Erster Weltkrieg Post aus der Hölle von Verdun

Erst zischten die Infanteriegeschosse, dann begann das Massensterben: Als Landsturmpflichtiger der Württembergischen Armee erlebte der Großvater von Joachim Mohr 1916 die Folgen der Schlacht um Verdun. Briefe des Soldaten zeigen - schon damals zeichnete sich die Niederlage des Kaiserreichs ab.

Joachim Mohr

Als mein Großvater starb, war ich fast 16 Jahre alt. Bis heute, über drei Jahrzehnte später, kann ich mich gut an ihn erinnern. Ich sehe ihn lebhaft vor mir: einen hoch gewachsenen, sehr schlanken, knorrigen Mann, der vom jahrelangen Stumpenrauchen kräftig hustete. Er war ein freundlicher, nachdenklicher Mensch, der seine Bienenstöcke im Garten pflegte, eine Taschenuhr an einer Kette trug und jeden Sonntag in die Kirche ging.

Dass sich die Erinnerungen an ihn aus meiner Kindheit so eingeprägt haben, lag wohl auch an seinem linken Arm. Dieser hing nämlich wie ein leerer Schlauch von seiner Schulter herab, schlenkerte ungelenk hin und her. Bei den Mahlzeiten musste mein Großvater stets die andere Hand zu Hilfe nehmen, um den linken Unterarm auf den Tisch zu legen.

Manchmal machte er vor uns Kindern mit seinem kranken Arm auch Klamauk, indem er den Unterarm so weit um die eigene Achse drehte, wie es normalerweise gar nicht möglich war. Mich faszinierte dieser kleine Spaß, es gruselte mich aber auch ein bisschen.

Schon damals wusste ich, warum sein Arm nicht richtig funktionierte: Es war die Folge einer Verwundung aus dem Ersten Weltkrieg.

In einem Lazarett in Ulm hatten Ärzte nach Kriegsende, im Frühjahr 1919, meinem Großvater das Ellenbogengelenk entfernen müssen. Bei einem Kampfeinsatz hatte er schwere Erfrierungen erlitten, das Knochenstück war nicht mehr zu retten. Von da an hielten nur Muskeln und Sehnen den linken Ober- und Unterarm zusammen. Seine Hand und seine Finger konnte er bewegen, aber hochheben konnte er nichts.

Viele Jahre lang bewahrte er seinen Ellenbogen sogar in einem Einmachglas in Formaldehyd-Lösung auf - ein schauriges Erinnerungsstück an seine Zeit als Soldat. Mein Vater hat als Kind das Glas noch im Keller gesehen.

Mein Großvater Maximilian Mohr wurde 1896 in dem kleinen Dorf Rupertshofen in der Nähe von Biberbach in Oberschwaben geboren. Die Jahre nach seiner Geburt waren die Zeit der massiven Aufrüstung, vor allem der deutschen Flotte. Kaiser Wilhelm II. und seine Kamarilla betrieben eine zunehmend aggressive Außenpolitik.

Der Vater meines Großvaters war ein kleiner Landwirt und Ortsvorsteher des Bauernnestes Rupertshofen. Die Familie besaß vier bis fünf Kühe, ein paar Schweine und eine Handvoll Hühner. Das Leben war geprägt von Armut und harter Arbeit.

Der junge Max, so nannten ihn alle im Dorf, besuchte wie seine vier Brüder die Volksschule. Das Schulhaus lag mitten im Ort und verfügte über eine einzige Klasse in einem großen Raum, in dem die Kinder jeden Alters zusammensaßen. Mehr als Lesen, Schreiben, ein wenig Rechnen und katholische Religion wurde hier nicht unterrichtet.

Bereits nach sieben Jahren, im Alter von 14, hatte mein Großvater die damals übliche Schulpflicht absolviert. Von da an half er zu Hause auf dem Hof. Die Chance, einen Beruf zu erlernen, hatte er nie.

