Deutschlands mächtigste Jugendbewegung "Macht Platz, ihr Alten"

In der Weimarer Republik tobte ein Kampf in der Jugend um ihren Platz in der Gesellschaft. Die Nationalsozialisten machten sich den Frust der nachwachsenden Generation zunutze.


Weil wir die echten, wahren und unerbittlichen Feinde des Bürgers sind, macht uns seine Verwesung Spaß", höhnte der Rebell und Jugendführer. Was wie eine Parole von 1968 anmutet, ist ein Satz von Ernst Jünger über sich selbst und seine Altersgenossen aus dem Jahr 1929.

"Wir sind Söhne von Kriegen und Bürgerkriegen", fuhr der Rechtsintellektuelle in seinem Generationenporträt fort. Eines Tages werde es gelingen, die bestehende "krustige, schmutzige Decke wegzusprengen" und darunter eine "stolzere, kühnere und noblere Jugend" zum Vorschein zu bringen, die "Aristokratie von morgen und übermorgen".

Dem Schriftsteller, Studienabbrecher und Freischärler war die bürgerliche Demokratie genauso verhasst wie vielen Menschen seiner Generation. Jünger, Jahrgang 1895, wurde eine der prominentesten Stimmen der völkischen Jugendbewegung, die während der Weimarer Republik maßgeblich den Weg in die Diktatur ebnete.

Wie schon die Turner und Burschenschafter im 19. Jahrhundert und später die 68er fühlte sich die männliche Jugend von Weimar dazu berufen, das Land zu retten. Doch im Unterschied zu allen Vorgängern und Nachfolgern konnten diese Radikalen nach 1933 ihre utopistischen Pläne ungebremst in Taten umsetzen. Mit ihrem geschlossen antiliberalen und antisemitischen Weltbild marschierten sie durch die Institutionen. Das macht die jungen Völkischen zur wirkungsmächtigsten Jugendbewegung in der deutschen Geschichte.

Kollektiv der Uniformen

In keinem anderen Jahrzehnt prallten die Generationen so heftig aufeinander wie in den zwanziger Jahren. "Macht Platz, ihr Alten!", schleuderte der Reichspropagandaleiter der NSDAP, Gregor Strasser, im Jahr 1927 dem Establishment der Weimarer Republik entgegen. "Macht Platz, ihr Unfähigen und Schwachen, ihr Blinden und Tauben, ihr Ehrlosen und Gemeinen, ihr Verräter und Feiglinge, macht Platz, ihr seid gewogen und zu leicht befunden worden." Ihren ideologischen Fundus hatte sich die selbstbewusste Avantgarde in den Schützengräben des Ersten Weltkriegs angeeignet. Tatsächlich waren es zwei Generationen von Jugend, die dort geprägt wurden. Da waren zum einen die Jahrgänge der zwischen 1880 und 1900 Geborenen, die eigentliche Frontgeneration. Angetreten in rauschhafter Begeisterung, erlebten sie den Krieg als ungeheure Schlachtbank: Jedem Meter an Bodengewinn gingen stundenlange Bombardements durch Flugzeuge und schwere Geschütze voraus, die neuentwickelten Panzer walzten durch die Krater. Jeder dritte der zwischen 1892 und 1895 geborenen deutschen Männer verlor hier sein Leben.

So schlossen die Überlebenden: Nur wer in der Gemeinschaft funktioniert und sich im Gegenzug auf die unbedingte Kameradschaft seiner Mitkämpfer verlassen kann, hat eine Chance. Der Einzelmensch gilt nichts, erst im Kollektiv der feldgrauen Uniformen wird er zu einer Macht.

