den Kick bekommen die Biker, die sich in den Bergen tummeln, erst bei einer anspruchsvollen Abfahrt. Es gibt in den Alpen sogar zahlreiche Lifte, die auch eine Fahrradmitnahme ermöglichen, um auf teils halsbrecherischen Strecken ins Tal zu fliegen. Ich schleppe doch auch nicht meine Ski zum Gipfelkreuz ;-)
Jedem das seine
Jeder nach seiner Facon. Wenn man leiden möchte wie Udo Bölz: "Quäl dich, du Sau!" kann man dies tun. Gruss an den Orthopäden und Rheumatologen später. Nur wieso gleich mißgünstig auf die Radler blicken die einfach nur Spass haben möchten.
@PunktKommaStrich0(15:17) Ich glaube, IHR Irrtum ist, dass Sie sich berechtigt fühlen, anderen vor zu schreiben, was sie als "das Schöne" zu empfinden haben. Da können Sie noch so toll gesellschaftspolitisch argumentieren - und ja, zu einem gewissen Grad liegen Sie da sicher richtig - wenn jemand es schön findet, ohne sich komplett durch zu schwitzen und ohne zitternde Knie oben auf dem Berg an zu kommen die Natur zu genießen, wie kommen Sie auf den perversen Gedanken, dem erklären zu wollen, dass das eben kein Spaß sei?
Und, wenn Sie schon streng kapitalistisch argumentieren (keine Anstrengung, kein Anrecht und so ... ): Natürlich hat er ein Anrecht erworben, nämlich, indem er 3000 Euronen aufwärts für sein E-Bike hingeblättert hat! Vielleicht haben Sie ja nur kein Anrecht auf anstrengungslosen Spaß, weil Sie zu arm sind, sich ein solch tolles Bike zu leisten? Schämen Sie sich, dann eine Neiddebatte lostreten zu wollen [Ironie:Off]
Zitat von ansvWas ist das für eine traurige Einstellung zum Leben?
Haben Sie noch nie erlebt, dass Ihnen z. B. auf einer Autofahrt plötzlich ein wunderbarer Ort begegnet, an dem man eine Stunde sitzen und das Leben genießen kann. Einfach so. Ganz ungeplant und ohne etwas dafür getan zu haben? Dann haben Sie mein volles Mitgefühl!
Um Himmels willen, interpretieren Sie das doch nicht über. Natürlich kann das vorkommen, aber das nennt man dann wohl Zufall. Mit einem E-Bike auf einen Berg zu fahren, passiert doch aber nicht zufällig, sondern ganz bewusst. Man verzichtet bewusst auf die Arbeit und die sich anschließende Belohnung und meint, man werde belohnt durch die Aussicht. Dabei sammelt man für das Abziehalbum im Kopf und wundert sich schon eine Woche später, ach 2 Stunden später, warum das Wohl-Gefühl nicht ein bisschen länger anhält. Jeder, der einen Berg ersteigt, erläuft, erwandert - oder eigenständig mit dem Rad erfährt - weiß, was ich meine.
Eins möchte ich natürlich nachschieben: Menschen, die keine andere Möglichkeit haben, sind explizit ausgenommen. Das dürften bei diesen werbewirksamen Wohlfühlgefährten aber die wenigsten betreffen.
Der Fluch des technischen Fortschritts
Wenn's um das gute Gefühl geht, etwas selbst geschafft zu haben, dann sollte man allerdings auch Kopfrechnen, anstatt einen Taschenrechner zu benutzen, Briefe von Hand ohne einen Computer schreiben, und schließlich auch selbst Musik machen, statt sich immer nur Konserven anzuhören...
Doch glücklicherweise muss man sich nicht von Anderen sagen lassen, wie man selbst am besten glücklich wird.
man sollte zwischen uphill und downhill unterscheiden. Der Autor meint uphill, viele Kommentare hier befassen sich nur mit downhill. Ich fahre die Berge hoch wegen des Hochfahrens, nicht weil ich anschliessend einen Trail toll runter fahren kann. Ich gehe auch zum Bergwandern wegen des Hochgehens, nicht wegen des Runtergehens. Insofern hat der Autor natürlich Recht. Sport mit Elekrtrounterstützung zu betreiben ist ein Widerspruch und ärgerlich für die eigentlichen Sportler.
Sehr geehrter Herr Neukirch,
Sie gehen mir mit Ihrem Kommentar nicht zum ersten Mal total auf den Geist!
Ich fahre seit ca. 35 Jahren aktiv Rad, war vom Rhein-Main Gebiet aus mit dem Rad 3 x am Atlantik, 1 x am Mittelmeer, 2 x in Paris, 1 x in Wien, 1 x in Hamburg, bin 20 Jahre in einem Radsportclub gefahren, habe mehrere clubinterne Auszeichnungen bekommen, weil ich jährlich mehr als 15.000 dokumentierte Kilometer gefahren bin, bin Radmarathons gefahren wie Bimbach oder Berlin. Nun bin ich in einem Alter - über 60 -, wo das nicht mehr geht und ich im Vogelsberg lebe. Ok, vor 20 Jahren habe ich mal eine viertägige Tour Vogelsberg-Rhön gemacht, 250 km und 6400 Hm. Das kann ich jetzt nicht mehr. Trotzdem fahre ich noch gerne Rad und will Ende Mai nun mit dem E-Bike an den Atlantik und zurück, knappe 4000 km, erst über den Eurovelo 15, dann weiter ab Basel über den Eurovelo 6. Ich habe das Gefühl, Sie haben nur sich selbst im Blick, aber nicht passionierte Radfahrer, die mit über 60 Jahren die Unterstützung eines 250 Watt Motors zu schätzen wissen, weil es Ihnen Touren ermöglicht, die sie vor 20 Jahren noch locker machen konnten, mit über 60 Jahren aber nicht mehr. Kommen Sie mit an den Atlantik - dazu hatte ich Sie schon einmal eingeladen, bekam aber von Ihnen keine Antwort. Ansonsten: Schreiben Sie doch lieber von etwas, wovon Sie Ahnung haben, und lassen Sie das Radfahren außen vor. Darf gerne von SPON zensiert werden Wird wohlk auch so sein.
So gibt es unterschiedliche Charaktere, Eigenschaften und Ansichten. Sollte nicht jeder für sich selbst entscheiden wie er den Berg hochkommt, auf der Straße fährt, in den Urlaub fliegt oder telefoniert? Der technische Fortschritt ermöglicht nunmal neue Varianten, und die kann jeder nutzen wir es ihm Spaß macht.
Zitat von Claus61@PunktKommaStrich0(15:17) Ich glaube, IHR Irrtum ist, dass Sie sich berechtigt fühlen, anderen vor zu schreiben, was sie als "das Schöne" zu empfinden haben. Da können Sie noch so toll gesellschaftspolitisch argumentieren - und ja, zu einem gewissen Grad liegen Sie da sicher richtig - wenn jemand es schön findet, ohne sich komplett durch zu schwitzen und ohne zitternde Knie oben auf dem Berg an zu kommen die Natur zu genießen, wie kommen Sie auf den perversen Gedanken, dem erklären zu wollen, dass das eben kein Spaß sei?
Und, wenn Sie schon streng kapitalistisch argumentieren (keine Anstrengung, kein Anrecht und so ... ): Natürlich hat er ein Anrecht erworben, nämlich, indem er 3000 Euronen aufwärts für sein E-Bike hingeblättert hat! Vielleicht haben Sie ja nur kein Anrecht auf anstrengungslosen Spaß, weil Sie zu arm sind, sich ein solch tolles Bike zu leisten? Schämen Sie sich, dann eine Neiddebatte lostreten zu wollen [Ironie:Off]
Ich argumentiere doch nicht streng kapitalistisch. Wie kommen Sie denn auf dieses schmale Brett? Gerade der Kapitalist hat doch die Aussicht nicht. Denn deshalb ist er ja Kapitalist, damit er ohne größere Anstrengung durchs Leben kommt.
Nein, was ich meine ist die Tatsache, das man vielleicht das Schöne gar nicht mehr ermessen kann, weil man glaubt, durch Bequemlichkeit das Schöne auch einfacher zu bekommen. Es geht auch nicht ums Schwitzen. Schwitzen ist nicht schlimm, aber auch nicht nötig, wenn man bewusst dosiert den Gipfel erklimmt. Es geht nur und einzig um die Einstellung zum Schönen.
Argumentiert wird ja, das sehe ich gerade, auch mit Spaß. Aber das ist doch etwas völlig anderes. Etwas das schön ist, kann Spaß machen, aber etwas das nur Spaß macht, ist niemals schön. Kann es nicht, weil das Schöne tiefer geht als der Spaß.
@Referendumm: klingt gut und schön, aber "Levve und levve losse" bezieht meistens jeder eher auf sich selbst. So auch die schwatzenden Ebiker-Trauben, die je zum Zweck des Schwatzens in der Regel nebeneinander statt hintereinander fahren und damit andere und sich selbst gefährden. Ein verbissener neidzerfressener ewiggestriger intoleranter trauriger Einzelkämpfer (soviel zum Thema Toleranz im Forum) hat dafür gar keine Zeit.
Sehr geehrter Herr Neukirch,
bevor Sie hier weiter als Radexperte schwadronieren, fahren Sie doch einfach den Radmarathon mit, den ich früher fast jedes Jahr gefahren bin, den Rhön-Radmarathon Tour E hier in der Nähe: 258 km und 4700 Hm. Man fährt das an einem Tag. Im Berliner Flachland kann jeder fahren. Den Radmarathon "Rund um Berlin" 230 km bin ich in Großgruppe in 6.15 h gefahren. Bei dem Bimbach-Marathon ist ein E-Bike nach 100 km am Ende. Beginnen Sie gleich mit Ihrem Rennrad. Sie dürfen auch gerne Ende Mai mit mir an den Atlantik fahren; ich fahre hin und zurück (4000 km) mit E-Bike, Sie als fiter SPON-Redakteur dürfen gerne mit Ihrem Rennrad mitkommen. Blog zu der Tour ist in Planung.
"Ich bewege meine Räder ausschließlich mit Muskelkraft, und da nervt es schon manchmal, wenn man im kleinsten Gang mit 6-8 km/h einen Berg hochfährt und dann von einem völlig aufrecht auf seinem Rad sitzenden E-Bike-Fahrer überholt wird, der ohne jede Anstrengung locker den Berg hochdüst."
Da haben wir doch des Nagels Kopf: man (oder hier Frau) ist halt neidisch.
"Ich bin nun wirklich keine großartige Sportlerin aber mir wäre es peinlich als 29-jährige mit einem E-Bike eine Radtour zu machen. Da kann ich die Strecke auch gleich mit Mofa / Roller zurücklegen. Bei einer Radtour geht es für mich um das körperliche Erlebnis und das tolle Gefühl des Erfolgs wenn ich am Ziel angekommen bin. Bei einem E-Bike hätte ich nicht das Erfolgserlebnis mit eigener Muskelkraft mein Ziel erreicht zu haben."
Dieser Kommentar zeigt nur eines: Sie sind noch nie ne Tour mit dem Ebike gefahren. Aber den Kopf offen haben zum Thema.....
Wer auf den Berg will, muss das schon aus eigener Kraft hinkriegen
Wieso sollen Leute mit weniger Kraft und Ausdauer nicht auch auf den schönen Berg fahren dürfen? Die Fähigkeiten, Veranlagungen und Leistungen der Menschen sind nun einmal unterschiedlich.
Als Fahrer eines E-Pedelec muss man ja durchaus strampeln, und kommt dabei ins schwitzen, d.h. bewegt sich an seine Leistungsgrenzen. Durch die zusätzlichen Watt erreicht man einfach höhere Geschwindigkeiten oder Höhenmeter. Wiederum, Platzbedarf oder Belastung der Landschaft etc. ist genau gleich wie bei reiner Muskelkraft.
Warum soll das eine irgendwie besser oder gerechter sein als das andere? Völlig irrationaler Gedanke.
Als Spaziergänger, Wanderer, MTB Fahrer und E-MTB Fahrer könnte ich mich ständig über die Besseren, Schnelleren usw beschweren und entsprechende Vorschriften fordern. Da ich jedoch alle diese Rollen, zu unterschiedlichen Zeiten selbst ausfülle, sehe ich kein Problem. Solange ich Rücksicht auf Mensch und Natur nehme ist doch alles ok, und Toleranz gibt auch Zufriedenheit, probieren Sie es aus, Hr. Neukirch. Und die Rechnung: nur wer leidet kann Schönes empfinden ist ja so abwegig, dass sie nicht weiter kommentiert werden muss.
Ich finde E-Bikes gut, denn sie belustigen mich. Abgesehen von durchaus sinnvollen Einsatzzwecken (für den Weg zu Arbeit oder für Senioren) sind so E-Bikes als Sportgerät in hügeliger Landschaft verwandt halt eher was für diese Lifestyle-Biker, die mehr Zeit für das Zusammenstellen ihrer Ausrüstung aufbringen, als für das Fahren selbst. Früher konnte man diese - wie ich sie gerne despektierlich nenne - "Papageien-Äffchen" auf ihren Zigtausendeuro-Bikes und von Kopf bis Fuss in Funktionskleidungs-Uniform nur am Fuße der Hügel auslachen, wenn man sie in Jeans und T-Shirt auf einem Billig-Bike überholt hat, in den oberen Lagen waren sie mangels Fahrpraxis und Ausdauer dann doch eher rar.
Durch den E-Bike-Boom hat man mittlerweile jedoch in allen Lagen Spaß, und während der gemeine E-Bike-Radler glaubt, er könne - wie weiter vorne jemand schrieb - "Schmerz und Wut spüren", wenn er mich mit seinem Mofa am Berg überholt, ist es tatsächlich doch nur ein eher mitleidiges Lächeln, dass er zu erzeugen vermag. Sein Überlegenheitsgefühl (mit Betonung auf "Gefühl") gönne ich ihm aber gerne, Selbstbetrug ist bei uns ja sowieso systemimmanent und mir fiele durchaus wichtigeres ein, über das es sich dahingehend aufzuregen lohnt.
Ich gönne Ihnen den Atlantik
Zitat von womo88Sehr geehrter Herr Neukirch,
Sie gehen mir mit Ihrem Kommentar nicht zum ersten Mal total auf den Geist!
Ich fahre seit ca. 35 Jahren aktiv Rad, war vom Rhein-Main Gebiet aus mit dem Rad 3 x am Atlantik, 1 x am Mittelmeer, 2 x in Paris, 1 x in Wien, 1 x in Hamburg, bin 20 Jahre in einem Radsportclub gefahren, habe mehrere clubinterne Auszeichnungen bekommen, weil ich jährlich mehr als 15.000 dokumentierte Kilometer gefahren bin, bin Radmarathons gefahren wie Bimbach oder Berlin. Nun bin ich in einem Alter - über 60 -, wo das nicht mehr geht und ich im Vogelsberg lebe. Ok, vor 20 Jahren habe ich mal eine viertägige Tour Vogelsberg-Rhön gemacht, 250 km und 6400 Hm. Das kann ich jetzt nicht mehr. Trotzdem fahre ich noch gerne Rad und will Ende Mai nun mit dem E-Bike an den Atlantik und zurück, knappe 4000 km, erst über den Eurovelo 15, dann weiter ab Basel über den Eurovelo 6. Ich habe das Gefühl, Sie haben nur sich selbst im Blick, aber nicht passionierte Radfahrer, die mit über 60 Jahren die Unterstützung eines 250 Watt Motors zu schätzen wissen, weil es Ihnen Touren ermöglicht, die sie vor 20 Jahren noch locker machen konnten, mit über 60 Jahren aber nicht mehr. Kommen Sie mit an den Atlantik - dazu hatte ich Sie schon einmal eingeladen, bekam aber von Ihnen keine Antwort. Ansonsten: Schreiben Sie doch lieber von etwas, wovon Sie Ahnung haben, und lassen Sie das Radfahren außen vor. Darf gerne von SPON zensiert werden Wird wohlk auch so sein.
Aber was ist schlimm daran mit über 60 nicht mehr die Touren die man mit 30 gefahren ist aus eigener Kraft fahren zu können?
Mit Mitte 50 halte ich viele Touren die ich mit 20 gefahren bin für bescheuert.
Ich versuche auch nicht mehr meinen erwachsenen Söhnen weg zu fahren.
PS. E- Bike ist OK, nur keine Aufregung.
Schon mal darueber nachgedacht dass es Menschen mit Gesundheits Probleme giebt welche nicht mehr in der lage sind Berge zu besteigen oder mit einem Mountain Bike diese zu erklimmen aber ein E-Bike gibt ihnen die Moeglichkeit die natur zu bewundern, so seit nicht so Egoistisch und last den Behinderten auch die Freude an der Natur
Für mich kommt ein E-Bike nicht in Frage. Wenn es aber anderen gefällt, ist das ok. Ich bike übrigens öfters mit einem Freund. Er mit E-Bike, ich "normal". Ist ok,
Als Straßenradfahrer, der noch nicht lange Gelände fährt, fehlt mir bisher (Pardon, falls ich ihn überlesen haben sollte) ein Punkt: MTB ist technisch anspruchsvoller, weniger fehlertolerabler und das Material sehr belastender Radsport. Noch sind die Preise und Anbieter für EMTB in einem Segment, das per se und um die Kuh zu melken Qualität sicherstellt. Aber halten die Fahrer (Reaktion; Beherrschung eines für den Einsatz zu schweren Zweirades) mit? Bereits in der Unfallstatistik "normaler" E-Bikes gibt es Auffälligkeiten. Und wenn sich der Trend verfestigt stoßen billigere Anbieter vor, ein EMTB mit mechanischer Scheibenbremse "bereichert" vlt. bereits das Segment.
Und, nochmals Pardon, die größte sportliche Anstrengung, die viele E-Bike-Fahrer bisher vollbringen, besteht darin, das Ding auf den Heckträger zu wuchten.
Allen noch viele gute KM
Nein Herr Neukirch,
mit diesem Artikel springen Sie zu kurz. Hätten Sie Erfahrung mit einem E-Bike, wüssten Sie, dass die Kapazität des Akkus der große Limitator ist. Eine ordentliche Tour von sagen wir mal 80km in bergigem Gebiet schaffen Sie nur bei geringster Unterstützung durch den Motor. In dieser Eco-Stufe 20% Steigung zu fahren, bringt Sie recht schnell ans Limit... zusätzlich auch weil das E-Bike mindestens das Doppelte wiegt. In fortgeschrittenem Alter hilft mir der Motor kolossal, den ganz ekelig steilen Passagen "die Spitze zu nehmen" und zuverlässig zu verhindern, dass ich danach eine Woche mit schmerzenden Knien durch die Gegend humpele. Mein Haus liegt auf 600 Hm, die ich am Ende jeder Tour hoch muss. Seit ich dieses E-MTB habe, habe ich wieder Spaß am Fahrrad fahren und komme zufrieden und ausgepowert - aber eben schmerzfrei - an.
Der könnte folgerichtig auch dafür plädieren Carbonrahmen, Gangschaltungen, Stollenreifen und sonstigen Firlefanz zu ächten. Der wahre Mann fährt mit dem Klapprad auf den Berg. Was für ein intolerantes, elitäres und von Machoidealen geprägtes Geschwafel.
Wieder einmal frage ich mich, warum jemand seine eigenen Vorstellungen anderen aufzwingen will.
"Berge fährt man mit dem Fahrrad hoch, weil es weh tut"
Schon mal daran gedacht, dass es ohne E-Motor bei Menschen mit Knieschäden noch wesentlich stärker weh tut als sie sich vorstellen können?
Schein
Als langjähriger Radfahrer sage ich nie mehr Scheinen als tatsächlich sein. Wenn es dann nicht mehr geht,weil zu Alt, gehe ich zum Wandern. Für mich kein E- Bike.
Zitat von GasebahDer könnte folgerichtig auch dafür plädieren Carbonrahmen, Gangschaltungen, Stollenreifen und sonstigen Firlefanz zu ächten. Der wahre Mann fährt mit dem Klapprad auf den Berg. Was für ein intolerantes, elitäres und von Machoidealen geprägtes Geschwafel.
Das tut mir Leid, aber das ist nicht folgerichtig. Während die von Ihnen genannten Erweiterungen nur die Effizienz erhöhen, sprich die Umsetzung von Muskelkraft in Bewegung des Rades verbessern ohne den eigentlichen Sinn zu verändern, bietet das E-Rad die Möglichkeit, die Muskelkraft nahezu vollständig zu vernachlässigen und statt dessen einen Motor zu benutzen.
Ein Großteil der erklärten eBike-Gegner hat anscheinend noch auf einem selbigem gesessen. Mal abgesehen von der Vermischung der Begrifflichkeiten (eBike Pedelec) und dend araus resultierenden Möglichkeiten, stört mich die Arroganz und der Bestimmungswahn, wer wann was darf. Man sollte sich gegenseitig mit Respekt begegnen.
Ich habe mir für meinen Arbeitsweg (12km) ein Pedelc gekauft, und es war die beste Entscheidung die ich treffen konnte. Im Gegensatz zu einigen Behauptungen, muß hier hier immer noch selbst strampeln und sich anstrengen, der Motor gibt nur Unterstützung. Kein Treten, kein Vortrieb. Wenig Kraft, wenig Vortrieb. Ja, es hilft gewaltig bei Anstiegen, daß man nicht mehr langsam rumkrebsen muß, sondern "angenehm" hochkommt. Das gibt auch vielen Wiedereinsteigern die 'Freude am fahren' zurück. Trotzdem muß man sich anstrengen und Muskelkater bekommt man auch.
Nachrichten>Auto>Fahrkultur>Radel verpflichtet [...]
Mann, Spiegel, könnt ihr der Rubrik "Auto" bitte ENDLICH mal einen zeitgemäßen Namen geben?
Zitat von interessant.........Ich teile die Meinung des Autor. Bis auf den Vergleich von Kölsch mit Bier vielleicht. ;)
Aber Spaß beiseite, ich finde sogar, dass die ganze Stromradlerei eine der wenigen verbliebenen umwelttechnisch vertretbaren Fortbewegungsarten zur ökologischen Katastrophe verkommt!
Als Rehamaßnahme kann man sowas durchaus verstehen, aber sonst...
Ach ja, jedes Watt, das aus dem Akku kommt, gleibt als Fett auf der Hüfte des Stromradlers - denkt mal drüber nach. Anders gesagt 50km mit 50% Akkuunterstützung sind weniger als 30km per Fahrrad.
Nicht unbedingt. Kommt drauf an wie schnell man fährt. Denken Sie mal drüber nach ;-)
Zitat von PunktKommaStrich0Um Himmels willen, interpretieren Sie das doch nicht über. Natürlich kann das vorkommen, aber das nennt man dann wohl Zufall. Mit einem E-Bike auf einen Berg zu fahren, passiert doch aber nicht zufällig, sondern ganz bewusst. Man verzichtet bewusst auf die Arbeit und die sich anschließende Belohnung und meint, man werde belohnt durch die Aussicht. Dabei sammelt man für das Abziehalbum im Kopf und wundert sich schon eine Woche später, ach 2 Stunden später, warum das Wohl-Gefühl nicht ein bisschen länger anhält. Jeder, der einen Berg ersteigt, erläuft, erwandert - oder eigenständig mit dem Rad erfährt - weiß, was ich meine.
Eins möchte ich natürlich nachschieben: Menschen, die keine andere Möglichkeit haben, sind explizit ausgenommen. Das dürften bei diesen werbewirksamen Wohlfühlgefährten aber die wenigsten betreffen.
Sie tuten wieder ins gleiche Horn: Die Aussicht ist für alle gleichermaßen da. Und jeder macht, was ihm Spaß macht, das Leben ist doch kein immerwährender Fahrradwettkampf. Vielleicht würde der belächelte E-Biker Sie bei Tennis oder Leichtathletik ziemlich alt aussehen lassen? Übrigens vielleicht auch der, der mit der Seilbahn auf den Berg kam. Aber hassen Sie ruhig noch ein bisschen, sind ja ihre Falten.
Zitat von zivcoedge540Für mich ist bislang ein E-Bike auch nichts, aber jeder soll machen, was er will. Und E-Bikes haben sicherlich berechtigtere Einsatzmöglichkeiten, als sich ohne Training wie nen Profi vorzukommen.
In der Tat rollen immer mehr von diesen Möchtegernpedaleuren pseudosportlich rum und klemmen sich in Alditrikots bei einen in den Windschatten oder wollen einen abkochen...immer in der Hoffnung, dass man ihr 200 Watt Motordoping nicht erkennt. Bei denen bekomme ich ne Mischung aus Fremdschämattacke und Bock, gleich die Panigale zum "Vergleich" heranzunehmen.
Aber gut, wer´s braucht und nötig hat.
Na Sie haben's ja ganz offenbar nötig! Fühlen Sie sich eigentlich auch von einem Motorradfahrer mit mehreren Dutzend kW 'Motordoping' irgendwie über den Tisch gezogen oder herausgefordert? Ein E-Bike ist halt einfach ein anderes Verkehrsmittel, da ist nichts 'gedopt'.
Es gibt zwei Gründe, mit einem MTB den Berg hochzufahren:
1) man liebt es, aus eigener Kraft die steile Wand/den schmalen single trail zu bezwingen
2) man will Orte erreichen und Ausblicke genießen, die man weder mit Auto noch zu Fuß innerhalb eines Tages erreichen kann
Ich liebe den Genuß der Quälerei, und würde mir nie so eine Gurke kaufen - ich kann aber gut verstehen, wenn z.B. Gruppen aus extrem unterschiedlich fitten Leuten dadurch besser zusammenbleiben, daß einige elektrifiziert fahren. Meine Frau und ich hatten das schon überlegt, aber dafür fahre ich zu technisch - also ab und zu gemeinsam aufs trekking bike....
Sie sollten sich an Ihren eigenen Leistungen erfreuen, anstatt über die mangelnde Bereitschaft anderer Selbige zu erbringen Klagelieder des Frustes und des Abgehängt seins anstimmen. Der Weg ist das Ziel, nicht der Gipfel - und das sollten Sie, als sich den Berg hochkämpfender Naturbursche, so annehmen!
