Überdimensionale Reifen: Tolle Rolle

Überdimensionale Reifen: Die Superschlappen Fotos
Bridgestone

Monster-Trucks und Minenfahrzeuge haben etwas gemeinsam: Sie rollen auf riesigen Reifen. Ein einzelnes Exemplar ist so schwer wie vier Kleinwagen. Aber nicht nur das Gewicht der Super-Pneus ist gigantisch.

Die Ausmaße der schwarzen Ungetüme sind angsteinflößend. Vier Meter hoch, anderthalb Meter breit und sechs Tonen schwer. Kräftig genug, um das 16-fache ihres Eigengewichts zu tragen. Und ständig unter hohem Druck. Reifen für Minenfahrzeuge sind in jeder Hinsicht extrem - wo sie hinrollen, wächst kein Gras mehr.

Wenn die Muldenkipper von Liebherr, Caterpillar und Co. einen neuen Satz Reifen benötigen, ist es mit einem kurzen Abstecher zur Werkstatt nicht getan. Denn die Pneus werden direkt auf die Felgen der hausgroßen Fahrzeuge gesteckt. Um die Reifen aber zu transportieren, benötigt man Tieflader und Gabelstapler.

Aber nicht nur auf der Baustelle, sondern auch auf der Show-Piste rollen die Riesenreifen. Eine Nummer kleiner zwar, aber dafür umso martialischer. Denn damit Monster-Trucks ihrem Daseins-Zweck erfüllen können - über und auf Autos springen, Wohnwagen zerquetschen und Yachten vernichten - brauchen auch sie die passenden Schlappen. Nicht umsonst trug der Ur-Monster-Truck den Namen "Bigfoot".

Mit welchem Aufwand die überdimensionalen Reifen transportiert werden und wo sie zum Einsatz kommen sehen Sie in unserer Bildergalerie.