Doch die Heroisierung der Härte und des Opfers prägte auch die Jüngeren. Sie absorbierten die kaiserliche Kriegspropaganda, die Durchhalteparolen der Lehrer und Amtsleute, sie glaubten an die Dolchstoßlegende. Ein regelrechter Jugendkult entstand um die verlustreichen Infanterieangriffe auf das belgische Langemarck, bei denen Tausende deutsche Kriegsfreiwillige, Studenten und Schüler, im Herbst 1914 ins Maschinengewehrfeuer gerannt waren. "Die Studenten, mit denen ich mich in jener Kompanie zusammenfand, waren alle bei Langemarck dabei gewesen", so der rechtsextreme Schriftsteller und Freikorps-Kämpfer Ernst von Salomon, Jahrgang 1902, "wenn nicht tatsächlich, so doch symbolisch." Der Malus, für den Krieg zu spät dran gewesen zu sein, machte die Jüngeren nur noch radikaler. Die Niederlage diente ihnen als Beleg dafür, dass man nicht hart genug gewesen sei. Die "eigentliche Generation des Nazismus", so notierte Sebastian Haffner 1939 hellsichtig in seinen "Erinnerungen", seien "die in der Dekade 1900 bis 1910 Geborenen", die "den Krieg ganz ungestört von seiner Tatsächlichkeit als großes Spiel erlebt" hätten.

Kameradschaft, Männlichkeit, Unterordnung

Ihr Credo der Härte und Unerbittlichkeit übertrugen beide Generationen, die Frontkämpfer und ihre jüngeren Brüder, auf die Zivilgesellschaft von Weimar. Kompromisse galten ihnen als Zeichen von Schwäche. Heroisches Handeln musste stattdessen rein, radikal und sachlich sein. Anstelle des schalen Parlamentarismus wollten sie das Ideal einer klassenlosen Volksgemeinschaft setzen, frei von störenden Fremdkörpern.

Dem neuen "kollektivistischen Geschlecht", urteilte Thomas Mann über den Nachwuchs, gelte die Bildung des 19. Jahrhunderts als "abgeschmackter Plunder aus Großvaters Tagen, worüber lebensgerechte Jugend die Achseln zuckt".

Ihre Ideale von Kameradschaft, soldatischer Männlichkeit und freiwilliger Unterordnung fand die Jugend in den zahlreichen paramilitärischen Verbänden und bündischen Organisationen. Alle politischen Parteien schufen sich solche Nebenorganisationen: die Kommunisten etwa den "Roten Frontkämpferbund" (1924), die Sozialdemokraten das "Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold" (1924), die Katholiken die "Windhorstbünde" (1920), die DDP den "Jungdeutschen Orden" (1920), die DNVP ihren "Stahlhelm" (1918) - und die NSDAP warb mit der Parole "Jugend führt Jugend" für ihre Sturmabteilung SA (1921).

Alle Bünde boten Marschieren in Kolonnen und Wehrertüchtigung, das Reichsbanner zum Beispiel Geländelauf, Gepäckmarsch oder Kleinkaliberschießen. Sie hielten den Großen Krieg in Ehren und stählten ihre Mitglieder für künftige Schlachten. Ziel sei die "geistige und seelische Rüstung der wehrhaften Jugend", hieß es im Manifest des Jungdeutschen Ordens - und die äußerte sich am besten in jugendlich-viriler Gewalt.

Jugend ist Farbe, ist Form und Licht

Das politische Chaos von Weimar bot reichlich Gelegenheit für Kriegsspiele und Straßenschlachten. An der Grenze zu Polen kämpften Freikorps; die Fehde gegen den politischen Gegner im Innern wurde mit Attentaten, Putschversuchen und Fememorden ausgetragen. Während des Ruhrkampfes, der französisch-belgischen Besetzung des Ruhrgebiets im Jahr 1923, verzeichneten die paramilitärischen Organisationen großen Zulauf. Der Stahlhelm gründete eine Jugendkämpfertruppe für 17- bis 21-Jährige, den Jungstahlhelm.