Selbstbetrug
Zitat von desoieFür ältere und kranke Menschen oder bei großer Ungleichheit innerhalb einer Gruppe sind Pedelecs sicher eine gute Erweiterung der Möglichkeiten. Ansonsten stimme ich dem Autor voll zu. Der Selbstbetrug der Elektroradfahrer scheint vielen gar nicht bewusst zu sein, wenn - was man häufig hört - Fragen nach der Motorunterstützung mit dem Satz beantwortet werden: "Treten muss man immer noch selbst."
Woher kommt eigentlich das seltsame Phänomen, dass man als E-Bike-Fahrer von seinem Umfeld ständig aufgefordert wird sich zu rechtfertigen? Warum muss ich alt oder krank sein? Ich bin 33 Jahre alt, gesund und habe mir ein E-Bike gekauft um damit 15 km (einfach) zur Arbeit zu fahren. Damit habe ich nicht ein normales Rad ersetzt (damit wäre ich nie gefahren), sondern ich habe das Auto teilweise ersetzt. Warum muss ich mich nun bei Arbeitskollegen, die scheinbar ähnlich gestrickt sind wie Sie, rechtfertigen? Alle gleichaltrigen Kollegen kommen mit Auto, U-Bahn oder Motorrad. Komischerweise muss sich von denen keiner erklären warum er GARNICHTS körperliches tut. Natürlich verwende ich das E-Bike jetzt auch gerne in meiner Freizeit, ein normales Fahrrad habe ich früher nachweislich nie genutzt. Wo ist jetzt der Selbstbetrug? Wäre es ehrlicher oder irgendwie besser wieder mit dem Auto zu fahren?
Ich fahre recht tapfer Rad, täglich 13km zur Arbeit hin und abends wieder zurück. Vollkommen unaufgeregt und ohne den Anspruch, durch Plastikkram die letzte Minute einzusparen. Eher noch einen kleinen Umweg dazu fürs Pensum. Am Wochenende ein paar Hundert Höhenmeter, um den Wampenumfang zu kontrollieren. Auf ruhigen Waldwegen, keine Probleme, mich mit den paar Wanderern zu arrangieren, wozu habe ich Bremsen. Ich zerstöre da auch nichts, was nicht eh schon planiert ist. Elektrisch unterstütztes Fahren kommt für mich einer Kapitulation gleich. Im Nachhinein bin ich froh, dass ich mit fünfzehn kein Mofa gekauft hab, sondern mein Geld in LPs versenkt hab.
Habe mir vor einigen Wochen - nach langer Überlegung - auch ein eFully geholt, ergänzend zum RR und Treckingrad. Warum? Alltagstrecken bequem und weitgehend unverschwitzt fahren und zum Abschluß abends mal eben nach der Arbeit 40 bis 60 km zügig wegradeln. Das würde ich sonst nicht machen, da ich dann erst mit dem Auto nach Hause fahren müßte, umziehen und losradeln. So habe ich Bewegung, ohne einen wesentlichen Zeitverlust. Allerdings alles im Casualdress, denn Sportsachen sind dazu ehrlicherweise nicht nötig.
Jetzt befasse ich mich eher mit der Haltbarkeit der Mechanik, da wohl dieses Jahr zu meinen normalen Radkilometern einige tausend dazukommen ;-)
Allerdings war ich auch mal, als RRler, mit dem eFully im Gelände, das war vorher nicht so meins. Hat einen Riesenspaß gemacht (auch wenn ich da noch viel Lernen darf). Nun steht wohl auch ein normales MTB an, allerdings muß ich dazu erst noch einige familiäre Überzeugungsarbeit leisten ;-)
Gebe ich dann mein eFully ab? Auf keinen Fall, dafür macht es einfach zuviel Spaß, auch mal längere Strecken schnell "wegzufahren" bei einer verläßlichen Geschwindigkeit. Dafür bleibt dann das Auto stehen und ich entdecke viele neue Seiten meiner Heimat (Ruhrgebiet mit vielen Halden, einem tollen Radwegenetz etc.).
Ich downhill seit 27 Jahren. CH, Kalifornien, Hawaii, Frankreich, Deutschland. Macht Riesenspass - bis eben ein Endurist mit/ohne E den Track blockiert. Die Leut sollen sich die Wanderwege mit Hikern teilen. Delta V und Können treffen sich in diesem Szenario besser. Schreiber hats nicht ganz erfasst.
So'n Quatsch
Leistungs-Rassismus. Es gibt immer Leute, die keinen Marathon und keine Tour de France schaffen. Sie haben das gleiche Recht, einen Berg zu befahren. Und glaubt mir, der Brocken oder der Reschenpass sind für einen 60-Jährigen auch mit E-Bike steil wie das Stilfser Joch. Am Ende ist man sauglücklich, das noch einmal geschafft zu haben. Ärgerlich sind nur die intoleranten Sprüche der eingebildeten jugendlichen Superhelden.
Lustig
Zitat von schlaubertIch finde E-Bikes gut, denn sie belustigen mich. Abgesehen von durchaus sinnvollen Einsatzzwecken (für den Weg zu Arbeit oder für Senioren) sind so E-Bikes als Sportgerät in hügeliger Landschaft verwandt halt eher was für diese Lifestyle-Biker, die mehr Zeit für das Zusammenstellen ihrer Ausrüstung aufbringen, als für das Fahren selbst. Früher konnte man diese - wie ich sie gerne despektierlich nenne - "Papageien-Äffchen" auf ihren Zigtausendeuro-Bikes und von Kopf bis Fuss in Funktionskleidungs-Uniform nur am Fuße der Hügel auslachen, wenn man sie in Jeans und T-Shirt auf einem Billig-Bike überholt hat, in den oberen Lagen waren sie mangels Fahrpraxis und Ausdauer dann doch eher rar.
Durch den E-Bike-Boom hat man mittlerweile jedoch in allen Lagen Spaß, und während der gemeine E-Bike-Radler glaubt, er könne - wie weiter vorne jemand schrieb - "Schmerz und Wut spüren", wenn er mich mit seinem Mofa am Berg überholt, ist es tatsächlich doch nur ein eher mitleidiges Lächeln, dass er zu erzeugen vermag. Sein Überlegenheitsgefühl (mit Betonung auf "Gefühl") gönne ich ihm aber gerne, Selbstbetrug ist bei uns ja sowieso systemimmanent und mir fiele durchaus wichtigeres ein, über das es sich dahingehend aufzuregen lohnt.
Einfach mal den Artikel und die Kommentare der E-Kritiker lesen - das Überlegenheitsgefühl liegt doch ganz offensichtlich mehr auf Seiten der Pur-Muskel-Biker.
Die könnten also sehr gut die Botschaft vertragen, die Sache nicht so emotional bzw. verkrampft zu nehmen.
Solange dabei nichts und niemand gestört wird, kann es egal sein. Ich moniere doch auch nicht an Ihrem Geschmack auf Kölsch! Kölsch...
Vorurteile gegen E-Bikes
Zitat von interessant.........Ich teile die Meinung des Autor. Bis auf den Vergleich von Kölsch mit Bier vielleicht. ;)
Aber Spaß beiseite, ich finde sogar, dass die ganze Stromradlerei eine der wenigen verbliebenen umwelttechnisch vertretbaren Fortbewegungsarten zur ökologischen Katastrophe verkommt!
Als Rehamaßnahme kann man sowas durchaus verstehen, aber sonst...
Ach ja, jedes Watt, das aus dem Akku kommt, gleibt als Fett auf der Hüfte des Stromradlers - denkt mal drüber nach. Anders gesagt 50km mit 50% Akkuunterstützung sind weniger als 30km per Fahrrad.
Einspruch! Wenn ich mit dem E-Bike einfach dooppelt so weit fahre, habe ich genauso viel Fett verbrannt. Ich hab aber einen viel weiteren Aktionsradius. Und weit umweltfreundlicher als Auto ist es sowieso.
Mir klingt das bei Ihnen arg vorurteilsüberfrachtet.
Zitat von Bernd.BrinckenEinfach mal den Artikel und die Kommentare der E-Kritiker lesen - das Überlegenheitsgefühl liegt doch ganz offensichtlich mehr auf Seiten der Pur-Muskel-Biker.
Die könnten also sehr gut die Botschaft vertragen, die Sache nicht so emotional bzw. verkrampft zu nehmen.
Habe tatsächlich die meisten gelesen und gebe ihnen da durchaus recht. Warum sich jemand ärgert, wenn er von einem Mofa überholt wird, erschließt sich mir ja auch nicht so wirklich. Meinetwegen kann jeder das benutzen, was ihm am meisten Spaß macht, so halte ich das auch selbst. Und wenn mir das Fahrrad zu langsam ist, nehm ich einfach das Motorrad. :-)
Der Artikel des Autors ist mit Verlaub realitätsfremd, einseitig und zynisch.
Das emtb ist eine geniale Erfindung und hat das mtb revolutioniert. Nicht jeder hat im Alltag die Möglichkeit sich so große Fitness anzutrainieren (Arbeit, Familie sonst.Verpflichtungen) um bestimmte Alpentouren oder gar Mehrtagestouren mit mehr als 1000hm pro Tag zu bewältigen (obwohl er fahrtechnisch in der Lage wäre). Mit dem emtb ist das jedoch möglich und definitiv habe ich nach einer Tagestour mehr Spaß gehabt und die Umgebung intensiver genossen als du (eigene Erfahrungen)!!!
Wenn du richtig fit bist kommst du genau so weit wie ein weniger fitter mit ebike. Da ich leider nicht so fit bin und mir aber ein "Fahrrad" und kein Schiebrad gekauft habe, fahre ich dort hoch wo du schiebst also der Sinn und Zweck eines Fahrrades.
Verbote für Emtb´s??? Dann musst du allen die ohne Unterstützung den Berg hochfahren weil sie einfach fitter sind als du es bist auch verbieten hochzufahren, runterfahren ist dann natürlich auch verboten und die Gondel zu benutzen um dann runterzuheizen natürlich auch. Die sind ja schließlich auch nicht vor Erschöpfung zusammengebrochen.
Gleichstellung mit Kraftfarzeugen??? Mein emtb ist nicht wirklich lauter als ein Mtb und bergab nicht schneller als ein normales mtb und berghoch nicht schneller als Bergab, also was bitte hat das Ding mit einem KFZ gemein, zwei Räder?
Entscheidend für mich ist der größtmögliche Spaßfaktor bei der Ausübung meines Hobbys. Dabei ist es mir die beschissene Egonummer total egal. Ich kann dafür am gleichen Tag noch einen Trail fahren oder an den nächsten Tagen nochmal fahren ohne einen Ruhetag denn Urlaub ist begrenzt...
Woher kommt überhaubt der Irrglaube beim ebike fahren muss man überhaubt nicht´s machen? Die Kraftanstrengung ist genauso groß wie bei einem normalen mtb nur bin ich schneller oben und habe dabei noch Spaß beim Uphill-flow! Ich kann durch Untersützungsstufe und Gangwahl meine Anstregung beeinflussen und das ist super.
Erst im Gebirge probefahren, dann Meinung bilden!!!
ich habe mir den Artikel des Autors genauer durchgelesen, dass er ein Vebot fordert kann ich nicht herauslesen.
Ich verstehe den Artikel eher als Appell, lieber das normale MTB als ein E-Bike in den Bergen zu nutzen.
Auf dem Weg zur Abeit befürwortet er sorgar das eBike. Und ich kann ihn da sogar verstehen. Beim Klettern würde ich auch nicht auf die Idee kommen mich von meinem Partner hochziehen zu lassen. Wenn die Route zu schwer ist, muss ich halt unten bleiben. Damit habe ich überhaupt kein Problem, denn für mich ist der Weg das Ziel.
Das eigentliche Problem, dass ich sehe, dass es mehr Leute geben wird, die rücksichtslos durch die Wälder schredden. Schon jetzt gibt es viele Verbote für MTB-Fahrer, Singletrails werden von Forstarbeitern zerstört und Verwaltungsbeamte werden mehr Verbotsschilder zum Schutz der Wanderer aufstellen.
Wer also einfach nur Spass daran hat irgendwo runterzuballern, für diese Leute gibt es Bikeparks, das ist allemal besser als die vorhanden Trails im Wald abzukürzen, weil man ja gerade so schnell unterwegs ist.
Andererseits sehe ich auch die Chance, dass sich vielleicht mehr Leute für den Erhalt unserer Natur einsetzen und die legalen Trails mehr werden.
wer kommt da in die Jahre?
Vor einigen Jahren hörte ich immer wieder " ich bin noch zu jung für ein Pedelec" von Freunden, die bereits weit über ihr 60. Lebensjahr waren. Endlich wird das Zweirad zum Fortbewegungsmittel in der Stadt auf dem Weg zur Arbeit, am Wochenende, um auch mit älteren Freunden gemeinsam zu radeln, für die Downhillfreaks ebenfalls, die nicht schon fertig sind wenn sie mit Strom auf den Beginn ihrer Strecke kommen. Was ist das Problem des Autors? Fährt er ohne Mountainbike, ohne spezielle Reifen, ohne Schaltungen, die es früher nicht gab, ohne Scheibenbremse, ohne Fullyausrüstung?
Die Technik hat sich weiterentwickelt und uns neue Möglichkeiten eröffnet. Wenn schon quälen, dann auf hohem technischen Level. Wer läuft denn noch auf einer Aschenbahn ohne Dornen an den Schuhen?
Ein Querfeldeinsportler trägt gar sein Rad. Alles o.k. nur eben nicht solch moralinsaures Gerede. Schuldzuweisungen fallen meist zurück auf die Zuweiser. Na denn, viel Spass beim Quälen.
Nochmal, es gibt auch Menschen die früher die Berge mit einem normalen Mountainbike erklommen haben (niix Fully ...) , aber heute aus gesundheitlichen Gründen auf das e-Bike sinnvoller Weise umsteigen (z.B. wegen Kniegelenkprothetik), um trotzdem in den Genuss zu kommen, den der Autor offenbar nur für das pure Biken in Anspruch nehmen möchte. Aber wenn, dann bitte wirklich pur ... singlespeed ist dann angesagt (nur eine Übersetzung, keine moderne Gangschaltung, nichts xtr, keine rohloff-Getriebeschaltung ...
Ich radle gerne mit Laufrädern bzw. Hochrädern und Draisinen und werde regelmäßig bei meinen sehr anstrengenden Touren im Hochgebirge von Leuten mit hochentwickelten Mountainbikes (mit manchmal mehreren Gängen) mit hoher Geschwindigkeit überholt. Der Autor scheint auch zu diesen Nutzern hochmoderner Fahrräder zu gehören. Ich finde "Radel verpflichtet" und möchte den Autor auffordern, doch ohne high-tech-Ritzel, ohne mehrfache Federung und ohne Carbon-Rahmen die wunderbare Natur zu genießen. Ich finde, ein Laufrad oder eine Draisine sind absolut ausreichend!
Geben Sie es zu, der Artikel war ein Test. Thema: Woran merkt man, das man zu einem Spießer geworden ist?
Für Verbote
Mit Verboten soll man sehr sparsam umgehen.
Trotzdem sollte u.A. verboten sein:
- das Hochfahren mit e-bikes in den Bergen
- der weitere Ausbau von Skiliften
- die Einfahrt in Innenstädten mit KFZ mit mehr als ca. 200 KW
- vieles Anderes
Weil: hier werden, das behaupte ich einfach mal, die Entfaltungsmöglichkeiten und Interessen der Mehrheit zugunsten ökonomischer Ansprüche eingeschränkt.
Danke für den Artikel! Endlich mal einer, der sich an dieses heikle Thema heran traut ;-) Ich fahre jeden Tag Rad zur Arbeit. Auf dem Rückweg wird es recht anspruchsvoll. Manchmal werde ich von E-Bikern, manchmal von fitteren (jüngeren) Radfahrern überholt. Bis heute nehme ich das irgendwie 'persönlich', allerdings - verglichen mit früher - nicht mehr allzu lange. Das ist reine Kopfsache (glaub mir!) und alles, was man an Ideologien (zwecks Rechtfertigung eigener Wut) dazu bastelt, ist einfach nur kindisch. Vorbei auch die Zeiten, als der Mann im dicken Audi auf der linken Spur noch meinen sportlichen Ehrgeiz wecken konnte. Also, lieber Autor, nimm es gelassen und mach dir einen Sport daraus, die besser motorisierten 'Sportler' zu ignorieren. Übrigens: manchmal schaffe ich es auch, eine E-Bike fahrende Oma zu überholen ;-DD
@PunktKommaStrich0: Ich improvisiere mal die Zitatfunktion, da ich leider nur die Kommentarfunktion nutzen kann:
"Ich argumentiere doch nicht streng kapitalistisch. Wie kommen Sie denn auf dieses schmale Brett?"
Sie argumentieren wie die klassische Kaptialistenpartei (FDP): Leistung muss sich lohnen. Lohnendes lässt sich also nur mit Leistung erreichen. Was man ohne erreicht, kann also nichts Lohnendes sein. Ihre Argumentation.
"Gerade der Kapitalist hat doch die Aussicht nicht. Denn deshalb ist er ja Kapitalist, damit er ohne größere Anstrengung durchs Leben kommt."
Huch? Ich kenne keinen Kapitalisten, der sich auf seine vermeintliche Leistung (auch wenn diese zu 90 Prozent darin besteht, den Weg durch den Geburtskanal lebend überstanden zu haben!) nicht etwas einbilden würde. Das ist nun wirklich gegen jede Realität argumentiert ...
"Nein, was ich meine ist die Tatsache, das man vielleicht das Schöne gar nicht mehr ermessen kann, weil man glaubt, durch Bequemlichkeit das Schöne auch einfacher zu bekommen. Es geht auch nicht ums Schwitzen. Schwitzen ist nicht schlimm, aber auch nicht nötig, wenn man bewusst dosiert den Gipfel erklimmt. Es geht nur und einzig um die Einstellung zum Schönen. Argumentiert wird ja, das sehe ich gerade, auch mit Spaß. Aber das ist doch etwas völlig anderes. Etwas das schön ist, kann Spaß machen, aber etwas das nur Spaß macht, ist niemals schön. Kann es nicht, weil das Schöne tiefer geht als der Spaß."
Nu hängen Sie sich mal nicht so sehr an der Vokabel "Spaß" auf, die habe ich synonym für Ihr blumiges "das Schöne" verwendet. Was Sie nicht sehen zu wollen scheinen ist die Tatsache, dass dieses nebulöse "Schöne" für wirklich jedes Individuum etwas anderes ist. Jemandem wie Ihnen ist es vielleicht Wert, den Ausblick von einem Berg total durchgeschwitzt und mit eirigen Knien zu geniessen, einem anderen ist Schwitzen total zuwider, selbst der tollste Ausblick wird es dem nie wert sein, sich dafür derart abzuplagen, wieder jemand anders macht sich, so leicht er auch den Berg hochkommen würde, überhaupt nichts aus dem Ausblick in die schöne Natur. Ergo: "Das Schöne" hängt vom individuellen Wertesystem jedes einzelnen ab und nicht davon, was man für das erreichte Ziel tun musste. Jede andere Betrachtungsweise erscheint mir sehr engstirnig. So, und weswegen ich jetzt nochmal den Rechner angeschmissen habe: Eben mache ich unser allwochenendliches lokales Werbeblättchen auf und finde einen Fahrradprospekt. Darin ein Bild von einem Mountainbike vor einer Gebirgskulisse mit dem Schriftzug: "Du bist der Mountain-Hero.". Ich erinnere mich an die Argumentation, dass die Werbung für diese vermeintliche Erwartung eines leistungslosen Erfolgserlebnisses verantwortlich sei. Dieser Schriftzug lässt auch die umgekehrte Deutung zu: Erst die Werbung lässt Leute wie Sie glauben, dass man für ein positives Erlebnis etwas heroisches leisten muss ... und sich natürlich ein MTB von der entsprechenden Firma kaufen ... ;)
Wer das ganze beochbachtet, wird merken, dass nicht Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen die Zielgruppe sind, sondern gesunde Meschen. Dies geht soweit, dass es inzwischen auch eMTBs für Kinder gibt.
An sich kein Problem, aber ungeschränkt gutheißen würde ich das nicht.
E-Bikes: Haltbarkeit?
Vielleicht, da ich kein Fachmann bin, stellt sich bei dem ganzen E-Bike-Trend die Frage, wie lange man die Dinger nutzen kann. Bekanntlich halten Akkus nicht ewig. Werden die E-Bikes in zwanzig Jahren nur noch Schrott sein, weil es bei der Vielzahl der Modelle und Systeme keine Ersatz-Akkus mehr geben wird?
Strom ist die neue Religion. Rad ist nur Rad ohne Strom. Und auch E-Autos werden massiv die Umwelt zerstören. Ökowahn. Keiner wird sauber dadurch !
Wer das ganze beochbachtet, wird merken, dass nicht Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen die Zielgruppe sind, sondern gesunde Meschen. Dies geht soweit, dass es inzwischen auch eMTBs für Kinder gibt.
An sich kein Problem, aber ungeschränkt gutheißen würde ich das nicht.
Als Sie den Mont Ventoux hoch gefahren sind, wieso haben Sie da ein Rennrad verwendet? Vielleicht sogar noch eines mit Gangschaltung? Wenn Sie sich nach 2h Ritt so toll fühlen wie müssen Sie sich denn dann nach 3h fühlen mit dem alten Singlespeed Hollandrad?
Und das nächste Mal beim Skifahren gehen Sie bitteschön hoch. Skilifte sind für Weicheier.
Interessant übrigens das Abstimmungsergebnis. Alle sind dafür, dass man sich die Berge mit eigener Kraft erklimmen muss. Nur beim Skifahren ist das natürlich komplett was anderes...
Außerdem sollten Sie mal ein E-Bike sportlich fahren. Nicht so, dass man fröhlich plaudern kann, sondern am Anschlag. Das geht nämlich auch. Ein steiler Berg und die Pumpe geht genauso als ob sie selber treten werden. Und ob Sie nun einen Gipfel in 2h fahren oder vier in der selben Zeit mit einem E-Bike bei vollem Anschlag macht keinen Unterschied.
Hat auch den Vorteil, dass man intolerante Spießer schnell hinter sich lassen kann.
German Überheblichkeit. Irgendwie wurde letzten Sommer auch so viel gemeckert, dass viele Leute plötzlich nur wegen Pokemon GO so viel unterwegs waren - aber sie WAREN immerhin unterwegs. Es ist doch völlig irrelevant, wie man seine Tour macht, aber diese Leute sind unterwegs. Manche fahren mit dem Auto in den Urlaub, manche mit Zug, einige fahren mit dem Rad oder trampen. Es soll manche Leute geben, die sich manche Mühe nicht machen wollen, aber ihnen deshalb etwas nicht gönnen, weil man sich persönlich mehr angestrengt hat (in diesem Fall ja anscheinend freiwillig), wirkt sehr missgünstig. Und wer alkoholfreies Bier lieber mag, mein Gott seis drum.
Ich finde sowas stinkt immer unglaublich nach Moralapostel a la "Wer es nicht so macht wie ich, macht es falsch!"
Muskelkraft erhält die Fitness
Wir (62 und 64) fahren jährlich über 6000 km mit diversen muskelbetriebenen Rädern. Wir haben das Glück topgesund und körperlich gut konditioniert zu sein (leicht und muskulös). Andererseits: von nichts kommt nichts, und wenn wir schon mit 30 Jahren E-Bike gefahren hätten, wären wir heute nicht so austrainiert. Wir fahren oft mit Freunden, wir mit Muskelkraft, die Freunde mit E-Bikes, funktioniert prima, und ohne ihre E-Bikes könnten die beiden diese Strecken nicht fahren. Also für alle eine gute Lösung. Wir werden mindestens bis 75 ohne elektrische Unterstützung fahren, wir wollen ja unseren Körper spüren und nicht 25kg-Kolosse durch die Gegend wuchten.
Natürlich sind E-Bikes Mofas. Dass man die Beine dennoch mitbewegen muss, damit der Motor arbeitet, ist doch unerheblich in der Frage, ob sie in den Wald gehören oder nicht. Denn das Problem ist ein anderes. Wie man hier auch schön in den Beiträgen sehen kann, erschließt sich der Sport damit einer anscheinend nicht kleinen Zahl von Mitmenschen, denen das Radfahren ohne Hilfsmotor, und dann noch im Wald / in den Bergen viel zu anstrengend ist. Heute traf ich auch so einen Zeitgenossen (schlank, um die 30), der sich allen Ernstes sichtbar darüber freute, dass er mich dank Motor am Berg abhängen konnte. Da es dort längere Zeit geradeaus bergauf ging, konnte ich aber noch beobachten, wie er zwei Wanderinnen verärgerte, für die er offenbar nicht bereit war zu bremsen oder wenigstens sein schnelles Kommen anzukündigen. Woraufhin die sich dann bei mir beschwerten, als ich sie wenig später einholte. Das ist nach allem, was man hier im Schwarzwald hört, kein Einzelfall. Es scheint so zu sein, dass Typen mit einer Persönlichkeitsstruktur, die es zulässt, dass sie sich ein Bein abfreuen, wenn sie auf einem Mofa bergauf einen Radfahrer überholen, die Netiquette nicht beherrschen, die das gedeihliche Zusammenerleben im Wald zwischen den verschiedenen Nutzergruppen (jedenfalls meistens) erst möglich macht. Natürlich gibt es auch dort immer wieder Konflikte, aber im Großen und Ganzen kommt man miteinander aus, wenn man einfach Rücksicht aufeinander nimmt. Genau das scheint aber das Problem zu sein bei der schnell wachsenden Zahl von Nutzern eines solchen Gefährts. Nein, ich rede hier nicht von den älteren Semestern, die ein E-Bike fahren, weil sie den Sport ansonsten altersbedingt aufgeben müssten. Und deswegen wird es über kurz oder lang zu Verboten kommen, in Deutschland, wo ja schließlich alles und jedes per Gesetz geregelt wird. Dann ist halt nur die bange Frage, ob vom Gesetzgeber differenziert wird oder alle Mountainbiker über einen Kamm geschoren und alle des Waldes verwiesen werden.