Nach dem Ersten Weltkrieg zog Maximilian Mohr nach Leutkirch im Allgäu, das 1925 gut 4000 Einwohner hatte und aus seiner Sicht schon eine größere Stadt war. Dort fand er eine Stelle als Hausmeister in einem Modehaus, womit er sein Geld verdiente, bis er in Rente ging. Er heiratete, wurde Vater von zwei Mädchen und drei Jungs. Er züchtete Hasen, Bienen und baute im eigenen Garten Gemüse und Obst an. Er hat, trotz seiner Kriegsbehinderung, jeden Tag von früh bis spät "g'schafft", wie es im Schwäbischen heißt, bis ins hohe Alter. Gestorben ist er zwei Kriege später, 1978, in Leutkirch, rund 55 Kilometer entfernt von seinem Geburtsort.

DER SPIEGEL

Erst Jahre nach dem Tod meines Großvaters kam mir zu Ohren, dass ein Onkel Aufzeichnungen von ihm aus seiner Militärzeit im Ersten Weltkrieg besaß. Sie waren in Sütterlinschrift verfasst. Mit Hilfe des Onkels gelang es mir, die Erinnerungen in heute lesbare Schrift zu übertragen.

Seine Kriegserlebnisse hat mein Großvater erstmals um 1930 zusammenhängend aufgeschrieben. Als Grundlage dienten ihm seine Tagebuchnotizen aus dem Krieg und Feldpostbriefe, die seine Mutter aufbewahrt hatte. 1953 schrieb er diese Erinnerungen unter der Überschrift "Aus meiner Militärzeit" dann noch einmal ins Reine.

Neben Maximilian Mohrs autobiografischen Aufzeichnungen sind sein Militärpass wie auch seine Militärakte erhalten. Diese lagert heute im Landesarchiv Baden-Württemberg in Stuttgart, denn er gehörte zur Württembergischen Armee. Bei meinen Eltern fanden sich außerdem noch Fotos meines Großvaters aus seiner Militärzeit. Die persönlichen Notizen des "Landsturmpflichtigen Jahresklasse 1916", so steht es auf seinem Militärpass, beginnen noch in der Heimat:

Einberufung zum Militär: Am 23. Januar 1916 bekam ich durch die Post vom "Bezirkskommando" Ehingen (Donau) den Gestellungsbefehl. In dem selben wurde mir eröffnet, dass ich mich am 1. Februar nachmittags 2 Uhr auf dem Güterbahnhof Ehingen zu stellen habe.

Seine Rekrutenzeit leistete mein Großvater in Biberach an der Riß ab, im April wurde er nach Bietigheim an der Enz versetzt. Von dort aus ging es dann Richtung Westen nach Frankreich, wo er seine gesamte Militärzeit verbrachte:

Als ... wieder "Ersatz" (an Truppen) angefordert wurde, hatte ich mich freiwillig gemeldet, und kam also mit dem nächsten Transport am 19. Mai 1916 nach Frankreich, zunächst auf Etappe.

Seine erste Station lag nahe der Stadt Carignan rund 80 Kilometer westlich von Luxemburg:

Es war für uns junge Rekruten eigentlich ein schöner "Dienst" in der Etappe. Allerdings, wenn man dann in ruhiger Nachtstunde auf irgendeinem Posten stand und dann den von der Verdun-Front kommenden heftigen Kanonendonner hörte, beschlichen einen komische Gefühle und allerhand Gedanken jagten einem durch den Kopf.

Bis zum Herbst 1916 musste Maximilian Mohr an verschiedenen Orten im Osten Frankreichs vor allem Wachdienst schieben. Dann endete für ihn die relativ sichere Zeit in den hinteren Linien:

Nun war es also so weit. Am 23. Oktober war "Abmarsch an die Front".

Schon der Anmarschweg zur Front löste bei uns "Neulingen" gemischte Gefühle aus. Immer näher kamen die Leuchtkugeln, die an der Front dauernd abgeschossen wurden. Ab und zu fiel ein Gewehrschuss, bald ratterte kurz ein Maschinengewehr. In hohen Bogen heulten die Artilleriegeschosse über uns hinweg.

