Angeblicher Judenretter Palatucci Legende vom mutigen Italiener

Angeblicher Judenretter Palatucci: Legende vom mutigen Italiener Fotos

Ausgedacht haben soll sich die Geschichte ein Bischof: Seit Jahrzehnten wird der Polizist Giovanni Palatucci gleich in mehreren Ländern als tausendfacher Judenretter verehrt. Zweifel gibt es schon lange, doch Gedenkvereine, Regierungen und Vatikan halten an der Legende vom italienischen Schindler fest. Von

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Urplötzlich stand der Nationalheld im Zwielicht: Eben noch heroische Lichtgestalt mit guten Chancen auf Heiligsprechung, landete Giovanni Palatucci nun auf einer Stufe mit den Mördern. Statt eines tausendfachen Judenretters soll der Italiener in Wahrheit ein Nazi-Kollaborateur gewesen sein. Das behauptete im Juni dieses Jahres das Centro Primo Levi in New York. In den USA, Italien und Israel sorgte die Nachricht für Schlagzeilen und sogar in Deutschland - obwohl dort zuvor fast niemand je von einem Giovanni Palatucci, dem "italienischen Schindler", gehört hatte.

Anlass der spektakulären Wende war ein Brief des Zentrums für italienisch-jüdische Geschichte an das US-Holocaust-Memorial-Museum in Washington, welches Palatucci gerade in einer Sonderausstellung ehrte - dafür, dass er als Polizeichef der Adria-Stadt Fiume (heute: Rijeka in Kroatien) Akten vernichtet habe, anhand derer nach der deutschen Besetzung 1943 Juden hätten identifiziert werden können. Dafür, dass Palatucci, der im Februar 1945 im KZ Dachau ums Leben kam, rund 5000 andere vor dem Tod im Konzentrationslager bewahrt habe.

Der Tenor des Briefes legte dem Museum nahe, die Würdigung Palatuccis umgehend zu entfernen. Die ganze Geschichte sei eine Legende und Palatucci ganz im Widerspruch dazu "ein williger Vollstrecker der Rassengesetze".

Hoher Besuch in Dachau

Vor nur knapp zwei Jahren schien die Welt noch in Ordnung: Von der überregionalen Presse weitgehend unbeachtet wurde im Juli 2011 im oberbayerischen Dachau eine italienische Kapelle eingeweiht. Gern kam die Dachauer Stadtverwaltung dem Wunsch der italienischen Gäste nach, den feierlichen Akt mit einer Ausstellung über den hierzulande wenig bekannten Giovanni Palatucci zu verbinden. Eigens dazu reiste die städtische Kuratorin ins süditalienische Campagna, wo sich das Comitato Giovanni Palatucci, ein lokaler Gedenkverein, höchst aufgeschlossen zeigte, für die Deutschen 23 Schautafeln über die "Lebensleistung" Palatuccis zusammenzustellen.

Die Ausstellung fand überragenden Anklang - besonders auf italienischer Seite. Die Regierung in Rom entsandte gar einen Staatssekretär zum Festakt. An der Mauer des KZ-Friedhofes wurde eine Gedenktafel enthüllt: zu Ehren des ehemaligen italienischen Polizeichefs Giovanni Palatucci. Es schien eine rundum gelungene Veranstaltung, sogar das Wetter spielte mit. Die Sonne schien, wusste die Lokalzeitung zu berichten, erst zum Vaterunser setzte das Gewitter ein.

Im Juni 2013 nun las man - nicht nur in Dachau - erneut von Palatucci: Dass er gar keine 5000 Juden gerettet habe, weil es nie 5000 Juden in Fiume gegeben haben soll. Dass er niemals Polizeichef von Fiume war. Und dass er auch keine Akten über jüdische Bewohner vernichtet hatte. Immerhin wurde eines nicht bestritten: dass dieser Giovanni Palatucci tatsächlich gelebt hat.

Sollte es wirklich möglich gewesen sein, eine solche Geschichte zu erfinden? Und dass diese Erfindung über Jahrzehnte hinweg unentdeckt blieb? Die Geschichte eines Mannes, nach dem in Italien, Israel und den USA Straßen, Plätze und Schulen benannt worden waren? Zu dessen Andenken sich Vereine gegründet haben? Die Geschichte eines Mannes, dem die israelische Holocaust-Gedenkstätte Jad Vaschem 1990 den Ehrentitel "Gerechter unter den Völkern" verlieh? Den die italienische Regierung 1995 posthum mit der höchsten zivilen Verdienstmedaille auszeichnete? Einen Mann, den Papst Johannes Paul II. würdig empfand, ihn selig zu sprechen? War das alles möglich - ohne dass jemals nach Beweisen der Heldentaten gefragt worden wäre?