Eine gewisse messianische Kraft wurde der Jugend seit Beginn des 20. Jahrhunderts zugeschrieben. Der Begriff wurde zum Wert an sich, zur Chiffre für Aufbruch und Fortschrittsglaube. Wer jugendlich war, stand auf der richtigen Seite, denn Jugend verkörperte Dynamik statt Dekadenz, Zukunft statt Zerfall, Opposition gegen die Verkrustungen in Politik, Religion und Gesellschaft. "Jugend ist Leben, Jugend ist Farbe, ist Form und Licht", schrieb die in München erscheinende Zeitschrift "Jugend" 1895 in ihrer Erstausgabe.

Jugend war nun nicht mehr an eine Lebensphase gebunden. Sie stand, verkörpert in so unterschiedlichen Strömungen wie dem deutschen Wandervogel, der britischen Pfadfinderbewegung und dem italienischen Futurismus, für neue Erziehung, den neuen Menschen. Der moderne Jugendliche sollte ein Tatmensch sein, kein grüblerischer Zauderer, er hatte einen Anspruch auf die Gestaltung der Zukunft - abgeleitet aus der Gewissheit, dass kein Älterer die Jetztzeit ähnlich authentisch erleben könne.

Das Ideal der kämpferischen Coolness schlug sich auch in der Mode nieder, etwa in den Anleihen beim Militär. Aus dem Ersten Weltkrieg nahmen junge Männer die modische Anregung mit, auch zu Friedenszeiten auf der Straße den "Trenchcoat" ("Schützengrabenmantel") zu tragen. Dieser Chic stand für den erstrebten "großartig kalten Stil" (Gottfried Benn).

Jugend in der Krise

Der Anspruch, gestaltende Avantgarde zu sein, geriet nach dem Ersten Weltkrieg in scharfen Widerspruch zur Realität: Denn tatsächlich gab es sehr viel Jugend, zu viel. Seit Ende des 19. Jahrhunderts war der Anteil der jungen Bevölkerung im Reich stark angestiegen; Mitte der zwanziger Jahre war mehr als die Hälfte der Bevölkerung zwischen 15 und 45 Jahren alt.

Die Wirtschaftskrisen und die Hyper-Inflation trafen vor allem junge Erwachsene. Sie verloren ihre Jobs, ihre marginalen Ersparnisse und zugleich den Glauben, dass die Gesellschaft sie brauche. Allein im Rechnungsjahr 1931/32 durchliefen über 300 000 junge Arbeitslose Schulungskurse der Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung, ohne Illusionen, jemals in den regulären Arbeitsmarkt eintreten zu können.

Das Reichsministerium des Innern warnte vor Jugendnot: "In Millionen von Familien ist die Ernährung ungenügend, Kleidung und Wäsche verbraucht, die Gesundheit durch Wohnungsenge gefährdet, die Erziehungskraft der Familie zerstört durch zermürbende Sorge, Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung. Einer ständig wachsenden Zahl von Jugendlichen fehlt der Lebensinhalt der Arbeit." Politisch gelang es zwei Parteien, aus dem Elend und dem Impuls nach radikaler Erneuerung Profit zu schlagen: der NSDAP und der KPD. Faschismus und Kommunismus waren sich ähnlich in ihrer Opposition gegen die alte Ordnung, in der öffentlichen Militanz und der martialischen Rhetorik. Wie auch die jungen Rechten beanspruchten die Kommunisten die universale Geltung ihrer Werte. "Der Bolschewismus ist eine Jugendbewegung der Völker, die sich nicht eindämmen lassen wird", schrieb ein Kommunist zur Gründung der KPD im Jahr 1919.

Doch es war vor allem die NSDAP, die in großer Zahl junge Unterstützer mobilisieren konnte. Ihr Aufstieg war zugleich der Ansturm der Jungen auf die Privilegien der Alten. Von den 107 im Jahr 1930 gewählten NSDAP-Abgeordneten waren 45 unter 35 Jahre alt. Adolf Hitler, so schwadronierte sein späterer Propagandist Joseph Goebbels, habe das "erlösende Wort einer ganzen Generation" gefunden, er sei geeignet, die "Republik der Greise" hinwegzufegen.