Eingesetzt wurde mein Großvater zunächst in der Nähe der Ortschaft Malancourt, zwischen Luxemburg und Reims. Von dort notierte er fast noch humorvoll seinen ersten Beschuss:

Und mein erstes Abenteuer begann auch bald. Ich hatte nämlich das "Bedürfnis", schwer austreten zu müssen, und nach einigem Suchen fand ich auch den Wegweiser "Zum Abort". Derselbe war auch ganz "komfortabel" eingerichtet. Die bekannten Pfähle in den Boden eingerammt, und eine Stange darüber genagelt, so dass ganz bequem 3 bis 4 Mann nebeneinander "Sitzung" halten konnten. Der Graben hinter der Stange war fein säuberlich mit Chlorkalk überstreut. Also setzte ich mich zum ersten Mal auf eine solche "Stange" und im gleichen Augenblick hörte ich einen komischen Abschuss von drüben, eine Artillerie-Salve. Bisher gingen die Artillerie-Geschosse immer hoch im Bogen über uns hinweg.

Aber dieses Mal, der Abschuss und das Herheulen waren nicht wie sonst, und im gleichen Augenblick schlug die Salve nicht weit hinter mir ein. Die Dreckbollen fielen dann langsam über mich herunter. Erschrocken und bestürzt zog ich meine Hose hoch und mit dem Waffenrock unter dem Arm rannte ich auf meinen Stollen zu, wo ich dann mit lautem Hallo und Gelächter von meinen Kameraden empfangen wurde. Zum Austreten bin ich also gar nicht gekommen und hatte aber auch im Augenblick kein "Bedürfnis" mehr dazu.

Ende des Jahres wurde er Zeuge, wie ein Flugzeug abgeschossen wurde. Was er sah, bewegte ihn:

... konnten wir am 27. Dezember 1916 einen Luftkampf beobachten, der damit endete, dass ein Flugzeug auf einmal in großer Höhe lichterloh brannte und über den Linien abstürzte. Es war ein erschütterndes, schauriges Schauspiel, wie das Flugzeug wie ein feuriger Komet zur Erde fiel. Es war das Werk einiger Augenblicke. Ob es ein deutsches oder ein französisches Flugzeug war, konnte ich nicht erfahren.

Ab dem Frühjahr 1917 verschärfte sich die Lage für meinen Großvater:

Am 1. März 1917, als wir morgens, es dämmerte gerade, ... mit dem Sturmgepäck auf dem Rücken den Hügel hinaufstiegen, vorbei an einem Toten, der in einer Zeltbahn lag, wurden wir von einem Feuerüberfall überrascht und flitzten in die nächsten Granatlöcher in Deckung. Als ich dann am Nachmittag das Essen in der Küche holen wollte, musste ich feststellen, dass mir ein Granatsplitter ein kleines Loch in das Kochgeschirr geschlagen hatte. Also wieder mal Glück gehabt.

Monatelang wurde Mohr im Stellungskampf im Gebiet um Verdun eingesetzt. Die Entfernung zu den französischen Soldaten betrug teilweise nur wenige Meter:

In der Nacht vom 20. auf den 21. Juni habe ich meine erste Patrouille (Spähtrupp) vor dem Graben mitgemacht. Es war so gegen 23 Uhr, als wir den Graben verließen; und von Granatloch zu Granatloch arbeiteten wir uns vor. Es war eine wunderbare, sternhelle Sommernacht. Ab und zu zischte ein Infanteriegeschoss über einen hinweg, auch Gewehrgranatsplitter surrten manchmal. Der Patrouillenführer (ein Unteroffizier) und ich kamen bis in die Nähe einer französischen Truppe, wo man gut hörte, wie die Franzosen mit "Draht ziehen" beschäftigt waren.

