Deutsche Kamikaze-Flieger Himmelfahrtskommando für Hitler

Mit einem Wahnsinnsplan wollte Hitlers Luftwaffe 1945 noch die alliierten Bomber stoppen: Per Rammstoß sollten deutsche Jagdflieger ihre Gegner vom Himmel holen und sich dann per Fallschirm retten. Tatsächlich kamen die Rammjäger noch zum Einsatz - und wenig später sogar "Selbstopfer"-Piloten.

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Mitte Januar 1945 betrat ein ungewöhnlicher Besucher mit einem eleganten, weißen Seidenschal die Luftkriegsschule Berlin-Gatow. Die Flugschüler mussten sich auf dem Kasernenplatz versammeln. Viele kannten, ja bewunderten den hohen Gast: Es war Generalmajor Dietrich Peltz, erfolgreicher Kampfflieger und aufstrebende Führungsfigur in Hitlers Luftwaffe. Doch was er zu sagen hatte, verschlug den angehenden Piloten den Atem: Peltz suchte Freiwillige für eine neuartige Kampftaktik gegen die übermächtigen Bomberflotten der Alliierten, die das "Dritte Reich" systematisch in Schutt und Asche legten. "Das kam völlig überraschend", erinnert sich Wolfgang Rittmann, damals Flugschüler in Gatow, gegenüber einestages, "auch wenn wir natürlich alle das Wort Kamikaze kannten."

Und genau danach hörte sich der Plan an: Piloten sollten sich aus großer Höhe mit schnellen Jagdflugzeugen ungebremst in die mächtigen Bomberschwärme der Alliierten stürzen und sie mit gezielten Rammstößen vom Himmel holen. In den Sekunden vor oder nach dem Crash müssten die Piloten aus ihrer Maschine aussteigen und sich mit dem Fallschirm retten. "Der Schleudersitz war das einzige Zugeständnis an unsere abendländische Kultur", sagt Rittmann rückblickend. "Kein reiner Selbstmord. Wir sind doch keine Japaner!" Doch selbst die NS-Spitze rechnete offiziell "mit 90 Prozent Verlust" beim Faustkampf am Himmel.

Der Plan war ein radikaler Bruch mit der bisherigen Art und Weise, Luftkrieg zu führen. Zwar hatte es schon früher einzelne Piloten gegeben, die ihren Gegner absichtlich mit der eigenen Tragfläche das Seitenleitwerk absäbelten oder ihre rotierenden Propeller wagemutig als eine Art Kreissäge einzusetzen versuchten. Das hatten auch russische oder britische Flieger gemacht - mal aus der Situation heraus, mal wohl überlegt. In der deutschen Luftwaffe galt Rammen als allerletztes Mittel. Doch niemals zuvor war es zur offiziellen Angriffstaktik erhoben worden.

"Was für ein Wahnsinn!"

Die erwartbar hohe Todesrate bremste die Begeisterung nicht. Alle 80 Flugschüler meldeten sich freiwillig. "Man kann sich diese Mentalität heute nicht mehr vorstellen", sagt der überlebende Rittmann und versucht zu erklären, warum niemand den wahnwitzigen Einsatz ablehnte: Gruppenzwang. NS-Propaganda. Hoffnung auf Ruhm, Liebe zur Fliegerei, Angst vor Konsequenzen. Auch der damals 18-Jährige meldete sich ohne Zögern. Heute weiß der 83-Jährige, dass die Luftwaffe absichtlich nur unter jungen, unbekümmerten und unerfahrenen Piloten auf Menschenfang ging. "Was für ein Wahnsinn!", entfährt es ihm noch mehr als sechs Jahrzehnte später.