Völkische Studentenschaft

Dass die Nazis den Wettlauf gewannen, lag nicht zuletzt daran, dass die Jungakademiker stramm rechts eingestellt waren. In keiner anderen Bevölkerungsgruppe konnte die NSDAP so früh so hohe Zustimmungsraten erzielen.

An der Universität Erlangen erreichte der 1926 gegründete Nationalsozialistische Deutsche Studentenbund (NSDStB) schon 1929 die absolute Mehrheit, 1930 kamen weitere Universitäten hinzu. Solche Voten waren repräsentativ für die politische Einstellung der Studenten - die Wahlbeteiligung lag meist bei 70 Prozent. Kommunistische Gruppen konnten dagegen an den Unis keinen Einfluss erringen, selbst im roten Berlin mobilisierten sie an der Universität nur 70 Unterstützer.

Die Studentenschaft war schon seit der Gründerzeit deutschnational bis völkisch gesinnt. Die Studenten propagierten Innerlichkeit statt Intellekt, Gefühl statt Analyse und unbedingte Gemeinschaft statt gesellschaftlicher Widersprüche.

Angeheizt von einer zumeist reaktionären Professorenschaft, wurden die Universitäten in der Weimarer Republik zur Bastion von rechtsextremem und antisemitischem Gedankengut. Terrorgruppen nutzten die Autonomie der Hochschulen als Rückzugsraum. So hatte einer der Mörder des Außenministers Walter Rathenau an der Berliner Universität studiert. Er rekrutierte dort Aktionstrupps für das Sprengen unwillkommener Versammlungen und freiwillige Agenten für Spitzeldienste gegen Linke.

Bereits 1921 erhielt der extrem rechte Deutsche Hochschulring bei den Asta-Wahlen zwei Drittel der Stimmen. Er führte die Wahlkämpfe mit der Forderung, Juden den Zugang zu den Unis zu erschweren. Die "Weltbühne" schrieb 1924 über die "zerhauenen, mit Watte verbundenen Physiognomien" der Verbindungsstudenten, "die stundenlang um einen Tisch herumsitzen, einen Liter Bier nach dem anderen in den Schlund gießen und alle Viertelstunde aufstehen, teils um an der Toilettenwand ein Hakenkreuz zu malen, teils um den gerade fälligen Militärmarsch mitzupfeifen". Eigentlich seien solche Gestalten ja lachhaft, doch man frage sich mit Sorge: "Wie wird Deutschland aussehen, sobald diese Leute Regierungsräte geworden sind oder Richter oder Universitätsprofessoren?" Die Studenten fühlten sich als Elite der jungen Generation - und doch war ihr soziale Lage noch prekärer als die der Nicht-Akademiker. "Geistige Währungskrise", "Studenteninflation" und "akademisches Proletariat" lauteten die gängigen Krisen-Vokabeln in den Zwanzigern. Während im gesamten Reich 1913 noch 79 000 Studenten eingeschrieben waren, waren es im Jahr 1931 schon 138 000.

Hass gegen den Staat

Die Studienbedingungen litten, der Strom an Kriegsheimkehrern verstopfte zusätzlich die Hochschulen, die öffentlichen Mittel waren knapp. Bis 1924 mussten mehr als zehn Prozent aller Hochschüler das Studium aus Geldnot abbrechen, bis zum Ende der Republik war es ein Viertel der Gesamtstudentenschaft.

Diejenigen, die sich durchkämpften, fanden sich in einem scharfen Wettbewerb um freie Stellen wieder, sie mussten sich häufig unterqualifiziert und unterbezahlt verdingen, um der Arbeitslosigkeit zu entgehen. So wiesen die Statistiken für das Jahr 1932 mindestens 40 000 bis 50 000 überschüssige Akademiker aus.