Der Alltag der Soldaten auch jenseits der Kampfhandlungen war entbehrungsreich:

Am 2. August marschierten wir ... nach Sivry-sur-Meuse, wo wir in ganz primitiven Baracken Unterkunft bezogen. Außer den 4 Wänden war überhaupt nichts vorhanden, und wir schliefen auf dem Bretterboden. Aus dem Gestrüpp um die Baracken hatten wir dann belaubte Ruten geschnitten und benutzen diese als Schlafpolster.

Unter anderem bei der Ortschaft Cumières nahm Max Mohr an schweren Kämpfen teil. Das Dorf ist eines von neun im Département Meuse, die während der Schlacht um Verdun vollständig zerstört und nie wieder aufgebaut wurden.

Mein Großvater erlebte den Horror des massenhaften Sterbens:

Von Tag zu Tag steigerte sich das Feuer immer mehr.

Geschütze aller Kaliber spien Tod und Verderben. Des Nachts hatten wir hauptsächlich viel Gasbeschuss, so dass man sich mit der Gasmaske zum Schlafen legen musste, wenn man von Schlafen überhaupt noch reden konnte. Der Luftdruck war durch die Detonation der Geschosse dauernd so, dass man überhaupt kein Licht mehr anstecken konnte.

Um den 17. oder 18. herum hatte ein Unterstand unserer Maschinengewehr-Kompanie einen Volltreffer abgekriegt, und die ganze Besatzung (ungefähr 12 Mann) war tot, bis auf einen, der schwer verletzt wurde. Von diesen Tagen ab wurde täglich beziehungsweise stündlich der Angriff erwartet.

In den frühen Morgenstunden zwischen 5 und 6 Uhr (20. August) griffen starke amerikanische Truppenverbände diesen Frontabschnitt an. Unsere noch vor uns liegende und die seitlich rechts von uns liegende Infanterie wurde aufgerieben beziehungsweise kam in Gefangenschaft. Bis gegen Mittag 2 Uhr wurde von unserem Abschnitt aus Widerstand geleistet, und der Angriff so lang aufgehalten.

Unser Kompanieführer Leutnant Freitag wollte noch einen Gegenangriff unternehmen, und mit dem Ruf "Kinder kommt vorwärts!" sprang er als erster aus dem Graben. Aber kaum war er draußen, erhielt er einen Halsschuss und war tot, und mit dem Angriff war es aus. Wir wären auch durch die Strapazen der letzten 10 Tage gar nicht mehr dazu fähig gewesen, so dezimiert waren wir ...

Auf einmal hieß es, alles zurück, es war so nach 2 Uhr mittags. Von wo oder von wem der Befehl kam, wusste niemand. Unsere ganze Ausrüstung, die wir noch hatten, war Gewehr, Seitengewehr und Brotbeutel, alles andere war "futsch". Ich nahm noch meinen guten Kameraden Leonhard Roth aus Rinderfeld (Kreis Mergentheim) mit und trug sein Gewehr. Ich glaube, er hätte es alleine nicht mehr schaffen können ...

Und so kamen wir ins Maastal. Unsere Kompanie hatte an diesen Tagen zwischen 50 und 60 Prozent Verluste. Der dritte Zug von meiner Kompanie kam fast vollständig in Gefangenschaft. Von meiner Korporalschaft, wir waren so immerhin 10 Mann, waren es am Abend des 20. August noch ganze 3 Mann.

Rückblickend auf diese dramatische Zeit, notierte mein Großvater im August 1918:

Es war ja schon vom Jahre 1917 an so, dass der einfache Soldat sah, dass der Krieg für uns verloren war.

In der Militärakte von Maximilian Mohr sind unter anderem fünf "mitgemachte Gefechte" unter dem Stichwort "Stellungskämpfe vor Verdun" aufgeführt, zusammengerechnet war dies ein Zeitraum von knapp eineinhalb Jahren.

Laut "Bataillonsbericht 308 vom 11.11.17." erhielt er die "Silberne Militärverdienstmedaille", auch Württembergische Tapferkeitsmedaille genannt.