Damals hoffte Rittmann, dass seine Meldung folgenlos bleiben würde. "Mach dir keine Gedanken, das wird ja doch nichts", versuchte ihn ein Kamerad zu beruhigen - doch er täuschte sich. Zwar ging den Deutschen zunehmend der Flugsprit aus, weil die alliierten Fliegerverbände seit Mai 1944 in einer "Öl-Offensive" systematisch deutsche Raffinerien und Hydrierwerke mit Bombenteppichen lahmlegten. Wegen des Benzinmangels wurden Rittmann und seine Kameraden schon Monate vor dem Ende ihrer Fliegerausbildung an die Ostfront versetzt und entgingen so dem Einsatz als Rammjäger. Dennoch blieb der Plan kein Hirngespinst. Kurz vor Kriegsende wurde er umgesetzt. Rittmann hatte nur Glück gehabt.

Erfinder des radikalen Luftkampfkonzepts war Oberst Hajo Herrmann. Herrmann galt in Nazi-Deutschland als gefeierter Fliegerheld: Zwölf Schiffe hatte der Kampfpilot versenkt und neun Bomber abgeschossen. Und der hochdekorierte, mehrfach verwundete Herrmann war bereits bekannt für seine draufgängerische Methoden: "Wilde Sau" hieß die Taktik, mit der er ab 1943 auch nachts und ohne Radar erfolgreich alliierte Flugzeuge bekämpft hatte: Flakscheinwerfer am Boden nahmen die angreifenden Bomber ins Visier, dann gingen Herrmanns Abfangjäger auf die hell erleuchteten Ziele los.

Schokolade und Schnaps für die Todespiloten

Doch erst als sich die deutsche Niederlage anbahnte, bekam er für seinen noch radikaleren Plan, Rammangriffe durchzuführen, die Unterstützung der Luftwaffenführung. "Rettet durch bewussten Einsatz eures Lebens die Nation vor dem Untergang", ließ Luftwaffen-Oberbefehlshaber Hermann Göring am 8. März 1945 per Rundschreiben verbreiten. "Ich rufe euch auf zu einem Einsatz, bei dem es nur mit geringer Wahrscheinlichkeit eine Rückkehr gibt." Wer dazu bereit sei, dem versprach Göring einen "Ehrenplatz neben den ruhmvollsten Kämpfern". Ohne Details zu kennen, meldeten sich Hunderte Piloten freiwillig.

Unter dem harmlos klingenden Tarnnamen "Schulungslehrgang Elbe" wurden die künftigen Rammjäger auf dem Fliegerhorst Stendal bei Magdeburg auf ihren Einsatz vorbereitet - psychologisch wie ideologisch: Es gab reichlich Schokolade, Cognac, Wein und Zigaretten. Ein Professor warnte vor den schrecklichen Folgen einer deutschen Niederlage. Ein Fliegerheld berichtete von einer überstandenen Kollision. Abends heizten patriotische oder antisemitische Filme die Stimmung auf. Praktische Tipps gab es kaum: Den Gegner am Heck treffen. Die Kabinenhaube schon kurz vor der Attacke öffnen. Nicht sofort den Fallschirm öffnen - das wäre in der dünnen Luft der sichere Tod.

Für seinen Ursprungsplan, mit 1500 Rammjägern ganze Bomberverbände vom Himmel zu fegen und so die Alliierten nachhaltig zu schocken, hatte Hajo Herrmann keine Zustimmung gefunden. Aber am 7. April 1945 erfüllte sich seine Vision, wenn auch im kleineren Rahmen: Um 11.20 Uhr starteten von fünf Flugplätzen immerhin 183 Jagdflugzeuge der Typen Messerschmitt Bf 109 und Focke-Wulf 190. Alle Piloten hatten zuvor ihr Testament gemacht, Abschiedsbriefe geschrieben und ihren Nachlass in Päckchen verschnürt. Nun stiegen sie auf 11.000 Meter Höhe und lauerten dort auf ihren Gegner, die 8. US-Luftflotte. Auf die Losung "Alle Geier und Falken - Angriff frei!" sollten sich die Rammjäger mit 800 Stundenkilometern auf ihre ahnungslosen Opfer stürzen und ihre Maschinen in deren Rümpfe bohren.