Was fuer ein hoch emotionales Thema
Viele posts drehen sich dabei um schneller weiter hoeher, auch mit ... noch. Am Ende wird dann noch Spaß und Freude ins Spiel gebracht.
Umd das ist gut so.
Was fehlt ist das Thema Verantwortumg. Wenn ich mit Unterstützung auf einem Trampelpfad doppelt ao schnell umterwegs bin, wie ohne. Dann provoziert das Konflikte mit Wanderen und Spaziergaengern. Wenn ich durch technische Passagen doppelt so schnell unterwegs bin provoziert das schwerere Stuerze. Wenn ich es mit Einschränkungen irgendwo hinschaffe wo ich ohne Unterstützung nicht mehr hinkaeme muss ich evtl. geborgen werden.
Spass mit Verantwortung und alles wird gut.
Zitat von interessant.........Ich teile die Meinung des Autor. Bis auf den Vergleich von Kölsch mit Bier vielleicht. ;)
Aber Spaß beiseite, ich finde sogar, dass die ganze Stromradlerei eine der wenigen verbliebenen umwelttechnisch vertretbaren Fortbewegungsarten zur ökologischen Katastrophe verkommt!
Als Rehamaßnahme kann man sowas durchaus verstehen, aber sonst...
Ach ja, jedes Watt, das aus dem Akku kommt, gleibt als Fett auf der Hüfte des Stromradlers - denkt mal drüber nach. Anders gesagt 50km mit 50% Akkuunterstützung sind weniger als 30km per Fahrrad.
Gut, ich habe darüber nachgedacht: Ich habe kein Fett auf den Hüften (und auch sonst nicht). Ich fahre mit dem Pedelec weil es mir Spaß macht.
...größeres Förmchen
Ja, es ist schon echt gemein wenn einer mit nem größeren Förmchen im Sandkasten auftaucht und schneller die größere Sandburg baut. Das kratzt am Ego - solange man noch Milchzähne hat.
Pff
Karbonrahmen und Alurahmen sind nur für Weicheier. Der echte Radler bewegt sich auf Stahlrahmen ohne Hightech-Schaltung vorwärts. Ich höre irgendwie aus den meisten Kommentaren dieses "Mimimimi jetzt kann ich am Montag bei meinen Arbeitskollegen nicht mehr meinen ach so großen Schwanz auf den Tisch packen weil der Kollege X mit seinem kleinen Bäuchchen diese Tour ja auch am Wochenende mit seinem EMTB bewältigt hatt mimimi"....
Achja und wer seinen Rasen mit Motorunterstützung mäht gehört ebenso verboten weil er dann einfach nicht das "Rasenfeeling" und die Strapazen spüren kann welches ich mir beim schneiden des Rasens mit der Schere auf den Knien hart erarbeite und so den schmerz des Rasenschneidens richtig und "real" fühlen kann. Alles Anfänger. Von den Rasenmäh-Robotern will ich gar nicht erst anfangen... Ketzerei!!1!einself!!
E-Bike ja, aber nur, wenn die Dinger auf 20 km/h endlich mal gedrosselt werden. Warum? Weil die, die diese fahren meist das Renteneintrittsalter überschritten haben und dann mit doppelter Geschwindigkeit als ohne E-Hilfe durch die Straßen donnern. Die meisten dieser Fahrer ist nicht bewusst, dass diese Räder fast das Doppelte wiegen, meist miese Bremsen haben und somit schlecht zu händeln sind. Wenn ich sehe, wie ältere Menschen sich billig im Baumarkt solche Verkehrsmittel kaufen, finde ich das beängstigend. Junge Leute dagegen sollten noch treten können und bräuchetn die Unterstützung erst recht nicht. E-MTB ist nur erfunden worden, damit noch schneller und rabiater durch Wald und Berge gedonnert werden kann. Für nix anderes und damit sinnlos und hat mit Sport nichts zu tun. Somit werden nur noch mehr unfitte Hipster in ins Gelände gelockt, die da nicht hingehören und wohl auch sonst nicht auf die Idee gekommen wären. Wie gesagt, nichts gegen E- Unterstützung, aber da wo sie sinnvoll ist. Alle anderen kommen auch bestens ohne diese Hilfe aus.
Lifte für Schifahrer => Abschaffen!
Gondeln für Downhiller => Abschaffen!
Glacier Express für Touris => Abschaffen!
Ach ja - und die Wanderer & Bergsteiger wünschen sich bestimmt: Fahrräder für "Bergziegen" => Abschaffen!
Per Pedes - und das möglichst ohne Technikfirlefanz wie Handy, Uhr, Steigeisen, Hightech-Klamotten usw. - ist der einzig ursprüngliche und neturnahe zuzulassende Weg auf den Gipfel.
Sarkasmus aus.
Wie blöd muss man eigentlich sein, um einen solchen Artikel zu schreiben? Wenn es denn wirklich die eigene Einstellung ist und nicht ein journalistischer Geniestreich, um einen lesergewinnenden Streit anzufachen. ;-)
P.S.:
Fahre seit 15 Jahren MTB (Enduro bergauf & bergab) und werde mir auch so ein MTB-Pedelec zulegen. Einfach, um noch mehr Spaß bergauf zu haben. Und den lasse ich mir nicht von selbsternannten Puristen in Hightech-Equipment (ein Widerspruch in sich, den hier einige nicht sehen wollen) vermiesen.
ich koche neuerdings nur noch mit selbst gestrampeltem Strom aus meinem Fahrradgenerator. No pain no gain ;-)) ... ich wuerde gern mal ein E-Fahrrad ausprobieren. Die Plackerei mit einem normalen Fahrrad bergauf zu fahren mag sich antun wer will. Ich trete gern in die Pedale und zwar am liebsten wenn ich auch ein Resultat erkennen kann. Zum Beispiel auf ebener Strecke mit Rueckenwind - herrlich wie's da voran geht.. Gegenwind find ich suboptimal.. :)
Der Autor hat recht: Die e-bikes sind eigentlich der Gerät gewordene Ausdruck der spaßorientierten Freizeitgesellschaft. Spaß haben um jeden Preis, ohne sich dafür anstrengen zu müssen ist doch das, wonach den meisten Wohlstandsportlern der Sinn steht. Dass dafür auch noch Strom verbraten wird, wird einfach in Kauf genommen. Der kommt ja aus der Steckdose und was soll's, bauen wir dafür halt noch ein paar hundert mehr Windräder in die Gegend. Hauptsache, ich hab meinen Spaß! Diese Denkweise ist ziemlich erbärmlich aber gut für's Geschäft der Radhersteller, der Ausrüster und für das Ego der Möchtegernsporthelden.
Und diese Argumente, dass man damit auch Touren machen kann, zu denen man sonst ja trainieren müßte oder gar nicht in der Lage wäre, oder dass damit der leistungsfähige Sportler endlich auch mit seiner weniger leistungsfähigen Lebensgefährtin durch die Landschaft radeln kann ist ungefähr genau so schlau und sinnvoll wie die Forderung nach gleichem Einkommen für alle!
Trend Elektro-Unterstützung auch für Kinder
Es waren einmal Dinge wie Kick-Boards, die neu waren und mit denen sich Kinder fortbewegten, heute sehe ich mehr Kids auf LED beleuchteten Hoover-Boards als auf irgendwelchen Muskel bzw. Schwerkraft getriebenen Boards.
Wenn ich dann auch noch Kinderfahrräder mit E-Unterstützung sehe finde ich diesen Trend dann doch bedenklich.
Die Motivation weiter, höher, schneller = Noch mehr Spaß für mich, wird ja gerne für die E-Unterstützung benutzt. Leider hat diese Motivitation besonders im Gelände ein erhebliches Konfliktpotential mit den Anderen Natur-Nutzern.
Zitat von olfnairolfMeiner Meinung nach haben Räder im Wald nichts zu suchen. Ob mit oder ohne E.
Meiner Meinung nach haben Wanderer (vor allem mit Hunden) im Wald nichts zu suchen.
Wenn dann alle, und der Wald hat seine Ruhe.
Eine Ansicht, die ich bis vor wenigen Jahren auch mitgetragen hätte.
Heute mit zwei defekten Knien bin ich über die e-MTB sehr erfreut, da ich ohne diese Dinger nicht mehr Alpin abseits der Wege radfahren könnte.
http://akku-blog.blogspot.de/2015/07/startup-mit-appetizer.html?m=1
http://feldweg-streuner.blogspot.de/2017/03/akku-blog-moselhohenweg-mit-dem-pedelec.html?m=1
Also einfach Mal entspannt bleiben.
Fragwürdiger als MTB Pedelecs finde ich da die Downhillstrecken neben den Skilifte.
beim Downhill kann man den Trend durchaus verstehen, da geht es schließlich ums bergab fahren. Irgendwie hoch kommen müssen ist nur das notwendige übel, warum sollte man es sich nicht leichter machen?
Rettung?
Zitat von volkerfahrlaessigEine Ansicht, die ich bis vor wenigen Jahren auch mitgetragen hätte.
Heute mit zwei defekten Knien bin ich über die e-MTB sehr erfreut, da ich ohne diese Dinger nicht mehr Alpin abseits der Wege radfahren könnte.
http://akku-blog.blogspot.de/2015/07/startup-mit-appetizer.html?m=1
http://feldweg-streuner.blogspot.de/2017/03/akku-blog-moselhohenweg-mit-dem-pedelec.html?m=1
Also einfach Mal entspannt bleiben.
Fragwürdiger als MTB Pedelecs finde ich da die Downhillstrecken neben den Skilifte.
Wie kommt man mit zwei defekten Knien bei Sturz, oder Defekt aus dem Wald, oder aus dem Berg?
Einer der sich schon öfter verfranzt hat und dann durch tragen und rutschen wieder auf den rechten Weg gekommen ist.
Der beleidigte kleine Junge
Was für eine Arroganz, festzulegen, wann ein E-Bike zu benutzen ist.
Ich selbst bin leidenschaftlicher E-Bike Fahrer, und ich habe diese Anfeindungen schon mehrfach erlebt. Immer von "Profiradlern" in voller Profiausstattung (Telekomdress oder ähnlich), die frustriert zurück blieben.
Liebe Profiradsportler, orientiert euch an euch. Und wenn es euch frustriert von Fahrrädern des 21. Jahrhunderts überholt zu werden, dann kommt in die neue Zeit.
PS: Ich fahre weder mit meinem Oldstylefahrrad noch mit meinem E-Bike auf Wegen, die offentsichtlich für Wanderer gedacht waren.
Hier bin ich Oldschool.
Konsequenterweise müsste der Autor dann aber auch auf 20 seiner 21 Gänge verzichten. Denn mit mechanischer Unterstützung zu fahren ist doch unsportlich.
Schade, da ist wieder dieses Schwarz/Weiss-Denken. Ich bin zwar nur ein Mal mit einem E-MTB gefahren, kann aber sagen, dass das auch anstrengend sein kann ! Für mich wäre es einfach eine Option, um meinen Radius zu erweitern, also längere Touren mit mehr Höhenmetern zu schaffen und nicht um Vollgas den Berg hoch zu fahren.
Es geht doch überhaupt nicht um entweder, oder...lasst den Leuten doch einfach eine Option mehr !
Zitat von tiefenrausch1968Konsequenterweise müsste der Autor dann aber auch auf 20 seiner 21 Gänge verzichten. Denn mit mechanischer Unterstützung zu fahren ist doch unsportlich.
Keinen Skilift benutzen, keine Gangschaltung benutzen, kein Auto benutzen usw.!
Diese ganzen Vergleiche sind nur als dämlich zu bezeichnen und sollen wohl zum Ausdruck bringen, dass der Autor eine "fortschrittfeindlich" Einstellung zum Besten gibt. Aber nicht alles was hinkt ist ein Vergleich und nicht jedes als Rad getarnte Mofa ist ein Fortschritt.
Mal wieder einer dieser herrlich intoleranten SPON-Artikel von der Sorte "nur so, wie ich es mache, ist es richtig!"
Ich war gerade ein paar Tage am Gardasee in Italien. Dort sind Radfahrer - vor allem, wenn sie in Pulks auftreten - manchmal eine richtige Plage für Autofahrer: Sie tun, als gehöre die Strasse ihnen, fahren nebeneinander, bringen - vor allem in schlecht beleuchteten, schmalen Tunnels - sich und andere in Gefahr. Nicht zuletzt: Ausnahmslos JEDER von ihnen ist mit dem Auto angereist und sollte diese Gefahren kennen auch aus der Autoperspektive kennen.
Wäre ich ähnlich intolerant wie der Autor des E-Bike-Artikelchens, müsste ich hier und jetzt vermutlich für ein komplettes Fahrradverbot am Gardasee trommeln...
Neukirch, solltest dich mal neu ausbalancieren,
immer dieses schwarz/weiß. Fahr doch einfach Fahrrad so gut du kannst und lass es die Anderen auch so tun. Fährst bestimmt auch nicht immer mit dem Radl zum Wandern, oder? Auf den Mont Ventoux muss man nicht mit einem "alten" Rennrad hoch, das geht auch mit einem Neuen und für ganz besondere Masochisten auch mit einem Eingang.
Also zum einen gehören die Berge (noch) niemandem. Da darf man hin, solange man nicht andere zu sehr stört oder belästigt. Und jeder Radler stört irgendwie, genau wie die gesamte Menschheit stört. Ohne wäre der Planet einfach natürlicher.
Motocross (ich fahre Cross) ist laut und extrem belastend, sowie zerstörerisch für den Wald und Wege. Da wo es geht macht es Spass, sonst lieber lassen. Aber ich habe einige Kilos zu viel und mit dem Rad komme ich nicht sehr hoch. Mit meinen E-Bike sind 1400 Meter möglich und (obwohl völlig ausgepowert) bin ich oben glücklich. Wer will mir das klein reden oder vermiesen.
Ich finde immer, jeder Einzelne sollte eine bestimmte Belästigungsgrenze unterschreiten und darunter soll jeder machen was Ihm beliebt. Puritaner sollen Ihres leben, aber bite weg mit diesem missionarischen Drang. Der ist auch Belästigung und in meinem Geschmack oberhalb der Toleranzgrenze.
Das gilt natürlich auch für Veganer, Handy-Gegner, Bio-Apostel und all diese Leute. Lebt, was Ihr mögt, werdet glücklich und freut Euch, wenn andere auf ganz andere Weise auch glücklich werden.
Bornierter Artikel
Ob Fußgänger früher auch so beleidigt waren, als sie von den ersten Radlern überholt wurden? Diese missgünstige Haltung der Quäldich-Fraktion ist kindisch und vorgestrig. Und diese Binse kann nicht oft genug wiederholt werden: Man kann sich auf einem ebike genauso verausgaben wie ohne Motor! Dann hat man allerdings eine größere Strecke zurückgelegt bzw. einen höheren Berg erklommen - so what?
kämpfe mich seit jahren mit dem mtb die berge hoch und meine frau ist auch dabei - e-Bike sie dank. werde aber nächstes jahr meinen fuhrpark allerdings erweitern. ab einem gewissen alter ist es nicht mehr gesund, mit einem puls zw. 160-180 über einen längeren zeitraum zu fahren. das ist, selbst auf abgelegenen forststraßen, nicht zu vermeiden, wenn man wirklich in den bergen unteregs ist und nicht schieben will. es geht hier auch nicht um speed, aber jeder bergfahrer weiß, um wieviel angenehmer es, ist den berg mit 10 statt 6 kmh hochzufahren. über das maß der unterstützung kann jeder selbst entscheiden und dadurch wie weit er mit einem akku kommt. meine frau wird weiterhin spaß haben wenn ich dauerhaft im eco-modus fahre, denn nach der hälfte der tour tauschen wir akkus.
im flachland brauchen wir über dieses thema sowieso nicht reden, denn der sportliche fahrer bewegt sich eh meist jenseits der 26 kmh - egal ob rennrad oder mtb....
Der eine fährt mit E-Unterstützung, der andere ohne. Ist doch letztlich egal, auch ein bisschen Bewegung ist besser wie gar keine, ich finde da sollte man einfach tolerant sein und nicht Elitedenken oder künstliche Mauern in den Köpfen aufbauen. Ich merke so langsam, wie meine Knie immer empfindlicher werden. Noch kann ich ohne E-Unterstützung fahren, spüre aber meine Knie schon gerade bei den stärkeren Belastungen an der Steigung. Kann aber gut sein, dass es in 5 Jahren nicht mehr geht, und dann habe ich da auch kein Problem damit auf ein E-Bike umzusteigen. Und für die unsportlicheren Leute oder Wiedereinsteiger nach Verletzung ist das sicher auch ein gute Sache, dann finden sie leichter den Einstieg auch wieder in einer normal schnellen Gruppe mitfahren zu können. Ich denke manchmal dass da einige nur so ein Ego-Problem haben, wenn sie mal überholt werden.
da ist was dran
---Zitat---
In einigen Regionen in den USA dürfen E-Mountainbikes nur dort fahren, wo andere motorisierte Fahrzeuge erlaubt sind
---Zitatende---
Und genau das trifft den eigentlichen Punkt. Wo man früher sicher sein konnte, dass nur die willigen und fähigen Radler sich bewegten, macht es die Technik möglich, dass Massentourismus aufkommt. Will man das?
Zitat von nolabelOb Fußgänger früher auch so beleidigt waren, als sie von den ersten Radlern überholt wurden? Diese missgünstige Haltung der Quäldich-Fraktion ist kindisch und vorgestrig. Und diese Binse kann nicht oft genug wiederholt werden: Man kann sich auf einem ebike genauso verausgaben wie ohne Motor! Dann hat man allerdings eine größere Strecke zurückgelegt bzw. einen höheren Berg erklommen - so what?
Ja, so ist's richtig: Immer höher und weiter, und wenn man das nicht selbst schafft, muß halt mit der Technik nachgeholfen werden. Und nach mir die Sintflut! Bravo! Genau diese Einstellung ist es, die ich an allen ach so modernen und konsumgeilen Mitmenschen "liebe"! Und wer zu diesem gedankenlosen Konsumieren kritische Anmerkungen macht wie der Autor des Artikels, der ist halt ein selbstgerechter Ewiggestriger und Neider! Um unsere Zukunft braucht uns wirklich nicht bange sein mit solchen Denkweisen!
Störung
Zitat von real-pessimistAlso zum einen gehören die Berge (noch) niemandem. Da darf man hin, solange man nicht andere zu sehr stört oder belästigt. Und jeder Radler stört irgendwie, genau wie die gesamte Menschheit stört. Ohne wäre der Planet einfach natürlicher.
Motocross (ich fahre Cross) ist laut und extrem belastend, sowie zerstörerisch für den Wald und Wege. Da wo es geht macht es Spass, sonst lieber lassen. Aber ich habe einige Kilos zu viel und mit dem Rad komme ich nicht sehr hoch. Mit meinen E-Bike sind 1400 Meter möglich und (obwohl völlig ausgepowert) bin ich oben glücklich. Wer will mir das klein reden oder vermiesen.
Ich finde immer, jeder Einzelne sollte eine bestimmte Belästigungsgrenze unterschreiten und darunter soll jeder machen was Ihm beliebt. Puritaner sollen Ihres leben, aber bite weg mit diesem missionarischen Drang. Der ist auch Belästigung und in meinem Geschmack oberhalb der Toleranzgrenze.
Das gilt natürlich auch für Veganer, Handy-Gegner, Bio-Apostel und all diese Leute. Lebt, was Ihr mögt, werdet glücklich und freut Euch, wenn andere auf ganz andere Weise auch glücklich werden.
Iwo, die Mönche und ihre hübschen Klöster in Tibet sollen aber bleiben, die gehören schon irgendwie zur Himalaya-Kulisse.
Und die Fischer auf den Einbäumen in Indonesien, und ...
Wenn man mal Geo durchblättert, sieht man schon ein paar Gruppen, die bleiben dürften.
Zitat von cindy2009Und genau das trifft den eigentlichen Punkt. Wo man früher sicher sein konnte, dass nur die willigen und fähigen Radler sich bewegten, macht es die Technik möglich, dass Massentourismus aufkommt. Will man das?
Ganz offensichtlich: Ja! Gleiches Recht für alle! Wer es nicht schafft, alleine einen Berg oder Hügel hochzukommen, dem kann geholfen werden! Jeder hat das Recht, sich mit dem Rad durch die Gegend zu bewegen. Auch wenn er es körperlich gar nicht mehr auf die Reihe bekommt! Auch, wenn er zu faul ist, sich dafür etwas zu verausgaben. Macht alles nichts: So lange wir Strom und Akkus im Überfluss produzieren können und uns die Umwelt egal ist, bekommen wir jeden da hin, wo er hin will!
Topgesund
Zitat von DieterKühneWir (62 und 64) fahren jährlich über 6000 km mit diversen muskelbetriebenen Rädern. Wir haben das Glück topgesund und körperlich gut konditioniert zu sein (leicht und muskulös). Andererseits: von nichts kommt nichts, und wenn wir schon mit 30 Jahren E-Bike gefahren hätten, wären wir heute nicht so austrainiert. Wir fahren oft mit Freunden, wir mit Muskelkraft, die Freunde mit E-Bikes, funktioniert prima, und ohne ihre E-Bikes könnten die beiden diese Strecken nicht fahren. Also für alle eine gute Lösung. Wir werden mindestens bis 75 ohne elektrische Unterstützung fahren, wir wollen ja unseren Körper spüren und nicht 25kg-Kolosse durch die Gegend wuchten.
Sie sind offenbar wirklich noch nie ein E-Pedelec gefahren. Man kommt dort genauso dazu, seinen Körper zu spüren, weil man weiter treten muss. Und man geht dabei ebenso an die eigene Belastungsgrenze wie ein Muskel-Biker.
Nur dass man dabei größere Strecken bzw. Höhen zurücklegt.
Einfach mal ausprobieren ;)
Letztlich sind persönliche Highlights in einem der Allgemeinheit zugänglichen Raum tendenziell relativ, da sie grundsätzlich leicht entwertet werden können: ein anderer ist schneller (interessiert mich nicht), bereits angekommen (stört mich nicht), nutzt wie in Ihrem Fall technische Hilfsmittel zugunsten der Bequemlichkeit (juckt mich als Läufer nicht).
Was mich stört, sind übervölkerte Naturschutzgebiete und Leute, die sich nicht mal draußen ansatzweise benehmen können. Unerzogene Kinder und Hunde, mit denen die anderen Leute dann irgendwie klarkommen müssen. Müll von Wanderern und Hundehaufen auf dem Waldweg.
Will man seine Ruhe, bleiben dem ambitionierten Outdoor-Sportler nur räumliche oder zeitliche Alternativen: dort trainieren, wo sonst niemand hinkommt, und/oder dann, wenn die anderen keine Zeit haben.
Getroffene E-Hunde bellen :)
Herr Neukirch hat mal wieder alles richtig gemacht, wie man an hiesigen Kommentaren erkennt.
Erstens kapieren gefühlte 95% der Kommentatoren den Unterschied zw. einem objektiven Sachartikel und einem Blog nicht, was bei der vorherrschenden Rechtschreibschwäche kaum verwundert.
Und ein bisschen Ironie und ein zwinkerndes Auge des Bloggers vermag der angepisste E-Mofaproll auch nicht erkennen, was den Blog zusätzlich amüsant macht.
Akku Lebensdauer
Zitat von ralfpauliVielleicht, da ich kein Fachmann bin, stellt sich bei dem ganzen E-Bike-Trend die Frage, wie lange man die Dinger nutzen kann. Bekanntlich halten Akkus nicht ewig. Werden die E-Bikes in zwanzig Jahren nur noch Schrott sein, weil es bei der Vielzahl der Modelle und Systeme keine Ersatz-Akkus mehr geben wird?
Nicht erst in zwangzig, meist eher in drei oder fünf Jahren. Die Hersteller geben i.a. pauschal "etwa 1000 Zyklen" Lebensdauer an, aber auch bei optimaler Nutzung ist das seeehr optimistisch.
Aber man kann die Akkus aufarbeiten, indem man die Zellen innen drin erneuert, die haben i.a. Standardgrößen. Etwas mehr Aufwand als ein Batteriewechsel in einer Lampe, aber das Thema wird sicher eine Reihe von Dienstleistern auf den Plan rufen; wie schon länger in China.
Ich sehe das ähnlich wie der Autor. Man muss aber differenzieren. Fährt man den Berg hoch, weil man sich sportlich betätigen will oder will man die Landschaft genießen?
Ich habe eine Bekannte, die scheinbar denkt, dass das E-Bike fahren sportlich sehr viel bringt. Sie postet jeden Tag bei FB, wie sie 10km um einen See fährt mit ihrem E-Bike. Die Dame ist 30, nicht krank oder sonst wie eingeschränkt.
Ich verstehe es ja, wenn älter, kranke Menschen sich ein E-Bike kaufen oder Menschen, die jeden Tag mit dem Rad zur Arbeit fahren und der Weg länger ist und sie nicht verschwitzt ankommen wollen, aber das so viele Menschen E-Bike fahren, die auch ein normales Rad fahren können, verstehe ich nicht.
Hilfe
ich bin füher 240 km am Tag gefahren und hatte mit 4000+ Höhenmeter kein Problem.
Jetzt fahren mir meine beiden Söhne weg und ich habe keine Lust mehr auf 240 km und 4000 Höhenmeter. Ich ertappe mich immer öfter wie ich meine alten Norm-Zeiten überschreite.
Ich radele immer öfter mit meiner neuen, persönlichen Wohfühlgeschwindigkeit under werde dann überholt. Es stört mich gar nicht. Ist das mit Mitte 50 noch OK? Oder muss ich mir Sorgen machen?
Ausserdem tut mir immer öfter der Rücken weh.
Brauche ich elektrische Hilfe?
Sollte ich technisch aufrüsten?
Wer kann mir da weiterhelfen?
PS.: Ist langsamer, weniger anspruchsvolle Strecken fahren akzeptabel? Oder muss ich mir wirklich Sorgen machen?
Unrealistisch
Zitat von cindy2009Und genau das trifft den eigentlichen Punkt. Wo man früher sicher sein konnte, dass nur die willigen und fähigen Radler sich bewegten, macht es die Technik möglich, dass Massentourismus aufkommt. Will man das?
