70 Jahre Überfall auf Polen Die Erfindung des Blitzkriegs

70 Jahre Überfall auf Polen: Die Erfindung des Blitzkriegs Fotos
Das Bundesarchiv/Stempka

Mit Stukas, Panzern und Mordkommandos fiel Adolf Hitler vor 70 Jahren über Polen her. Den schnellen Sieg verdankte er neuen Waffen, neuer Taktik - und dem Stillhalten Stalins und der Westmächte. Der Überfall wurde als "Blitzkrieg" bewundert, tatsächlich fand in Polen ein Vernichtungsfeldzug statt. Von Georg Bönisch und Hans Michael Kloth

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Adolf Hitler liebte Symbolik. Und so war die Wahl seiner Garderobe wohlkalkuliert, als der "Führer und Reichskanzler" des "Dritten Reichs" am Morgen des 1. September 1939 gegen 10 Uhr nicht in der üblichen braunen Parteiuniform der NSDAP vor die in der Kroll-Oper zusammengerufenen Reichstagabgeordneten trat, sondern im kalten Feldgrau der Wehrmacht. Stunden zuvor waren seine Truppen in Polen eingefallen. "Ich habe wieder jenen Rock angezogen, der mir selbst der heiligste und teuerste war", rief Hitler voller Pathos den Mitgliedern des gleichgeschalteten Scheinparlaments zu: "Ich werde ihn nur ausziehen nach dem Sieg. Oder ich werde das Ende nicht mehr erleben." Die "Heilrufe" nahmen kein Ende, und Hitlers Sprachrohr Joseph Goebbels notierte: "Starke Entschlossenheit." Auf andere wirkte der "Führer" dagegen sichtlich nervös, irgendwie matt und von "eigentümlich blassem Ernst", wie Hitler-Biograf Joachim C. Fest formulierte.

Den Einmarsch nach Polen hatte Hitler eine knappe Woche zuvor, am 25. August, schon einmal befohlen - dann aber in allerletzter Sekunde doch noch gestoppt: Kurz nach seiner geheimen Angriffsorder hatten die Briten ein Beistandsabkommen mit Polen unterschrieben. Und das verbündete Italien hatte ihn wissen lassen, es wolle sich nun doch lieber heraushalten. Die Notbremsung gelang tatsächlich; nur ein Kommandotrupp, der in Südpolen einen Tunnel besetzen sollte, schlug tatsächlich zu. Formvollendet hatten sich die Deutschen bei Polen für den "Zwischenfall" entschuldigt, den angeblich ein Unzurechnungsfähiger verursacht hatte.

Nun aber war es soweit. Nach Monaten präziser, streng geheimer Vorbereitungen unter dem Codenamen "Fall Weiß" waren Hitlers Truppen in den frühen Morgenstunden des 1. September 1939 im Nachbarland Polen eingefallen. Die Kriegserklärung hatten sich die Nazis gespart. In der Nacht hatten als Polen verkleidete SS-Kommandos mit mehreren fingierten Überfällen auf deutsche Einrichtungen einen Vorwand für Hitlers Aggression geliefert, um 4.45 Uhr begann das deutsche Linienschiff "Schleswig-Holstein" mit dem Beschuss der Westerplatte, dem polnischen Fort bei Danzig. Ein Foto, das lachende, aber auch nachdenkliche Wehrmachtssoldaten zeigt, die an der Grenze einen Schlagbaum niederreißen, ging um die Welt. Hitler persönlich redigierte den ersten, von Grund auf verlogenen Wehrmachtsbericht des Zweiten Weltkriegs: "Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Auf Befehl des Führers und Reichskanzlers hat die Wehrmacht den aktiven Schutz des Reiches übernommen. In Erfüllung ihres Auftrages, der polnischen Gewalt Einheit zu gebieten, sind Truppen des deutschen Heeres Freitag früh über alle deutsch-polnischen Grenzen zum Gegenangriff angetreten."


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Bomben auf wehrlose Gegner

Schon der reinen Arithmetik des deutsch-polnischen Kräfteverhältnisses nach trafen an jenem ersten Tag des Zweiten Weltkriegs zwei ungleiche Gegner aufeinander. Zwar lag die Kopfstärke beider Heere nicht weit voneinander entfernt. Die Wehrmacht hatte 1,5 Millionen Soldaten für die Invasion aufgeboten, die polnische Armee hatte 1,3 Millionen Mann unter Waffen. Aber die technische Überlegenheit Hitler-Deutschlands war enorm: Es verfügte über 3600 gepanzerte Fahrzeuge gegenüber 750 polnischen, während die Wehrmacht 1929 Flugzeuge einsetzten konnte, verfügte Polens Luftwaffe gerade einmal über 900.

