Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg "Hast du Russen erschossen?"

Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg: "Hast du Russen erschossen?" Fotos
Dieter Wellershoff/supposé Verlag

Ihre Tante wurde hingerichtet, ihr Vater erzählte von nächtlichen Feuergefechten an der Ostfront: Marianne Wellershoff spürte den Weltkriegserlebnissen ihrer Eltern nach - bis sie selbst nicht mehr wusste, ob sie sich als Nachfahre der Opfer oder der Täter fühlen sollte. Von

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In den Ferien, 1969, war der Zweite Weltkrieg wieder da. Mein Vater trug Badehosen, und dann sah ich die beiden Löcher in seinem Oberschenkel, ein großes längliches und ein etwas kleineres. "Granatsplitter" hätten darin gesteckt, hatte er mir erzählt, eine Kriegsverletzung, aber was Granatsplitter genau waren, wusste ich nicht, ich war sechs Jahre alt. Anfassen wollte ich diese Höhlen in seinem Fleisch auf keinen Fall, sie waren befremdlich, aber faszinierend.

Etwa zehn Jahre später. Während der Fahrt auf der Transitstrecke durch die DDR schrie mein Vater plötzlich: "Das ist das Dorf! Da habe ich im Dorfteich gestanden, als die russischen Panzer kamen!" Am Ende dieser Reise stand ich in Polen im Grab meines Großvaters, des Vaters meiner Mutter, Adolf von Thadden, Gutsherr von Trieglaff. Der Familienfriedhof war verwüstet, die Kreuze umgerissen, zerstört, was zu zerstören war, und ich rettete die unglücklichen Frösche, die in das aufgebrochene Grab gefallen waren.

In den Schubladen unter den Bücherregalen im Wohnzimmer meiner Eltern liegen immer noch die Pappschachteln mit alten Schwarzweißfotos. Ich habe sie mir als Kind oft angesehen. Mein Vater als Jugendlicher in Uniform, schwarze Haare, ein

sensibles, aufmerksames Gesicht; ganz anders als die typischen kantigen NS-Männerköpfe mit dem Vorn-lang-hinten-kurz-Haarschnitt. Meine Mutter blond, mit ebenmäßigen Gesichtszügen, so schön und deutsch, als hätte ein Nazi-Ideologe sie entworfen.

Die Biografien meiner Eltern könnten kaum unterschiedlicher sein. Mein Vater, der Schriftsteller Dieter Wellershoff, war Jungvolkführer. Er hat mir erzählt, dass er die Schüler aus den höheren Klassen bewundert habe. Die trugen nämlich irgendwann Uniform und hatten damit den Erfolg bei den Mädchen, den mein Vater damals auch gern gehabt hätte. 1943 meldete er sich mit 17 Jahren freiwillig zur Wehrmacht, um nicht zur SS zu müssen, die ihn schon angesprochen hatte.

Der Vater meines Vaters war als Leiter des Grevenbroicher Bauamts in der NSDAP, im Ersten und im Zweiten Weltkrieg war er Offizier; meine Großmutter interessierte sich nicht für Politik. Sie flüchtete vor den Bomben nach Schlesien, wo sie bei einer Gallenoperation starb. Der jüngere Bruder meines Vaters verbrachte die letzten Kriegsjahre in einem Internat für Kriegswaisen.

Meine Mutter Maria von Thadden stammt aus sehr evangelischem pommerschem Landadel. Sie war nicht mal im Bund Deutscher Mädchen. Ihre Familie hielt die Nazis für abscheuliche Proleten und politisch für unerträglich. Der Halbbruder meiner Mutter, Reinold von Thadden, war in der Bekennenden Kirche um Pastor Martin Niemöller aktiv und wurde 1937 deshalb inhaftiert. Nach dem Krieg begründete er den Evangelischen Kirchentag.

Wer von der Kollektivschuld der Deutschen spricht, schiebt beiseite, dass ein Kollektiv etwas anderes ist als die Summe der Einzelschicksale. Im "Dritten Reich" gab es ganz klare Täter: Adolf Hitler und seine Schergen. Und ganz klare Opfer,

die Juden zuallererst, aber auch die politisch Verfolgten, die Schwulen und Lesben, die Behinderten, um nur einige zu nennen. Dann gab es jene, die den Nazis halfen, und jene, die wegsahen. Aber es gab auch jene, die den Opfern halfen, und jene, die bei Verfolgung und Gräueltaten wenigstens nicht mitmachten. Und dann waren da noch jene deutschen Soldaten, die mitgerissen wurden vom Faktischen des Krieges, die nicht mehr die Wahl hatten, ob sie im Schützengraben liegen wollten oder nicht, die Maschinengewehre bedienten und töteten.