Keine Auskunft

In Rom reagierte die Historikerin Anna Foa, Spezialistin für italienisch-jüdische Geschichte, empört auf die Behauptungen aus New York. In der Vatikan-Zeitung "L'Osservatore Romano" schrieb sie von einem Angriff auf die Kirche. Mit der Demontage eines Katholiken, der den Juden während des Holocaust geholfen habe, wolle man eigentlich den damaligen Papst Pius XII. treffen. Das aber sei Ideologie, nicht Geschichte.

Den historischen Beleg blieb das Centro Primo Levi tatsächlich schuldig. Seine Erkenntnisse basierten, so hatte es erklärt, auf der Auswertung von fast 700 Dokumenten. Doch weder benannte das New Yorker Zentrum die beteiligten Forscher, noch veröffentlichte es - wie ansonsten in der Wissenschaft üblich - die Rechercheergebnisse, die zu der radikalen Neubewertung geführt hatten. Die Geschäftsführung des Centro Primo Levi ließ auf Nachfrage von SPIEGEL ONLINE wissen, dass der Vorstand darum gebeten habe, "in den nächsten Wochen nicht mit der Presse zu kommunizieren".

"Das ist kein sauberes Verfahren, das ist Politik", meint dazu der Leiter des deutschen Historischen Instituts in Rom, Martin Baumeister. Der Fall Palatucci berühre die in Italien noch immer schwelende Debatte über den Umgang der katholischen Kirche mit der Judenverfolgung - aber auch jene um die Rolle der Italiener im Nationalsozialismus. Es gebe noch immer den Mythos, dass Italiener im Gegensatz zu Deutschen die "guten" Faschisten waren. Der Fall Palatucci, sagt Baumeister, sei hochsensibles Terrain.

Kein Verlag für ein Buch

Marco Coslovich würde diese Einschätzung wahrscheinlich teilen. Der Triester Historiker, im Hauptberuf Gymnasiallehrer, erzählt seine ganz eigene Geschichte zum Fall Palatucci. Sie beginnt damit, dass er anfangs selbst fasziniert war von dieser Person: Innerhalb der Reihen der damaligen italienischen Polizei war Palatucci offenbar eine Ausnahme gewesen. Statt Juden an die Nationalsozialisten auszuliefern, soll er sie in Sicherheit gebracht haben, indem er sie in ein Internierungslager in seiner Heimat in Süditalien, nach Campagna schickte. Ganz so, wie der deutsche Industrielle Oskar Schindler Juden in seiner Fabrik vor den Nazi-Schergen schützte und deren Namen auf der später weltbekannten Liste vermerkte.

Coslovich wollte mehr über den italienischen Helden und seine Rettungsaktionen erfahren, doch die Akten über Palatucci im Staatsarchiv in Rom seien unvollständig gewesen, sagt er. Anfang der neunziger Jahre habe er sich deshalb an das Staatsarchiv in Rijeka, ehemals Fiume, gewandt. Etwa hundert Dokumente habe er einsehen können - und dabei sei ihm aufgefallen, dass zumindest Größe und Umfang der Palatucci zugeschriebenen Rettungsaktionen nicht stimmen konnten. Außerdem hätten die Befugnisse des Polizisten Palatucci kaum für ein so eigenmächtiges Handeln gereicht. Hinweise auf Auseinandersetzungen mit den streng antisemitisch eingestellten Vorgesetzten habe er nicht gefunden, sagt Coslovich. Stattdessen darauf, dass Juden aus Fiume auf ausdrückliche Weisung des Innenministeriums nach Campagna gebracht worden seien.

Dass die Internierten dort überlebt hatten, so erklärt der Hobby-Historiker, sei dem Umstand zu verdanken, dass die Alliierten die Region Campania bereits im September 1943 befreiten. Das allerdings habe Palatucci nicht wissen können - erst im Nachhinein erwies sich sein Handeln für die Betroffenen als Rettung. Und die Akten, die Palatucci angeblich zum Schutz der Juden vernichtet haben soll, waren auch nie wirklich verschwunden. Coslovich fand sie im Archiv. Insgesamt seien es wohl nur etwa 40 Personen gewesen, die von Fiume nach Süden geschickt worden waren.

Dass der Italiener Palatucci schließlich von den Deutschen verhaftet und ins KZ gebracht wurde, hatte laut Coslovich mit einer angeblichen Judenrettung nichts zu tun. Der Vorwurf gegen den Polizeibeamten lautete auf Hochverrat wegen geheimer Verbindungen zu den Briten, mit denen er für die Zeit nach dem Krieg über Fiumes Unabhängigkeit verhandelt haben soll.