Anständige E-Mtb beginnen bei etwa 3000 Euro.
Wir reden hierbei längst nicht über gebirgsfähige Fullys, sondern über Tourenhardtails.
Einen Massentourismus durch ungeübte Fahrer ist wohl kaum zu befürchten.
Zitat von varesinoich bin füher 240 km am Tag gefahren und hatte mit 4000+ Höhenmeter kein Problem.
Jetzt fahren mir meine beiden Söhne weg und ich habe keine Lust mehr auf 240 km und 4000 Höhenmeter. Ich ertappe mich immer öfter wie ich meine alten Norm-Zeiten überschreite.
Ich radele immer öfter mit meiner neuen, persönlichen Wohfühlgeschwindigkeit under werde dann überholt. Es stört mich gar nicht. Ist das mit Mitte 50 noch OK? Oder muss ich mir Sorgen machen?
Ausserdem tut mir immer öfter der Rücken weh.
Brauche ich elektrische Hilfe?
Sollte ich technisch aufrüsten?
Wer kann mir da weiterhelfen?
PS.: Ist langsamer, weniger anspruchsvolle Strecken fahren akzeptabel? Oder muss ich mir wirklich Sorgen machen?
Ja, Sie müssen sich Sorgen machen, weil Sie in unserer heutigen Leistungsgesellschaft auch noch als 80-jähriger locker vom Hocker 240 km-Strecken fahren müssen, um mitreden zu können.
Älterwerden ist ein Makel, dem man mit technischer Hilfe abhelfen kann - und, wenn ich mir die ganzen Toleranzforderungsbeiträge so durchlese, die man auch unbedingt nutzen muss!
Ihr Tun und Leisten Ihrem Alter anpassen geht ja gar nicht! (Sarkasmus off!).
Nö.
Zitat von DieterKühneWir (62 und 64) fahren jährlich über 6000 km mit diversen muskelbetriebenen Rädern. Wir haben das Glück topgesund und körperlich gut konditioniert zu sein (leicht und muskulös). Andererseits: von nichts kommt nichts, und wenn wir schon mit 30 Jahren E-Bike gefahren hätten, wären wir heute nicht so austrainiert. Wir fahren oft mit Freunden, wir mit Muskelkraft, die Freunde mit E-Bikes, funktioniert prima, und ohne ihre E-Bikes könnten die beiden diese Strecken nicht fahren. Also für alle eine gute Lösung. Wir werden mindestens bis 75 ohne elektrische Unterstützung fahren, wir wollen ja unseren Körper spüren und nicht 25kg-Kolosse durch die Gegend wuchten.
Schön für Sie. Vielleicht führen Sie aber, wenn Sie seit dreißig Jahren Efah nutzten, 12.000km im Jahr? Und wären ebenso trainiert? Treten muss man beim Efah ja doch.
@varesino
"----*PS.: Ist langsamer, weniger anspruchsvolle Strecken fahren akzeptabel? Oder muss ich mir wirklich Sorgen machen?----"
Sie sind ein Weichei! Oder um es anders zu sagen: mit meinen noch nicht 50 Jahren beneide ich Sie:-)
Heul doch!
Zitat von LeibdschorE-Bike ja, aber nur, wenn die Dinger auf 20 km/h endlich mal gedrosselt werden. Warum? Weil die, die diese fahren meist das Renteneintrittsalter überschritten haben und dann mit doppelter Geschwindigkeit als ohne E-Hilfe durch die Straßen donnern. Die meisten dieser Fahrer ist nicht bewusst, dass diese Räder fast das Doppelte wiegen, meist miese Bremsen haben und somit schlecht zu händeln sind. Wenn ich sehe, wie ältere Menschen sich billig im Baumarkt solche Verkehrsmittel kaufen, finde ich das beängstigend. Junge Leute dagegen sollten noch treten können und bräuchetn die Unterstützung erst recht nicht. E-MTB ist nur erfunden worden, damit noch schneller und rabiater durch Wald und Berge gedonnert werden kann. Für nix anderes und damit sinnlos und hat mit Sport nichts zu tun. Somit werden nur noch mehr unfitte Hipster in ins Gelände gelockt, die da nicht hingehören und wohl auch sonst nicht auf die Idee gekommen wären. Wie gesagt, nichts gegen E- Unterstützung, aber da wo sie sinnvoll ist. Alle anderen kommen auch bestens ohne diese Hilfe aus.
Wer hat Sie eigentlich dazu bestimmt, festzulegen, wer wo mit 'nem Efah fahren darf und wie schnell und, vor allem, wo sie sinnvoll ist? Schon mal damit gefahren? Fährt sich echt super.
Und das Gegreine der "ächten MTBer" ist nicht mit Geld zu bezahlen. Genauso wenig wie die wutverzerrten Gesichter der "Rennradler", die man mal eben mit dem Baumarkt-Efah überholt;-P
Ach herrje.
Zitat von cindy2009Und genau das trifft den eigentlichen Punkt. Wo man früher sicher sein konnte, dass nur die willigen und fähigen Radler sich bewegten, macht es die Technik möglich, dass Massentourismus aufkommt. Will man das?
Ach herrje. Alleine die Preise für EMTB werden verhindern, dass es eine Massenbewegung wird. Es fährt ja auch keiner mit einem Baumarkt- MTB die Berge hoch.
Ach je.
Zitat von zivcoedge540Getroffene E-Hunde bellen :)
Herr Neukirch hat mal wieder alles richtig gemacht, wie man an hiesigen Kommentaren erkennt.
Erstens kapieren gefühlte 95% der Kommentatoren den Unterschied zw. einem objektiven Sachartikel und einem Blog nicht, was bei der vorherrschenden Rechtschreibschwäche kaum verwundert.
Und ein bisschen Ironie und ein zwinkerndes Auge des Bloggers vermag der angepisste E-Mofaproll auch nicht erkennen, was den Blog zusätzlich amüsant macht.
Wer meint, "Rechtschreibschwäche" hätte irgendetwas mit "Leseverstehen" zu tun, disqualifiziert sich selbst als intellektuell nicht satisfaktionsfähig. Und wenn man dann mangels sonstiger Argumente auch noch "angepisste E-Mofaprolls" oben draufsetzt, gerät man schon in den Verdacht, der Fuchs aus der berühmten Fabel vom Mester Reineke und den Trauben zu sein;-P
Mh.
Zitat von l.augensteinJa, Sie müssen sich Sorgen machen, weil Sie in unserer heutigen Leistungsgesellschaft auch noch als 80-jähriger locker vom Hocker 240 km-Strecken fahren müssen, um mitreden zu können.
Älterwerden ist ein Makel, dem man mit technischer Hilfe abhelfen kann - und, wenn ich mir die ganzen Toleranzforderungsbeiträge so durchlese, die man auch unbedingt nutzen muss!
Ihr Tun und Leisten Ihrem Alter anpassen geht ja gar nicht! (Sarkasmus off!).
Aber ist es nicht genau das, was der Forist durch die Nutzung des Efahs macht? Bedeutet "altwerden" Ihrer Meinung nach also den Zwang, nur noch im Pflegeheim vor sich hin zu vegetieren (überspitzt gesagt)?
Intoleranz
Typisch deutsche Intoleranz: Ich habe kein E-Bike, also darf es auch kein anderer haben. Ich quäle mich strampelnd den Berg hoch, also müssen es auch alle anderen tun.
Auf diese Weise gehen wir goldenen Zeiten entgegen. Toleranz war gestern, heute herrscht wieder klare Kante.
@g_bec
"----
g_bec*heute, 12:09 Uhr
201. Ach herrje.
[Zitat von cindy2009anzeigen...]
Ach herrje. Alleine die Preise für EMTB werden verhindern, dass es eine Massenbewegung wird. Es fährt ja auch keiner mit einem Baumarkt- MTB die Berge hoch.
---"
Oh, wie sicher sind Sie sich da? Schauen Sie mal in Richtung Mt. Everest. Was tummelt sich da? Ist nur einige Stufen weiter gedacht . Oder erinnern Sie sich an den Kiosk am Matterhorn, war zwar nur ein Scherz, aber da konnte man sehen, was da zur erschütterten Verwirrung bei H. Messmer beitrug.
Je mehr sich das kaufen, desto mehr machen das, desto günstiger wieder das.
Zwiespältig. Einerseits möchte ich in 10 Jahren nicht aufs Mountainbiken verzichten, wenn die Pumpe dann vermutlich ein bisserl unterstütz werden will. Andererseits möchte ich dann auch nicht in einer Horde Biergatenradler mitschwimmern, die gespannt haben, dass man auch ziemlich anstrengungslos an 5 Gipfelbiere kommt. Allerdings gibt es ja auch sehr erfolgreich Bikeparks, wo man sich austoben kann, wenn der eigenen Bewegungswunsch nicht mehr zur offenen Wanderumgebung passt.
@tiben
"----
Tiben*heute, 11:57 Uhr
196. Unrealistisch
[Zitat von cindy2009anzeigen...]
Anständige E-Mtb beginnen bei etwa 3000 Euro. Wir reden hierbei längst nicht über gebirgsfähige Fullys, sondern über Tourenhardtails. Einen Massentourismus durch ungeübte Fahrer ist wohl kaum zu befürchten.
----"
Das ist nicht zu befürchten. Das ist Realität. Sehen Sie sich die Verleihshops an.
Vielleicht sollte man auch gleich Bergbahnen, Seilbahnen, Sessellifte und dergleichen abbauen. Damit oben wirklich nur noch die Muskulösen und Durch trainierten, die Kletterer und Furchtlosen ankommen.
Ironie wieder aus.
Zitat von g_becAber ist es nicht genau das, was der Forist durch die Nutzung des Efahs macht? Bedeutet "altwerden" Ihrer Meinung nach also den Zwang, nur noch im Pflegeheim vor sich hin zu vegetieren (überspitzt gesagt)?
Bedeutet für Sie "Älterwerden" den automatischen Rückzug in Alters- und Pflegeheime? Dann haben Sie einen merkwürdigen Bezug zum Leben.
Ich habe mich auf das ständig wiederholte Argument der e-bikefans bezogen, dass e-bikes es auch älteren (und jüngeren, leistungsschwächeren) oder unsportlichen Menschen erlauben, endlich die Berge hochzuradeln. Ich meine, wer es nicht schafft, aus eigener Kraft einen Berg hochzuradeln, hat dort oben auch nichts verloren.
Was soll den das ganze Gejaule dieser bewegungsfaulen Klientel, dass man mit e-bikes endlich das tun kann, was man sonst, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr tun kann? Von dieser Seite wird ständig so argumentiert, als ob jeder das verbriefte Recht hätte, auf Berge zu kommen. Selbst wenn es dafür ständig neuer Hilfsmittel bedarf und damit die Schädigung des Ökosystems Alpenraum ständig weiter vorangetrieben wird.
Die einzigen, die in dieser Diskussion ehrlich argumentieren sind die e-bikenutzer, die unumwunden zugeben, dass es für sie den Spaßfaktor am Radfahren erhöht. Egal, zu welchem Umweltpreis!
Schlechter Ruf
Im Berufsleben steht "Radfahrer" als Synonym für einen rundum unangenehmen Menschen. Nach oben buckeln, nach unten treten. Und tatsächlich: schaut man sich die diversen Artikel und Kommentare zum Thema radfahren an, so scheint der radfahrende Mensch ein Musterbeispiel an Intoleranz zu sein.
Politik und Medien scheinen uns nun alle zu Radfahrern erziehen zu wollen. Vermutlich, weil es mit dem Elektroauto nicht so recht vorangeht.
Wohin wird uns das führen?
@ laugenstein
Kennen Sie den schon: Leben und leben lassen? Gehört nicht gerade zu den deutschen Urtugenden, aber es macht das eigene Leben leichter, wenn man sich nicht den Kopf anderer Menschen zerbricht.
Ich bin der langsamer werdende Radler
Zitat von g_becAber ist es nicht genau das, was der Forist durch die Nutzung des Efahs macht? Bedeutet "altwerden" Ihrer Meinung nach also den Zwang, nur noch im Pflegeheim vor sich hin zu vegetieren (überspitzt gesagt)?
auf den der Forist geantwortet hatte.
Ich bin zum Glück weit vom Altersheim und vegetieren entfernt.
Ich habe aber die Einsicht nicht mehr die Touren meiner Studentenzeit fahren zu müssen und zu wollen.
Ich habe auch nicht mehr das Bedürfniss mich mit meinen erwachsenen Söhne zu messen. Die haben heute eine bessere Kondition und fahren mit mehr Risikobereitschaft. Und meine Tochter fährt Einrad, das kann ich gar nicht, aber ich begleite Sie zum Training und zu Wettkämpfen.
Obwohl ich langsamer, auf weniger anspruchsvollen Strecken unterwegs bin habe ich genau soviel Spass wie vorher und ich bekommen keinen Knacks wenn ich überholt werde.
PS.: Ich fahre manchmal einfach intelligenter und konstanter, als einige Überholer. Die hole ich dann irgendwo ein. Und ich gebe es zu es macht Spass.
Lustig die Leute, die glauben, ihnen gehöre die Natur, die Berge, die Radwege etc. Denen sage ich: und wenn Heerscharen über eure Natur einbrechen werden, weil es einfach jeder darf - es geht euch einen Schei... an und es gibt nichts, rein gar nichts, was ihr dagegen tun könnt. Was die MTB'ler angeht: Ich freue mich jedesmal, wenn ich lachend und entspannt auf meinem eBike an hochroten Köpfen vorbeirolle und förmlich Spüre, wie beim Naturvolk die Beine noch ein bisschen schwerer werden...
ich weiß nicht wie einige Leute darauf kommen, dass die Landschaft der Allgemeinheit gehört und daher auch überall hin dürfen. Ich wüsste jetzt nicht, dass es in Nationalparks erlaubt ist Rad zu fahren. Und wer mal schauen will, wohin das führen kann, der möge sich doch einfach mal in Öserreich umschauen. Oder die 3m Regel in BW. Möge mich jemand verbessern wenn es die nicht mehr gibt.
Da ist dann das überholt werden, am Berg das geringste Problem des Normalbikers.
Zitat von g_becAber ist es nicht genau das, was der Forist durch die Nutzung des Efahs macht? Bedeutet "altwerden" Ihrer Meinung nach also den Zwang, nur noch im Pflegeheim vor sich hin zu vegetieren (überspitzt gesagt)?
Der "Mester" der Artikelversteher hat nicht verstanden, dass besagter Forist EBEN KEIN E-Bike fährt...das ist ja so lustig hier :)
Zitat von nolabelKennen Sie den schon: Leben und leben lassen? Gehört nicht gerade zu den deutschen Urtugenden, aber es macht das eigene Leben leichter, wenn man sich nicht den Kopf anderer Menschen zerbricht.
Ja, ja, das machen wir ja in allen Bereichen! Und letztendlich auf Kosten (Leben?) der kommenden Generationen. So gesehen entbehrt Ihr "Leben und leben lassen" nicht einer gewissen Ironie.
Zitat von bobomanLustig die Leute, die glauben, ihnen gehöre die Natur, die Berge, die Radwege etc. Denen sage ich: und wenn Heerscharen über eure Natur einbrechen werden, weil es einfach jeder darf - es geht euch einen Schei... an und es gibt nichts, rein gar nichts, was ihr dagegen tun könnt. Was die MTB'ler angeht: Ich freue mich jedesmal, wenn ich lachend und entspannt auf meinem eBike an hochroten Köpfen vorbeirolle und förmlich Spüre, wie beim Naturvolk die Beine noch ein bisschen schwerer werden...
Da irren Sie aber ganz gewaltig! Vermutlich sind es gerade die Mitmenschen mit Ihrer schon ziemlich widerlichen Einstellung, die dafür sorgen werden, dass es bald zu Verboten der verschiedensten Art kommen wird!
Denn im Gegensatz zu Ihrer egoistischen Denkweise gibt es sehr wohl eine Verantwortung der Allgemeinheit und es Einzelnen der Natur gegenüber. Wenn diese Verantwortung durch Typen Ihrer Art mit Füssen getreten wird, wird der Gesetzgeber dem früher oder später einen Riegel vorschieben. Also - toben Sie sich noch auf Kosten anderer aus, solange Sie das noch können.
Zitat von l.augensteinJa, ja, das machen wir ja in allen Bereichen! Und letztendlich auf Kosten (Leben?) der kommenden Generationen. So gesehen entbehrt Ihr "Leben und leben lassen" nicht einer gewissen Ironie.
Ohje, die Generationen-Tränendrüse. Wegen eines E-Bikes? Wirklich? Was ist eigentlich mit Kinderlosen? Sollen die für Ihre Kinder und Kindeskinder Ressourcen sparen? Oder dürfen die vielmehr alle Ressourcen, die ihre nicht vorhandenen Nachfahren benötigt hätten selbst aufbrauchen?
@krypton8310 und fahrgast07
Leider sind Ihre Argumentationen alles andere als schlüssig. Wie Sie sicher wissen, schaltet ein Pedalec an dem nicht manipuliert wurde bei 25km/h die Motorunterstützung ab. 25 km/h ist nun aber nicht sonderlich schnell. Wie schnell fahren Sie denn dann? Das Pedalec oberhalb von 25km/h zu fahren, steigert den sportlichen Wert natürlich gewaltig, wollen Sie mich aber wirklich glauben machen, das Sie dies tun bzw. nur am Berg auf die Kraft des Akkus zurückgreifen?
Ich wohne direkt an einem großen Radfernwanderweg ich sehe Tag täglich wie die Realität aussieht...
Keiner muss sich die Jacke anziehen, wenn Sie Ihm nicht passt, komischerweise verhalten sich die meisten Stromradler hier, wie die sprichwörtlichen "getroffenen Hunde".
Ich habe schon öfter nachdem ich beantwortet hatte "was denn so ein Rad kosten würde" gehört, da muss man doch aber immernoch selber treten?!? JA!
Gebt doch einfach zu, dass Ihr endlich etwas gefunden habt, bei dem Ihr für so einen "Haufen Geld" nicht so viel treten müsst, das ist doch auch völlig in Ordnung. Es hat aber eben nur entfernt etwas Radfahren zu tun.
Radfahren ist per Definition die Fortbewegung auf einem Fahrrad und z.Bsp.
lt. Wikipedia ist ein Fahhrad ein Fahrzeug, das mit Muskelkraft angetrieben wird... ;)
Zitat von krypton8310Ohje, die Generationen-Tränendrüse. Wegen eines E-Bikes? Wirklich? Was ist eigentlich mit Kinderlosen? Sollen die für Ihre Kinder und Kindeskinder Ressourcen sparen? Oder dürfen die vielmehr alle Ressourcen, die ihre nicht vorhandenen Nachfahren benötigt hätten selbst aufbrauchen?
Ohje, da haben Sie aber meinen Beitrag wohl nicht so gut verstanden. Leben und leben lassen ist ja alles schön und gut. Aber wie ich schon im vorhergegangenen Beitrag geschrieben habe - es gibt auch eine Verantwortung des Einzelne und wer das "leben und leben lassen" gleichsetzt mit "nach mir die Sintflut", der greift halt meistens in das Leben seiner Mitmenschen und zukünftiger Generationen ein. Egal, ober kinderlos oder nicht.
Besonders aufschlussreich finde ich die Kommentare, die stolz die Schadenfreude verkünden, die der Autor verspürt, wenn er mit Motorunterstützung einen herkömmlich tretenden Radfahrer überholt. Der Schwache ist stolz, wenn ihn Technik befeuert und in die Lage versetzt einen ggf. körperlich stärkeren zu überholen? Logik dahinter sehe ich keine.
Zitat von l.augensteinDa irren Sie aber ganz gewaltig! Vermutlich sind es gerade die Mitmenschen mit Ihrer schon ziemlich widerlichen Einstellung, die dafür sorgen werden, dass es bald zu Verboten der verschiedensten Art kommen wird!
Denn im Gegensatz zu Ihrer egoistischen Denkweise gibt es sehr wohl eine Verantwortung der Allgemeinheit und es Einzelnen der Natur gegenüber. Wenn diese Verantwortung durch Typen Ihrer Art mit Füssen getreten wird, wird der Gesetzgeber dem früher oder später einen Riegel vorschieben. Also - toben Sie sich noch auf Kosten anderer aus, solange Sie das noch können.
Egoistisch sind ja wohl eher Sie und alle, die glauben ein Vorrecht auf Natur zu haben. Wenn ich schon lese "natürliche Auslese" - also nur die, die sich auch redlich bemühen und ausdauernd genug waren, haben sich ein Recht auf den Aufenthalt in der Natur verdient. Erkennen Sie es an: der Aufenthalt in der Natur ist kein Vorrecht einiger weniger. Und wenn ich mich mit Pedelec oder aufgemotzten Rennrad in dieselbe begebe, dann werden ihre herbeigesehnten Verbote mich nicht aufhalten. Versprochen.
Zitat von interessant.........Leider sind Ihre Argumentationen alles andere als schlüssig. Wie Sie sicher wissen, schaltet ein Pedalec an dem nicht manipuliert wurde bei 25km/h die Motorunterstützung ab. 25 km/h ist nun aber nicht sonderlich schnell. Wie schnell fahren Sie denn dann? Das Pedalec oberhalb von 25km/h zu fahren, steigert den sportlichen Wert natürlich gewaltig, wollen Sie mich aber wirklich glauben machen, das Sie dies tun bzw. nur am Berg auf die Kraft des Akkus zurückgreifen?
Ich wohne direkt an einem großen Radfernwanderweg ich sehe Tag täglich wie die Realität aussieht...
Keiner muss sich die Jacke anziehen, wenn Sie Ihm nicht passt, komischerweise verhalten sich die meisten Stromradler hier, wie die sprichwörtlichen "getroffenen Hunde".
Ich habe schon öfter nachdem ich beantwortet hatte "was denn so ein Rad kosten würde" gehört, da muss man doch aber immernoch selber treten?!? JA!
Gebt doch einfach zu, dass Ihr endlich etwas gefunden habt, bei dem Ihr für so einen "Haufen Geld" nicht so viel treten müsst, das ist doch auch völlig in Ordnung. Es hat aber eben nur entfernt etwas Radfahren zu tun.
Radfahren ist per Definition die Fortbewegung auf einem Fahrrad und z.Bsp.
lt. Wikipedia ist ein Fahhrad ein Fahrzeug, das mit Muskelkraft angetrieben wird... ;)
Natürlich ist E-Bike fahren etwas anderes als ein klassisches Rad, deshalb heißt es ja auch anders. Es gibt halt viele Leute (wie offenbar Sie), denen fehlt noch die gedankliche Schublade. Da gibt es 100% motorbetriebene Motorrad und das 100% muskelbetriebene Fahrrad. Dazwischen ist bei diesen Menschen ein schwarzes Loch. Kann nicht sein, darf nicht sein. Sie können beim E-Bike halt frei wählen ob sie schneller sein möchten oder es leichter haben möchten. Wenn Sie 26 Tacho fahren, ist es ungefähr genauso schwer wie mit einem normalen Rad. Ich persönlich fahre immer an der Obergrenze dessen, was ich machen kann um nicht aus den Latschen zu kippen bzw. in der Arbeit komplett verschwitzt anzukommen. Das würde ich auf dem normalen Fahrrad auch tun. Aber halt langsamer. Bei anderen Leuten kann das wieder ganz anders sein. An einem schlechten Tag lässt man sich vielleicht auch mal tragen, na und? Das ist ja das Schöne, es lässt sich skalieren. Besser als das Auto zu nehmen allemal. Und weil Sie es ansprechen: Der Anteil 'manipulierter' Räder ist vor allem bei jüngeren Fahrern recht hoch. Die fahren dann halt 45 statt 25 aber mit der gleichen körperlichen Belastung ;-) Mir ist klar, dass das als Argument fraglich ist, da illegal. Aber hier wird immer mit Sport argumentiert. Zumindest da kann man diese Fahrer dann raus nehmen ;-)
Wo habe ich etwas von...
Zitat von bobomanEgoistisch sind ja wohl eher Sie und alle, die glauben ein Vorrecht auf Natur zu haben. Wenn ich schon lese "natürliche Auslese" - also nur die, die sich auch redlich bemühen und ausdauernd genug waren, haben sich ein Recht auf den Aufenthalt in der Natur verdient. Erkennen Sie es an: der Aufenthalt in der Natur ist kein Vorrecht einiger weniger. Und wenn ich mich mit Pedelec oder aufgemotzten Rennrad in dieselbe begebe, dann werden ihre herbeigesehnten Verbote mich nicht aufhalten. Versprochen.
"natürlicher Auslese" oder Vorrecht auf Natur geschrieben?
Bevor Sie hier verbal rumkrackelern sollten Sie die Beiträge, auf die Sie sich beziehen, schon durchlesen.
Mit Ihrem Beitrag disqualifizieren Sie sich letztendlich selbst.
Eben weil jeder ein Recht auf Natur hat sind Mitmenschen wie Sie es offensichtlich einer sind dazu aufgefordert nicht alles, was machbar ist, auch zu tun. Aber das übersteigt jetzt vermutlich Ihren e-bike-getränkten Horizont.
Ist E-Mountainbiken cheaten?
Wer würde im Winter Skifahren gehen, wenn es keine Lifte geben würde? Ich denke das Potenzial von E-Mountainbikes und die positiven Auswirkungen für die Gesellschaft.
Studien zufolge fahren E-Biker nicht nur doppelt so häufig, sondern auch doppelt so weit als normale Biker -> wer macht also weniger Sport?
Das E-MOUNTAINBIKE Magazine hat einen sehr guten Artikel über die Anstrengung beim E-Biken verfasst und die Frage beantwortet, ob E-Mountanbiken cheaten ist: http://ebike-mtb.com/ist-e-mountainbiken-cheaten/
Mit sehr überraschendem Ergebnis viele der Puristen werden mit der Wahrheit in dem Artikel vermutlich nicht zurecht kommen!
Das E-Bike erweitert den Aktionsradius eines normalen Rades und ersetzt bei mir sehr oft das Auto. Fahre z.B. 40km zur Arbeit (hin und zurück) und komme dank E-Bike, relaxed, unverschwitzt und topfit an. Zu weit für ein normales Rad und eigentlich zu kurz, um das Auto zu benutzen, hätte man noch eine Alternative. Perfekte Ergänzung mittels E-Bike.