Ihr Hass richtete sich gegen den Staat, der sie nicht vor sozialem Abstieg bewahren konnte. Prälat Georg Schreiber, Zentrumsmann und katholischer Volkskundler, konstatierte 1931 das Entstehen eines neuen "geistigen Proletariats". Es propagiere "Nationalismus und Faschismus, weil man darin den Aufbau einer neuen Welt zu verspüren glaubt, in der auch der Geistesarbeiter wieder zu einer Existenz und seinem Recht kommt". Republik und Studentenschaft hätten sich "gegenseitig im Stich gelassen", analysiert der Freiburger Historiker Bernd Rusinek im Rückblick.

Die Nazi-Studenten überzogen die Hochschulen bereits mit systematischem Terror, als sich die Demokratie noch wehrhaft zeigte. Ein jüdischer Student an der Berliner Universität berichtete von einem Übergriff im Januar 1932: "Mit einem Schlage wurden uns jüdischen Verbindungsstudenten die Mützen vom Kopfe gerissen. Zahllose Fäuste schlugen auf uns ein. Obwohl wir uns erbittert wehrten, war es natürlich ein Ding der Unmöglichkeit, sich gegen zehnfache Übermacht zu halten. Aber es blieb nicht bei den Fäusten. Unsere Gegner schlugen mit Reitpeitschen, Schlüsseln und Koppelschlössern auf uns ein." In der Endphase der Republik versanken viele Hochschulen in Gewalt und Anarchie. In Berlin kam es zu Tumulten und Massenschlägereien zwischen Linken und Nazis. Ein Kommunistenführer forderte, "dem frechen Terror der faschistischen Studenten den roten Terror des Proletariats entgegenzusetzen".

Märtyrer Herbert Norkus

Die Gewalt sickerte noch stärker in den politischen Alltag ein, Saalschlachten, Überfälle auf Vereinslokale und blutige Zusammenstöße auf der Straße waren an der Tagesordnung. Allein im ersten Halbjahr 1932 wurden bei solchen Zusammenstößen über 100 Menschen getötet und über 4500 verletzt. Die Militarisierung und die paramilitärische Schule der Härte forderte nun ihren Tribut - und das war erst der Anfang.

Zum Märtyrer der jungen Rechten wurde der 16-jährige Hitlerjunge Herbert Norkus. Er geriet in eine Horde von Rotfront-Schlägern, als er an einem dunklen Januar-Morgen im Jahr 1932 in Berlin-Moabit Flugblätter verteilte. Norkus starb durch mehrere Messerstiche, laut "Völkischem Beobachter" war sein Gesicht zerschlagen und zertreten, die Oberlippe fehlte.

Darauf sprang eine beispiellose Vermarktungsmaschine um den jüngsten Blutzeugen der Bewegung an. Gauleiter Goebbels ordnete für Berlin eine Woche "Parteitrauer" an, der NS-Autor Karl Aloys Schenzinger schrieb ein Propagandabuch über den "Hitlerjungen Quex" - der Name entstand, weil er angeblich so schnell und wendig gewesen sein soll wie Quecksilber. Das Rührstück wurde mit 500 000 gedruckten Exemplaren zum erfolgreichs-ten Jugendbuch des Nationalsozialismus, ein Film folgte.

Norkus' Schicksal veranlasste Reichjugendführer Baldur von Schirach zu einer Tirade, in der sich der ganze verquere Stolz der jungen völkischen Rechten widerspiegelt: "Hier ist nicht die sorglose Beschwingtheit bürgerlicher Kindheit, hier ist Kampf, Elend, Hunger, Blut und Tod. Das sind keine Kinder, das sind Soldaten." Seine Generation, rechtfertigte Ernst Jünger 1925 den Kampf gegen die Demokratie, habe sich "in jenem großen, ruhmvollen Krieg am schärfsten für die Sache der Nation eingesetzt, wir fühlen uns auch jetzt zum Kampf für sie berufen. Der Tag, an dem der parlamentarische Staat unter unserem Zugriff zusammenstürzt, und an dem wir die nationale Diktatur ausrufen, wird unser höchster Festtag sein". Es sollte der 30. Januar 1933 werden.



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