Making-Of-Video mit Ken Block: So wurde Gymkhana 5 gedreht

Gymkhana-Star Ken Block: "Ich bin glücklich" Zur Großansicht
DCshoesFILM

Gymkhana-Star Ken Block: "Ich bin glücklich"

37 Millionen Mal ist der fünfte Gymkhana-Clip von Ken Block schon auf YouTube angeklickt worden. Der Rallye-Fahrer tobt sich darin in San Francisco aus. Ein Making-Of-Video zeigt nun Szenen hinter den Kulissen.

Ken Block breitet die Arme aus und wirft einen Blick Richtung Himmel. Der Mann ist atemlos, aber er sieht erleichtert aus. Gerade eben ist er mit seinem 660-PS-Auto rückwärts durch eine schmale Lücke zwischen zwei Pilonen gedriftet, mitten auf der Battery Street in San Francisco. "Das war der letzte Stunt für das Gymkhana-5-Video, vier Tage Dreharbeiten liegen hinter uns", sagt Block in die Kamera. Er klopft sich auf die Brust: "Ich bin glücklich."

In den vier Tagen ist Block in einem Rallye-Modell des Ford Fiesta über eine Hügelkuppe in einem Wohngebiet gesprungen, er ist einsam über die riesige Bay Bridge gefahren, mit Vollgas durch den Finanzdistrikt geschossen und er hat sich mit qualmenden Reifen auf einer schwimmenden Barkasse um die eigene Achse gedreht. Allesamt Wahnsinnstaten, die zu einem zehnminütigen Film zusammengeschnitten sind. Anfang Juli wurde er auf YouTube veröffentlicht und seitdem rund 37 Millionen Mal angeschaut. Kurz vor Weihnachten hat Ken Block seinen Fans jetzt noch ein kleines Geschenk gemacht und ein Making-Of des Videos ins Netz gestellt.

Video auf YouTube

Sieht man sich Gymkhana 5 an, fragt man sich, wie zum Teufel solche Stunts zustande kommen - und wie viel dabei zu Bruch geht, ehe der perfekte Drift im Kasten ist. Das Making-Of bietet in dieser Hinsicht erstaunlich wenig Pleiten, Pech und Pannen: Abgesehen von ein paar zerschredderten Kameras und einem kleinen Zusammenstoß von Ken Block und dem Motorradfahrer Travis Pastrana scheint nicht viel schief gegangen zu sein. Pastrana sagt zuvor noch: "Wenn Ken es verbockt, wird es für mich schmerzhaft."

Genügte ein Anruf?

Leider wird in dem Video auch nicht viel darüber enthüllt, wie Block und das Produktionsteam sich die Drehgenehmigung für San Francisco besorgt haben. Gut, es handelte sich beileibe nicht um die erste aufregende Autofahrt, die diese Stadt gesehen hat (Bullitt!), und Ken Block lobt brav die Professionalität, mit der die Behörden die Aufnahmen ermöglicht haben - aber man hätte schon gerne erfahren, wie solche Aktionen eingetütet werden. Ruft Ken Block beim Bürgermeister an und fragt höflich, ob er vielleicht mal rückwärts durch die Innenstadt driften darf und bekommt dann sofort ein "Mit dem allergrößten Vergnügen, Mister Gymkhana" zu hören? Es bleibt ein Geheimnis.

Nur der kleine Gefühlsausbruch nach dem letzten Stunt verrät ein bisschen was über den Gymkhana-Star: Die ausgebreiteten Arme, der Schlag aufs Herz - man bekommt eine Ahnung davon, dass ein Drift durch San Francisco wohl nicht nur pures Vergnügen bedeutet. Selbst dann nicht, wenn man Ken Block ist.

cst

Diesen Artikel...
Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

Auf anderen Social Networks teilen

  • Xing
  • LinkedIn
  • Tumblr
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • deli.cio.us
  • Digg
  • reddit
Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
zum Forum...
Sagen Sie Ihre Meinung!
News verfolgen

HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:

alles aus der Rubrik Auto
Twitter | RSS
alles aus der Rubrik Fahrkultur
RSS

© SPIEGEL ONLINE 2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH

SPIEGEL ONLINE Schließen


  • Drucken Versenden
  • Nutzungsrechte Feedback
  • Kommentieren
  • Zur Startseite
Facebook



Aktuelles zu