Eugen Sandow Brachiale Erotik

Eugen Sandow: Brachiale Erotik Fotos
Verlag Th. Schäfer

Zu einer Zeit als die Verweichlichung des modernen Mannes hinter seinem Schreibtisch begann, eroberte ein Kraftprotz die Bühne: Eugen Sandow erfand, wofür ihn die Männerwelt verehrte - das moderne Bodybuilding. einestages zeigt die schönsten Posen des damals stärksten Kerls der Welt. Von Gesche Sager

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Das viktorianische Publikum in der Londoner Royal Albert Hall erschauerte und die Damen seufzten. Auf die Bühne war ein junger Mann getreten, marmorweiß gepudert - wie eine zum Leben erweckte griechische Statue.

Sie waren gekommen, um ihn zu sehen, Eugen Sandow, den zur Zeit der Jahrhundertwende stärksten Mann der Welt und seine Show. Er posierte und stemmte Gewichte - auch lebende. Das war mal ein Pferd, mal stiegen aus den Kugeln an den Enden seiner gerade gestemmten Langhantel erwachsene Männer. Das Publikum brach bei Sandows Auftritten regelmäßig in Begeisterungsstürme aus oder hielt die Luft an, wenn über ein Brett auf Sandows Brust drei Pferde mit uniformierten Reitern schritten.

Eugen Sandow war der Erfinder einer neuen Sportart - des modernen Bodybuilding. Seine Methoden der Körperertüchtigung wurden weltweit unterrichtet, seine Shows waren sehr gefragt. Geboren wurde Sandow als Friedrich Wilhelm Müller am 2. April 1867 im ostpreußischen Königsberg.

Der eher schmächtige Junge, war schon von klein auf fasziniert von den starken Männern auf Jahrmärkten und im Zirkus. Früh begann er seine Muskeln zu trainieren und lernte, mit welchen Kunstgriffen sich auch schwere Gewichte heben lassen.

Krafttraining statt Studium

Wäre es nach seinen Eltern gegangen, wäre die Karriere des jungen Athleten allerdings ganz anders verlaufen. Sie schickten ihn zum Studium der Theologie nach Göttingen, wo einer seiner Brüder bereits Professor war. Doch der junge Student interessierte sich weit mehr für Körperliches als Geistiges. Er wechselte zur medizinischen Akademie in Brüssel und erwarb Kenntnisse in Anatomie. Doch statt Medizin zu studieren ging er lieber zum Krafttraining.

Das hatte Folgen. 1887 strich Vater Müller ihm wegen ausbleibender Erfolgsmeldungen den Unterhalt. Karl Friedrich musste auf anderem Weg zu Geld kommen. Und die Chance bot sich bald.

In Brüssel traf er auf "Professor" Louis Attila, einen Deutschen, der in der Stadt eine Sportschule betrieb - eine Begegnung, die sein Leben veränderte. Der 19-Jährige legte sich den außerhalb Deutschlands deutlich besser aussprechbaren Künstlernamen Eugen Sandow zu, ging mit Attila auf Tournee und führte seinen Körper in verschiedenen Städten vor.

In Amsterdam trennte sich das Duo allerdings wieder und Sandow versuchte auf eigene Faust weiterzumachen. Doch er war nicht sehr erfolgreich. Das Blatt wendete sich erst, als er eines Abends allein in einem Café saß. Dort hing ein Automat - wie er eigentlich schon längst aus der Mode gekommen war -, an dem man seine Kraft testen konnte. Sandows Kräfte überstiegen jedoch die Kapazitäten des Automaten, der nicht standhalten konnte und unter Sandows starkem Arm zusammenbrach.

Held mit Feigenblatt

Auch an den nächsten Abenden testete Sandow weitere Kraftautomaten, bis die Polizei ihn wegen Vandalismus festnahm. Er musste aber wieder freigelassen werden, da er für die Kraftprobe schließlich bezahlt und sich nur an die Anleitungen gehalten hatte. Die Geschichte macht ihn zu einem Lokalhelden, dessen Bodybuilding-Show bald sehr gefragt war. Er bekam Engagements als Modell in Kunstakademien in London und Paris. Es folgten Tourneen durch Frankreich und Italien, auf denen er in seinen Shows akrobatische Kunststücke und seine Muskeln vorführte.

