Der Verkehrstod hatte einen gelblichen, fies grinsenden Schädel und trug ein härenes Leichenhemd. Mitte der sechziger Jahre erschreckte man mit solch einer Handpuppe deutsche Schulkinder.
Um Sechs- bis Achtjährigen die Gefahren des Alltags zu verdeutlichen, kam der Verkehrskasper in die Grundschulen. In der Schulaula führte er den Kleinen vor, wie sie eine stark befahrene Straße an der Ampel sicher überqueren konnten. Wehe aber, wenn man einem Ball hinterlief, ohne vorher nach links und rechts zu schauen. Dann nämlich holte einen mit grausigem Zischeln und Grollen der Verkehrstod.
Angstmacherei als pädagogisches Stilmittel ist in Deutschland inzwischen weitgehend passé. In anderen Ländern setzt man hingegen immer noch auf die erzieherische und abschreckenden Wirkung des Sensenmanns im Straßenverkehr. Wer den Schnitter am Wegesrand sieht, so das Kalkül, der geht bestimmt vom Gas.
SPIEGEL-ONLINE-Leser haben die gruseligsten Gesellen fotografiert. In unserer Halloween-Schilder-Galerie tummeln sich dieses Mal allerlei Wesen aus dem Zwischenreich. Viel Spaß mit dem Schwarzen Mann aus Kanada, Hexen aus dem Harz und Teufeln aus Indien.
jon
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Auto | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Fahrkultur | RSS |
| alles zum Thema Schräge Schilder | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2009
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH