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Augenblick mal! Was treiben diese Mini-Hulks?

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Corbis


Neulich bei der Gehirnwäsche? Diese Kids sehen aus wie die Probanden eines merkwürdigen Experiments. Oder ist das hier doch nur eine Art New-Age-Yoga für den Nachwuchs neureicher Eltern? Jeden Monat präsentiert einestages ein verblüffendes Foto - und erzählt die Geschichte dahinter.

Was haben wir denn hier? Kinder beim New-Age-Yoga? Oder im Bann eines esoterischen Kults? Darauf könnte zumindest der Kreis auf dem Boden hinweisen, um den sich diese Truppe aufgebaut hat. Möglicherweise handelt es sich auch um ein staatliches Geheimexperiment oder eine Kinderdisco mit einer besonders abgefahrenen Lichtanlage und echt schrägem Dresscode. Nein, halt! Haben wir nicht genau so eine Maschine wie die in der Mitte mal in einer Scientology-Dokumentation gesehen? Oder ist es vielleicht doch eine Alien-Gehirnwäsche? Schließlich wäre es zur Vorbereitung einer außerirdischen Invasion durchaus sinnvoll, zuerst die formbaren Geister der Kinder unter seine Kontrolle...

Ja klar, alles unwahrscheinlich. Vollkommener Unsinn, genaugenommen.

Einen düsteren Grund hat die Versammlung dieser niedlichen Nachwuchs-Hulks mit Schleifchen und Riemchen-Sandalen jedoch tatsächlich: die langen russischen Winter. Dieses Bild von 1987 stammt nämlich aus einer Schule in der russischen Stadt Stawropol. Die grüne UV-Leuchte in der Mitte diente als Sonnenersatz, mit der den Auswirkungen der winterlichen Dunkelheit entgegengewirkt werden sollte. Und der Kreis? Ist lediglich dazu da, damit die Kleinen den Sicherheitsabstand zur Lampe halten. Wer will sich schon mitten im Winter einen Sonnenbrand holen?

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1. Nicht nur in Rußland!
Dietrich Gantz, 17.01.2016
In den 50er Jahren wurden wir in unserem Internat (Schleswig-Holstein) alle regelmäßig vor die UV-Lampe gestellt.
2. sondern auch in Bayern...
Stefan Noack, 03.04.2016
Und meine Schwestern und ich genossen die UV-Behandlung noch Ende der 60er bis Mitte der 70er, es war immer 'sehr orginell', mit unseren stylischen Gummiband-Brillen und im Halbkreis vor dem vor sich hintickenden Teil zu sitzen. Geschadet hat es wohl nicht, mittlerweile bin ich 52 und lebe immer noch ... ;-)
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