Wenn es um Sport geht, bin ich mit dem Author d'àccord: Sport ohne E-Antrieb. Ist aber auch nur meine Meinung und ich nehme mir nicht raus, die anderen aufs Auge drücken zu müssen. Wer ein Egoproblem hat, wenn ihn ein E-Biker überholt, dann ist das Ego das Problem und nicht der E-Biker.
Entschuldigung ...
Zitat von Manne.SWer würde im Winter Skifahren gehen, wenn es keine Lifte geben würde? Ich denke das Potenzial von E-Mountainbikes und die positiven Auswirkungen für die Gesellschaft.
Studien zufolge fahren E-Biker nicht nur doppelt so häufig, sondern auch doppelt so weit als normale Biker -> wer macht also weniger Sport?
Das E-MOUNTAINBIKE Magazine hat einen sehr guten Artikel über die Anstrengung beim E-Biken verfasst und die Frage beantwortet, ob E-Mountanbiken cheaten ist: http://ebike-mtb.com/ist-e-mountainbiken-cheaten/
Mit sehr überraschendem Ergebnis viele der Puristen werden mit der Wahrheit in dem Artikel vermutlich nicht zurecht kommen!
aber dieser Test ist ja an Dämlichkeit nicht zu überbieten!
Als ob es wirklich wichtig wäre, wie viele Trails man in einer Stunde mit oder ohne e-bike bewältigen kann!
Und was bitte erwarten Sie von einem e-bike-Magazin anderes als unsinnige Lobhudeleien für die Produkte, welche erst seine Existenz rechtfertigen?
Entwicklung
Zitat von cindy2009"----
g_bec*heute, 12:09 Uhr
201. Ach herrje.
[Zitat von cindy2009anzeigen...]
Ach herrje. Alleine die Preise für EMTB werden verhindern, dass es eine Massenbewegung wird. Es fährt ja auch keiner mit einem Baumarkt- MTB die Berge hoch.
---"
Oh, wie sicher sind Sie sich da? Schauen Sie mal in Richtung Mt. Everest. Was tummelt sich da? Ist nur einige Stufen weiter gedacht . Oder erinnern Sie sich an den Kiosk am Matterhorn, war zwar nur ein Scherz, aber da konnte man sehen, was da zur erschütterten Verwirrung bei H. Messmer beitrug.
Je mehr sich das kaufen, desto mehr machen das, desto günstiger wieder das.
Das ist doch harmlos, warten Sie mal ab bis in China die Freizeitkultur als neues Geschäftsfeld richtig entwickelt ist. Bisher ist das nur eine kleine Elite, die in Bussen die euopäischen Sehenswürdigkeiten besucht.
Einfach mal einen Blick auf Mekka werfen, so eine Art von Organisation steht den Alpenbewohnern auch noch bevor.
Und ja, Freizügigkeit steht nun mal in der Charta der UN, zumal für Touristen. Von dem Zug kommen wir nicht so schnell runter ;)
Treten
Zitat von interessant.........Leider sind Ihre Argumentationen alles andere als schlüssig. Wie Sie sicher wissen, schaltet ein Pedalec an dem nicht manipuliert wurde bei 25km/h die Motorunterstützung ab. 25 km/h ist nun aber nicht sonderlich schnell. Wie schnell fahren Sie denn dann? Das Pedalec oberhalb von 25km/h zu fahren, steigert den sportlichen Wert natürlich gewaltig, wollen Sie mich aber wirklich glauben machen, das Sie dies tun bzw. nur am Berg auf die Kraft des Akkus zurückgreifen?
Ich wohne direkt an einem großen Radfernwanderweg ich sehe Tag täglich wie die Realität aussieht...
Keiner muss sich die Jacke anziehen, wenn Sie Ihm nicht passt, komischerweise verhalten sich die meisten Stromradler hier, wie die sprichwörtlichen "getroffenen Hunde".
Ich habe schon öfter nachdem ich beantwortet hatte "was denn so ein Rad kosten würde" gehört, da muss man doch aber immernoch selber treten?!? JA!
Gebt doch einfach zu, dass Ihr endlich etwas gefunden habt, bei dem Ihr für so einen "Haufen Geld" nicht so viel treten müsst, das ist doch auch völlig in Ordnung. Es hat aber eben nur entfernt etwas Radfahren zu tun.
Radfahren ist per Definition die Fortbewegung auf einem Fahrrad und z.Bsp.
lt. Wikipedia ist ein Fahhrad ein Fahrzeug, das mit Muskelkraft angetrieben wird... ;)
"Ein Pedelec (Kofferwort für Pedal Electric Cycle) ist eine Ausführung eines Elektrofahrrads, bei der der Fahrer von einem Elektroantrieb nur dann unterstützt wird, wenn er gleichzeitig auch selbst die Pedale tritt."
( https://de.wikipedia.org/wiki/Pedelec )
@Manne.S
Echt jetzt - im E-Mountainbike Magazin kommt E-Mountainbiken gut weg... Wer hätte das gedacht! :D
Ich verstehe ehrlich gesagt das Problem nicht. Ich fahre auch Mountainbike und es soll doch jeder das fahren was einem Spaß macht.
Letztes Jahr habe ich mal so ein E-Bike getestet. Es war ein Enduro mit 160mm Federweg. Was viele vergessen ist das die elektrische Anlage ein erhebliches Mehrgewicht bedeutet und man die Unterstützung vom Motor nur dann erhält wenn man auch selber in die Pedale tritt. Ja man kann im Gelände schneller fahren aber es ist nicht wirklich leichter als mit einem regulären Bike. Im Up-Hill merkt man die zusätzlichen Kilos und nach dem Test hab ich genauso geschwitzt als wie sonst auch. Es macht auf geraden Strecken und Berg ab einfach Spaß schneller zu sein als sonst. Also lasst doch einfach jeden das fahren was er möchte, solange er niemand anderen damit gefährdet.
@l.augenstein: aber dieser Test ist ja an Dämlichkeit nicht zu überbieten! Als ob es wirklich wichtig wäre, wie viele Trails man in einer Stunde mit oder ohne e-bike bewältigen kann! Und was bitte erwarten Sie von einem e-bike-Magazin anderes als unsinnige Lobhudeleien für die Produkte, welche erst seine Existenz rechtfertigen?
Es gibt Fahrradfahrer die tatsächlich aus Spaß Radfahren. Und bergauf macht nun mal weniger Spaß als bergab. Das ist in etwa so wie wenn man einen Skifahrer fragen würde, warum er denn so häufig die Piste hinabfahren will...
Armes Deutschland, wenn ich die Kommentare hier lese wundert mich der Satz von Einstein: "Zwei Dinge sind unendlich ..." nicht mehr. Wir krank muss man sein, um sich gedemütigt, beschämt oder sonstwas zu finden, wenn einen jemand mit dem E-Bike überholt? Das sind dann wahrscheinlich die gleichen Leute, die auf der Autobahn die linke Fahrspur blockieren, weil Sie deprimiert sind, wenn Sie jemand überholt der schneller ist, oder was? Schaut mal im Duden nach was das Wort Toleranz bedeutet. Soll doch jeder so Leben wie er es mag. Aber sowas kommt halt in Deutschland nicht gut an. Ich bin übrigens dafür Fahrrad fahren im Wald grundsätzlich zu verbieten, gerade diese Mountainbike Fahrer sind alles Verkehrsrowdys. Oder auch die Rennradfahrer die sich zu gut dafür sind Radwege zu nutzen und dafür nebeneinander her fahren und die Straße blockieren, Sofort runter holen vom Rad. Und Licht und Nummernschild und Helm sollten Pflicht sein, fahren eh alle bei Rot über die Ampel und durch Fußgängerzonen. Am besten alles verbieten. So jetzt alle Vorurteile abgehandelt?
der Autor hat recht..
für mich ist mit dem moutenbike fahren Spaß und Sport und ich will die 40 Kilometer merken damit ich weiß was ich getan habe.. Mit dem eMountainbike ist es so wie im Pflegeheim.. Was für alte die nicht mehr könne.. Genauso diese voll gefeierten bikes.. Ist für mich auch was für opis und Omas.. Da kannste dir ja gleich mit nen mobilen Pflegeheim losfahren...
"Wie gesagt, nichts gegen E- Unterstützung, aber da wo sie sinnvoll ist. Alle anderen kommen auch bestens ohne diese Hilfe aus."
Also gut. E-Bike-Verbot für Norddeutschland und überall dort wos flach ist.
Für den Rest ist es nun mal eine durchaus sinnvolle Unterstützung und das wirklich völlig unabhängig von Ihrer persönlichen Meinung.
Zitat von Manne.S@l.augenstein: aber dieser Test ist ja an Dämlichkeit nicht zu überbieten! Als ob es wirklich wichtig wäre, wie viele Trails man in einer Stunde mit oder ohne e-bike bewältigen kann! Und was bitte erwarten Sie von einem e-bike-Magazin anderes als unsinnige Lobhudeleien für die Produkte, welche erst seine Existenz rechtfertigen?
Es gibt Fahrradfahrer die tatsächlich aus Spaß Radfahren. Und bergauf macht nun mal weniger Spaß als bergab. Das ist in etwa so wie wenn man einen Skifahrer fragen würde, warum er denn so häufig die Piste hinabfahren will...
Sie wissen nicht, wie schön Ski-Tourengehen sein kann, sonst würden Sie das nicht schreiben. Und ja, ich habe sehr viel Spaß am Radfahren - sowohl Rennrad als auch Mountainbike. Und in beiden Fällen gehört das Bergauffahren und die damit verbundene Anstrengung dazu wie das Salz zur Suppe.
Das hier ständig wiederholte Argument, dass man mit e-bike doppelt so viel und doppelt so weit fahren kann bestätigt doch nur diese "Schneller-Höher-Weiter"- Pseudoargumentation.
Alle paar Wochen der gleiche Mist
Wie oft wird diese äußerst kümmerliche alte Sau eigentlich noch durchs Kaff getrieben?
Da hat wieder einmal ein überheblicher, selbsternannter Sportsmensch bemerkt, dass es Leute gibt, die die Welt anders sehen als er, und es ist ihm gar schröcklich, dass dem so sei...
Nein, Sportsmensch, ein Pedelec ist weder eine Umwelt-, noch eine Moral-, noch eine Kultursünde! Und es geht ihn einen Dreck an, ob andere Menschen es nun mögen, sich mit oder ohne Unterstützung durch die "Hölle" zu quälen. Und es ist eh schon peinlich, wenn so einer seinen Senf von sich gibt über Themen, von denen er offenbar wenig Ahnung hat. Einmal kurz auf ein Pedelec steigen macht ihn nicht zum Experten und gibt ihm schon gar nicht das Recht, über andere herzuziehen.
Ne, Sportsmensch, man kann ein Pedelec faul fahren und man kann es genauso gut sportlich fahren und dabei genauso viel Arbeit leisten wie auf einem Rad ohne Motor, wenn man möchte. Ich mache es ganz genau auf diese Weise.
Ich habe 4 Räder zu verschiedenen Zwecken, vom Rennrad über Trekking- und Mountainbike bis zum Pedelec. Im Gegensatz zum Autor kann ich also vergleichen. Und ich bin schon öfters auf den Ventoux rauf gefahren und plane es auch wieder für dieses Jahr, da muß man sich nicht so viel drauf einbilden. Und ich bin dort auch von ein paar "Elektrischen" überholt worden. Na und? Im Gegensatz zum Autor leide ich wohl nicht am Zwang zur Selbstüberhöhung. Ich fahre da rauf, weil es mir Spaß macht. Und denen auf den Pedelecs macht es auch Spaß. Und solange niemand darunter leidet als das Ego von Wichtigtuern, solange ist das OK.
Radfahrer, ebenso wie andere Zeitgenossen, die sich in der Natur nicht benehmen können, die keine Rücksicht auf Naturschutz und Menschen nehmen, haben so oder so nichts in der Natur zu suchen. Aber das gilt unabhängig von der vorhandenen Motorisierung und gilt meiner Meinung nach ebenso für den Autor, denn umweltfreundliches Mountainbiking in empfindlicher Natur ist schlicht nicht möglich. Aber das ist wohl auch die Angst die er hat, denn bisher war er mit seiner Natursünde ziemlich alleine, und wenn mehr von seiner Sorte kommen, dann fällt es langsam auf...
Und übrigens habe ich vor, den Ventoux auch mal mit dem Pedelec (und zwar nicht durch den WALD!) zu machen, habe neulich bei Youtube ein Video dazu gesehen und möchte das auch gerne mal machen, und sei es nur, um zu sehen, wie weit der Akku mitmacht. Und ob das dann selbsternannte Besserwisser und Pseudosportler stört oder nicht, das ist mir dann sch...egal!
Geschwätz
Zitat von zivcoedge540Getroffene E-Hunde bellen :)
Herr Neukirch hat mal wieder alles richtig gemacht, wie man an hiesigen Kommentaren erkennt.
Erstens kapieren gefühlte 95% der Kommentatoren den Unterschied zw. einem objektiven Sachartikel und einem Blog nicht, was bei der vorherrschenden Rechtschreibschwäche kaum verwundert.
Und ein bisschen Ironie und ein zwinkerndes Auge des Bloggers vermag der angepisste E-Mofaproll auch nicht erkennen, was den Blog zusätzlich amüsant macht.
Ironie sehen hier wohl nur Sie, der Autor jedenfalls zieht über andere her und kennt offensichtlich nur seine eigenen Ansichten. Zudem hat er von der Materie offensichtlich keine Ahnung, da er sich ja zu fein ist, ein Pedelec auch mal unter härteren Bedingungen und als Sportgerät zu nutzen. Aber sein Karbonrad mit 30 Gängen ist natürlich auch der einzige Weg, wie Gott den Aufstieg wollte, sonst hätte er ja gleich das Pedelec geschaffen...
Ehrlich gesagt, kenne ich nur Leute mit E-Bikes, die sich die Dinger zugelegt haben, da ihr Cholesterinspiegel zu hoch ist. Warum seinem Körper wirklich mal was Gutes tun, wenn es auch mit Vortäuschen geht.
Zitat von l.augensteinBedeutet für Sie "Älterwerden" den automatischen Rückzug in Alters- und Pflegeheime? Dann haben Sie einen merkwürdigen Bezug zum Leben.
Ich habe mich auf das ständig wiederholte Argument der e-bikefans bezogen, dass e-bikes es auch älteren (und jüngeren, leistungsschwächeren) oder unsportlichen Menschen erlauben, endlich die Berge hochzuradeln. Ich meine, wer es nicht schafft, aus eigener Kraft einen Berg hochzuradeln, hat dort oben auch nichts verloren.
Was soll den das ganze Gejaule dieser bewegungsfaulen Klientel, dass man mit e-bikes endlich das tun kann, was man sonst, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr tun kann? Von dieser Seite wird ständig so argumentiert, als ob jeder das verbriefte Recht hätte, auf Berge zu kommen. Selbst wenn es dafür ständig neuer Hilfsmittel bedarf und damit die Schädigung des Ökosystems Alpenraum ständig weiter vorangetrieben wird.
Die einzigen, die in dieser Diskussion ehrlich argumentieren sind die e-bikenutzer, die unumwunden zugeben, dass es für sie den Spaßfaktor am Radfahren erhöht. Egal, zu welchem Umweltpreis!
Das ist LariFari. Mountainbiker haben generell nichts in empfindlichen Ökosystemen zu suchen und damit Bastá! Wenn die jetzt jammern, dass jetzt auch der Normalmensch dorthin kommt, wo sie selbst eh schon nix zu suchen haben, dann kann sich jeder seinen Teil dazu denken...
Na, Sie zeigen ja, dass Sie der Experte hier sind...
Nein, man muss auf einem Pedelec nicht notgedrungen sein letztes Quentchen Kraft rausquetschen. Aber man KANN es tun, wenn es einem gefällt. Ich bin vor einiger Zeit mit meinem Kaufhaus-Pedelc (Prophete) eine Strecke von etwas über 100 km im Flachland gefahren. Reifen stramm aufgepumpt und man merkt im Rollverhalten einen deutlich geringeren Unterschied zum Rennrad, als die Karbonfraktion wahr haben möchte, und das Gewicht wirkt sich hauptsächlich an Steigungen aus. Ich hatte das Pedelec für diese Tour genommen, weil ich noch ca. 15 kg Gepäck dabei hatte und das Pedelec einfach das bequemste für lange Strecken ist. Und siehe da, ich bin 100 km in unter 3,5 h gefahren, beim Akku war noch nicht mal die erste Stufe weg, weil ich fast durchgehend jenseits der Motorunterstützung fuhr. Der Durchschnitt lag so um 28 km/h. Mit dem Rennrad hätte ich wahrscheinlich 2-3 km/h mehr geschafft, das Pedelec ist nur in hügeligem Gebiet schneller, sofern man den Motor/Akku auf voller Leistung nutzt. Ich hab mir angewöhnt, das Pedelec auf der 4. von 5 Stufen laufen zu lassen, da geht die Unterstützung so bis ca. 20 km/h. Ist ein billiges Rad, da wird nicht prozentual unterstützt oder so. Und ich fahre fast immer deutlich schneller. Meist benutze ich das Pedelec im Winter als Sportgerät, weil mir dann das Rennrad mit den schmalen Reifchen zu unsicher ist. Und das ist das schöne am Pedelec, es ist mehr als vielseitig. Im Sommer fahre ich damit ohne Schwitzen zur Arbeit und kann abends sportlich zurück fahren, und zwar in Radfahrklamotten, auch wenn es hier Wichtigtuer gibt, die so ewtas unverschämt finden...
Was Sie auf Ihrer Radstrecke vor der Haustür so sehen, ist mir vollkommen egal, ich benutze mein Pedelec sowohl mit sportlichem als auch mit bequemem Profil. Das geht prima, und ob Sie jemandem absprechen, er würde das Pedelec nicht sportlich nutzen, das ist Ihr Problem, nicht seins.
Ich stelle meist fest, dass diejenigen, die sich über Pedelecs als Rentner-Fahrrad oder als Faule-Leute-Rad mokieren meist noch nie auf einem Pedelec gesessen haben und in Ihrer Überheblichkeit glauben, sie wären jedem Pedelec-Fahrer überlegen. Pustekuchen, ein Kollege von mir hat mal genau so angefangen. Ich schlug ihm vor, er solle doch mal versuchen, mich mit dem Pedelec zu schlagen, während ich mein Rennrad fahre. 30 km Runde durch gemischtes Terrain. Am Schluß hat der Supersportler ganz schön alt ausgesehen. Der hält künftig das Maul, wenn er jemand auf nem Pedelec sieht...
Typische Ahnungslosigkeit
Zitat von interessant.........Leider sind Ihre Argumentationen alles andere als schlüssig. Wie Sie sicher wissen, schaltet ein Pedalec an dem nicht manipuliert wurde bei 25km/h die Motorunterstützung ab. 25 km/h ist nun aber nicht sonderlich schnell. Wie schnell fahren Sie denn dann? Das Pedalec oberhalb von 25km/h zu fahren, steigert den sportlichen Wert natürlich gewaltig, wollen Sie mich aber wirklich glauben machen, das Sie dies tun bzw. nur am Berg auf die Kraft des Akkus zurückgreifen?
Ich wohne direkt an einem großen Radfernwanderweg ich sehe Tag täglich wie die Realität aussieht...
Keiner muss sich die Jacke anziehen, wenn Sie Ihm nicht passt, komischerweise verhalten sich die meisten Stromradler hier, wie die sprichwörtlichen "getroffenen Hunde".
Ich habe schon öfter nachdem ich beantwortet hatte "was denn so ein Rad kosten würde" gehört, da muss man doch aber immernoch selber treten?!? JA!
Gebt doch einfach zu, dass Ihr endlich etwas gefunden habt, bei dem Ihr für so einen "Haufen Geld" nicht so viel treten müsst, das ist doch auch völlig in Ordnung. Es hat aber eben nur entfernt etwas Radfahren zu tun.
Radfahren ist per Definition die Fortbewegung auf einem Fahrrad und z.Bsp.
lt. Wikipedia ist ein Fahhrad ein Fahrzeug, das mit Muskelkraft angetrieben wird... ;)
Na, Sie zeigen ja, dass Sie der Experte hier sind...
Nein, man muss auf einem Pedelec nicht notgedrungen sein letztes Quentchen Kraft rausquetschen. Aber man KANN es tun, wenn es einem gefällt. Ich bin vor einiger Zeit mit meinem Kaufhaus-Pedelc (Prophete) eine Strecke von etwas über 100 km im Flachland gefahren. Reifen stramm aufgepumpt und man merkt im Rollverhalten einen deutlich geringeren Unterschied zum Rennrad, als die Karbonfraktion wahr haben möchte, und das Gewicht wirkt sich hauptsächlich an Steigungen aus. Ich hatte das Pedelec für diese Tour genommen, weil ich noch ca. 15 kg Gepäck dabei hatte und das Pedelec einfach das bequemste für lange Strecken ist. Und siehe da, ich bin 100 km in unter 3,5 h gefahren, beim Akku war noch nicht mal die erste Stufe weg, weil ich fast durchgehend jenseits der Motorunterstützung fuhr. Der Durchschnitt lag so um 28 km/h. Mit dem Rennrad hätte ich wahrscheinlich 2-3 km/h mehr geschafft, das Pedelec ist nur in hügeligem Gebiet schneller, sofern man den Motor/Akku auf voller Leistung nutzt. Ich hab mir angewöhnt, das Pedelec auf der 4. von 5 Stufen laufen zu lassen, da geht die Unterstützung so bis ca. 20 km/h. Ist ein billiges Rad, da wird nicht prozentual unterstützt oder so. Und ich fahre fast immer deutlich schneller. Meist benutze ich das Pedelec im Winter als Sportgerät, weil mir dann das Rennrad mit den schmalen Reifchen zu unsicher ist. Und das ist das schöne am Pedelec, es ist mehr als vielseitig. Im Sommer fahre ich damit ohne Schwitzen zur Arbeit und kann abends sportlich zurück fahren, und zwar in Radfahrklamotten, auch wenn es hier Wichtigtuer gibt, die so ewtas unverschämt finden...
Was Sie auf Ihrer Radstrecke vor der Haustür so sehen, ist mir vollkommen egal, ich benutze mein Pedelec sowohl mit sportlichem als auch mit bequemem Profil. Das geht prima, und ob Sie jemandem absprechen, er würde das Pedelec nicht sportlich nutzen, das ist Ihr Problem, nicht seins.
Ich stelle meist fest, dass diejenigen, die sich über Pedelecs als Rentner-Fahrrad oder als Faule-Leute-Rad mokieren meist noch nie auf einem Pedelec gesessen haben und in Ihrer Überheblichkeit glauben, sie wären jedem Pedelec-Fahrer überlegen. Pustekuchen, ein Kollege von mir hat mal genau so angefangen. Ich schlug ihm vor, er solle doch mal versuchen, mich mit dem Pedelec zu schlagen, während ich mein Rennrad fahre. 30 km Runde durch gemischtes Terrain. Am Schluß hat der Supersportler ganz schön alt ausgesehen. Der hält künftig das Maul, wenn er jemand auf nem Pedelec sieht...
Was ein saublöder Kommentar. Warum fordert der Autor nicht gleich ein Verbot von Pedelecs? Oder Fitnesstests um zu prüfen, ob jemand radfahren sollte? Mal ein Tipp: kümmere Dich um Deinen eigenen Mist.
Argument
Zitat von l.augensteinJa, ja, das machen wir ja in allen Bereichen! Und letztendlich auf Kosten (Leben?) der kommenden Generationen. So gesehen entbehrt Ihr "Leben und leben lassen" nicht einer gewissen Ironie.
Das ist ein Totschlagargument aus der Mottenkiste von Demagogen.
Ich kenne keine Generation von Menschen seit dem neuen Testament, die nicht so oder so auf Kosten nachfolgender Generationen gelebt hätte.
Das begann nicht erst in Europa mit der Abholzung der Wälder für den Haus- und Schiffsbau.
Es ist schlicht zum Totlachen, dass manche Leute meinen, man müsse etwas von bestehenden Ressoucen für nachfolgende Generationen aufheben.
Wir nutzen heute auch ganz andere Rohstoffe als unsere seligen Vorfahren.
Zitat von l.augensteinDa irren Sie aber ganz gewaltig! Vermutlich sind es gerade die Mitmenschen mit Ihrer schon ziemlich widerlichen Einstellung, die dafür sorgen werden, dass es bald zu Verboten der verschiedensten Art kommen wird!
Denn im Gegensatz zu Ihrer egoistischen Denkweise gibt es sehr wohl eine Verantwortung der Allgemeinheit und es Einzelnen der Natur gegenüber. Wenn diese Verantwortung durch Typen Ihrer Art mit Füssen getreten wird, wird der Gesetzgeber dem früher oder später einen Riegel vorschieben. Also - toben Sie sich noch auf Kosten anderer aus, solange Sie das noch können.
Ein Fahrrad mit Elektro-Hilfsmotor steht also der Verantwortung gegenüber der Natur entgegen? Seltsame Einstellung.
Staatlich
Zitat von krypton8310Ohje, die Generationen-Tränendrüse. Wegen eines E-Bikes? Wirklich? Was ist eigentlich mit Kinderlosen? Sollen die für Ihre Kinder und Kindeskinder Ressourcen sparen? Oder dürfen die vielmehr alle Ressourcen, die ihre nicht vorhandenen Nachfahren benötigt hätten selbst aufbrauchen?
E-Bikes für Kinderlose, Muskelbikes für Eltern bis ans Lebensende. Wer ein E-Bike beantragt, muss vorher seine Zeugungsunfähigkeit nachweisen.
Etwa so?
Zitat von hmuttIronie sehen hier wohl nur Sie, der Autor jedenfalls zieht über andere her und kennt offensichtlich nur seine eigenen Ansichten. Zudem hat er von der Materie offensichtlich keine Ahnung, da er sich ja zu fein ist, ein Pedelec auch mal unter härteren Bedingungen und als Sportgerät zu nutzen. Aber sein Karbonrad mit 30 Gängen ist natürlich auch der einzige Weg, wie Gott den Aufstieg wollte, sonst hätte er ja gleich das Pedelec geschaffen...
