Sonntag, 22. November 2009

Auto



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08.06.2007
 

Autofarben und Sicherheit

Silbermetallic erhöht Unfallrisiko

Schwarz ist elegant – doch schwarze Autos sind unsicherer als weiße. Australische Wissenschaftler berechneten, dass das Risiko um zwölf Prozent höher ist. Aber auch der beliebte Farbton Silbermetallic schnitt erstaunlich schlecht ab.

Sydney - Schwarze Autos sind nach Ansicht von Wissenschaftlern unter Sicherheitsgesichtspunkten andersfarbigen Fahrzeugen unterlegen. Wie die Autoren einer heute veröffentlichten Studie der australischen Monash University in Melbourne herausfanden, ist bei schwarzen Autos das Risiko, in einen Unfall verwickelt zu werden, zwölf Prozent höher als bei weißen Fahrzeugen.

Helle Farben wie Gelb oder Beige erzielten hingegen gute Ergebnisse. Überraschend schlecht schnitt nach Ansicht der Forscher die Farbe Silbermetallic ab, sie erhöhte das Risiko eines Unfalls im Vergleich zu Weiß um zehn Prozent. Autos in diesem Ton verschmelzen demnach besonders bei schlechtem Wetter mit der Umgebung und seien schlecht zu sehen. In grauen Autos lag das Unfallrisiko elf Prozent, in blauen und roten um sieben Prozent höher.

Die Forscher werteten Daten von Unfallen zwischen 1987 und 2004 aus, bei denen es Tote oder Verletzte gab oder das Auto abgeschleppt werden musste. Die Verkehrsbehörde des australischen Bundesstaats New South Wales betonte jedoch, dass die Farbe mitnichten der einzige Risikofaktor sei: "Ein dunkles Auto zu fahren kann ihr Unfallrisiko erhöhen, aber der größte Einflussfaktor ist immer noch die Fahrweise."

abl/AFP

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