Sind Sie auch der Ansicht, dass Pferde nicht in eine Kneipe gehören? Der Kölner Amtsrichter Eugen Menken war da anderer Meinung. 1984 hatte er über einen skurrilen Fall zu entscheiden: Ein Brauereipferd hatte mit seinem Huf eine Beule in ein parkendes Auto getreten. Der Fahrzeughalter wollte den Schaden natürlich ersetzt bekommen, doch die Brauerei lehnte dies ab. Also landete die Angelegenheit vor Gericht.
Menken sprach dem Besitzer des verbeulten Autos schließlich Recht zu, mit folgender Begründung: Der Kutscher habe seine Aufsichtspflicht verletzt, als er in eine Kneipe ging um sich aufzuwärmen. "Es hätte genügt, die Pferde mit an die Theke zu nehmen, wo sie sich als echte Kölsche Brauereipferde sicher wohler gefühlt hätten als draußen im Regen", so das Urteil des Richters.
Es gibt noch mehr bizarre Fälle im Verkehrsrecht. Wir haben die kuriosesten Beispiele zusammengestellt:
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