In London trat in dieser Zeit der Athlet "Samson", der bis dahin als "der stärkste Mann der Welt" galt, zusammen mit seinem Schüler "Cyclops" auf. Zu Beginn seiner Shows bot Samson regelmäßig 100 Britische Pfund demjenigen, der die Leistung seines Schülers nachmachen konnte und 1000 Pfund dem, der seine schlagen konnte. Sandow nahm 1889 diese Herausforderung an und besiegte sowohl den Schüler als auch den Lehrer. Von da an war sein Ruhm nicht mehr aufzuhalten. 1893 begann er mit Auftritten in den USA.

In einer Zeit, in der sogar Tischbeine schamhaft unter einem langen Tischtuch versteckt wurden, ließ sich Sandow nur mit einem Feigenblatt aus Stoff oder Papier fotografieren - eine Unerhörtheit.

Er trat in einem völlig abgedunkelten Theater auf die Bühne, nur ein einziger Lichtstrahl traf seinen bronzefarben bemalten Körper und sein Haar schimmerte golden. Wenn er nun seine klassischen Posen einnahm, hatte das eine eindeutig erotische Wirkung. Nach Sandows Auftritten durften die Damen der höheren Gesellschaft gegen eine Spende für wohltätige Zwecke hinter die Bühne kommen und die Muskeln des fleischgewordenen Gottes berühren.

Krise der Männlichkeit

Eugen Sandow hatte - gerade in den USA - einen wunden Punkt der Gesellschaft getroffen. Das Selbstwertgefühl des modernen Mannes war in der Krise. Eine Generation von zu-spät-geborenen Männern stand an der Spitze der Gesellschaft. Sie waren zu jung, um den 1865 beendeten Bürgerkrieg noch miterlebt und im Kampf ihre Männlichkeit bewiesen zu haben. Zudem hatte der Historiker Frederick Jackson Turner im Jahr 1893 eine berühmte Rede gehalten, in der er die amerikanische "Frontier", die Grenze zwischen erobertem, zivilisiertem Land und der Wildnis, für "geschlossen" erklärte.

Das Land war erobert und befriedet und moderne Männer hatte keine Möglichkeit mehr, ihre Männlichkeit unter Beweis zu stellen. Vielmehr arbeiteten sie in Büros an Schreibtischen und mussten ihrer eigenen "Verweichlichung" zusehen. Gleichzeitig wanderten in dieser Zeit immer mehr Menschen aus Süd- und Osteuropa in die Vereinigten Staaten ein - kräftige und arbeitsame Männer, die bei der schweren körperlichen Arbeit in den Fabriken ihre Muskeln und Männlichkeit stählten.

In einer Gesellschaft, deren Hierarchie vielfach von Herkunftsland und Religion bestimmt war - wie auch in anderen westlichen Gesellschaften - war das ein harter Schlag. Männer aus der Unterschicht, Arbeiter, waren männlicher als diejenigen, die zwar "bestimmt waren, ihre Anführer zu sein", aber ihre Tage nur hinter Schreibtischen sitzend verbrachten.

"Doppelte Kraft gegen früher"

Eugen Sandow bot einen Ausweg aus dem Dilemma. Der Muskelprotz führte seinen durchtrainierten Körper nicht nur vor, er sagte auch, wie man selbst zu einem solchen kommen konnte. Er veröffentlichte Bücher und Artikel, beriet auf seinen Reisen Staatsmänner wie Präsident Theodore Roosevelt, Polizei und Armeen. Damit aber auch der gewöhnliche Bürger in den Genuss des Sandow-Systems kommen konnte, gründete er weltweit Schulen, in denen die Körperertüchtigung nach Sandow gelehrt wurde.