Ich hatte doch beschrieben, woran es liegt, dass weder Sie noch die meisten Ihrer Gesinnungsgenossen den Artikel richtig zuordnen können :)
Und süß, wie Sie hier gerade verbal Amok laufen und mit Schaum vorm Checkermaul den Fahrradwaisen rauszuhängen versuchen.
Klar werden Pedelecs auch "sportlich" genutzt.....Cancellara, van den Driessche und Co. können darüber fast so schön schwadronieren wie Sie ;O
Mit allen Mitteln
Zitat von doktormurkeBesonders aufschlussreich finde ich die Kommentare, die stolz die Schadenfreude verkünden, die der Autor verspürt, wenn er mit Motorunterstützung einen herkömmlich tretenden Radfahrer überholt. Der Schwache ist stolz, wenn ihn Technik befeuert und in die Lage versetzt einen ggf. körperlich stärkeren zu überholen? Logik dahinter sehe ich keine.
Aber genau das ist doch der Stoff, aus dem Marketingabteilungen 400 PS starke Fahrzeuge verkaufen können.
Schneller, höher, weiter ... als der Mitmensch.
Hätte der Autor statt "man" doch nur "ich" gesagt ... denn er verallgemeinert hier seine ganz persönliche Präferenz, und nicht nur das: Er erhebt sie zum allgemein gültigen, höheren Prinzip. Um eins klar zu stellen: Ich fahre seit 38 Jahren sportlich ambitioniert Rad und quäle mich immer noch jeden Berg, den ich mit dem Fahrrad erklimmen will, mit Muskelkraft hoch. Ich verstehe aber die Menschen, die den Genuss, im Freien in toller Landschaft und bei tollem Wetter Rad zu fahren, eben als Genuss und nicht als Quälerei erleben wollen, für den sie nur eher schäbig durch den kurzen "ich habe was Besonderes geleistet "-Moment oben auf dem Gipfel entschädigt werden (und aus dem manch einer auch ein "ich bin was Besonderes" ableitet - sorry, erstens hast Du nichts Besonderes geleistet, dazu gibt es zu viele Hobby-Sportler, die es auch geleistet haben, und zweitens bist Du deshalb nichts Besonders, dazu gibt es zu viele Hobby-Sportler, die es auch geleistet haben.) Mir selber geht es bei entsprechenden Touren gelegentlich so, dass ich mich frage, wieso ich so was in meinem Alter eigentlich noch mache (einerseits, weil ich es kann, außerdem, weil ich es will, drittens, weil ich immer noch merke, wie gut mir so eine Maximalbelastung noch Tage danach tut). Nicht jeder hat aber die Übung und Kondition zu so einer Leistung, vom Willen dazu mal abgesehen. Wer also ein E-Bike zu Hilfe nimmt, um etwas zu bewältigen, was ihm sonst unmöglich wäre, der soll das tun und genießen. Man muss ja nicht zur höchstmöglichen Unterstützungsstufe greifen, sondern kann den Motor so regeln, dass er einem gerade genug hilft, dass man unterwegs nicht Lunge und Herz rauskotzt. So macht meine Frau das, und so haben wir beide eine schöne Zeit, wenn wir zusammen Rad fahren, und so kommt meine Frau mit Genuss Strecken hoch, die sie ohne E-Antrieb nicht (mehr) bewältigen würde und macht mir die Freude, eine meiner liebsten Beschäftigungen mit mir zu teilen. Wenn man sich dabei noch unterhalten kann, soll das außerdem wesentlich besser für Herz und Kreislauf sein, als wenn man vor Anstrengung schon Blutgeschmack im Mund hat. In diesem Sinne können die ganzen elitären Möchtegern-Puristen hier mal ihren überheblichen Stock aus dem Ar*** ziehen. Die Berge sind für alle da. Ich wette, die wenigsten von Euch "verdienen" sich die tolle Bergabfahrt im Winter damit, den Berg erstmal auf Fellen hoch zu steigen. Nee, Ihr nehmt die Seilbahn, und denkt keine Sekunde daran, das mal mit Eurem Anspruch an die E-Biker abzugleichen. Vielleicht schaltet Ihr vor dem Posten doch mal Euer Gehirn ein und lasst die Arroganz stecken.
Überboten
Zitat von l.augenstein"natürlicher Auslese" oder Vorrecht auf Natur geschrieben?
Bevor Sie hier verbal rumkrackelern sollten Sie die Beiträge, auf die Sie sich beziehen, schon durchlesen.
Mit Ihrem Beitrag disqualifizieren Sie sich letztendlich selbst.
Eben weil jeder ein Recht auf Natur hat sind Mitmenschen wie Sie es offensichtlich einer sind dazu aufgefordert nicht alles, was machbar ist, auch zu tun. Aber das übersteigt jetzt vermutlich Ihren e-bike-getränkten Horizont.
Dieses Argument ist an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten.
Inwiefern schaden E-Bikes der Allgemeinheit??
is doch schön der Artikel, endlich können hier mal einige der Pedelcfahrer so richtig die Sau rauslassen. Warum denn den elitären Möchtegernpuristen auf ihren ach so edlen Carbonbikes nur zeigen wo der Hammer hängt, damit sie das Maul halten. Am besten aufs Maul hauen, statt nur grinsend am Berg vorbeiziehen. Alternativ einen Stock zwischen die Speichen hauen falls er mit Gangschaltung fährt.
Man man, gibt hier so einige Entgleisungen...
Zitat von rennflosseEin Fahrrad mit Elektro-Hilfsmotor steht also der Verantwortung gegenüber der Natur entgegen? Seltsame Einstellung.
Lesen Sie doch erst mal meinen Beitrag genau, damit Sie ihn auch verstehen können. Ich habe nichts dergleichen, was Sie mir unterstellen, behauptet. Meine Kritik richtig sich nicht an das Fahrrad mit Hilfsmotor sondern an die vielen gedankenlosen und rücksichtslosen Nutzer. Haben Sie das nun verstanden?
Zitat von real-pessimistAlso zum einen gehören die Berge (noch) niemandem. Da darf man hin, solange man nicht andere zu sehr stört oder belästigt. Und jeder Radler stört irgendwie, genau wie die gesamte Menschheit stört. Ohne wäre der Planet einfach natürlicher.
Motocross (ich fahre Cross) ist laut und extrem belastend, sowie zerstörerisch für den Wald und Wege. Da wo es geht macht es Spass, sonst lieber lassen. Aber ich habe einige Kilos zu viel und mit dem Rad komme ich nicht sehr hoch. Mit meinen E-Bike sind 1400 Meter möglich und (obwohl völlig ausgepowert) bin ich oben glücklich. Wer will mir das klein reden oder vermiesen.
Ich finde immer, jeder Einzelne sollte eine bestimmte Belästigungsgrenze unterschreiten und darunter soll jeder machen was Ihm beliebt. Puritaner sollen Ihres leben, aber bite weg mit diesem missionarischen Drang. Der ist auch Belästigung und in meinem Geschmack oberhalb der Toleranzgrenze.
Das gilt natürlich auch für Veganer, Handy-Gegner, Bio-Apostel und all diese Leute. Lebt, was Ihr mögt, werdet glücklich und freut Euch, wenn andere auf ganz andere Weise auch glücklich werden.
Auch ich komme vom Motorrad (allerdings Reiseenduro) und habe eine sehr interessante Erfahrung gemacht: Die Gegend um Sestriere ist im Sommer ja ein echtes Enduroparadies, legale Offroadstrecken für jedes Gefährt und jede Leistungsklasse. Mit dem Motorrad auf dem Campingplatz ist man stets willkommen, alle tauschen Infos über Passierbarkeit und Schneegrenzen und so weiter. Mit dem Pedelec wird man auf dem gleichen Campingplatz von der kompletten MTB-Fraktion geschnitten. Kein "Guten Morgen" - nichts. Alle anderen (von 4x4 bis Wanderer) sind, wie sie immer waren. Was ist denn plötzlich das Problem?
Was genau polarisiert so? Ist es die Gefahr dass man, wenn man sich mit einem Normal-MTB den Berg hoch kämpft, den entgegenkommenden Pedelecer nicht rechtzeitig erkennt und versehentlich grüßt? In jeder anderen Situation sieht man den Antrieb ja aus 100 Metern.
Und wieso ist man als Motorradfahrer sympathischer, obwohl man doch Lärm und Abgase verbreitet? Ich fand ja gerade das so attraktiv am Pedelec, dass es das nicht tut.
Ich verstehe das wirklich nicht.
Der Muskel-Biker erhält Anerkennung
für Untrainierte, körperlich Vorgeschädigte und Menschen mit weitem Weg zur Arbeit bieten Pedelecs gute Möglichkeiten. Aber einen Glaubenskrieg oder Überlegenheitsgefühl daraus zu konstruieren, ist doch am Thema vorbei. Interessanter Effekt wenn ich mit meinem Freund bei Bergtouren auf dem Gipfel ankomme: ich ernte als Muskel-Biker anerkennende Kommentare, er als Pedelec-Fahrer bekommt zu hören: mit Motor kann das ja jeder. Dass Gute ist: dank seines Pedelecs können wir wieder gemeinsame Touren machen.
Zitat von rennflosseDieses Argument ist an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten.
Inwiefern schaden E-Bikes der Allgemeinheit??
Weil die meisten E-Biker nicht auf das E angewiesen sind, sondern es nur aus reiner Bequemlichkeit nutzen. Das meint der Forist mit "nicht alles tun, was machbar ist".
Wenn ich in Wiesbaden die Platte mit dem Enduro hochfahren und anschließend über die Singletrails wieder runterfahren möchte schaffe ich das vielleicht 2-3 mal. Mit einem E-Bike schaffe ich das 10 mal und kann 10 mal die Singletrails fahren.
Ich besitze kein E-Bike, fahre die Platte mit dem Enduro hoch und habe auch Spaß am bergauf fahren. Trotzdem kann ich es verstehen wenn jemand gerne öfter mal runterfahren möchte. Ist ja auch nicht schwer zu verstehen (?).
Wo es mMn. noch mehr Sinn macht ist bei den richtig schweren Downhillbikes (17 kg+). Da spielt das Gewicht eh keine so große Rolle, aber es ist eine Qual damit bergauf zu fahren.
Ansonsten würde ich ein normales Bike einem E-Bike immer vorziehen, aber würde mich nie hinstellen und mit dem Finger drauf zeigen. Sowas nervt einfach nur noch und dient womöglich nur dem eigenen Ego... ;)
Zitat von rennflosseDieses Argument ist an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten.
Inwiefern schaden E-Bikes der Allgemeinheit??
Wo habe ich geschrieben, dass e-bikes der Allgemeinheit schaden? Ich bitte doch sehr darum, Beiträge erst zu lesen, bevor man etwas hineininterpretiert, was nicht geschrieben wurde.
Ich fahre für mich
... und nicht für die anderen. Wer kein Pedelec mag, ist mir trotzdem sympathisch. Ob ich ihm sympathisch bin, ist mir egal. Also macht doch einfach das, was Ihr wollt und nicht für die Nachbarn. Mich hat das Pedelec zurück aufs Fahrrad gebracht. Und nun kann ich langsam mit immer weniger E-Unterstützung fahren. Ist doch eine tolle Sache, wenn man nicht wirklich Fahrrad verrückt ist.
Seltsamerweise habe ich mich (als Pedelec-Fahrer) noch nie geärgert, wenn mich ein Rennradler (oder S-Pedelec-Fahrer) überholt hat. Genauso wenig wie ich mich jemals überlegen gefühlt habe, wenn ich einen "normalen" Radler überholt habe.
Wie wäre es denn, jedem selbst zu überlassen, mit welchem (legalen) MTB er/sie fährt, solange niemand wirklich gestört wird? Mal o.g. kindische Befindlichkeiten ausgenommen, natürlich.
Wenn ......
Radfahrer das Radfahren zum Dogma erheben, trete ich aus.
E- Mamils als Lachnummern
Der Autor und fast alle Antworten im Forum lassen auf einen Magel an Erfahrung im Mountainbiken schließen.
Mountainbiken auf schmalen Wanderwegen (Singletrails) ab S2 in den Alpen selektiert vor allem auch in der Abfahrt. Die wenigsten Trails sind bikeoptimiert, wie in einem Schweizer Kanton, dessen Namen ich nicht nennen möchte. Man braucht viel Erfahrung, Geschick und Mut um Felsstufen und verblocktes Gestein mit Flow hinabzufahren.
Wenn der Mamil (middle adged men in lyrica) seine Wurstpelle nur mit Elektrodoping die Forststraße hochbekommt, wird er auf der anschließenden Singletrail Abfahrt mit seinem 20 Kilo Trumm schnell zur Lachnummer.
Deswegen könnt ihr Wanderer recht entspannt bleiben oder euch über hilflos abwärtsschiebende E-Biker amüsieren, die mit SPD Sohlen versuchen ein sackschweres MTB über schmierige Felsstufen hinabzuwuchten.
Als Biker alter Schule der niemals elektrisch fahren würde fürchte ich allerdings In Sippenhaft genommen zu werden: die Single Trails werden wegen Ärger mit den Batteriecrossern dann für alle Mountainbikes gesperrt.
Seltsam, wie emotional sich dieser Blog entwickelt hat. Ich fahre Fahrrad, fahre sehr gerne, aber sage jetzt hier nicht was und wie, weil egozentrische Sichtweisen ja doch nur Widerspruch provozieren. Einfach beim Radeln jeden grüßen und rechtzeitig die Klingel benutzen, das baut Aggressionen ab und es scheppert auch nicht so häufig.
Ich finde es anmaßend den Menschen zu erklären wie sie Freude in der Natur erfahren. Früher bin ich viel mit meinem MTB durch die Berge gedüst. Doch heute mit ein paar Jahren mehr und weniger Fitness ist mein E-MTB das tollste Sportgerät das ich mir vorstellen kann. Diese E-Bikes isn genial und ermögliche vielen Menschen (Natur) Erlebnisse, die sie sonst niemals hätten. Außerdem hoffe ich, das der Autor von seinem Wohnort zum Mont Ventoux mit dem Fahrrad gefahren ist - und nicht selbstbetrügerisch mit dem Verbrennungsmotor bis kurz vor den Anstieg!
Seit Jahren fahre ich mit allgemeiner Begeisterung ein Fahrrad mit Hilfsmotor: Solex 3800. Abgesehen von den unzähligen "Daumen-hoch", die jedem schnöden E-Bike-Schnully ohnehin versagt bleiben, genieße ich mein psychologisches Plus: Nicht der Motor hilft mir den Berg hoch, sondern ich dem Motor.
Seit Jahren fahre ich mit allgemeiner Begeisterung ein Fahrrad mit Hilfsmotor: Solex 3800. Abgesehen von den unzähligen "Daumen-hoch", die jedem schnöden E-Bike-Schnully ohnehin versagt bleiben, genieße ich mein psychologisches Plus: Nicht der Motor hilft mir den Berg hoch, sondern ich dem Motor.
Ich bin ein Nackt- und Barfußwanderer, d. h. ich erklimme in den Alpen jedes Wochenende, auch bei eisigen Temperaturen, mehrere 3000er ohne Kleidung oder Schuhe zu tragen und wenn es schneit, bedecke ich meine Blöße mit dem Fell eines selbst erlegten Nacktmulls - das reicht! Auf dem Gipfel angekommen, hacke ich mit einer mitgebrachten, selbst angefertigten Bronzeaxt etwas Gestrüpp ab und rutsche dann auf einem daraus gebauten Rodel die Felshänge hinab. Es muß beim Auf- und Abstieg so richtig weh tun und ich will am Montag den Weicheiern in der Arbeit tüchtig was vorschwadronieren können. Die lachen schon immer ganz erfürchtig, wenn ich wieder von meinen Heldentaten und dem Nacktmull-Lendenschurz berichte...
Doch letztes Wochenende hat mich ein Spiegelautor auf einem Carbon-MTB geradezu mühelos überholt und ich sah mit meinem verschlissenen Nacktmullfell verglichen mit seiner Funktionskleidung wirklich ziemlich blöd aus. Das hat mich total wütend gemacht und ich fühlte mich kurz so richtig doof. Jetzt überlege ich mir aber, ob ich einen Artikel darüber verfassen soll, dass meiner Ansicht nach nur barfüßige Nackte das Recht haben, sich in den Bergen zu bewegen. MTBs sollte man höchstens auf asphaltierten vierspurigen Straßen ab 20% Steigung nutzen und bei einem steinzeitlichen Stamm im Amazonasbecken wird schließlich diskutiert, ob nur Nackte das Stammesgebiet betreten dürfen. Und in der anschließenden Diskussion über meinen Artikel könnten meine Kumpels von der Nacktwander-Aufschneider-Truppe allen Mountainbikern mit Carbonrahmen, Molybdängabel und Funktionshemdchen vorwerfen, die begrenzten Resourcen unseres Planeten für ihr verantwortungsloses "schneller-höher-weiter" aufzubrauchen. Was meint ihr, bin ich nicht ein wirklich sportlicher Teufelskerl, der den üblen MTB-Fahrern so richtig aufzeigen würde, wie toll das Leben eines Nackt- und Barfußwanderers im hochalpinen Terrain ist?
Ich kann diesem ganzen Mountainbikewahn ohnehin nicht abgewinnen. Diesen Sommer steht mal wieder ein neues Rad an und das wird ein schönes Trekkingrad, mit Schutzblechen, Gepäckträger, StVO-gerechter Beleuchtung, etc.
Und damit wird im Sommer, so ganz ohne Elektro, gemütlich an Rhein- und Mosel entlanggefahren und auch die tolle Tour um den Bodensee will seit Jahren wiederholt werden.
Sollen sich andere die Berge hoch und runter quälen oder das mit e-Hilfe machen, ich finde diese Bikes einfach optisch nicht so ansprechend wie ein schönes Trekkingrad mit ordentlichen Satteltaschen.
Zitat von doktormurkeBesonders aufschlussreich finde ich die Kommentare, die stolz die Schadenfreude verkünden, die der Autor verspürt, wenn er mit Motorunterstützung einen herkömmlich tretenden Radfahrer überholt. Der Schwache ist stolz, wenn ihn Technik befeuert und in die Lage versetzt einen ggf. körperlich stärkeren zu überholen? Logik dahinter sehe ich keine.
Dann öffnen Sie mal die Augen für die Welt um sich herum. Diese Logik hat uns die heutige Moderne gebraucht anstatt immer noch zu Fuß der Beute hinterher zu hetzen und die stärksten und schnellsten Jäger sind die Stars der Sippe wenn die mit der Beute in die Höhle zurück kommen
Zitat von l.augensteinDer Autor hat recht: Die e-bikes sind eigentlich der Gerät gewordene Ausdruck der spaßorientierten Freizeitgesellschaft. Spaß haben um jeden Preis, ohne sich dafür anstrengen zu müssen ist doch das, wonach den meisten Wohlstandsportlern der Sinn steht. Dass dafür auch noch Strom verbraten wird, wird einfach in Kauf genommen. Der kommt ja aus der Steckdose und was soll's, bauen wir dafür halt noch ein paar hundert mehr Windräder in die Gegend. Hauptsache, ich hab meinen Spaß! Diese Denkweise ist ziemlich erbärmlich aber gut für's Geschäft der Radhersteller, der Ausrüster und für das Ego der Möchtegernsporthelden.
Und diese Argumente, dass man damit auch Touren machen kann, zu denen man sonst ja trainieren müßte oder gar nicht in der Lage wäre, oder dass damit der leistungsfähige Sportler endlich auch mit seiner weniger leistungsfähigen Lebensgefährtin durch die Landschaft radeln kann ist ungefähr genau so schlau und sinnvoll wie die Forderung nach gleichem Einkommen für alle!
Eins der dümmsten Argumente und das wofür ich am wenigstens Verständnis habe. Wenn ich dann monatlich weniger Zahlen muss dürfen die von mir aus jeden Hügel im ganzen Westerwald "verspargeln"
Mich stört der Anblick am Horizont kein bisschen.
Man wundert sich hier, zuerst über den Autor, der von Toleranz, vom Radfahren im Allgemeinen und erst recht vom MTB -ob mit oder ohne e- keine Ahnung zu haben scheint. Leider ist er selbtz offensichtlich vom Gegenteil überzeugt. Aber ein Kommentator schrieb "gelebte Überheblichkeit erzählt immer eine Story über einen selbst, die besser unausgesprochen hätte bleiben sollen", ich denke er hat den Nagel auf den Kopf getroffen.
Aber auch über viele der Kommentare kann man sich wundern. Liebe Leute, lasst doch jeden das machen, was ihm Spass macht. Nur nehmt halt Rücksicht aufeinander und respektiert die Wahl des Gegenübers. Das in jeder Gruppe, egal ob Rennradfahrer, MTBler, Wanderer oder Autofahren Idioten und Vollpfosten unterwegs sind, ist doch hinlänglich bekannt.
Die meisten Argumente für den e-bike Einsatz wurden bereits mehrfach in den Kommentaren erwähnt, spricht irgendwas gegen das e-bike. Mir fällt da nur ein Vorurteil von mir ein, liebe unerfahrene e-biker nehmt Rücksicht auf Radfahrer und gewöhnt euch erstmal an die Geschwindigkeit. Und das e steht nicht für Vorfahrt. So nun bin auch ich mein Ressentiment los geworden. Meine Freundin wird es mir verzeihn, sie nimmt bei gemeinsamen Ausfahrten meist das ebike.
Wo genau liegt umwelttechnisch eigentlich der Unterschied zwischen muskel- und elektrobetriebenen Fahrrädern? Es geht ja nicht um knatternde und stinkende Trial-Motorräder; ein E-Fahrrad macht weder Geräusche noch emittiert es Abgase.
Wer die Umwelt wirklich schonen möchte, sollte ganz generell nicht drin rumfahren; egal mit was. Am besten auch nicht drin rumlaufen, sondern einfach wegbleiben; davon hat die Natur nämlich am meisten. In den Bergen sowieso.
Treffender geht es nicht
Zitat von mark.huberdrmedDer Autor und fast alle Antworten im Forum lassen auf einen Magel an Erfahrung im Mountainbiken schließen.
Mountainbiken auf schmalen Wanderwegen (Singletrails) ab S2 in den Alpen selektiert vor allem auch in der Abfahrt. Die wenigsten Trails sind bikeoptimiert, wie in einem Schweizer Kanton, dessen Namen ich nicht nennen möchte. Man braucht viel Erfahrung, Geschick und Mut um Felsstufen und verblocktes Gestein mit Flow hinabzufahren.
Wenn der Mamil (middle adged men in lyrica) seine Wurstpelle nur mit Elektrodoping die Forststraße hochbekommt, wird er auf der anschließenden Singletrail Abfahrt mit seinem 20 Kilo Trumm schnell zur Lachnummer.
Deswegen könnt ihr Wanderer recht entspannt bleiben oder euch über hilflos abwärtsschiebende E-Biker amüsieren, die mit SPD Sohlen versuchen ein sackschweres MTB über schmierige Felsstufen hinabzuwuchten.
Als Biker alter Schule der niemals elektrisch fahren würde fürchte ich allerdings In Sippenhaft genommen zu werden: die Single Trails werden wegen Ärger mit den Batteriecrossern dann für alle Mountainbikes gesperrt.
Das beste ist dieser Satz, "... oder euch über hilflos abwärtsschiebende E-Biker amüsieren, die mit SPD Sohlen versuchen ein sackschweres MTB über schmierige Felsstufen hinabzuwuchten. "
Passt auch zu meinem Post #175.
Nein
Zitat von l.augensteinLesen Sie doch erst mal meinen Beitrag genau, damit Sie ihn auch verstehen können. Ich habe nichts dergleichen, was Sie mir unterstellen, behauptet. Meine Kritik richtig sich nicht an das Fahrrad mit Hilfsmotor sondern an die vielen gedankenlosen und rücksichtslosen Nutzer. Haben Sie das nun verstanden?
Nicht wirklich. Ich kenne einige E-Bike Besitzer und die Bandbreite ist recht groß. Eine ehemalige Kollegin fährt mit ihrem E-Bike überall um die 25 km/h, wo sie sonst erheblichen Geschwindigkeitsschwankungen unterliegen würde. Macht ihr mehr Spaß, was ich nachvollziehen kann. Ein anderer Bekannter hat zwei E-Bikes und ein normales Fahrrad im Gebrauch. Das Nutzungsprofil ist jeweils dasselbe.
Ich kann nachvollziehen, dass man in der Natur nicht überall radfahren sollte, sondern nur dort wo es erlaubt ist. Ob das Fahrrad nun behelfsmäßig mit einem Elektromotor unterstützt wird, macht da keinen Unterschied.
Insofern ist Ihre Aussage nicht nachvollziehbar.
Zitat von MundilSo wie Mountainbikes die Pfade zerstören und sich in der Natur daneben benehmen sollte man die da überhaupt verbieten.
Jawohl so ist es , dieser Pfad gehört mir und keinem anderen .
Wäre einfach nur schön, wenn manche Menschen ihr Gehirn genauso gut leiten könnten, wie das einfache Koordinieren der Beinbewegung beim Wandern.
Eigentlich nichts dagegen..aber
Ich habe Befürchtung, dass die unsportlichen und untrainierten mit dickem Geldbeutel meinten sie müssten sich solche Räder zulegen. Da ist ja nicht sinn der sache. Zumindest verstehe ich solche e-Mountainbike als Räder um grössere Strecken zurücklegen zu können. Also als steigerung der sportlich ambitionierten Radfahrer, die zuvor schon ohne Elektronische Hilfe mach Berg erklommen haben.
Ich habe mir als Anfänger ein altes Fully Mountainbike für 500 besorgt und für meine Zwecke umgebaut und schon eine Menge Spass damit. Ok, ich bin auch passionierter Fahrradschrauber ;-) . Aber muss es denn gleich die Elektro - Carbon-Nasa- Version sein ?