Schon weil meine Eltern so gegensätzliche Lebensgeschichten haben, habe ich die Pauschalisierung der Kriegsgeneration nie verstanden. Ich selbst wusste nie, ob ich mich zum Volk der Täter zählen oder mich als Nachfahre der Opfer fühlen sollte. Mein Vater hat an der Ostfront gekämpft, und obwohl er verletzt war und nicht zurück an die Front gemusst hätte, hat er sich wieder in diesen Krieg gestürzt. "Hast du Russen erschossen?", habe ich ihn gefragt. Er wisse es nicht, sagt er, man schoss bei den nächtlichen Gefechten dorthin, wo man das Mündungsfeuer der anderen sah. An Hinrichtungen hat er sich nicht beteiligt, weil man sich in seiner Panzerdivision Hermann Göring dafür freiwillig melden musste – was er nicht tat, denn er habe nicht auf Gefesselte schießen wollen, erzählt mein Vater. Dass er in Berlin war, während ein Teil seiner Division in Italien Partisanen ermordete, sei Glück gewesen. Aber er könne bis heute nicht sagen, wie er sich in diesem Massaker verhalten hätte.

Die Halbschwester meiner Mutter, Elisabeth von Thadden, wurde vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und 1944 in Plötzensee guillotiniert. Bei einer Teegesellschaft hatte sie den Krieg für verloren erklärt und war von einem Gestapo-Spitzel verraten worden. Seit meine Mutter die Gedenkstätte besucht hat, quält sie der Gedanke an die kurze Treppe zum Schafott, auf der ihre Halbschwester das Kirchenlied von Paul Gerhardt sang: Mach End, o Herr, mach Ende mit aller unsrer Not. "Der Weg war zu kurz", sagt meine Mutter, "sie kann nicht mal diese Strophe ganz geschafft haben."


Heft 15/2013

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Doch auch die Familie von Thadden ist widersprüchlich, denn der ältere Bruder meiner Mutter war Adolf von Thadden, der spätere NPD-Vorsitzende. Er stand im Krieg den Nazis nahe, zum Entsetzen der Familie; aber eine seiner besten Freundinnen war eine Wiener Halbjüdin. Ihren Briefwechsel gibt es noch. Kurz nach dem Krieg riskierte dieser Onkel sein Leben, als er vergebens versuchte, seine Mutter und seine zweitälteste Schwester aus dem von Russen besetzten Vahnerow in Pommern zu retten. Und viel später, sagt meine Mutter, habe er sogar den Staat Israel bewundert. Weil der so perfekt durchorganisiert sei.

Meine Mutter war 40 Jahre alt, als ich geboren wurde, mein Vater war 37. Die meisten meiner Mitschüler hatten Eltern, die im Krieg selbst noch Kinder gewesen waren. Vielleicht war dies der Grund, warum in den siebziger Jahren in der Schule

das „Dritte Reich“ und der Zweite Weltkrieg behandelt wurden wie der Erste Weltkrieg, der Dreißigjährige Krieg, die Feldzüge der Römer – als Geschichte eben. Ich frage mich trotzdem, warum wir im Unterricht nie über unsere eigenen Familien gesprochen haben. Meine Schwester ist neun Jahre älter als ich. Sie erzählt, in ihrer Schulzeit habe sie sich darüber empört, dass bei ihren Mitschülerinnen zu Hause über den Nationalsozialismus geschwiegen wurde. Unsere Eltern haben mit ihr das Konzentrationslager Dachau besucht, als sie zur Grundschule ging.

Bis heute denke ich mit Ratlosigkeit an ein Ereignis aus meiner Kölner Gymnasialzeit: Bei einer Auseinandersetzung während der Pause, die heute geradezu harmlos wirkt, schleuderte mir ein Junge aus meiner Klasse einen Apfelrest ins Gesicht. Den Anlass unseres Streits habe ich vergessen. Genau erinnere ich mich aber, wie der Lehrer reagierte: Statt den Konflikt zu klären und uns beide zu ermahnen, sagte er mir, der Junge habe den Apfel in die Luft geworfen, und dieser sei dann zufällig in meinem Auge gelandet. Der Schüler war Jude, seine Großeltern waren im KZ ermordet worden, und für mich war das der Moment der Erkenntnis, dass mein Lehrer nicht in der Lage war, ihn genauso zu behandeln wie alle anderen Kinder in der Klasse. Er war für ihn ein Sonderfall.

Warum? Vielleicht weil diese entsetzlichen Jahre des "Dritten Reichs" doch so viel näher waren, als die meisten wahrhaben wollten? Wahrscheinlich wurde bei anderen tatsächlich zu Hause geschwiegen, während meine Eltern inzwischen beide über ihre Zeit im Nationalsozialismus Bücher veröffentlicht haben. Bis heute sprechen sie so viel über ihre Vergangenheit, dass schon dies Beweis ist für die Aussage meines Vaters: Der Krieg und vor allem das Überleben des Krieges seien der Motor für alles Weitere gewesen. Er habe das Gefühl gehabt, nun für alles gerüstet zu sein.

