Der Schmalfilm Ganz kleines Kino

Der Schmalfilm: Ganz kleines Kino Fotos
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Erinnerungen von der Rolle: Bevor Digi-Cams allgegenwärtig wurden, bannten Hobbyfilmer bundesdeutsche Wirklichkeit mit surrenden Super-8-Kameras auf Zelluloid - und fühlten sich dabei wie große Kinoregisseure. Heute sind die tonlosen Schmalfilme einzigartige Zeitdokumente. Von

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Ein trüber Novembertag im Jahre 1971 an der Kieler Bucht. Strand, Wellen, Nebelschwaden - und immer wieder meine Freundin. Mit hochgeschlagenem Mantelkragen, die blonden Haare wehen ihr übers Gesicht. Wie Juliette Greco, Francoise Hardy oder eine andere Schauspiel-Ikone der Zeit stapft sie durch den Sand, gegen den Wind. Ihr ist kalt, aber für mich lächelt sie - für mich den Kameramann, den Regisseur, den Filmemacher.

Die Freundin von damals ist mittlerweile seit über dreißig Jahren meine Frau, der Film ist längst verlorengegangen und auch die alte Normal-8-Kamera, mit der diese Szenen entstanden, gibt es nicht mehr. Sie wurde eingetauscht gegen eine Super-8-Kamera, dann eine Videokamera (erst VHS, dann S-VHS) und schließlich gegen eine Digi-Cam, wie es heute so schön heißt.

Aber das Gefühl von damals am Strand ist immer noch da. Und das hängt vor allem mit der alten Bolex zusammen, einer Normal-8-Kamera. Die Bolex lag immer etwas unbequem in der Hand, aber sie surrte unglaublich geschmeidig. Und in der Phantasie katapultierte sie einen in die erlesene Zunft professioneller Filmemacher, gab einem das Gefühl dazuzugehören zum magischen Kino der Nouvelle Vague und seiner großen Gestalten wie Chabrol, Truffaut, Godard.

Aus 15 mach 30

Wie es zu einem solchen Größenwahn eines kleinen Hobbyfilmers kam? Das war eben die Kamera selbst. Denn Normal 8, das hieß, auch als Hobbyfilmer genau den gleichen 16-Millimeter-Film einzulegen, wie ihn die Profis verwendeten - all die unabhängigen Filmemacher, die Dokumentar- und Experimentalfilmer oder auch die Kameraleute des Fernsehens, wenn sie mit ihren großen Arriflex-Kameras auf Reportagetour gingen.

Der geniale Trick, der dem Filmamateur die ganze professionelle Technik erschloss: Anders als die großen 16-Millimeter-Kameras besaß die Normal-8-Kamera kleinere Objektive. Da die Lichtöffnung hinter den Objektiven nur halb so groß war, wie die Öffnung der professionellen Kameras, wurde lediglich eine Hälfte des Filmmaterials belichtet. Nachdem die Filmrolle durchgelaufen war, nahm man sie aus der Kamera, drehte sie einmal herum und legte sie wieder in die Kamera ein. Bei diesem zweiten Durchlauf konnte dann die andere Seite des Films belichtet werden.

Der Film wurde dann in den großen Entwicklungsmaschinen der Labors genauso wie die professionellen Filme bearbeitet. Dann aber kam der zweite Schritt des genialen Tricks: Der doppelt belichtete Film wurde längs der Mitte einfach durchgeschnitten und die beiden Hälften so aneinander geklebt, dass die Perforation auf der gleichen Seite war. Dadurch wurden die zwei gegenläufig aufgenommenen Filmabschnitte in eine gleichläufige Richtung gebracht - und aus einem 15 Meter langen 16-Millimeter-Streifen wurde ein 30 Meter langer Normal-8-Film.

Ein Leben ohne Zoom

Und wie entstanden diese 30 Meter Schwarzweißfilme? Ganz anders als heute, wo man die mit Digitalkamera bewaffneten Hobbyfilmer durch die sehenswerten Gegenden dieser Welt laufen sieht, die Digi-Cam am ausgestreckten Arm, ununterbrochen auf Aufnahme gestellt, den hektischen Blicken folgend, die alles gleichzeitig erfassen wollen. Zur Zeit der Normal-8-Kameras bedeutete eine Rolle Film, bei 18 Bildern pro Sekunde, rund zehn Minuten Aufnahmelänge. Man musste also sehr sorgfältig entscheiden, was wie lange aufgenommen werden sollte.

Auch lief die Kamera nicht mittels Batterie, sondern mit einem Laufwerk, das von Hand aufgezogen werden musste wie eine Uhr. Das Laufwerk erlaubte Aufnahmen von etwa 30 Sekunden Länge. Das hatte Konsequenzen für die gesamte Filmästhetik: Es gab keine langen Schwenks, keine Fahrt- oder Gangaufnahmen und auch keine unendlich langen Beobachtungen von Szenen, in denen nichts Wesentliches passierte. Man musste die entscheidenden Momente erwischen.

Eine weitere Beschränkung betraf die Optik: Die Bolex hatte vorne einen drehbaren Revolverkopf mit drei unterschiedlichen Objektiven: Normal-, Weitwinkel- und Tele. Man musste sich also bei jeder Sequenz für eine Brennweite entscheiden, einen Zoom gab es nicht. Auch das ging auf die Ästhetik. Keine pumpenden, schwindelerregenden Zooms, sondern ruhige Aufnahmen, die das Geschehen aus einer gleichbleibenden Distanz mit festem Ausschnitt erfassten. Wollte man von einer Halbtotalen zu einer Großaufnahme gelangen, musste man das Objektiv wechseln und eine neue Aufnahme beginnen.

Das Leid mit dem leichten und seichten Bild

Dann kam das Super-8-Format. Bei den neuen Kameras war der Film immer noch acht Millimeter breit, aber kleinere Perforationslöcher gaben mehr belichtbare Fläche frei. So erhöhte sich zwar die Bildqualität - doch mit neuen technischen Spielereien ging das Flair des ganz großen Filmemachens, die Ernsthaftigkeit der Amateure, dieses Gefühl dazuzugehören zur Gruppe der kreativen Lichtkünstler, allmählich verloren. Die Super-8-Kameras mit ihrer neuen Technik riefen nun laut und deutlich: Ihr seid Hobbyfilmer, Laien, nur interessiert am schnellen, leichten und seichten Bild - und dazu geben wir euch eine einfache und schlichte Technik.

Meine zweite Kamera war eine Nizo S56 - eine Super-8-Kamera, praktisch, quadratisch, gut. Aber irgendwie auch ein bisschen langweilig. Dabei konnte die Nizo durchaus ein Menge: Es gab Bildfrequenzen von 18, 24 und 54 Bildern pro Sekunde und sogar Einzelbildschaltung. Man konnte von Tageslicht auf Kunstlicht wechseln. Die Optik bestand aus einem Schneider-Kreuznach-Varioobjektiv mit Brennweiten von 7 bis zu 56 Millimeter und einer Lichtstärke von 1:1,8. Es gab sogar einen Hebel zum Auf- und Abblenden. Im Handgriff der Kamera waren sechs 1,5-Volt-Batterien verborgen, von denen Motor und Belichtungselektronik versorgt wurden. Geladen wurden nicht mehr mit Filmrollen, sondern mit Super-8-Filmkassetten, die jeweils 15 Meter Film enthielten, was Aufnahmen von rund vier bis fünf Minuten erlaubte.

Super-8 machte das Filmen deutlich einfacher. Dank Filmkassette gab es kein langwieriges Einlegen des Films mehr, kein umständliches Umdrehen der Filmrolle. Die Elektrik ermöglichte lange Einzeleinstellungen, das Zoomobjektiv erlaubte den schnellen Wechsel der Einstellungsgröße und natürlich den eigentlichen Zoom. Nur die Schärfe musste noch per Hand eingestellt werden.

Leben mit der Klebepresse

Auch diese Technik veränderte die Ästhetik - es begann das Zeitalter des Zooms. Wie auf einer Wasserrutsche glitschten die Bilder hinein und heraus aus der Szene: Von den Augen eines Betrachters zoomte die Kamera zurück über dessen Gesicht, erfasste die gesamte Gestalt und schwenkte dann hinüber auf das gewaltige Bergpanorama, über dem gleißend die Sonne stand, um dann hineinzufahren in die dunklen Zacken eines einzelnen Berggrats auf der gegenüberliegenden Talseite. So etwas konnte die alte Bolex natürlich nicht.

Aber wie sah man selbst dabei aus? Eben wie ein typischer Hobbyfilmer mit seinem silbernen, leicht albernen Kasten, durch den eben auch allmählich all das filmisch-optische Grundwissen verlorenging. Jetzt hielten Filmer einfach drauf auf die Welt, ohne sich viele Gedanken um Belichtung, Ausschnitt, Dauer oder den entscheidenden Moment zu machen, in dem das Geschehen sich dem Betrachter offenbarte, in dem es zum Zeichen der Zeit und des Lebens wurde.

Wer diesen Anspruch dennoch hatte, bearbeitete die abgedrehten Filme im Nachhinein. Vor allem mussten sie geschnitten werden, und dafür brauchte man einen Filmbetrachter. Ich besaß einen Erno EM-1801. Mit diesem Gerät und einer Klebepresse, mit der man die einzelnen Filmstücke aneinanderkleben konnte, schnitt ich abendfüllende Filme zusammen. In meiner Hochzeit als Cutter baute ich mir ein Holzgestell, das aus mehreren mit Wäscheklammern bestückten Leisten bestand, an die ich die verschiedenen Filmschnitzel in der Reihenfolge ihres künftigen Auftretens klemmen konnte. Mit weißen Cutterhandschuhen bewaffnet, saß ich stundenlang vor Betrachter und Presse und klebte Stück für Stück zusammen. Die neue Technik hatte eine neue Ästhetik hervorgebracht. Der Amateurfilm konnte jetzt alle Stilmittel des professionellen Films verwenden - von der äußeren bis zur inneren Montage.

Nordseewellen, umtost von Keith Jarrett

Dennoch hatte die Super-8-Technik noch einen großen Nachteil gegenüber der Videokamera, die ihr dann folgte: Ihr fehlte der Ton. Das Einzige, was man beim Betrachten der Filme zu hören bekam, war das beharrliche Schnarren des Projektors. Bald versprach die Hobbytechnik jener Jahre aber vollmundig den perfekten Tonfilm. Entweder wurde auf den Filmstreifen neben die Bilder eine schmale Tonspur aufgeklebt. Das setzte bei der Aufnahme professionelle Synchrontechnik voraus - alles sehr teuer und nichts für ein schmales Studentenbudget.

Dann gab es Geräte, die ein herkömmliches Tonband mit dem Filmstreifen im Filmprojektor synchronisieren sollten. Das sollte über ein sinnreiches System von Rollen für Tonband und Film geschehen, war aber natürlich reine Augenwäscherei, da das nicht perforierte Tonband immer Schlupf gegenüber dem perforierten und damit präzise transportierbaren Film aufwies. Viele vergebliche Stunden verbrachte ich damit, dieses Verfahren umzusetzen - die Lippen der Sprecher im Film und der Klang aus dem Lautsprecher ließen sich nicht in Deckung bringen. Nur bei Musikuntermalung oder Kommentaren aus dem Off funktioniertes das Ganze einigermaßen. Noch heute höre ich in meiner Erinnerung zu den sturmgepeitschten Nordseewellen die drängenden Sequenzen des "Köln Concert" von Keith Jarrett oder sehe die schroffen und steilen Felswände der südfranzösischen Gorges du Verdun untermalt von den Klängen von Pink Floyd.

Aber neben dem Frust beim Fummeln gab es auch viel Spaß. Etwa bei dem Versuch, einen kurzen Super-8-Film von "Dick und Doof in der Fremdenlegion" mittels dieser Technik zu vertonen. Wir saßen in dem kleinen Studentenzimmer eines Freundes, projizierten den Film an seine Zimmertür und hatten neben den selbst erdachten Texten auch diverse Utensilien zur Geräuscherzeugung bereitgelegt. In dem Film gab es eine Szene, in der die beiden Protagonisten zum Waschen von Wäsche verurteilt waren. Um dies realistisch zu vertonen, schwenkten wir einige Stücke Unterwäsche in einer Waschschüssel hin und her und wrangen sie schließlich über der Schüssel aus. Nachdem wir das Zimmer unter Wasser gesetzt hatten und sich meine Freundin mit Lachkrämpfen auf dem Sofa wälzte, gaben wir den Versuch auf - und schickten die Vertonungstechnik mitsamt den beiden dämlichen Fremdenlegionären in die Wüste.

Filme wie Jahresringe

Dennoch war der Super-8-Film ein tolles und kreatives Medium. Von kleinen Kurzspielfilmen über die unvermeidlichen Erinnerungsstreifen bis hin zu echten zeithistorischen Dokumenten habe ich heute einen Fundus, der ein halbes Leben widerspiegelt. Etwa die Urlaubsfilme und die Familienaufnahmen, die unsere drei Töchter beim Heranwachsen zeigen. Oder ein langer Film, in dem etliche Weihnachtsabende hintereinander geschnitten sind - für andere vielleicht nervig, für uns einer der spannendsten Filme überhaupt, der die Entstehung unserer Familie zeigt wie die Jahresringe eines Baums. Dann die Streifen, die die Zeit der siebziger und achtziger Jahre wieder vor Augen führen und die politische Atmosphäre jener Zeit wiedergeben. Sie zeigen echte zeitgeschichtliche Ereignisse wie sich prügelnde Neonazis oder demonstrierende Ärzte.

Und die Bildqualität dieser kleinen, stummen Streifen ist doch unerreicht. Kürzlich sahen wir einen Videofilm aus der Zeit der Geburt unserer dritten Tochter wieder. Nach 25 Jahren waren diese Aufnahmen verwaschen, die Farben schwammig, die Konturen teils matschig - ein verfärbtes, unscharfes, unklares Bild. Die Bilder der Super-8-Filme aus jener Zeit dagegen sind immer noch konturenscharf und die Farben natürlich.

Wenn ich heute die alte Nizo S56 in die Hand nehme, kommt schon Wehmut auf - zumal in ihr immer noch der letzte belichtete, aber nicht mehr entwickelte Film ruht. Dort soll er auch bleiben, als Symbol einer verflossenen Zeit. Und einer vergangenen Technik, die nicht wieder aufleben wird, die aber bei all ihrer Beschränktheit dennoch viel geschaffen hat - einen großen Fundus kleiner Kostbarkeiten und Zeitdokumente.

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insgesamt 6 Beiträge
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1.
Franz Nagel, 12.11.2008
Zelluloid wurde zur Zeit des Super-8-Films in der Kinotechnik schon nicht mehr verwendet. Dieses Trägermaterial - das sehr feuergefährliche Cellulosenitrat - war in den 50er Jahren durch Celluloseacetat ersetzt worden. Später kam auch Polyesterfilm hinzu. Siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Zelluloidfilm
2.
Stefan Basener, 12.11.2008
Wir haben es mal wieder selbst ausprobiert: Die Qualität des Filmmaterials ist selbst nach 30 Jahren wirklich beeindruckend. Wahrscheinlich sind schon alle DV-Bänder des jetzigen Camcoders zu Staub zerfallen, wenn ich meine Babyfilme in 20 Jahren noch mal ziehe...da mache ich mir schon Sorgen um meinen digitalen Photobestand: Ob ich mal die Besten auf Diafilm belichten lasse;-)?
3.
Corinna Glasbrenner, 13.11.2008
Eine schöne Kindheitserinnerung: Nach jedem Urlaub - einige Zeit danach, denn das Material musste ja erst von meinem Vater, dem Regisseur, Kameramann, Cutter und Produzenten, geschnitten und mit liebevoll gestaltetem Vor- und Abspann versehen werden - versammelte sich die ganze Familie im Keller, wo sonst die Wäsche aufgehängt wurde, und sah sich stundenlange Stummfilme an, musikalisch untermalt nur vom Geknatter des Projektors. Die Höhepunkte solcher Abende waren jedoch die Momente, wenn die Leinwand weiß wurde und mein Vater unter lautem Fluchen den gerissenen Film wieder zusammenflickte und neu einfädelte. Unbezahlbar!
4.
Olaf Fiebig, 13.11.2008
Der Unterschied zwischen Normal 8 und Super 8 waren nicht nur kleinere Perforationsloecher. Die Loecher waren in der Bildmitte und nicht mehr Rand. Bei Normal 8 musste man das Einzelbild in der Mitte zerschneiden wenn man Szenen zusammenstellen wollte. Durch die kleinere Perforation waren auch die Einzelbilder groesser bei Super 8. Das nachtraegliche aufbringen einer Tonspur war nicht ohne. Bei Kodak und Agfa Material ging es problemlos. Bei Fuji (ich glaube Perutz auch) bestand der Traeger aus Polyester, d.h. die Tonspur musste "eingefraest" werden. Zum Ende der S8 Zeit gab es auch einige Kameras, die S8 Filme incl. Tonspur mit "life"-Ton versehen konnten. Wenn man kein ordentliches Mikrofon hatte uebertoente aber das Knattern der Kamera alles.
5.
Volker Leiste, 14.11.2008
Zu den Beitragen der Vorredner noch einige Detailergänzungen: Der Doppel-8 Film war kein "richtiger" 16mm Film. Zwar war die Breite identisch, jedoch war die Filmperforation abweichend. da die Bilder des 8mm Formates kleiner sind, war die dopelte Anzahl an persforationslöchern auf jeder Seite eirforderlich. Im Gegensatz zum heute üblichen, einseitig perforieren 16mm Film, war die 7,5m Tageslichtspule natürlich mit doppelseitig perforiertem Film gefüllt. Man glaubt es kaum: auch heute noch wird sogar Doppel8 Filmmaterial angeboten. z.B. von Kahl-Film in Brühl. Super8 material gibt es heute noch in ausreichender Zahl verschiedener emulsionen - nur halt' nicht mehr in o8/15 Fotoladen um die Ecke. Üblicherweise ist bezug über den Versandfachhandel erforderlich. Richtig gelagert ist Schmalfilm auch in 100 Jahren noch abspielbar. Und dafür erforderliche geräte lassen sich grundsätzlich noch solange Betriebsbereit halten bzw. wieder in betriebsbereitem Zustand versetzen. demgegenüber unrettbar verloren sein. Datenverlust und zahlreiche Systemwechsel verbunden mit nicht mehr verfügbaren Erstazteilen machen ein Weiterbereiben praktisch unmöglich - bei klassischer Filmtechnik ist eine Ersatzteilnachfertigung noch möglich. ich persönlich filme u.a. mit 70 jahre alten mechanischen Filmkameras noch heuet ohne Probleme - Erfahrungsberichte finden Interessierte u.a. in der zitierten Zeitschrift "Schmalfilm" Volker Leiste
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