Dennoch waren die Polen überzeugt, die deutschen Invasoren zurückschlagen zu können. "Alle sprechen über Krieg", hielt der Arzt und Historiker Zygmunt Klukowski in seinem Tagebuch fest, "und alle sind sicher, dass wir gewinnen werden." Das war ein Trugschluss, der schon bald offenbar wurde. Starke Verbände der Wehrmacht stießen von Süden, Westen und Norden her in das Innere Polens vor. Im Nu überrannten die hochmobilen deutschen Truppen, unterstützt von gezielten Angriffen der Luftwaffe, die Verteidigungsstellungen. Binnen zweier Tage waren die meisten Flugplätze und fast die gesamten polnischen Luftstreitkräfte zerstört. Von einem "Blitzkrieg" sprach schon früh das US-Nachrichtenmagazin "Time". "Feind so gut wie geschlagen", notierte bereits am 5. September Hitlers Generalstabschef Franz Halder.

In seinem Sonderzug mit der Tarnbezeichnung "Amerika", der ihm als rollendes Hauptquartier diente, war der "Führer" immer dicht am Ort des Geschehens. Stets ermahnten ihn seine Sekretärinnen, doch nicht im offenen Wagen durchs Kampfgebiet zu fahren. Doch Hitler, berichtet Biograf Kershaw, sei "in seinem Element" gewesen: "Der Krieg belebte ihn." Nach nur zehn Tagen erreichten Panzerverbände der Heeresgruppe Süd den Stadtrand von Warschau. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich die polnische Regierung bereits nach Lublin abgesetzt. Dort, wo die Polen starken Widerstand leisteten, warfen neuartige deutsche Sturzkampfbomber, die bald gefürchteten Stukas, Hunderte Tonnen Bomben ab - ein Inferno, das selbst deutschen Kommandeuren zu viel war: Sie appellierten an die Kameraden der Luftwaffe, ihre Attacken auf einen längst wehrlosen Gegner doch einzustellen.

Auftrag: "Vernichtung der polnischen Intelligenz"

Eine Woche später nur, am 17. September, erhöhte sich die Dramatik des Krieges in unerträglicher Weise. Jetzt nämlich wurde brutale Wirklichkeit, was in dem berüchtigten geheimen Zusatzprotokoll zum Hitler-Stalin-Pakt, von den beiden Diktatoren nur eine Woche vor Kriegsbeginn geschlossen, festgeschrieben worden war und was Feldherr Hitler "ungeduldig erwartet hatte" (so der britische Historiker Ian Kershaw): Die Rote Armee rückte von Osten her in Polen ein, das nun im Krieg gegen zwei übermächtige Gegner stand - eingekeilt und endgültig ohne jede Chance . Wenige Tage später begann der Sturm der Wehrmacht auf Polens Hauptstadt. Am 28. September ergaben sich die Verteidiger Warschaus, 120.000 Soldaten. Hitler - eigentlich Atheist - befahl, sieben Tage hintereinander die Kirchenglocken zu läuten, jeweils um 12 Uhr mittags für eine Stunde.

Der Feldzug gegen Polen dauerte nur einen Monat, aber die Zahl seiner Opfer war immens hoch. Die Zahl der Opfer auf deutscher Seite lag bei 11.000 Mann, dazu 3400 Vermisste. Einer der ersten deutschen Toten war der ältere Bruder des späteren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker, Heinrich, der am Tag nach Invasionsbeginn in der Nähe von Bromberg fiel, nur wenige hundert Meter von seinem damals 19-jährigen Bruder entfernt. Noch ungleich höher waren die Verluste auf Seiten der Verteidiger: Etwa 70.000 polnischen Soldaten starben, mehr als 130.000 wurden verwundet.

Aber Tod und Verderben drohte den Polen nicht nur im Abwehrkampf gegen Wehrmacht und Luftwaffe. Unmittelbar hinter der deutschen Front wütete unter den Polen eine brutale Spezialtruppe, die eigens für den Überfall aufgestellt worden war: die "Einsatzgruppen". Diese organisierten Mörderbanden, eine Erfindung des SS-Chefs Heinrich Himmler, bestanden nicht aus Soldaten, sondern aus Angehörigen der Sicherheitspolizei und des Sicherheitsdienstes SD. Ihre Aufgabe war präzise formuliert: Erstens sollten sie alle "reichs- und deutschfeindlichen Elemente rückwärts der fechtenden Truppe" ausschalten. Ihr zweites Ziel: "Vernichtung der polnischen Intelligenz".


