ZWEITER WELTKRIEG

KÖLN

VERBLENDUNG

2. Weltkrieg in Köln: 20.000 Tote durch Luftangriffe  #Weltkrieg

Sechs Jahre nach Hitlers Überfall auf Polen, befinden sich 53 Staaten im Krieg mit Nazi-Deutschland.

Im Zuge dieser globalen Katastrophe sterben rund 60 Millionen Menschen.

Die Nationalsozialisten ermorden während ihrer Herrschaft allein sechs Millionen Juden.

In den letzten Kriegsmonaten erfahren auch die Deutschen, was es bedeutet, wenn feindliche Truppen die Heimat besetzen: Angst, Hunger, Tod, Verlust. Vergeltung, Vertreibung und Flucht.

Das NS-Regime hat bis zuletzt Durchhalteparolen ausgegeben.

Frontlinien am 1. März 1945

Von Westen und Osten rückt die Anti-Hitler-Allianz vor. Die US-Armee steht vor Köln.

Vorstoß der Alliierten Unter Kontrolle der Alliierten Vorstoß der Wehrmacht Unter Kontrolle der Wehrmacht

Am Abend des 6. Ma¿rz 1945 ist im linksrheinischen Ko¿ln der Krieg beendet. Panzer der US-Armee stehen vor den Resten der gesprengten Hohenzollernbru¿cke. Es gibt kaum Widerstand.

Der deutsche Reichssender meldet: "Der Tru¿mmerhaufen Ko¿ln wurde dem Feinde u¿berlassen."

Mehr als 260-mal haben die Alliierten Köln bombardiert. Rund 20.000 Einwohner sterben durch die Luftangriffe.

Der verheerendste Schlag erfolgt in der Nacht auf den 29. Juni 1943: Etwa 4300 Menschen sterben, rund 230.000 werden obdachlos.

Im Bombenkrieg zerstörte Wohnungen

Die Karte zeigt eine Auswahl der von den Alliierten bombardierten Städte und den Grad der Vernichtung von Wohnraum. In Köln wurden bis Mai 1945 sieben von zehn Wohnung zerstört.

Die verlassene Stadt

Nur noch 40.000 Menschen lebten im Frühjahr 1945 in Köln. Vor Kriegsbeginn hatte die Stadt 768.000 Einwohner.

Angesichts der vielen Toten, der enormen Schäden, der vielen Nächte im Bunker, der jahrelangen Angst sind viele Kölner kriegsmüde.

Doch einige glauben immer noch an den von Hitler proklamierten "Endsieg".

Ruth Zündorf, Jahrgang 1926, ließ sich von der Propaganda der Nationalsozialisten blenden - wie Millionen Deutsche.

Die junge Kölnerin erträgt kaum, dass ihre Mitbürger sich ohne Widerstand der US-Armee ergeben.

Rund acht Wochen nachdem die US-Truppen Köln eingenommen haben, erschießt sich Adolf Hitler am 30. April 1945.

Im Wehrmachtsbericht wird der Selbstmord zum Heldentod verklärt: "Von dem Willen beseelt, sein Volk und Europa vor der Vernichtung durch den Bolschewismus zu erretten, hat er sein Leben geopfert."

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