Keramikbremse Auch Porsche bremst mit Hightech

Die Porsche AG hat nach eigenen Angaben als erster Hersteller weltweit eine Keramik-Verbundbremse entwickelt. Ab 2000 soll das neue System auf Wunsch eingebaut werden können.


Die neue Keramikbremse von Porsche verspricht viel

Die neue Keramikbremse von Porsche verspricht viel

Die Porsche Ingenieure haben ihre Erfindung "Porsche Ceramic Composite Brake" (PCCB) getauft. Sie versprechen nicht nur ein besseres Bremsverhalten mit dem neuen Stück sondern auch eine wesentlich längere Lebensdauer. Möglich machen das Carbonfasern, die bei 1700 Grad unter Hochvakuum siliziert werden. Damit ist die Oberfläche der Bremse wesentlich härter als bei herkömmlichen Bremsen.

Ein weiterer Vorteil gegenüber Graugussbremsen: Die PCCB soll über 50 Prozent leichter sein, im besten Fall sinkt damit das Fahrzeuggewicht um 20 Kilogramm. Aber das beste an der Neuentwicklung ist, dass die Temperatur, die beim häufigen Bremsen entsteht, sich fast nicht mehr bemerkbar macht. Vorbei sind die Zeiten weißglühender Bremsscheiben - damit bleibt der Reibwert auf den Scheiben konstant und die Bremskraft nimmt nicht ab. Zuguter Letzt kann die Karamikbremse ein ganzes Autoleben lang halten, da sie gegen Streusalz und ähnliche Widrigkeiten unempfindlich ist. Auch die eingesetzten Bremsbelege könnten doppelt so lange halten wie bisher, heißt es bei Porsche.



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