Trümmerregen aus Flugzeugteilen

Um die kreisenden Rammjäger einzupeitschen, funkte die deutsche Bodenstation Dauerpropaganda. Pausenlos lief das Horst-Wessel-Lied. "Kameraden!", peitschte eine Frauenstimme die Piloten auf, "denkt an eure Frauen, Mütter und Kinder in den zerbombten Städten!" Als amerikanische Spezialisten den deutschen Funk abhörten, so der Autor Arno Rose in seinem Buch "Radikaler Luftkampf. Die Geschichte der deutschen Rammjäger", rätselten sie über das seltsame Programm. Nie zuvor hatten sie so etwas gehört. Wenig später verwandelte sich der Himmel in ein Schlachtfeld. Die alliierten Bomberpiloten wunderten sich noch, warum die deutschen Jäger auf sie zuflogen, ohne einen Schuss abzugeben - manche verstanden es zu spät.

Zwei Stunden lang tobte über dem Steinhuder Meer bei Hannover das letzte große Luftgefecht des Zweiten Weltkriegs über deutschem Boden. Flugzeugtrümmer regneten vom Himmel. Piloten, deren Fallschirme sich nicht öffneten, stürzten wie Steine vom Himmel. Ein Flieger schwebte zwar am Schirm zu Boden, doch Zivilisten fanden ihn tot, mit geborstenem Schädel. Auf deutscher Seite unterstützen auch Me-262-Düsenjäger mit konventioneller Angriffstaktik die Rammjäger. Dennoch waren die mächtige US-Luftflotte mit ihren insgesamt 1304 Bombern und 792 Begleitjägern nicht zu stoppen. Am frühen Nachmittag war die Schlacht vorbei - und die Bomber begannen wie geplant, ihre tödliche Fracht über ihren Zielen abzuwerfen.

"Die feindlichen Piloten waren fanatisch-aggressiv" und hätten "jede vernünftige Obacht vermissen" lassen, hieß es später in amerikanischen Gefechtsberichten. Doch der Erfolg war mäßig, der Preis dagegen hoch. Genaue Zahlen sind nicht mehr sicher zu rekonstruieren, aber möglicherweise wurden bei der Wahnsinnsattacke 133 der 183 deutschen Maschinen vernichtet, nur 15 Rammjäger-Piloten kehrten zu ihrer Einheit zurück. Viele überlebten zwar den Einsatz selbst, waren aber verwundet oder gerieten in Gefangenschaft. Die Amerikaner verloren mindestens 23, vielleicht sogar deutlich mehr Bomber. Der Wehrmachtbericht lobte die "todesmutigen" Rammjäger - doch zu einem zweiten Schlag waren sie nicht mehr fähig.

Selbstmordattacken aus der Luft

Aber noch einmal brutalisierte ihre Kriegsführung bis zur allerletzten Konsequenz: Kurz nach der Rammjäger-Schlacht startete die Luftwaffe echte Selbstmordeinsätze, bei denen es nicht einmal mehr theoretische Überlebenschancen gab. "SO-Männer" hießen die deutschen Kamikaze-Piloten, die in geheimen Einheiten ausgebildet worden waren - "SO" stand für Selbstopferung. Erste Vorbereitungen dazu hatte es schon seit 1944 gegeben. Markante Wolken dienten als Ziele beim Üben der Sturzflüge. "Guter Aufschlag!" soll die zynische Losung der Todesflieger gewesen sein, die sich auf Schlachtschiffe oder Brücken stürzen sollten.

Eine SO-Einheit am Luftwaffenstützpunkt Jüterbog mit etwa 40 Männern bekam im April 1945 den Auftrag, mit Sprengstoff oder Bomben beladene Flugzeuge direkt gegen Oder-Brücken zu lenken. So sollte der Vormarsch der Russen noch aufgehalten werden. Zwischen dem 16. und 19. April flogen nach Recherchen des ZDF-Filmemachers Peter Hartl 36 Todespiloten solche Einsätze und zerstörten 17 Oder-Übergänge, ohne den Vormarsch der Russen auch nur ansatzweise stoppen zu können.