SPIEGEL TV Dokumentation:

"Der seltsame Sieg - Hitlers Blitzkrieg gegen Frankreich"

Sonnabend, 29. August 2009 um 20.15 Uhr auf VOX


Vom "Polenfeldzug" zum Vernichtungskrieg

Die Einsatzgruppen richteten unter der Zivilbevölkerung Polens ein Blutbad nie gekannter Dimension an. Wohl 60.000 polnische Staatsbürger wurden anhand vorbereiteter Listen ermordet, unter ihnen waren 7000 Juden. Der Protest einiger Heeresgeneräle gegen die "Verwilderung" half nichts, auch nicht, dass wegen solcher Gewaltverbrechen kriegsgerichtliche Untersuchungen eingeleitet wurden. Für Hitler war das bloße Laschheit: Mit "Heilsarmee-Methoden", so der Diktator, könne er keinen Krieg führen. Bereits am Tag nach Beginn der Kampfhandlungen wurde in Stutthof bei Danzig ein Konzentrationslager eingerichtet; dort sterben bis Kriegsende 65.000 Menschen. Der Hass der Deutschen auf die Polen wird durch den "Bromberger Blutsonntag" angestachelt, bei dem am dritten Kriegstag wohl rund 4000 deutschstämmige Polen ermordet werden - ob das Massaker eine zynische Provokation der Nazis war oder ob polnische Partisanen die Verantwortung für das Blutbad tragen, ist bis heute ungeklärt und umstritten.

So oder so steht der 1. September 1939 für die Entfesselung eines wahnsinnigen Vernichtungskriegs, den Nazi-Deutschland in den folgenden fast sechs Jahren führte, vor allem gegen Juden und Slawen. Zum Weltkrieg wurde der in der NS-Propaganda zum "Polenfeldzug" stilisierte Angriffskrieg, als Großbritannien und Frankreich Hitler-Deutschland am 3. September eher widerwillig den Krieg erklärten. Beide Länder hatten sich zum Schutz Polens verpflichtet - doch außer der formalen Kriegserklärung taten weder London noch Paris etwas für das bedrängte Land. Während in Polen Abertausende starben, begann der Weltenbrand im Westen in Gestalt eines harmlosen "drôle de guerre", als Witz von einem Krieg. Die militärische Reaktion der Alliierten auf die Invasion Polens erschöpfte sich im Wesentlichen darin, sechs Millionen Propagandaflugblätter über Deutschland abzuwerfen.

Dennoch war Hitler geschockt von der doppelten Kriegserklärung, der sich zahlreiche andere Staaten, insbesondere des britischen Commonwealth, anschlossen. "Wir werden ja sehen, ob sie Polen zu Hilfe kommen", hatte er getönt. "Die kneifen wieder." Als ihm sein Dolmetscher Paul Schmidt jedoch das britische Ultimatum übersetzte, habe Hitler "wie versteinert" gewirkt, so der Zeitzeuge Schmidt: "Nach einer Weile, die mir wie eine Ewigkeit vorkam, wandte er sich an [seinen Außenminister Joachim von] Ribbentrop, der ebenfalls "wie erstarrt" am Fenster stand. "Was nun?", habe Hitler mit einem "wütenden Blick" gefragt.

Dieser Augenblick, zwei Sekunden nur, vielleicht drei oder vier, war wohl die letzte Gelegenheit, den Zweiten Weltkrieg aufzuhalten.

Sie verstrich ungenutzt.