Coslovich veröffentlichte seine Erkenntnisse 1995 und 2002 in israelischen Zeitschriften. Doch das habe nicht genügt, um seiner Skepsis gegenüber den Heldentaten Palatuccis angemessene Aufmerksamkeit zu verschaffen. Er habe deshalb daraufhin einen wissenschaftlichen Aufsatz vorbereitet, doch gleich mehrere Verlage, mit denen er bereits zusammengearbeitet hatte, hätten die Veröffentlichung abgelehnt. Schließlich habe er einen lokalen Verleger gefunden, der 2008 seine Rechercheergebnisse unter dem Titel "Giovanni Palatucci una giusta memoria" (Giovanni Palatucci - eine richtige Erinnerung) herausbrachte.

Ein Park in Israel

Statt Anerkennung für seine Arbeit zu erfahren, sah sich Coslovich als Revisionist geschmäht. Für seine kritische Biografie hatte er auch nach den Ursprüngen der Berichte über Palatuccis angebliche Rettungsaktionen geforscht, die erstmals um 1953 aufgetaucht waren. In Umlauf gebracht hatte sie demnach Giovannis Onkel Giuseppe Maria Palatucci, Bischof von Campagna. Palatuccis Vater hatte in den frühen fünfziger Jahren eine finanzielle Entschädigung für den Tod seines Sohnes beantragt - was das italienische Innenministerium allerdings ablehnte. Mit Hilfe des Bischofs bemühte sich die Familie darum, den Namen Giovannis von der Liste der Kollaborateure des faschistischen Regimes streichen zu lassen.

Um die Geschichte von der heldenhaften Rettungsaktion zu verbreiten, kam dem Bischof laut Coslovich ein Jude Namens Rodolfo Grani zu Hilfe. Dessen Sohn sei bei Kriegsende während der Befreiung Fiumes durch jugoslawische Partisanen getötet worden, weshalb er sich wohl bereitwillig daran beteiligte, das Bild vom "guten Italiener" zu verbreiten. Mit Erfolg: 1953 wurde in der Stadt Ramat Gan nahe Tel Aviv ein Park nach Giovanni Palatucci benannt.

Coslovich hätte gern auch die Dokumente und Zeugenaussagen eingesehen, die 1990 zur Anerkennung Palatuccis in Jad Vaschem geführt hatten. Doch erst die Unterstützung seitens des Centro Primo Levi hätten weitere Recherchen ermöglicht. Herausgekommen sei dabei, dass die Entscheidung in Israel auf Basis einer einzigen Zeugenaussage getroffen worden war, in der eine Frau erklärt hatte, dass Palatucci ihrer Familie geholfen habe.

Das Wunder von Modena

Es ist durchaus möglich, dass Palatucci tatsächlich ein ganz netter Kerl war. Für einen Historiker aber, so stellte Coslovich schon 2010 fest, sei es mittlerweile nahezu unmöglich, angesichts der Wolke aus Rhetorik, billigem Patriotismus, Aberglaube und schlechtem Gewissen, die Palatucci umhülle, sein wahres Profil zu rekonstruieren.

Als sich die Dachauer Kuratorin Tanja Jörgensen-Leuthner und ihr Mann, der Fotoreporter und Filmemacher Nils Jörgensen, in Vorbereitung der Palatucci-Ausstellung 2011 auf Spurensuche begaben, wurden sie in Italien freudig empfangen. Dort mussten sie allerdings erfahren, dass kaum noch Zeitzeugen lebten. Empfohlen wurde ihnen ein ehemaliger Schreiner, der an der Errichtung des Internierungslagers in Campagna mitgearbeitet hatte, und eine ehemalige Hausangestellte der Palatuccis. Als Zeugin, sagt Jörgensen, kam letztere allerdings nicht in Frage - die alte Dame war dement. Der Schreiner wusste über das Lager zu berichten, Palatucci aber kannte er nicht.

Dachaus Kulturamtschef Tobias Schneider findet es im Nachhinein "bedauerlich, dass wir die Ausstellung gezeigt haben". Damals sei man von einem veralteten Forschungsstand ausgegangen. Dabei waren die Thesen des Palatucci-kritischen Autors Coslovich zu diesem Zeitpunkt längst bekannt - und der Historiker hatte gute Kontakte nach Dachau: Wie Palatucci war auch Marco Coslovichs Großvater 1945 im KZ Dachau gestorben. Der historisch interessierte Enkel und Filmemacher führte seit den achtziger Jahren mehr als hundert Interviews mit ehemaligen Häftlingen des KZ Dachau, die in der Gedenkstätte archiviert sind. Schon 2011 habe es Zweifel an der Geschichte gegeben, sagt Gedenkstättenleiterin Gabriele Hammermann. Die Palatucci-Gedenktafel soll daher nun wieder entfernt werden.

