Augenblick mal! Wie kommt denn das Loch in die Stadt?

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Reingefallen: Dieses Loch in Guatemala-Stadt wurde im Mai 2010 wohl von einem gigantischen Bohrer gefräst, um die Kanalisation unter der Kreuzung zu reparieren, oder? Jeden Monat präsentiert einestages ein verblüffendes Foto - und erzählt die wahre Geschichte dahinter.

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Aus der Luft sieht der Krater wie die Arbeit eines gewissenhaften Handwerkers aus. Ganz so, als hätte er mit einem sehr großen Bohrer ein sehr tiefes Loch in den Boden gebohrt. Mitten in einer Stadt. Das Loch, 20 Meter breit und rund 30 Meter tief, hatte sich am 30. Mai 2010 auf einer Straßenkreuzung in Guatemala-Stadt aufgetan. Wo vorher noch ein dreistöckiges Haus gestanden hatte, war jetzt Leere.

Aber wie war der Krater entstanden?

Im Mai 2010 hatte der pazifische Tropensturm "Agatha" ganz Zentralamerika heimgesucht und fast 200 Menschen getötet. In Guatemala-Stadt regnete es so heftig wie seit Jahrzehnten nicht. Geologen rätseln bis heute über die genaue Ursache des Loch-Dramas, bei dem mindestens ein Mensch starb.

Die enormen Wassermassen unterspülten wohl die Stelle, an der das Haus stand. Das darüberliegende Erdreich konnte so urplötzlich in den entstandenen Hohlraum absacken. Warum der Krater aber so aussah, als seien seine Wände mit einer Fräse bearbeitet worden, wurde nie geklärt.

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    Seite 1    
1.
Janek Schleicher 28.03.2012
Könnte eine Goa?uld-Waffe sein.
2.
Ariane Winter 28.03.2012
Und wie sieht es dort heute aus? Wurde die Grube zugeschüttet? Wenn ja, wie?
3.
Claudia Wrede 29.03.2012
Wie, doch keine geheime Nazi-Basis vom Juni '45, ein Einflugloch für Reichsflugscheiben? ... ;-) Na, war wohl auch nicht das einzige Loch in der Stadt, welches auf diese Weise entstand: http://www.scienceblogs.de/frischer-wind/2010/06/riesiges-karstloch-mitten-in-guatemala-city.php
4.
Maria Karmen 29.03.2012
>Könnte eine Goa?uld-Waffe sein. Noch lachen sie. Warten sie mal ab, bis die Außerirdischen wirklich erstmal da sind
5.
Sylvia Dörflinger 29.03.2012
>Könnte eine Goa?uld-Waffe sein. Glaube ich auch. Oder ein Loch im Raumzeit-Kontinuum.
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