Erich Kreul gehörte zu diesen SO-Männern. Als er seinen Einsatzbefehl erhielt, schrieb er ein paar magere Abschiedszeilen an seine Familie und betäubte sich mit Cognac. Seine Kameraden sangen, wie angeblich bei allen Todespiloten, zum Abschied ein Lied vom "harten Sensemann". Kurz danach war Kreul in der Luft. Sein Ziel war eine Pontonbrücke bei Küstrin. Erst während des Sturzfluges wurde ihm schlagartig der ganze Irrsinn klar. Nein, als Märtyrer wollte er für dieses Regime nicht sterben! Kreul zog die Maschine im letzten Moment wieder hoch, sprang mit dem Fallschirm ab - und erzählte Jahrzehnte später seine Lebensgeschichte dem ZDF.

Rammjäger-Kommandeur Hajo Herrmann änderte hingegen seine radikale Einstellung nicht einmal nach dem Krieg. Als Rechtsanwalt stand er bekannten Holocaust-Leugnern zur Seite und wurde gern gesehener Interviewgast der NPD-Zeitung "Deutsche Stimme".



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insgesamt 28 Beiträge
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Peter Kreft, 27.10.2009
1.
Das Flugzeug im Hintergrund von Bild 2 ist keine Fw-190 sondern eine Bf109, erkennbar am Übergang des Cockpits in den Rumpf. Die FW-190 hatte eine Plexiglaskuppel, die eine wesentlich bessee Rundumsicht ermöglichte.
Peter Kreft, 27.10.2009
2.
Die erste Maschine mit serienmäßig eingebautem Schleudersitz war der ab 1940 entwickelte Nachtjäger Heinkel He 219, aus dem sich während des Zweiten Weltkrieges immerhin 60 Besatzungsmitglieder per Schleudersitz retten konnten. Das einzige einsitzige deustche Flugzeug mit Schleudersitz waren die Prototypen der Do-335, bei denen es aber passieren konnte das die Arme des Piloten in der Maschine blieben (der Auslösehebel war nicht am Schleudersitz angebracht sondern Teil des Cockpits - den Rest kann man sich denken..) Die Bf-109 und die FW-190 waren nicht mit Schleudersitzen ausgestattet, was allerdings die Leistung des Piloten eher noch unterstreicht. Es ist ein großer Unterschied per Knopfdruck die Maschine zu verlassen, oder gegen die Zentrifugal einer abstürzenden Maschine ankämpfen zu müssen.
Fabian Mariano, 27.10.2009
3.
Es ist zwar richtig das die Prototypen der Dornier 335 mit Schleudersitzen ausgestattet waren und im Allgemeinen bekannt war das die Maschine trotz etlicher technischer Neuerungen eigentlich nicht Serienreif war, allerding ist anzumerken, dass das Flugzeug nicht das einzige einsitzige Jagdflugzeug mit Schleudersitz war. Die Heinkel 162 war ebenfalls mit Schleudersitz ausgestattet und ist im Gegensatz zur Do-335 sogar an Einsätzen beteiligt gewesen. Ob es mit dieser Maschine zu Notrettungen mit dem von Heinkel selbst entwickelten "Katapultsitz" kam ist unbekannt. Jedoch ist anzumerken das sich nicht alle 60 Flugzeugführer mit dem Schleudersitz aus einer He-219 retteten, sondern der erste bekannte Einsatz des Schleudersitzes auf den 13.01.1943 datiert werden kann, als sich Flugzeugführer Fritz Schenk aus seiner He-280 rettete.
Steffen Rau, 28.10.2009
4.