In Italien indes tut man sich ungleich schwerer, sich vom Idol Palatucci zu lösen. "Fast die Hälfte aller Verhaftungen von Juden in Italien geschah auf italienische Initiative, ohne den Druck der Deutschen", sagt Coslovich, "ein Polizist, der Juden gerettet haben soll, bedeutet eine historische Entlastung. Für die italienische Polizei ist er ein Held". Das sei nachvollziehbar, habe aber leider nichts mit der historischen Wahrheit zu tun.

Für die katholische Kirche geht es womöglich noch um mehr als nur einen Helden: Im April 2013 meldete Radio Vatikan, in Italien würden neue Dokumente eine unmittelbare Unterstützung von Papst Pius XII. für jüdische Häftlinge während des Zweiten Weltkriegs belegen. Es handle sich dabei "um Briefe aus dem Nachlass des süditalienischen Bischofs Giuseppe Maria Palatucci", die 50 Jahre nach dessen Tod freigegeben wurden. Der Onkel Giovannis wäre demnach ein wichtiger Zeuge - als Urheber der Legende über seinen Neffen allerdings wenig glaubwürdig.

Vielleicht aber braucht es auch bald keiner Beleg mehr für irdische Heldentaten des Giovanni Palatucci - und er könnte direkt heilig gesprochen werden: Wie der Oberseelsorger der italienischen Polizei, Don Angelo Oddi, im Mai 2013 mitteilte, sei ein Fall bekannt geworden, wonach ein Justizbeamter in Modena nach Anbetung Palatuccis von einem Nierentumor geheilt worden sei. Bis zum Sommer solle nun geprüft werden, ob der Vorfall offiziell als Wunder anerkannt werden kann.

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1.
Juergen Frey 08.07.2013
Es gab einfach zu wenige "HELDEN" also erfand man sie !
2.
Petr Meyer 08.07.2013
Die moegliche Kanonisierung eines erfundenen Heldes, der evtl per Zufall unwissentlich ein paar Leuten vor dem Tod bewahrte ist im Vergleich zu der des Ustascha-Kollaborateurs Alojzije Kardinal Stepinac unproblematisch. Ein echter Skandal ist die Seeligsprechung des Chefs der Katholiken des uebelsten katholisch-faschistischem System, das damals in Kroatien herrschte und der mindestens billigend beim Voelkermord an Serben, Juden und Roma wegschaute, wenn nicht gar durch sein Verhalten die Moerderbanden direkt unterstuetzte Dies ist nur durch pathologische Linkenfeindlichkeit und zwanghafte Selbstreinwaschung erklaerbar. Offenbar ist es notwendig um die Ewig Gestrigen etwas zu pazifizieren, bei jeder noch so mickrigen Anpassung an die gelebte Realitaet ein Ultrarechts konformes Idol in den Himmel zu heben.
3.
Hubert Pflaiger 08.07.2013
Es gab ja wohl genug katholische Judenretter, wieso muss man denn noch einen erfinden?
4.
Daisy Neff 08.07.2013
"Etwa hundert Dokumente habe er einsehen können - und dabei sei ihm aufgefallen, dass zumindest Größe und Umfang der Palatucci zugeschriebenen Rettungsaktionen nicht stimmen konnten." Als ob bei einer solchen Aktion Akten angelegt würden... Der Mann ist in Dachau gestorben und ist ein Opfer des Nationalsozialismus. Jetzt dessen Andenken so in den Schmutz zu ziehen, zeigt nicht historisches Interesse (dann würden die Verleumder sorgfältiger arbeiten), sondern nur niedrigen Beweggründe für gegenwärtige opportune Zwecke der Holocaust-Propaganda. man kann ja schon lange nicht mehr von Aufarbeitung reden. Selbst der erste Grundsatz der Pietät wird verletzt: »De mortuis nihil nisi bene«.
5.
Ralf Heitmann 08.07.2013
Das Verhalten insbesondere des Vatikan wird in einem nach dem Krieg notwendigen Begriff deutlich: Rattenlinie. Der Knotenpunkt der Flucht der Ratten, Nazis, v.a. nach Argentinien war dabei der Vatikan.Ratten helfen halt Ratten, oder Undemokratenhelfen Undemokraten. Wieder ein Beispiel was diese unsäglich lächerliche Selig- und Heiligsprechung ist. Ein selbstbeweihräuchern Abergläubiger.
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