Hmm ja.. und das mit dem Skifahren eben - ja stimmt - Als ich das skifahren gelernt habe lief ich erstmal den Berg mit den skier ein stück hoch um es dann zu probieren. Das Aufwärmen hatte sich damit schon erledigt und die lern-Skitage kosteten auch fast nichts. Das Bedürfnis besser zu werden und immer mehr daraus zu machen war der (E)Antrieb ;-)
Vorläufiges Fazit
Ich hätte nicht gedacht, einmal einer Diskussion beizuwohnen, in der sich Radfahrer über den richtigen Umgang mit der "Natur" streiten.
Natur, das ist die Flora und Fauna, welche von breiten Wanderwegen durchzogen ist und wo alle 5 Kilometer ein Kios, Imbiss oder sonstwas steht. Schließlich läßt sich mit der Illusion unberührter Natur Geld verdienen, man nennt es Tourismus.
Wenn sich der Streit noch daran entzündete, dass die einen mit rein muskelbetriebenen Fahrrädern und die anderen mit benzingetriebenen Mofas unterwegs sind und damit den Mitmenschen und der Natur mit Abgasen und lauter Knatterei schaden, dann hätte ich ja noch ein Quantum Verständnis für diesen Streit.
Aber hier geht es um Fahrräder mit elektrischem Hilfsantrieb. Damit kann der Nutzer entweder etwas schneller fahren oder etwas weiter kommen als mit reinem Muskelantrieb.
Wo zum Teufel ist eigentlich das Problem? Wenn Radfahrer nicht einmal untereinander Toleranz üben können, was für Menschen sind sie dann im restlichen Leben? Möchte man so jemanden zum Freund, Kollegen, Bekannten haben? Ich nicht.
Kommt bitte zur Besinnung, liebe Foristen und lieber Autor.
Ich habe Befürchtung
Zitat von BrendanBriodyIch habe Befürchtung, dass die unsportlichen und untrainierten mit dickem Geldbeutel meinten sie müssten sich solche Räder zulegen. Da ist ja nicht sinn der sache. Zumindest verstehe ich solche e-Mountainbike als Räder um grössere Strecken zurücklegen zu können. Also als steigerung der sportlich ambitionierten Radfahrer, die zuvor schon ohne Elektronische Hilfe mach Berg erklommen haben.
Ich habe mir als Anfänger ein altes Fully Mountainbike für 500 besorgt und für meine Zwecke umgebaut und schon eine Menge Spass damit. Ok, ich bin auch passionierter Fahrradschrauber ;-) . Aber muss es denn gleich die Elektro - Carbon-Nasa- Version sein ?
Hmm ja.. und das mit dem Skifahren eben - ja stimmt - Als ich das skifahren gelernt habe lief ich erstmal den Berg mit den skier ein stück hoch um es dann zu probieren. Das Aufwärmen hatte sich damit schon erledigt und die lern-Skitage kosteten auch fast nichts. Das Bedürfnis besser zu werden und immer mehr daraus zu machen war der (E)Antrieb ;-)
dass Sie das gar nichts angeht.
Ich will auch die 100m in 10,0 laufen. Notfalls mit dem Rennrollstuhl?:-((
Zitat von oilenspiegelLeistungs-Rassismus. Es gibt immer Leute, die keinen Marathon und keine Tour de France schaffen. Sie haben das gleiche Recht, einen Berg zu befahren. Und glaubt mir, der Brocken oder der Reschenpass sind für einen 60-Jährigen auch mit E-Bike steil wie das Stilfser Joch. Am Ende ist man sauglücklich, das noch einmal geschafft zu haben. Ärgerlich sind nur die intoleranten Sprüche der eingebildeten jugendlichen Superhelden.
a) E-Bike als Verkehrsmittel um von A nach B zu kommen, kein Thema!
b) E-Bikes/MTB als Sportgerät = mMn. fragwürdig.
c) E-MTBs als Fun Artikel, ok!
.
Aber, jetzt die Einschränkungen
zu a) keine, ein SEGEN wenn jemand die 2t Blechdose stehen lässt und umsteigt!
zu b) Sport hat in meiner veralteten Sicht was mit persönlicher Leistung zu tun. Da sind ALLE Hilfsmittel fehl am Platz!
zu c) Jedem seinen Spaß. Mir das Rollerscating fahren auf der Autobahn. Dem Anderen das Motorfahren im Wald... Fällt es auf?
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Mit der Luftmatraze 2 km weit in die See, mit Sandalen & Sommerleibchen > 3.000m (die Seilbahn machts, aber vom Schneetreiben im Sommer stand nicht im Prospekt ) mit 60-70 auf den Mount Everest (hochtragen lassen) usw.
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Für Spaß gibt es mMn. Regeln & die sollten so sein, das sie nicht auf Kosten einer Gruppe eine Andere benachteiligen, bevorzugen.
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Wenn ich dieTreppe nicht mehr hochkomme ziehe ich in einen Wohnung ohne Treppen, bzw. der 60 jährige, der Herzinfarktpatient sind bestimmt nicht die Zielgruppe für E-MTBs!
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Fatit mMn.: In der Natur= Muskelkraft Fortbewegung ok. Für ALLE!... Sonst ist es mMn. nicht zu verantworten warum ich mit meinen Geländemoppet bis Crossmaschine mit Benzin nicht, mit dem E-Bike aber doch da fahren darf!
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Leistungsrassismus? Mhm.. siehe Überschrift, oder auch denn weitverberieten Gedanken, das SPORT darauf fußt, durch Training & Übung eine persönliche Höchstleistung zu erreichen, vielleicht auch noch im Wettbewerb, aber nicht per sich so was zu erkaufen.
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Ich will aber! kenne ich nur von Kindern an der Ladenkasse in der "Quengelzone". Erwachsene haben vielleicht Wünsche, aber auch so viel Intellekt, das sie zw. Wünschen&Möglichkeiten unterscheiden können!
Link zu meinem ausführlichen Leserbrief zum Artikel:
Da mich der Inhalt des Artikels sehr beschäftigt hat, habe ich mir gestern die Mühe gemacht einen ausführlichen Leserbrief auf meinem Blog zu veröffentlichen. Falls meinen Leserbrief jemanden interessiert kann er ja dem folgenden Link folgen:
http://www.mythos-ebike.de/2017/04/25/mein-leserbrief-zum-blogbeitrag-elektrisch-zum-hoehepunkt-nein-danke-von-ralf-neukirch-erschienen-auf-spiegel-online/#comment-18
Für die die keine Lust haben meinen ganzen Artikel zu lesen und für Herrn Neukirch, kann ich ja meine letzten Worte hier nochmals festhalten:
"Man sollte alle Skeptiker und Kritiker der E-MTBs einmal ermutigen diese Bikes zu testen und sich erst danach eine Meinung darüber zu bilden. Sie würden sehen, dass es immer noch ein Rad ist, das man sportlich aber auch gemütlich fahren kann völlig anders als eine Motorcross Maschine!
Ich würde mir außerdem wünschen, dass wir künftig auch in diesem Bereich Mut haben auf neue Entwicklungen offen zuzugehen.
Also lieber Ralf Neukirch begleite mich oder einen wirklichen E-Mountainbiker doch einmal auf einer Tour im Hochgebirge und urteile danach, ob wir gemeinsam elektrisch zum Höhepunkt finden oder nicht!
Diskutiert wird mein Leserbrief auch bereits auf meiner Seite:
https://www.facebook.com/MythosEbikeblog/
Link zu meinem ausführlichen Leserbrief zum Artikel:
Da mich der Inhalt des Artikels sehr beschäftigt hat, habe ich mir gestern die Mühe gemacht einen ausführlichen Leserbrief auf meinem Blog zu veröffentlichen. Falls meinen Leserbrief jemanden interessiert kann er ja dem folgenden Link folgen:
http://www.mythos-ebike.de/2017/04/25/mein-leserbrief-zum-blogbeitrag-elektrisch-zum-hoehepunkt-nein-danke-von-ralf-neukirch-erschienen-auf-spiegel-online/#comment-18
Für die die keine Lust haben meinen ganzen Artikel zu lesen und für Herrn Neukirch, kann ich ja meine letzten Worte hier nochmals festhalten:
"Man sollte alle Skeptiker und Kritiker der E-MTBs einmal ermutigen diese Bikes zu testen und sich erst danach eine Meinung darüber zu bilden. Sie würden sehen, dass es immer noch ein Rad ist, das man sportlich aber auch gemütlich fahren kann völlig anders als eine Motorcross Maschine!
Ich würde mir außerdem wünschen, dass wir künftig auch in diesem Bereich Mut haben auf neue Entwicklungen offen zuzugehen.
Also lieber Ralf Neukirch begleite mich oder einen wirklichen E-Mountainbiker doch einmal auf einer Tour im Hochgebirge und urteile danach, ob wir gemeinsam elektrisch zum Höhepunkt finden oder nicht!
Diskutiert wird mein Leserbrief auch bereits auf meiner Seite:
https://www.facebook.com/MythosEbikeblog/
Ich glaube, es geht dem Autor weniger darum, E-Bikes/Pedelecs schlecht zu machen, sondern den Charakter mancher Nutzer dieser Teile. Welche sich dann auch noch köstlich über den ohne Unterstützung Fahrenden lustig machen. Und noch selbst auf die Schulter klopfen, welch tolle Leistung sie vollbracht hätten, wenn Sie es einen Berg hoch geschafft haben.
E-Bikes sind super, nur mancher Besitzer ist ein Vollpf.....! Ein Abbild unserer Gesellschaft! Prahlen sollte man allerdings nur mit selbst erbrachter Leistung.
E-bike
Der nette Herr benutzt natürlich auch niemals eine Aufstiegshilfe/Seilbahn,auch würde er niemals mit dem Auto auf der Passhöhe parken,um dort seine Bergtour zu starten.
Selten einen solchen Blödsinn gelesen.
Das erinnert an das Gerede der harten Wanderer als das Mountainbiken aufkam.
Die fahren jetzt von der Alm,wir müssen das alles noch gehen..bla bla.
Ich habe mir gerade ein E-bike gegönnt,ich plapper da nicht wenn es den Berg raufgeht,man sollte es halt entsprechen nutzen.
Nichts wird mehr für die Gesundheit der Leute tun,als ein E-bike!
Viele auch ältere Personen haben jetzt wieder Spaß am biken,die sonst nichts tun würden!
Laßt Euch den Spaß am e-biken von solchen I..
nicht verderben.
Ach so ,zu meiner Sportlichkeit ,Zugspitzlauf 2200hm in 4std.
Schönen Abend
Danke Vorredner. Hab mir vor 6 Jahren eines der ersten MTB-Ebikes gekauft, einfach um mit meinen Jungs wieder mithalten zu können. Das Ergebnis sind jedes Jahr 5000Km, und zehntausende ungezählte Höhenmeter. Achja, und das schönste ist das bergauffahren, die Abfahrt schenk ich dem Autor ;-)
so - das war nun der letzte artikel für mich auf spon - danke - hat mich sehr gefreut. bookmark ist gelöscht.
wieso eigentlich dürfen so ewig gestrige wie der autor dieses "artikels" bei euch noch veröffentlichen? die elektro-revolution ist unaufhaltsam am laufen, auch wenn das so manch einem super-muskel-sport-radler nicht passt. das geschreibsel ist genau so dusselig wie der kommentar eines autofahrers mit aus dem fenster gelehntem arm mir gegenüber (natürlich auf dem ebike): "wohl zu faul zum treten!". manche kapieren es einfach nie.
tschau spon:-(
Zitat von Franko3000Was für eine Arroganz, festzulegen, wann ein E-Bike zu benutzen ist.
Ich selbst bin leidenschaftlicher E-Bike Fahrer, und ich habe diese Anfeindungen schon mehrfach erlebt. Immer von "Profiradlern" in voller Profiausstattung (Telekomdress oder ähnlich), die frustriert zurück blieben.
Liebe Profiradsportler, orientiert euch an euch. Und wenn es euch frustriert von Fahrrädern des 21. Jahrhunderts überholt zu werden, dann kommt in die neue Zeit.
PS: Ich fahre weder mit meinem Oldstylefahrrad noch mit meinem E-Bike auf Wegen, die offentsichtlich für Wanderer gedacht waren.
Hier bin ich Oldschool.
wie recht sie leider haben.
am schlimmsten sind die "profi-rad-nazis" in voller montur; den blick starr gerichtet auf die straße und im kopf lediglich die durchschnittsgeschwindigkeit. keinen blick übrig für die natur. kann das nach 5 jahren elektro-erfahrung nur bestätigen. was die für ein problem mit e-bikern haben ist mir schleierhaft. kein problem wäre es für die, wenn ich z.B: laut und stinkend mofa fahren würde. das ist total absurd.
ps: danke für den schönen ausdruck: "Fahrräder des 21. Jahrhunderts"
Das alles ist klar geregelt, und der Ruf nach weiteren Verboten ist typisch. Dann bin ich auch für Kontingente für Wanderer!
Ich teile die Meinung des Autor. Bis auf den Vergleich von Kölsch mit Bier vielleicht. ;) Aber Spaß beiseite, ich finde sogar, dass die ganze Stromradlerei eine der wenigen verbliebenen umwelttechnisch vertretbaren Fortbewegungsarten zur ökologischen Katastrophe verkommt! Als Rehamaßnahme kann man sowas durchaus verstehen, aber sonst... Ach ja, jedes Watt, das aus dem Akku kommt, gleibt als Fett auf der Hüfte des Stromradlers - denkt mal drüber nach. Anders gesagt 50km mit 50% Akkuunterstützung sind weniger als 30km per Fahrrad.
Ich liebe es mit meinem E-Bike, bevorzugt an langen gleichmäßigen Steigungen, "traditionelle" MTB Fahrer in ihren bunten Outfits, mit einem breiten Lächeln im Gesicht, zu überholen. Ich kann ihren Schmerz und Ihre Wut spüren, und denke mir, was für ein gelungener Spaß. Der Autor gehört zu der Gruppe von Menschen, bei denen Bewegung und Sport immer mit Qual verbunden sein müssen. Für mich steht immer die Freude im Vordergrund.
... kann ich gemeinsame Touren mit meiner Frau unternehmen. Sie mit, ich ohne Motor.
...es braucht nur den richtigen Biker, der mit dem Mtb auch ohne Motor sehr hohe Geschwindigkeiten erreicht. Ob sich Radfahrer und Wanderer vertragen, hängt wohl sehr von den Teilnehmern ab, es wird natürlich gleich nach irgendwelchen Verboten und Regeln geschrien, das muss wohl heute so sein. Aber lieber Herr Neukirch, ob es Leute gibt, die ein E-MTB benutzen, kann Ihnen doch vollkommen egal sein. Das geht Sie einfach nichts an, was andere machen. Schön, dass Sie den Berg hochstrampeln und Freude daran haben, ich halte es ebenso. Aber mir ist es vollkommen wurscht, ob mich dabei ein E-MTB Fahrer überholt. Jeder wie er will, solange er die anderen dabei in Ruhe lässt, oder gar auf deren Rücksichtnahme angewiesen ist. Nicht wahr? Soll ja ein freies Land sein.
Der Argumentation des Autors folgend müsste er sein Radl wegwerfen und laufen. Besser noch: Klettern. Ein Mountainbike ist ein Sportgerät kein Natueeroberungsgerät. Das e-bike ermöglicht es, ungleichen Trainingspartnern zusammen zu fahrrn, egal ob alt/jung oder Menschen mit weniger Zeit zum Trainieren mit Konditionsfreaks. Man kann auch mit der gleichen Anszrengung den Berg hoch. Nur halt a bisserl schneller. Ich habe in meinem Leben einige Sportarten betrieben. Als Jugendlicher auf einem 3000 DM-Pferd gegen Geschäftsleute mit 200.000 DM-Pferden. Oder gegen Weltmeister, die in solchen Parcours ihre jungen Pferde mitnahmen. Und ich habe gelernt: Je besser desto souveräner, desto weniger überheblich. Gelebte Überheblichkeit erzählt immer eine Story über einen selbst, die besser unausgesprochen hätte bleiben sollen.
Alles nichts fuer mich. Ich fahre auch nicht mit dem Auto zum Radeln. Aber ich toleriere die Lift, E, Helicopter-Biker. Da wo ich radele sind sie eine Minderheit.
Elektrobike, Fahrrad, Auto oder ähnliches werden zum Segen für alle, wenn ausreichend Hirn im Spiel ist. Im Karwendel bin ich von einem Mountainbiker umgefahren worden und einen Hang hinunter gestürzt. Er kam auf einem ziemlich steilen Stück von oben und frontal auf mich zu. Für mich war kein Platz, um mich in Sicherheit zu bringen. Als er gemerkt hat, dass er selbst den Abgang macht wenn er zu stark bremst, hat er die Bremsen aufgehen lassen, ist mich voller Geschwindigkeit zwischen mich und den Hang gefahren, und hat mit einfach vom Pfad gerammt. Gott sei Dank konnte ich sofort auf den Rücken drehen, so dass der große und voll bepackte Rucksack das meiste abgehalten hat. Die Anzeige bei der Polizei hat nichts gebracht. Ich selbst fahre auch Mountainbike. Aber wenn die Spinner sehe, die ihre Bikes durch die Berge tragen damit sie behaupten können mit dem Bike auf diesem oder jenem Berg gewesen zu sein, kann ich mir nur an den Kopf fassen.
Ich stelle im Juni meim Wohnmobil irgendwo in die Dolomiten und gehe Rennrad fahren. Da sind Sie gern eingeladen und können den ersten Tag herzlich über mich lachen. Die restlichen 13 Tage lache ich dann, denn wir werden vielem begegnen, aber keiner Steckdose...
Also ich verstehe die vielen Kritiken hier gar nicht. Als bekennende Anti-Couch Potato und begeisterter Sportler finde ich den Artikel richtig gut geschrieben. Es geht aus am Ende auch um die Ehre, aus eigener Kraft einen Berg hochgefahren zu sein. Ist wie beim Bergsteigen. Nur durch die Anstrengung kann man am Ende das Erreichte überhaupt auch maximal genießen ... und Mit Recht stolz darauf sein. Mit E Bike einen Berg hochzufahren geht zwar, ist aber ähnlich wie mit Doping, nur ohne eigene Nebenwirkungen ;-) Weiter solch gute Artikel bitte!
Da sind mit Sicherheit viele Frauen andere Meinung.
Ich kenne und mache beides und EMTB ist mega fun und ich bin danach nicht weniger fertig, als ohne Motor, habe aber mehr Endorphin ;) Und ich kann meinen Radius / Tour / Entfernung halt verdoppeln, sehe mehr, komme weiter Ich fand den Artikel bissl einfältig. "Berge fährt man mit dem Fahrrad hoch, weil es weh tut.! Äh - NEIN. "Es ist irgendwie deprimierend, einen Berg hochzukeuchen und dabei von einer schwatzenden Gruppe Männern auf Elektrorädern überholt zu werden. jo - dann arbeite bissl an deinem Ego. ? Tipp: tolerant sein, EMTB mal ausprobieren - macht Spaß und jeder kann ja durchaus regulieren, wieviel Anschub oder wieviel Wadenziehen er sich gibt ✌️
Ich verstehe nicht ganz Ihre Absicht, sind Sie nun neidisch auf die anderen, gönnen Sie ihnen nicht den Ausblick in den Bergen oder war es Ihnen einfach nur langweilig. Ich bin früher, vor meinem Herzinfarkt die Berge mit reiner Muskelkraft hoch und runter, mit MTB oder zu Fuß. Heute, gäbe es kein E-Bike könnte ich dies nicht mehr. So wie ich geht es mit Sicherheitauch noch vielen Mitmenschen in meinem Alter, so um die 60 Jahre. Berge sind also nur etwas für körperlich voll im Saft stehende, austrainierte Hobbysportler? Meine Fitness steigert sich von Jahr zu Jahr DANK der elektrischen Unterstützung. Man bewegt sich nämlich auf dem E-Bike genauso wie auf einem herkömmlichen MTB nur kann man es dosieren und seiner Fitness oder seinem Gesundheitszustand anpassen. Vielleicht einfach das nächste Mal daran denken. Leben und Leben lassen. Mit sportlichen Grüßen
Diese gebetsmühlenartigen Wiederholungen von verallgemeinerden Vorurteilen (... weil man ...) sind nur noch langweilig. Wer nicht will, muss ja nicht - darf dann aber auch gerne seinen Ichweißbesserwasfürdichgutist-Senf für sich behalten. Ebike fahren macht Spass. Punkt
Die typischen Probleme einer verweichlichten Wohlstandsgesellschaft.
Die nerven, die sogenannten Mountainbiker. Du kannst nirgends mehr vernünftig wandern, ohne dass einer dieser funktional gekleideten, verbissen dreinschauenden Vollhonks Dich fast über den Haufen fährt. Egal ob elektrisch angetrieben oder mit Energieriegel im H.... . Einfach nur nervig.
Es soll ja Menschen geben, die mit der Kraft des Motors im Ebike nicht schneller als andere sein wollen, sondern einfach nur ihre eingeschränkte Leistungsfähigkeit ausgleichen wollen. Das hat dann nicht unbedingt was mit Faulheit sondern Alter oder Gesundheit zu tun. Nicht jeder verträgt es, sich den Berg hoch zu quälen, möchte aber seine fitten Freunde oder Familienmitglieder begleiten oder vielleicht einfach auf einem niedrigen Niveau trainieren ohne auf dem Heimtrainer zu versauern. Wenn der Autor das ignoriert, kann es viele Gründe haben. Hoffentlich nicht wegen Gesundheitsfaschismus.
Wo ist hier ein Problem ? Genau, das Werten Anderer. Typisch deutsch, spießig, beschränkt. Ich fahre übrigens leidenschaftlich Mountainbike, in den Alpen, in der Stadt und ohne E. Wenn mich ein E-Bike überholt regt mich das so wenig auf als wenn ein Auto das täte.
Letztlich finde ich die Meinung des Autors über E-Mountainbikes gut. Ich selbst fahre in der Freizeit ohne E-Bike Motor, zum pendeln fahre ich jedoch ein Trekking E-Bike und das trägt sehr wohl zur Fitness bei. An nicht Arbeitstagen genieße ich jedoch das Radfahren ohne die Geräuschkulisse des Unterstützungsmotors Auch wenn dann die Fahrradroute nicht so viel Höhenmeter beinhaltet.
Ich sehe auch E-Bikes skeptisch und bin persönlich ihrer Meinung, es ist sehr deprimierend auf dem Rennrad von einer unsportlichen Frau mit Einkaufstüten überholt zu werden, jedoch ist es eine Möglichkeit an den Sport heran zu kommen und ich kenne Leute die so mit dem Radfahren wieder angefangen haben. Man kann so die Begeisterung wieder anfachen, wenn man alt ist kann man so den Sport weiter ausführen, ich werde dies in Alter tun. Also ist das schon eine gute Entwicklung, sportliche Typen sollten es aber auch ohne schaffen.
...locker bleiben...beides hat seinen Reiz und schließt das jeweils Andere nicht aus...lese gerne e-books und Papierbücher...trinke gerne alkoholfreies Bier und mit Alkohol...fahre gerne Fahrrad und e-Bike...vollkommen egal zu welchem Anlass oder was man sich noch so ausdenken kann, um sich unnötig' n Kopp' zu machen...einfach machen & genießen... :) ...
Herr Neukirch, vielleicht war das eine Gruppe Rheuma-Patienten, die sich in ihrem Alltag schon mehr quälen als Sie mit all Ihren Bergauffahrten zusammen? Oder Herzpatienten, die sich nicht stärker belasten durften. Oder Querschnittpatienten mit Lähmungen. Oder Schmerzpatienten an ihrem ersten schmerzarmen Tag. Oder Menschen mit einem anderen für Sie akzeptablen Grund. Oder Menschen mit einem zwar nicht für Sie, aber für sie akzeptablen Grund. Oder die hatten alle ihren Motor auf 0% Unterstützung gestellt und waren trotzdem nicht verschwitzt, weil sie hundertmal fitter waren als Sie. Es gibt sehr viele mögliche Gründe für diese Begebenheit, und die meisten davon gehen Sie schlicht nichts an. Die Elektrobikes lärmen nicht, stinken nicht, nehmen nicht mehr Platz als die Nurmuskelbikes ein, also stören sie objektiv besehen auch nicht mehr (im Sinne von stärker). Dass Sie sich trotzdem gestört fühlen, das ist Ihre eigene Entscheidung, Ihre eigene Angelegenheit, für die die EBiker nicht verantwortlich zu machen sind.
Jeder nach seiner Facon. Wenn man leiden möchte wie Udo Bölz: "Quäl dich, du Sau!" kann man dies tun. Gruss an den Orthopäden und Rheumatologen später. Nur wieso gleich mißgünstig auf die Radler blicken die einfach nur Spass haben möchten.
Wenn's um das gute Gefühl geht, etwas selbst geschafft zu haben, dann sollte man allerdings auch Kopfrechnen, anstatt einen Taschenrechner zu benutzen, Briefe von Hand ohne einen Computer schreiben, und schließlich auch selbst Musik machen, statt sich immer nur Konserven anzuhören... Doch glücklicherweise muss man sich nicht von Anderen sagen lassen, wie man selbst am besten glücklich wird.
Wieso sollen Leute mit weniger Kraft und Ausdauer nicht auch auf den schönen Berg fahren dürfen? Die Fähigkeiten, Veranlagungen und Leistungen der Menschen sind nun einmal unterschiedlich. Als Fahrer eines E-Pedelec muss man ja durchaus strampeln, und kommt dabei ins schwitzen, d.h. bewegt sich an seine Leistungsgrenzen. Durch die zusätzlichen Watt erreicht man einfach höhere Geschwindigkeiten oder Höhenmeter. Wiederum, Platzbedarf oder Belastung der Landschaft etc. ist genau gleich wie bei reiner Muskelkraft. Warum soll das eine irgendwie besser oder gerechter sein als das andere? Völlig irrationaler Gedanke.
mit diesem Artikel springen Sie zu kurz. Hätten Sie Erfahrung mit einem E-Bike, wüssten Sie, dass die Kapazität des Akkus der große Limitator ist. Eine ordentliche Tour von sagen wir mal 80km in bergigem Gebiet schaffen Sie nur bei geringster Unterstützung durch den Motor. In dieser Eco-Stufe 20% Steigung zu fahren, bringt Sie recht schnell ans Limit... zusätzlich auch weil das E-Bike mindestens das Doppelte wiegt. In fortgeschrittenem Alter hilft mir der Motor kolossal, den ganz ekelig steilen Passagen "die Spitze zu nehmen" und zuverlässig zu verhindern, dass ich danach eine Woche mit schmerzenden Knien durch die Gegend humpele. Mein Haus liegt auf 600 Hm, die ich am Ende jeder Tour hoch muss. Seit ich dieses E-MTB habe, habe ich wieder Spaß am Fahrrad fahren und komme zufrieden und ausgepowert - aber eben schmerzfrei - an.