Hmm, sehr seltsam. In der Jet&Prop, Ausgabe 4/07 gibt es einen Beitrag von Dr. Fritz Marktscheffel, selbst ehemaliger Angehöriger des Elbe-Kommandos und bekannter Chronist. Dieser Beitrag unterscheidet sich in einigen Punkten deutlich. Dr. Marktscheffel hat in diesem Beitrag die Geschichte des Fw. Walter Otto wiedergegeben, der beim damaligen Einsatz die B-17 "Snake Eyes" (S/N 42-31366) zerstörte. Fw Otto wurde im Zuge des Jägernotprogramms vom Kampfflieger zum Jäger auf dem Flugplatz Hörrsching umgeschult. Als Görings Aufruf verlesen wurde war niemandem bekannt, um welche Art "Sondereinsatz" es sich handelte. Dies erfuhren die Teilnehmer erst später. Insgesamt meldeten sich über 2000 Freiwillige, die ein weites Spektrum an Erfahrung aufwiesen (und nicht nur fanatisierte Flugschüler). Die Meldung ansich war lt. Bericht vollkommen freiwillig und konnte bis eine Stunde vor Einsatz zurückgezogen werden. Über die Motivation der Freiwilligen kann man wohl nur spekulieren. Sicher waren eine grosse Anzahl fanatisierter Jugendlicher dabei. Genauso sicher waren aber auch viele Piloten dabei die alles verloren hatten, deren Frauen, Kinder und Familien beim alliierten "moral bombing" getötet wurden. Oder die aufgrund des sich abzeichnenden Kriegsendes und der ungewissen Zukunft jede Hoffnung verloren hatten. Der Hintergrund dieses Einsatzes war, dass Herrmann Zeit gewinnen wollte um eine Luftstreitmacht von 1000 Me262 aufzustellen. Er hoffte, dass ein massiver Einsatz der Rammjäger einerseits zu hohen Verlusten führen und andererseits einen psychischen Schock auslösen sollte der in der Folge dazu führen sollte dass die Bomberbesatzungen weitere Angriffsflüge verweigerten. Das die Rammflüge keine Kamikazeangriffe waren erkennt man an der geschilderten Einsatztaktik. So flogen die Jäger in Höhen von 10- 11.000m um Kontakte mit Begleitjägern zu vermeiden. Ausserdem wurde ausschliesslich auf Bf109 (G-10, G-14, K-4) zurückgegriffen, da die Metallblätter deren Propeller sich als sehr wirkungsvolle Sägen erwiesen. Tatsächlich überlebten etwa 70% der erfolgreichen Piloten. Lt. Bericht fand der Schulungslehrgang "Elbe" auf den Flugplätzen Prag/Gbell und Kletzan (bei Prag) statt. Stendal wird in dem Bericht nur als Bereitstellungsflugplatz für die 180 Bf-109 erwähnt. Zitat:" Sie wurden vor dem 7. April 1945 auf den Flugplätzen Stendal, Gardelegen, Sachau, Delitzsch und Möritz bereitgestellt". Lt. dem Bericht ist die genaue Anzahl der letztendlich von Gbell und Kletzan gestarteten Machinen nicht gesichert. Bekannt ist nur dass von den 180 zugestandenen Maschinen wenigstens 50 nicht starteten oder wegen des Abdrehens der Bomberströme wieder zurückgerufen wurden.
Jürgen Schiffmann, 28.10.2009
5.
Der Artikel suggeriert, dass feindlicher Bomber erst in den allerletzten Kriegstagen von Flugzeugen der deutschen Luftwaffe gerammt wurden. Bereits Ende 1943 wurden "Stumjäger", stärker bewaffnete und gepanzerte Focke-Wulf FW 190A, eingesetzt, zu deren letztes Mittel auch das Rammen des feindlichen Bombers gehörte. Als ich die Überschrift laß dachte ich erst, der Artikel handelte über die Einheit. Was die Aussage "Der Schleudersitz war das einzige Zugeständnis an unsere abendländische Kultur" soll ist mir auch schleierhaft! Kein einmotoriger Kolbenmotorjäger im 2. WK hatte Schleudersitze, ob Alliierte oder Achsenmächte! Deren Entwicklung hatte gerade erst begonnen... Deshalb würde ich diesen Wolfgang Rittmann nicht als seriöse Quelle betrachten.
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