cst

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insgesamt 12 Beiträge
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1. Lebensgefahr
velociraptor 05.02.2013
Zitat von sysopMonster-Trucks und Minenfahrzeuge haben etwas gemeinsam: Sie rollen auf riesigen Reifen. Ein einzelnes Exemplar ist so schwer wie vier Kleinwagen. Aber nicht nur das Gewicht der Super-Pneus ist gigantisch. Riesenreifen für Muldenkipper und Monster-Trucks - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/auto/fahrkultur/riesenreifen-fuer-muldenkipper-und-monster-trucks-a-864696.html)
Man ist es gewohnt, Reifen per Hand rollen, bewegen und auch problemlos anhalten zu können. Bei diesem Reifen sieht das anders aus, der würde jemand zerquetschen können, wenn er unkontrolliert herumrollte. Daher auch die aufwendige Sicherung auf dem Tieflader.
2. Oje
gummiball2 05.02.2013
Und wieder ein schlecht recherchierter Artikel im SPON. Die Reifen von den großen Muldenkippern und die Reifen der modernen Monstertrucks (in den US Shows) sind völlig verschieden. Für die Muldenkipper aus wikipedia.de: EM-Reifen (vom Englischen Earth Mover Tire Molds, dt. Erdbewegungsreifen) zählen zu den größten Reifen der Welt und werden hauptsächlich im Erdbewegungsbereich eingesetzt. Der größte EM-Reifen der Welt wird von der Firma Michelin hergestellt und besitzt einen Außendurchmesser von ca. 4,60 m (63“ Felgendurchmesser). Das Gesamtgewicht beträgt 6 t pro Reifen, die Kosten pro Rad belaufen sich auf ca. 33.000 €. Der eigentliche Reifenaufbau ähnelt dem eines herkömmlichen Reifens, außer dass wesentlich mehr Stahl- und Kordlagen und viel mehr Gummi zum Bau eines EM-Reifens benötigt wird. Die Profilgebung der Reifen ähnelt der von Traktorreifen. Das Hauptaugenmerk wird hierbei auf die Haftreibung im unwegsamen Gelände und auf die Tragfähigkeit auf lehmigem Boden gelegt. Die Lebensdauer eines EM-Reifens für Muldenkipper liegt bei ca. sechs Monaten. Die Heizzeit zum Vulkanisieren eines EM-Reifens liegt bei ca. 24 Stunden, bevor der Reifen per Kran aus der Presse gehoben werden kann. Die Heizzeit zur Vulkanisation bei herkömmlichen PKW-Reifen liegt zum Vergleich bei etwa 6 bis 10 Minuten. Für die Monstertrucks werden Agricultural oder off-road flotation tires benutzt: Siehe dazu Monster Truck Tyres (http://www.tyreblog.co.uk/2011/monster-truck-tyres-1449)
3. 3er
desireless 05.02.2013
Kennt jemand eine Werkstatt, die mir solche Reifen auf meinen 3er montiert?
4. und ausserdem
laxness 05.02.2013
werden Reifen nicht "gekocht" (Bilduntertitel) sondern vulkanisiert
5.
wakaba 05.02.2013
Zitat von gummiball2Und wieder ein schlecht recherchierter Artikel im SPON. Die Reifen von den großen Muldenkippern und die Reifen der modernen Monstertrucks (in den US Shows) sind völlig verschieden. Für die Muldenkipper aus wikipedia.de: EM-Reifen (vom Englischen Earth Mover Tire Molds, dt. Erdbewegungsreifen) zählen zu den größten Reifen der Welt und werden hauptsächlich im Erdbewegungsbereich eingesetzt. Der größte EM-Reifen der Welt wird von der Firma Michelin hergestellt und besitzt einen Außendurchmesser von ca. 4,60 m (63“ Felgendurchmesser). Das Gesamtgewicht beträgt 6 t pro Reifen, die Kosten pro Rad belaufen sich auf ca. 33.000 €. Der eigentliche Reifenaufbau ähnelt dem eines herkömmlichen Reifens, außer dass wesentlich mehr Stahl- und Kordlagen und viel mehr Gummi zum Bau eines EM-Reifens benötigt wird. Die Profilgebung der Reifen ähnelt der von Traktorreifen. Das Hauptaugenmerk wird hierbei auf die Haftreibung im unwegsamen Gelände und auf die Tragfähigkeit auf lehmigem Boden gelegt. Die Lebensdauer eines EM-Reifens für Muldenkipper liegt bei ca. sechs Monaten. Die Heizzeit zum Vulkanisieren eines EM-Reifens liegt bei ca. 24 Stunden, bevor der Reifen per Kran aus der Presse gehoben werden kann. Die Heizzeit zur Vulkanisation bei herkömmlichen PKW-Reifen liegt zum Vergleich bei etwa 6 bis 10 Minuten. Für die Monstertrucks werden Agricultural oder off-road flotation tires benutzt: Siehe dazu Monster Truck Tyres (http://www.tyreblog.co.uk/2011/monster-truck-tyres-1449)
Hab vor kurzem mal so ein 185er in der Hand gehabt - Reifen für Unterklasse wie Golf, Passat etc. Da ist fast nichts mehr dran - maximiert für maximalen Verschleiss. Profiltiefe 9mm, Lebensdauer 5000km bevors gefährlich wird. C-Decke, Läufer und Schmuddelreifen haben da fast die 3 fache Profiltiefe und um 60 000km Reichweite bei gleichem Preis... Der Konsumist wird gleich 3-fach gev&/%/(.
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Technik erklärt
Reifenaufbau
Continental
Den Aufbau eines Reifens kann man grundsätzlich in fünf Bestandteile untergliedern.

1. Lauffläche
Dieser Teil des Reifens sorgt zum großen Teil für die Haftung auf der Fahrbahn.

2. Gürtel

Unter der Lauffläche befindet sich der Gürtel. Er besteht aus mehreren Lagen und sorgt unter anderem für die Formstabilität und nimmt die Seitenführungskräfte während einer Kurvenfahrt auf.

3. Karkasse
Dieser Teil bildet das tragende Grundgerüst und schützt den Pneu vor Verschleiß.

4. Wulst
Der Wulst bildet die Anbindung des Reifens an die Felge und sorgt für die Luftabdichtung.

5. Seitenwand
Dieser Bereich dient zum Schutz vor Verschleiß des Reifens. Außerdem beeinflusst die Seitenwand den Fahrkomfort, weil sie für die Dämpfung des Reifens verantwortlich ist.

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