Als langjähriger Radfahrer sage ich nie mehr Scheinen als tatsächlich sein. Wenn es dann nicht mehr geht,weil zu Alt, gehe ich zum Wandern. Für mich kein E- Bike.
Leistungs-Rassismus. Es gibt immer Leute, die keinen Marathon und keine Tour de France schaffen. Sie haben das gleiche Recht, einen Berg zu befahren. Und glaubt mir, der Brocken oder der Reschenpass sind für einen 60-Jährigen auch mit E-Bike steil wie das Stilfser Joch. Am Ende ist man sauglücklich, das noch einmal geschafft zu haben. Ärgerlich sind nur die intoleranten Sprüche der eingebildeten jugendlichen Superhelden.
Vor einigen Jahren hörte ich immer wieder " ich bin noch zu jung für ein Pedelec" von Freunden, die bereits weit über ihr 60. Lebensjahr waren. Endlich wird das Zweirad zum Fortbewegungsmittel in der Stadt auf dem Weg zur Arbeit, am Wochenende, um auch mit älteren Freunden gemeinsam zu radeln, für die Downhillfreaks ebenfalls, die nicht schon fertig sind wenn sie mit Strom auf den Beginn ihrer Strecke kommen. Was ist das Problem des Autors? Fährt er ohne Mountainbike, ohne spezielle Reifen, ohne Schaltungen, die es früher nicht gab, ohne Scheibenbremse, ohne Fullyausrüstung? Die Technik hat sich weiterentwickelt und uns neue Möglichkeiten eröffnet. Wenn schon quälen, dann auf hohem technischen Level. Wer läuft denn noch auf einer Aschenbahn ohne Dornen an den Schuhen? Ein Querfeldeinsportler trägt gar sein Rad. Alles o.k. nur eben nicht solch moralinsaures Gerede. Schuldzuweisungen fallen meist zurück auf die Zuweiser. Na denn, viel Spass beim Quälen.
Mit Verboten soll man sehr sparsam umgehen. Trotzdem sollte u.A. verboten sein: - das Hochfahren mit e-bikes in den Bergen - der weitere Ausbau von Skiliften - die Einfahrt in Innenstädten mit KFZ mit mehr als ca. 200 KW - vieles Anderes Weil: hier werden, das behaupte ich einfach mal, die Entfaltungsmöglichkeiten und Interessen der Mehrheit zugunsten ökonomischer Ansprüche eingeschränkt.
Vielleicht, da ich kein Fachmann bin, stellt sich bei dem ganzen E-Bike-Trend die Frage, wie lange man die Dinger nutzen kann. Bekanntlich halten Akkus nicht ewig. Werden die E-Bikes in zwanzig Jahren nur noch Schrott sein, weil es bei der Vielzahl der Modelle und Systeme keine Ersatz-Akkus mehr geben wird?
Wir (62 und 64) fahren jährlich über 6000 km mit diversen muskelbetriebenen Rädern. Wir haben das Glück topgesund und körperlich gut konditioniert zu sein (leicht und muskulös). Andererseits: von nichts kommt nichts, und wenn wir schon mit 30 Jahren E-Bike gefahren hätten, wären wir heute nicht so austrainiert. Wir fahren oft mit Freunden, wir mit Muskelkraft, die Freunde mit E-Bikes, funktioniert prima, und ohne ihre E-Bikes könnten die beiden diese Strecken nicht fahren. Also für alle eine gute Lösung. Wir werden mindestens bis 75 ohne elektrische Unterstützung fahren, wir wollen ja unseren Körper spüren und nicht 25kg-Kolosse durch die Gegend wuchten.
Viele posts drehen sich dabei um schneller weiter hoeher, auch mit ... noch. Am Ende wird dann noch Spaß und Freude ins Spiel gebracht. Umd das ist gut so. Was fehlt ist das Thema Verantwortumg. Wenn ich mit Unterstützung auf einem Trampelpfad doppelt ao schnell umterwegs bin, wie ohne. Dann provoziert das Konflikte mit Wanderen und Spaziergaengern. Wenn ich durch technische Passagen doppelt so schnell unterwegs bin provoziert das schwerere Stuerze. Wenn ich es mit Einschränkungen irgendwo hinschaffe wo ich ohne Unterstützung nicht mehr hinkaeme muss ich evtl. geborgen werden. Spass mit Verantwortung und alles wird gut.
Ja, es ist schon echt gemein wenn einer mit nem größeren Förmchen im Sandkasten auftaucht und schneller die größere Sandburg baut. Das kratzt am Ego - solange man noch Milchzähne hat.
Karbonrahmen und Alurahmen sind nur für Weicheier. Der echte Radler bewegt sich auf Stahlrahmen ohne Hightech-Schaltung vorwärts. Ich höre irgendwie aus den meisten Kommentaren dieses "Mimimimi jetzt kann ich am Montag bei meinen Arbeitskollegen nicht mehr meinen ach so großen Schwanz auf den Tisch packen weil der Kollege X mit seinem kleinen Bäuchchen diese Tour ja auch am Wochenende mit seinem EMTB bewältigt hatt mimimi".... Achja und wer seinen Rasen mit Motorunterstützung mäht gehört ebenso verboten weil er dann einfach nicht das "Rasenfeeling" und die Strapazen spüren kann welches ich mir beim schneiden des Rasens mit der Schere auf den Knien hart erarbeite und so den schmerz des Rasenschneidens richtig und "real" fühlen kann. Alles Anfänger. Von den Rasenmäh-Robotern will ich gar nicht erst anfangen... Ketzerei!!1!einself!!
Es waren einmal Dinge wie Kick-Boards, die neu waren und mit denen sich Kinder fortbewegten, heute sehe ich mehr Kids auf LED beleuchteten Hoover-Boards als auf irgendwelchen Muskel bzw. Schwerkraft getriebenen Boards. Wenn ich dann auch noch Kinderfahrräder mit E-Unterstützung sehe finde ich diesen Trend dann doch bedenklich. Die Motivation weiter, höher, schneller = Noch mehr Spaß für mich, wird ja gerne für die E-Unterstützung benutzt. Leider hat diese Motivitation besonders im Gelände ein erhebliches Konfliktpotential mit den Anderen Natur-Nutzern.
Was für eine Arroganz, festzulegen, wann ein E-Bike zu benutzen ist. Ich selbst bin leidenschaftlicher E-Bike Fahrer, und ich habe diese Anfeindungen schon mehrfach erlebt. Immer von "Profiradlern" in voller Profiausstattung (Telekomdress oder ähnlich), die frustriert zurück blieben. Liebe Profiradsportler, orientiert euch an euch. Und wenn es euch frustriert von Fahrrädern des 21. Jahrhunderts überholt zu werden, dann kommt in die neue Zeit. PS: Ich fahre weder mit meinem Oldstylefahrrad noch mit meinem E-Bike auf Wegen, die offentsichtlich für Wanderer gedacht waren. Hier bin ich Oldschool.
Ob Fußgänger früher auch so beleidigt waren, als sie von den ersten Radlern überholt wurden? Diese missgünstige Haltung der Quäldich-Fraktion ist kindisch und vorgestrig. Und diese Binse kann nicht oft genug wiederholt werden: Man kann sich auf einem ebike genauso verausgaben wie ohne Motor! Dann hat man allerdings eine größere Strecke zurückgelegt bzw. einen höheren Berg erklommen - so what?
---Zitat--- In einigen Regionen in den USA dürfen E-Mountainbikes nur dort fahren, wo andere motorisierte Fahrzeuge erlaubt sind ---Zitatende--- Und genau das trifft den eigentlichen Punkt. Wo man früher sicher sein konnte, dass nur die willigen und fähigen Radler sich bewegten, macht es die Technik möglich, dass Massentourismus aufkommt. Will man das?
ich bin füher 240 km am Tag gefahren und hatte mit 4000+ Höhenmeter kein Problem. Jetzt fahren mir meine beiden Söhne weg und ich habe keine Lust mehr auf 240 km und 4000 Höhenmeter. Ich ertappe mich immer öfter wie ich meine alten Norm-Zeiten überschreite. Ich radele immer öfter mit meiner neuen, persönlichen Wohfühlgeschwindigkeit under werde dann überholt. Es stört mich gar nicht. Ist das mit Mitte 50 noch OK? Oder muss ich mir Sorgen machen? Ausserdem tut mir immer öfter der Rücken weh. Brauche ich elektrische Hilfe? Sollte ich technisch aufrüsten? Wer kann mir da weiterhelfen? PS.: Ist langsamer, weniger anspruchsvolle Strecken fahren akzeptabel? Oder muss ich mir wirklich Sorgen machen?
"----*PS.: Ist langsamer, weniger anspruchsvolle Strecken fahren akzeptabel? Oder muss ich mir wirklich Sorgen machen?----" Sie sind ein Weichei! Oder um es anders zu sagen: mit meinen noch nicht 50 Jahren beneide ich Sie:-)
Typisch deutsche Intoleranz: Ich habe kein E-Bike, also darf es auch kein anderer haben. Ich quäle mich strampelnd den Berg hoch, also müssen es auch alle anderen tun. Auf diese Weise gehen wir goldenen Zeiten entgegen. Toleranz war gestern, heute herrscht wieder klare Kante.
"---- g_bec*heute, 12:09 Uhr 201. Ach herrje. [Zitat von cindy2009anzeigen...] Ach herrje. Alleine die Preise für EMTB werden verhindern, dass es eine Massenbewegung wird. Es fährt ja auch keiner mit einem Baumarkt- MTB die Berge hoch. ---" Oh, wie sicher sind Sie sich da? Schauen Sie mal in Richtung Mt. Everest. Was tummelt sich da? Ist nur einige Stufen weiter gedacht . Oder erinnern Sie sich an den Kiosk am Matterhorn, war zwar nur ein Scherz, aber da konnte man sehen, was da zur erschütterten Verwirrung bei H. Messmer beitrug. Je mehr sich das kaufen, desto mehr machen das, desto günstiger wieder das.
"---- Tiben*heute, 11:57 Uhr 196. Unrealistisch [Zitat von cindy2009anzeigen...] Anständige E-Mtb beginnen bei etwa 3000 Euro. Wir reden hierbei längst nicht über gebirgsfähige Fullys, sondern über Tourenhardtails. Einen Massentourismus durch ungeübte Fahrer ist wohl kaum zu befürchten. ----" Das ist nicht zu befürchten. Das ist Realität. Sehen Sie sich die Verleihshops an.
Im Berufsleben steht "Radfahrer" als Synonym für einen rundum unangenehmen Menschen. Nach oben buckeln, nach unten treten. Und tatsächlich: schaut man sich die diversen Artikel und Kommentare zum Thema radfahren an, so scheint der radfahrende Mensch ein Musterbeispiel an Intoleranz zu sein. Politik und Medien scheinen uns nun alle zu Radfahrern erziehen zu wollen. Vermutlich, weil es mit dem Elektroauto nicht so recht vorangeht. Wohin wird uns das führen?
Kennen Sie den schon: Leben und leben lassen? Gehört nicht gerade zu den deutschen Urtugenden, aber es macht das eigene Leben leichter, wenn man sich nicht den Kopf anderer Menschen zerbricht.
Leider sind Ihre Argumentationen alles andere als schlüssig. Wie Sie sicher wissen, schaltet ein Pedalec an dem nicht manipuliert wurde bei 25km/h die Motorunterstützung ab. 25 km/h ist nun aber nicht sonderlich schnell. Wie schnell fahren Sie denn dann? Das Pedalec oberhalb von 25km/h zu fahren, steigert den sportlichen Wert natürlich gewaltig, wollen Sie mich aber wirklich glauben machen, das Sie dies tun bzw. nur am Berg auf die Kraft des Akkus zurückgreifen? Ich wohne direkt an einem großen Radfernwanderweg ich sehe Tag täglich wie die Realität aussieht... Keiner muss sich die Jacke anziehen, wenn Sie Ihm nicht passt, komischerweise verhalten sich die meisten Stromradler hier, wie die sprichwörtlichen "getroffenen Hunde". Ich habe schon öfter nachdem ich beantwortet hatte "was denn so ein Rad kosten würde" gehört, da muss man doch aber immernoch selber treten?!? JA! Gebt doch einfach zu, dass Ihr endlich etwas gefunden habt, bei dem Ihr für so einen "Haufen Geld" nicht so viel treten müsst, das ist doch auch völlig in Ordnung. Es hat aber eben nur entfernt etwas Radfahren zu tun. Radfahren ist per Definition die Fortbewegung auf einem Fahrrad und z.Bsp. lt. Wikipedia ist ein Fahhrad ein Fahrzeug, das mit Muskelkraft angetrieben wird... ;)
Wer würde im Winter Skifahren gehen, wenn es keine Lifte geben würde? Ich denke das Potenzial von E-Mountainbikes und die positiven Auswirkungen für die Gesellschaft. Studien zufolge fahren E-Biker nicht nur doppelt so häufig, sondern auch doppelt so weit als normale Biker -> wer macht also weniger Sport? Das E-MOUNTAINBIKE Magazine hat einen sehr guten Artikel über die Anstrengung beim E-Biken verfasst und die Frage beantwortet, ob E-Mountanbiken cheaten ist: http://ebike-mtb.com/ist-e-mountainbiken-cheaten/ Mit sehr überraschendem Ergebnis viele der Puristen werden mit der Wahrheit in dem Artikel vermutlich nicht zurecht kommen!
Echt jetzt - im E-Mountainbike Magazin kommt E-Mountainbiken gut weg... Wer hätte das gedacht! :D
für mich ist mit dem moutenbike fahren Spaß und Sport und ich will die 40 Kilometer merken damit ich weiß was ich getan habe.. Mit dem eMountainbike ist es so wie im Pflegeheim.. Was für alte die nicht mehr könne.. Genauso diese voll gefeierten bikes.. Ist für mich auch was für opis und Omas.. Da kannste dir ja gleich mit nen mobilen Pflegeheim losfahren...
Wie oft wird diese äußerst kümmerliche alte Sau eigentlich noch durchs Kaff getrieben? Da hat wieder einmal ein überheblicher, selbsternannter Sportsmensch bemerkt, dass es Leute gibt, die die Welt anders sehen als er, und es ist ihm gar schröcklich, dass dem so sei... Nein, Sportsmensch, ein Pedelec ist weder eine Umwelt-, noch eine Moral-, noch eine Kultursünde! Und es geht ihn einen Dreck an, ob andere Menschen es nun mögen, sich mit oder ohne Unterstützung durch die "Hölle" zu quälen. Und es ist eh schon peinlich, wenn so einer seinen Senf von sich gibt über Themen, von denen er offenbar wenig Ahnung hat. Einmal kurz auf ein Pedelec steigen macht ihn nicht zum Experten und gibt ihm schon gar nicht das Recht, über andere herzuziehen. Ne, Sportsmensch, man kann ein Pedelec faul fahren und man kann es genauso gut sportlich fahren und dabei genauso viel Arbeit leisten wie auf einem Rad ohne Motor, wenn man möchte. Ich mache es ganz genau auf diese Weise. Ich habe 4 Räder zu verschiedenen Zwecken, vom Rennrad über Trekking- und Mountainbike bis zum Pedelec. Im Gegensatz zum Autor kann ich also vergleichen. Und ich bin schon öfters auf den Ventoux rauf gefahren und plane es auch wieder für dieses Jahr, da muß man sich nicht so viel drauf einbilden. Und ich bin dort auch von ein paar "Elektrischen" überholt worden. Na und? Im Gegensatz zum Autor leide ich wohl nicht am Zwang zur Selbstüberhöhung. Ich fahre da rauf, weil es mir Spaß macht. Und denen auf den Pedelecs macht es auch Spaß. Und solange niemand darunter leidet als das Ego von Wichtigtuern, solange ist das OK. Radfahrer, ebenso wie andere Zeitgenossen, die sich in der Natur nicht benehmen können, die keine Rücksicht auf Naturschutz und Menschen nehmen, haben so oder so nichts in der Natur zu suchen. Aber das gilt unabhängig von der vorhandenen Motorisierung und gilt meiner Meinung nach ebenso für den Autor, denn umweltfreundliches Mountainbiking in empfindlicher Natur ist schlicht nicht möglich. Aber das ist wohl auch die Angst die er hat, denn bisher war er mit seiner Natursünde ziemlich alleine, und wenn mehr von seiner Sorte kommen, dann fällt es langsam auf... Und übrigens habe ich vor, den Ventoux auch mal mit dem Pedelec (und zwar nicht durch den WALD!) zu machen, habe neulich bei Youtube ein Video dazu gesehen und möchte das auch gerne mal machen, und sei es nur, um zu sehen, wie weit der Akku mitmacht. Und ob das dann selbsternannte Besserwisser und Pseudosportler stört oder nicht, das ist mir dann sch...egal!
für Untrainierte, körperlich Vorgeschädigte und Menschen mit weitem Weg zur Arbeit bieten Pedelecs gute Möglichkeiten. Aber einen Glaubenskrieg oder Überlegenheitsgefühl daraus zu konstruieren, ist doch am Thema vorbei. Interessanter Effekt wenn ich mit meinem Freund bei Bergtouren auf dem Gipfel ankomme: ich ernte als Muskel-Biker anerkennende Kommentare, er als Pedelec-Fahrer bekommt zu hören: mit Motor kann das ja jeder. Dass Gute ist: dank seines Pedelecs können wir wieder gemeinsame Touren machen.
... und nicht für die anderen. Wer kein Pedelec mag, ist mir trotzdem sympathisch. Ob ich ihm sympathisch bin, ist mir egal. Also macht doch einfach das, was Ihr wollt und nicht für die Nachbarn. Mich hat das Pedelec zurück aufs Fahrrad gebracht. Und nun kann ich langsam mit immer weniger E-Unterstützung fahren. Ist doch eine tolle Sache, wenn man nicht wirklich Fahrrad verrückt ist.
Radfahrer das Radfahren zum Dogma erheben, trete ich aus.
Der Autor und fast alle Antworten im Forum lassen auf einen Magel an Erfahrung im Mountainbiken schließen. Mountainbiken auf schmalen Wanderwegen (Singletrails) ab S2 in den Alpen selektiert vor allem auch in der Abfahrt. Die wenigsten Trails sind bikeoptimiert, wie in einem Schweizer Kanton, dessen Namen ich nicht nennen möchte. Man braucht viel Erfahrung, Geschick und Mut um Felsstufen und verblocktes Gestein mit Flow hinabzufahren. Wenn der Mamil (middle adged men in lyrica) seine Wurstpelle nur mit Elektrodoping die Forststraße hochbekommt, wird er auf der anschließenden Singletrail Abfahrt mit seinem 20 Kilo Trumm schnell zur Lachnummer. Deswegen könnt ihr Wanderer recht entspannt bleiben oder euch über hilflos abwärtsschiebende E-Biker amüsieren, die mit SPD Sohlen versuchen ein sackschweres MTB über schmierige Felsstufen hinabzuwuchten. Als Biker alter Schule der niemals elektrisch fahren würde fürchte ich allerdings In Sippenhaft genommen zu werden: die Single Trails werden wegen Ärger mit den Batteriecrossern dann für alle Mountainbikes gesperrt.
Ich habe Befürchtung, dass die unsportlichen und untrainierten mit dickem Geldbeutel meinten sie müssten sich solche Räder zulegen. Da ist ja nicht sinn der sache. Zumindest verstehe ich solche e-Mountainbike als Räder um grössere Strecken zurücklegen zu können. Also als steigerung der sportlich ambitionierten Radfahrer, die zuvor schon ohne Elektronische Hilfe mach Berg erklommen haben. Ich habe mir als Anfänger ein altes Fully Mountainbike für 500 besorgt und für meine Zwecke umgebaut und schon eine Menge Spass damit. Ok, ich bin auch passionierter Fahrradschrauber ;-) . Aber muss es denn gleich die Elektro - Carbon-Nasa- Version sein ? Hmm ja.. und das mit dem Skifahren eben - ja stimmt - Als ich das skifahren gelernt habe lief ich erstmal den Berg mit den skier ein stück hoch um es dann zu probieren. Das Aufwärmen hatte sich damit schon erledigt und die lern-Skitage kosteten auch fast nichts. Das Bedürfnis besser zu werden und immer mehr daraus zu machen war der (E)Antrieb ;-)
Ich hätte nicht gedacht, einmal einer Diskussion beizuwohnen, in der sich Radfahrer über den richtigen Umgang mit der "Natur" streiten. Natur, das ist die Flora und Fauna, welche von breiten Wanderwegen durchzogen ist und wo alle 5 Kilometer ein Kios, Imbiss oder sonstwas steht. Schließlich läßt sich mit der Illusion unberührter Natur Geld verdienen, man nennt es Tourismus. Wenn sich der Streit noch daran entzündete, dass die einen mit rein muskelbetriebenen Fahrrädern und die anderen mit benzingetriebenen Mofas unterwegs sind und damit den Mitmenschen und der Natur mit Abgasen und lauter Knatterei schaden, dann hätte ich ja noch ein Quantum Verständnis für diesen Streit. Aber hier geht es um Fahrräder mit elektrischem Hilfsantrieb. Damit kann der Nutzer entweder etwas schneller fahren oder etwas weiter kommen als mit reinem Muskelantrieb. Wo zum Teufel ist eigentlich das Problem? Wenn Radfahrer nicht einmal untereinander Toleranz üben können, was für Menschen sind sie dann im restlichen Leben? Möchte man so jemanden zum Freund, Kollegen, Bekannten haben? Ich nicht. Kommt bitte zur Besinnung, liebe Foristen und lieber Autor.
Da mich der Inhalt des Artikels sehr beschäftigt hat, habe ich mir gestern die Mühe gemacht einen ausführlichen Leserbrief auf meinem Blog zu veröffentlichen. Falls meinen Leserbrief jemanden interessiert kann er ja dem folgenden Link folgen: http://www.mythos-ebike.de/2017/04/25/mein-leserbrief-zum-blogbeitrag-elektrisch-zum-hoehepunkt-nein-danke-von-ralf-neukirch-erschienen-auf-spiegel-online/#comment-18 Für die die keine Lust haben meinen ganzen Artikel zu lesen und für Herrn Neukirch, kann ich ja meine letzten Worte hier nochmals festhalten: "Man sollte alle Skeptiker und Kritiker der E-MTBs einmal ermutigen diese Bikes zu testen und sich erst danach eine Meinung darüber zu bilden. Sie würden sehen, dass es immer noch ein Rad ist, das man sportlich aber auch gemütlich fahren kann völlig anders als eine Motorcross Maschine! Ich würde mir außerdem wünschen, dass wir künftig auch in diesem Bereich Mut haben auf neue Entwicklungen offen zuzugehen. Also lieber Ralf Neukirch begleite mich oder einen wirklichen E-Mountainbiker doch einmal auf einer Tour im Hochgebirge und urteile danach, ob wir gemeinsam elektrisch zum Höhepunkt finden oder nicht! Diskutiert wird mein Leserbrief auch bereits auf meiner Seite: https://www.facebook.com/MythosEbikeblog/
Da mich der Inhalt des Artikels sehr beschäftigt hat, habe ich mir gestern die Mühe gemacht einen ausführlichen Leserbrief auf meinem Blog zu veröffentlichen. Falls meinen Leserbrief jemanden interessiert kann er ja dem folgenden Link folgen: http://www.mythos-ebike.de/2017/04/25/mein-leserbrief-zum-blogbeitrag-elektrisch-zum-hoehepunkt-nein-danke-von-ralf-neukirch-erschienen-auf-spiegel-online/#comment-18 Für die die keine Lust haben meinen ganzen Artikel zu lesen und für Herrn Neukirch, kann ich ja meine letzten Worte hier nochmals festhalten: "Man sollte alle Skeptiker und Kritiker der E-MTBs einmal ermutigen diese Bikes zu testen und sich erst danach eine Meinung darüber zu bilden. Sie würden sehen, dass es immer noch ein Rad ist, das man sportlich aber auch gemütlich fahren kann völlig anders als eine Motorcross Maschine! Ich würde mir außerdem wünschen, dass wir künftig auch in diesem Bereich Mut haben auf neue Entwicklungen offen zuzugehen. Also lieber Ralf Neukirch begleite mich oder einen wirklichen E-Mountainbiker doch einmal auf einer Tour im Hochgebirge und urteile danach, ob wir gemeinsam elektrisch zum Höhepunkt finden oder nicht! Diskutiert wird mein Leserbrief auch bereits auf meiner Seite: https://www.facebook.com/MythosEbikeblog/
Der nette Herr benutzt natürlich auch niemals eine Aufstiegshilfe/Seilbahn,auch würde er niemals mit dem Auto auf der Passhöhe parken,um dort seine Bergtour zu starten. Selten einen solchen Blödsinn gelesen. Das erinnert an das Gerede der harten Wanderer als das Mountainbiken aufkam. Die fahren jetzt von der Alm,wir müssen das alles noch gehen..bla bla. Ich habe mir gerade ein E-bike gegönnt,ich plapper da nicht wenn es den Berg raufgeht,man sollte es halt entsprechen nutzen. Nichts wird mehr für die Gesundheit der Leute tun,als ein E-bike! Viele auch ältere Personen haben jetzt wieder Spaß am biken,die sonst nichts tun würden! Laßt Euch den Spaß am e-biken von solchen I.. nicht verderben. Ach so ,zu meiner Sportlichkeit ,Zugspitzlauf 2200hm in 4std. Schönen Abend