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1.
Ralf Bülow 25.08.2009
Nichts gegen knackige Überschriften, aber ein "Blitzkrieg" war schon die Invasion des neutralen Belgiens durch die kaiserlich deutsche Armee im August 1914. Siehe hierzu auch www.militaryhistoryonline.com/wwii/articles/strategyofblitzkrieg.aspx
2.
André Diroll 25.08.2009
Ich weiß, daß sich das Gerücht hält und es nicht zuletzt ein Bischof namens Mixa propagierte, aber Hitler war kein Atheist. Er war auch kein gläubiger Christ, obwohl er nie ausgetreten ist, aber Hitler glaubte an irgendetwas, in seinem Werk(?) namens "Mein Kampf" fällt immer wieder das Wort "Gott" und seine Bewunderung für den Islam, den er als Religion des Kriegs sah und für den er große Bewunderung hegte, schließt den Atheismus ebenfalls aus. Der Mann glaubte an irgendetwas Göttliches. Er bediente sich der christlichen Mystik wie dem Gral und der idealisierten Vorstellung des Rittertums, das seit den Kreuzzügen einen starken christlichen Bezug hatte. Daß Hitler sich für Okkultismus, Esoterik und anderes interessierte und wohl fest daran glaubte, daß sich dahinter Wahrheit verbirgt, macht aus Hitler auch keinen Atheisten. Daß Hitler sich für die esoterische Ideen und Vorstellung der Thule Gesellschaft und anderer rechter okkultisten und Esoteriker interessierte und darüber nachdachte, widerspricht auch der Annahme, daß Hitler Atheist war. Hitlers im Grunde religiöser Glaube zur auserwählten, arischen Rasse zu gehören, widerspricht ebenfalls atheistischen Vorstellung. Diese Idee kam in erster Linie aus dem Neopaganismus und anderer esoterischer Strömungen, die die Idee von einer Überrasse aufgriffen und ihr religiöse Züge verpaßten. Es mag ja stilistisch passend wirken, wenn man Hitler zum Atheisten macht und ihn dann die Glocken leuten läßt, es ist aber nichts Wahres dran, daß Hitler ein Atheist war. Ich wiederhole, Hitler war kein Atheist, wenn Hitler Atheist war, ist Ratzinger ein bekennender Animist. Es braucht anderes als den Plan zu haben das Christentum durch eine Pseudoreligion zu ersetzen und sich zu beschweren, daß die jüdische Friedensreligion namens Christentum, die arische Weltherrschaft verhinderte und der Islam die Arier zu den Herren der Welt gemacht hätte. Kein Christ zu sein macht aus einem Menschen noch lange keinen Atheisten und zu glauben, daß hinter Esoterik und Okkultismus verborgene Wahrheit steckt, ist auch kein Atheismus.
3.
Mike Schulze 25.08.2009
Hitler war kein Atheist. Selbst wenn er Atheist gewesen wäre, zeigte das nicht, dass fehlender Glaube ihn zu dem machte, was er war. Trotzdem, die Behauptung, Hitler sei Atheist gewesen, ist nach derzeitigem Forschungsstand falsch und sollte nicht so stehen bleiben. Ob er nun wirklich Katholik war, kann man wegen mir bezweifeln, aber ihn gleich zum Atheisten zu machen, scheint mir ein wenig voreilig. An irgendeinen Märchengott hat er wohl geglaubt. Atheisten haben schon so einen ausreichend schlechten Ruf, Hitler brauchen sie nicht auch noch.
4.
Tim Gerdes 25.08.2009
Ich halte es für irrelevant, ob Hitler Atheist war oder nicht. In dem Satz: "Hitler - eigentlich Atheist - befahl, sieben Tage hintereinander die Kirchenglocken zu läuten, jeweils um 12 Uhr mittags für eine Stunde." steckt nach meinem Dafürhelten eine falsche Einschätzung der Person Hitler. Dem Mann war es egal, wer für ihn zum Glockenläuten gezwungen oder veranlasst wurde. Das Glockenläuten an sich als Propagandainstrument dürfte für ihn interessant gewesen sein und die Tatsache, dass er damit eine "Legitimierung" durch die Amtskirche erfuhr. Dass das, was er unter Vorsehung und höherer Macht mit ihm war, davon war er so überzeugt wie davon, dass die Deutschen als Herrenrasse die Welt erobern müssten. Eine "Berufung", ein "Anrufen um Unterstützung durch höhere Mächte" oder gar ein "Dank an Gott" in das Kirchengeläut hineinzuinterpretieren trifft den Mann wohl kaum.
5.
Tim Gerdes 25.08.2009
Was die "Erfindung" des Blitzkriegtes angeht: Wikipedia schreibt: "Der Blitzkrieg ist eine Form der Kriegführung des kombinierten, koordinierten Einsatzes verschiedener Teilstreitkräfte, d. h. Luft-, See- und Landstreitkräfte. Plötzliche, schnelle und unerwartete Vorstöße sollen dem Gegner im Idealfall keine Gelegenheit lassen, eine stabile Verteidigung zu organisieren." Im ersten Weltkrieg waren wohl weder die Kommunikationsmöglichkeiten noch und insbesondere die Luftwaffe so weit entwicklet, dass heir von einem wirklichen koordinierten Vorgehen im Sinne des oben beschriebenen Blitzkrieges gesprochen werden kann. Hinzu kommt, dass der Terminus schlicht im 2. Weltkrieg erfunden wurde. Insofern halte ich den Artikel, auf den verlinkt wurde, zwar in seiner historischen Darstellung für richtig, aber die Schlussfolgerung, dass die geopolitische Lage des deutschen Reiches, die schnelle Siege notwendig gemacht hat um den Zweifrontenkrieg zu vermeiden automatisch bedeutet, immer von "Blitzkriegen" reden zu müssen ist für mich unlogisch. Es kommt noch etwas hinzu: Eine Definition (und nichts anderes beinhaltet der Terminus "Blitzkrieg" kann immer nur hifreich oder ncht hilfreich sein, nie falsch oder richtig. Da sich der Gebrauch des Wortes Blitzkrieg im Sinne des oben zitierten Wikipedia-Artikels eingebürgert hat (und er auch meines Wissens nie anders ernstahft gebraucht wurde), halte ich die Überschrift nicht nur für "knackig" sondern auch für richtig.
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