Eltern geben ihre Erfahrungen an ihre Kinder weiter, ihre Traumata wie ihre Erkenntnisse. Meine Mutter sagt, sie habe uns drei Geschwistern nie eine konkrete Botschaft mitgeben wollen, sie habe nur beschreiben wollen, wie sie den Nationalsozialismus erlebt habe. Mein Vater sagt, er habe seine Erfahrung mitteilen wollen, dass man sich am Ende immer nur auf sich selbst verlassen könne. Im SPIEGEL-Gespräch über Kriegstraumata sagte der Psychoanalytiker Hartmut Radebold: "Eltern geben unbewusst Aufträge an ihre Kinder weiter. Setzt das Leben der Familien fort, macht es besser."

Was ist mein Auftrag? Tocotronic haben mal einen ironischen Song geschrieben, der heißt: "Ich möchte Teil einer Jugendbewegung sein". Ich wollte das auf keinen Fall, habe damals Popper so abgelehnt wie Punks, denn Kollektiven gegenüber war und bin ich zutiefst skeptisch. Dieses Misstrauen wirkt hin ein bis in die Erziehung meiner Töchter, denn ich verbiete mir Begründungen wie "die anderen Kinder machen aber auch alle..." – eine Vorgabe, die ich manchmal selbst etwas angestrengt finde. Aber sie sollen lernen, sich auf ihre eigenen Maßstäbe zu verlassen, statt sich an Gruppen zu orientieren oder sich gehorsam in autoritäre Strukturen zu fügen.

Wenn ich meine jungen Kollegen frage, wie es ihren Familien im "Dritten Reich" ergangen sei, dann berichten sie über ihre Großeltern mit einer solchen Distanz, dass es auf mich wirkt, als zitierten sie aus einem Roman. Ein schlimmer Nazi sei der Großvater gewesen, sagt einer, aber was damit genau gemeint war, weiß er nicht. Und der andere Großvater? Ach ja, was war eigentlich mit dem? Sein Großvater habe im Krieg gekämpft, ein Bein verloren und später sogar Spielzeugpistolen im Haus verboten, erzählt ein anderer Kollege, aber der Großvater starb, bevor er ihn nach seinen offensichtlich furchtbaren und unverarbeiteten Kriegserlebnissen gefragt hatte. Und eine Kollegin sagt, ihre Großeltern seien im Zweiten Weltkrieg ja selbst noch Kinder gewesen.

Und trotzdem schiebt sich die Vergangenheit immer wieder in die Gegenwart. Vor zwei Jahren saß ich mit meinem Mann und unseren Kindern in einem Ausflugslokal in Aumühle, in der Nähe von Hamburg. Es war der 16. September. Große, breite und irgendwie dumpf wirkende junge Männer, ein paar sehr alte Männer und einige Frauen mit aus der Zeit gefallenen Knotenfrisuren gingen an uns vorbei in einen Festsaal. Ein Mann hielt seine Bomberjacke zu, nur Fragmente eines Spruchs auf seinem T-Shirt waren zu sehen. Durch die Türen hörten wir Ansprachen, die Worte verstanden wir nicht. Aber den zackigen Tonfall kannten wir aus den nationalsozialistischen Wochenschauen. Eine Gruppe von Alt- und Neonazis feierte den 120. Geburtstag von Hitlers Großadmiral Karl Dönitz, der in Aumühle gestorben war. Wir wussten nicht, wie wir uns verhalten sollten. Was hätte meine Mutter getan, was mein Vater? Was würden sie von mir in diesem Moment erwarten? Wir haben nur bezahlt und das Restaurant nie wieder betreten.

Ich frage mich manchmal, an was ich mich erinnern werde, wenn ich später an die Zeit zurückdenke, als ich 17 Jahre alt war. Dass ich es als Minderjährige mal nachts in einen Reggae-Club geschafft habe? Oder dass ich kranke Igel gesund gepflegt habe? Es wird auf jeden Fall unspektakulär sein. Und das ist gut so.

Zum Weiterlesen:

Maria Wellershoff: "Von Ort zu Ort: Eine Jugend in Pommern". DuMont Buchverlag, 2010, 440 Seiten.

Das Buch erhalten Sie bei Amazon.

Dieter Wellershoff: "Schau dir das an, das ist der Krieg. Dieter Wellershoff erzählt sein Leben als Soldat". 3 Audio-CDs und Booklet. supposé Verlag, 2010.

