Während deutsche Automanager noch über zu hohe Einbaukosten lamentieren, rüstet der PSA-Konzern seit Mai 2000 seine HDi-Diesel-Direkteinspritzermotoren mit seinem FAP-Rußpartikelfiltersystem aus. Inzwischen arbeitet das System in sechs Baureihen von Peugeot und Citroën sowie durch strategische Marken-Kooperationen auch in einigen Fremdfabrikaten (Lancia Phedra, Fiat Ulysse). In zwei Jahren sollen elf Modell-Familien mit Partikelfiltern der nächsten Generation ausgestattet sein.
Das aktuelle System, das die Franzosen verbauen, benötigt so genannte Additive, die in regelmäßigen Abständen in den Abgasstrom eingespritzt werden, um die im Filter abgelagerten Partikel zu verbrennen. Alle 80.000 Kilometer - bei Erstzulassungen seit November 2002 alle 120.000 Kilometer - muss der Zusatzstoff aufgefüllt werden. Außerdem wird in diesen Abständen eine zusätzliche Reinigung des Filters erforderlich. Im kommenden Jahr will der PSA-Konzern einen wartungsfreien Partikelfilter einführen, der auf einer neuen, "octosquare" genannten Filterarchitektur mit größeren Eintrittskanälen beruht. Ein Austausch des Filters sei damit nicht mehr notwendig.
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