Als er nach Kriegsende demobilisiert wurde, vermerkte der Kompanieführer am 30. November 1918 in seinem Militärpass handschriftlich: "frei von ansteckenden Krankheiten und Ungeziefer, ein Marschanzug mitgegeben". Quittieren musste mein Großvater, dass er 50 Mark "Entlassungsgeld" und 15 Mark "Pauschalbetrag" erhalten hatte.

So kehrte Maximilian Mohr im Alter von 22 Jahren in das Dorf Rupertshofen zum Bauernhof seiner Eltern zurück.

Zu Hause, bei seiner Frau oder seinen Kindern, hat Max Mohr stets nur wenig von seinen Kriegserlebnissen berichtet. Wenn überhaupt, erwähnte er das Grauen des tausendfachen Sterbens nur allgemein, beschrieb es nie im Detail. So erzählt es mein Vater. Ein für viele ehemalige Soldaten typisches Verhalten.

Allerdings scheinen ihn seine Kriegserfahrungen einschneidend geprägt zu haben: Den Zweiten Weltkrieg lehnte er vom ersten Tag an ab. Einziehen konnten ihn die Militärs wegen seines kaputten Arms nicht. Und von den Nazis wollte er nichts wissen.

Immer wieder sprach er auch in späteren Jahren davon, dass sich im Krieg doch nur die einfachen Soldaten gegenseitig umbrächten. Das war sein Fazit: "Bleibt mir bloß weg mit dem ganzen militärischen Gelumpe!"



insgesamt 39 Beiträge
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Seite 1
Arribert Kotz, 21.10.2013
1.
Den letzten Satz kenne ich in ähnlicher Form auch von meinem vor ein paar Jahren verstorbenen Großvater. Ebenfalls einfache Landbevölkerung und mit 16 oder 17 im Krieg (WKII) gewesen. Er meinte, als es vor 15 Jahren bei mir um Zivildienst oder Bund ging. "Wer zum Bund geht, wird enterbt. Die haben uns mit dem Scheißkreig verarscht, die müssen euch nicht auch noch verarschen." Das von einem Mann, der sonst nicht so sehr zur blumigen Sprache neigte. Der auch wenig Details über den Krieg berichtet hat.
Ulrich Hartmann, 21.10.2013
2.
So schlecht wie der Autor es darstellt, kann der siebenjährige Schulunterricht von Max Mohr nicht gewesen sein: den Zitaten nach konnte er besser formulieren als ein durchschnittlicher Gymnasiast von heute.
Andreas von Rheinfels, 21.10.2013
3.
"Die Jahre nach seiner Geburt waren die Zeit der massiven Aufrüstung, vor allem der deutschen Flotte." Nein, Herr Mohr. Diese Zeit war geprägt durch eine massive Aufrüstung in ganz Europa. Nicht nur im Deutschen Reich. "Kaiser Wilhelm II. und seine Kamarilla betrieben eine zunehmend aggressive Außenpolitik." Diese Außenpolitik war zumindest teilweise auch eine Reaktion auf das aggressive Vormachtsstreben anderer Europäischer Nationen im Wettlauf um Kolonien.
Gerd Möller, 21.10.2013
4.
Lieber Herr Mohr, ich bin Ihnen dankbare, dass Sie den Lebenslauf -Erster Weltkrieg- Ihres Großvaters veröffentlicht haben. Fast identische Lebensläufe kenne ich auch aus meiner Familie. Solche Lebensläufe bleiben Mahnung und Lehre für folgende Generationen. Jedoch empfehle ich Ihnen auch, dass Buch "Die Schlafwandler-Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog" von Christopher Clark zu lesen. Nach der Lektüre werden Sie Ihre Auffassung vom 'kriegslüsternen deutschen Kaiser und seiner Kamarilla' bestimmt deutlich relativieren. Clark ist Professor für Neuere Europäische Geschichte in Cambridge. Mit freundlichen Grüßen G. Möller gerdmoeller@msn.com
Juergen Naeve, 21.10.2013
5.
Bin gerade dabei, dass gereimte Tagebuch meines Großvaters aus indischer (Goa) Kriegsgefangenschaft 1914-1920 abzuschreiben.
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