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1.
Daniel Apostol 12.04.2013
Ein sehr interessanter Beitrag, vielen Dank. Nur ein kleiner Punkt, von einer Schwulen- *und* Lesbenverfolgung in einem Satz zu sprechen, halte ich für gewagt. Ich weiss, dass es politisch inkorrekt ist die Schwulen als Opfer darzustellen, und die Lesben nicht, aber so schien es gewesen zu sein. Lasse mich gerne eines besseren belehren.
2.
Hendrik Ehlers 14.04.2013
Ich (55) glaube heute meinen Eltern und was ich von meinen Grosseltern weiss, kein Wort mehr. Danke ruer den guten Beitrag, Die Thematik beschaeftigt mich sehr.
3.
Bruno Toussaint 15.04.2013
Als in Berlin lebender Ex-Kölner war ich bis 2008, auch danach, stets erfreut, wenn ich in der Mainzer Straße oder sonst in der Kölner Südstadt Dieter Wellershoff begegnete, der mich immer aufmerksam anschaute und freundlich grüßte. Persönlichen Kontakt hatten wir eigentlich nie, außer dass wir uns oft begegneten. Mit dieser ihm eigenen Klarheit begleitete er auch das Tagesgeschehen und das politische Leben in Köln bis weit in die 90-er, wobei mich besonders seine farbige, sprachliche Präzision beeindruckte, und wie er stets die Symbole und Syntax seiner geschichtlichen Erfahrung in die Gegenwart einwob. Genau diese farbige sprachliche Präzision, die man nur durch Loslassen von seinen eigenen biografischen Erlebnissen erhält, vermisse ich bei Marianne Wellershoff hier im Text etwas. Es genügt nicht nur aus, zugegeben, hervorragender Erinnerung zu zitieren und die Bilder exakt einzuordnen. Wegen der fehlenden Brechung zum wirklichen Erlebnis wirkt der Text auf mich leicht lähmig und wie Studien innerhalb einer gut situierten deutschen Familie vor und während des Weltkrieges im Übergang zur überlebenden Generation ab den Fünfzigern. Und wirklich repräsentativ als geschichtliches Ereignis sind die Schilderungen in der Wellershoff?schen Familie für mich ebenfalls nicht. Interessanter fände ich daher eine Reflektion, die Marianne Wellershof als Beobachterin ihrer eigenen Nachfolgegeneration in der Brechung zur Vater- und Muttergeneration wirklich ausmacht. Also Arbeiten, die sich mit den Ritualien und verbleibenden Aggressionen der Generation der Nachnazi- und Nachkriegszeit befassen. Vor allem könnte der Mechanismus der verinnerlichten "Sühne" beleuchtet werden, also der Verdrängungsmechanismus, der in den Fünfziger Jahren und danach bei vielen Menschen zu einer oft religiösen Überhöhung führte und auch psychotische Züge annahm. Letztlich geht es auch um den Zerfall der alten deutschen ?Sparta-Ideale? in der Nachkriegszeit, die ich selbst als Kind immer noch als Erziehung zum Konkurrenzdenken, sogar als Erziehung zum legalen Hass auf ?Minderwertige? und Ausgegrenzte wahrnahm. Heinrich Böll, der andere große Kölner Meister, war in diesem Metier weiträumig literarisch tätig, aber eben in seinem Ansatz ganz anders und nicht so aufklärerisch wie es Wellershoff bis heute ist. Viele Grüße, Bruno Toussaint aus Berlin / Köln
4.
Lilia Kwik 15.04.2013
Ebensowenig wie "Halbchristen" oder "Halbmuslime" - auf diese Idee würde komischerweise niemand jemals überhaupt kommen - gibt es "Halbjuden". Man ist per Definition Jude, wenn man eine jüdische Mutter hat oder man sich selbst dazu entschließt, ansonsten nicht. Hier gibt es nur ganz, oder garnicht. Von etwas anderem auszugehen, würde bedeuten, davon auszugehen, dass es erblich ist, jüdisch zu sein. Judentum ist aber eine Religion und nicht Teil des Genmaterials. Es lohnt sich, mit solchen Ausdrücken vorsichtig zu sein und sich manchmal zu vergegenwärtigen, was sie beinhalten, wenn man nicht unbewusst ganz schnell in gedankliche Nähe von Leuten geraten will, die tatsächlich so denken (Judentum als vererbbar betrachten, u know).
5.
Gerhard Huber 14.04.2013
Kein Mensch wird bestreiten dass ein Krieg eine grausame Auseinandersetzung und kein "Kindergeburtstag" ist. Leider werden immer nur die Übergriffe der deutschen Soldaten thematisiert. 68 Jahre nach Kriegesende ist das ermündend und für die jüngere Generation absolut unverständlich. Auch die Allierten und insbesondere die Russen haben keinen sauberen Krieg geführt. Wer das immer wieder aufs Tapet bringt und einseitig die Deutschen verurteilt treibt die junge Generation früher oder später in die Arme der rechtsradikalen......
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