In Sandows 1904 erstmals erschienenem Buch "Kraft und wie man sie erlangt", veröffentlichte er begeisterte Briefe und Fotos von Schülern seiner Methode, in denen sie ihre Fortschritte beschrieben. "... und es genügt, zu sagen, dass ich mich niemals im Leben besser fühlte", schrieb im März 1899 ein Harold L. Butler und fügte hinzu, "kürzliche Versuche mit Gewichtheben haben mir bewiesen, dass ich jetzt beinahe die doppelte Kraft gegen früher besitze."

Roland Hastings schrieb etwa zur gleichen Zeit: "Als ich vor etwa 4 - 5 Monaten in Ihre Schule eintrat, war ich so ziemlich ein Durchschnittsexemplar eines jungen Engländers (...) aber dank meines Stadtlebens, wie ich annehme, war ich ein wenig behäbig geworden." Hastings beschreibt in einer Tabelle seine genauen Maße und ihre Entwicklung über drei Monate und beendet den Brief mit: "Mit einem ausgezeichneten Appetit, mit langen friedlichen Nächten und mit wunderbarer Lebenskraft kann ich der Welt gegenüber treten und mit einem tiefen Gefühl von Dankbarkeit sagen, dass Mr. Sandow und sein System der Körperkultur das für mich getan haben."

Der goldene Sandow

Sandow war ein Star, und nicht nur das, er hatte zudem eine neue Sportart "erfunden" - das Bodybuilding. Bereits 1898 initiierte er den ersten Wettbewerb im Show-Bodybuilding, noch unter Ausschluss von weiblichem Publikum, in der Royal Albert Hall in London. Der erste Preis war eine goldene Statuette, die den Meister selbst zeigte und die bis heute an den Sieger der Mister-Olympia-Wettbewerbe vergeben wird.

Bei der Endausscheidung des Wettbewerbs im Jahr 1901 kamen bereits 15.000 Zuschauer und in der Jury saß neben Sandow selbst der Schriftsteller Sir Arthur Conan Doyle, der Schöpfer Sherlock Holmes. Bodybuilding war zu einem beliebten Sport geworden und in der Mitte der Gesellschaft angekommen.

Eugen Sandow wurde schließlich sogar fast zum Filmstar. Der Erfinder Thomas Alva Edison baute 1893 das erste Filmstudio der Welt, um für seine Erfindung, das Kinetoskop - ein Kasten, in den man eine Münze warf und durch zwei Linsen einen kurzen Film darin bestaunen konnte - kurze Filme zu drehen. Hier entstand 1894 ein Kurzfilm, in dem Sandow posierte und seine Muskeln vorführte.

Bereits 1896 erfand Edison das Vitaskop, über das Filme auf eine große Leinwand projiziert und von vielen Leuten gleichzeitig gesehen werden konnten. Eine Show mit dem Titel "Sandow's Olympia" ging auf Amerika-Tour, aber der Erfolg hielt sich in Grenzen und der Bodybuilder wurde nicht zum Filmstar. Der Streifen ist allerdings bis heute auf YouTube zu bewundern.

Verehrung bis Heute

Nichtsdestotrotz war der Königsberger ein erfolgreicher Mann. Er hatte Schulen rund um die Welt und seine Trainingsanleitungen wurden sogar in Fernkursen per Post angeboten. Er lebte mit seiner Frau und seinen Töchtern in einem Landhaus in London und war sogar zu König Edwards Berater für Körperkultur aufgestiegen.

Mit nur 58 Jahren starb Sandow 1925 und hinterließ eine geschockte Anhängerschaft. Dem Mythos nach hatte er versucht, nach einem Unfall ein Auto aus einem Graben zu stemmen, um ein Kind zu retten, was sogar seine Kräfte überstieg. Er erholte sich von dieser Aktion nie richtig und starb schließlich an einem Blutgerinnsel im Gehirn. Sehr viel wahrscheinlicher als Todesursache ist jedoch eine Syphiliserkrankung, die zu dieser Zeit noch nicht heilbar war.

Sein Grab in London blieb auf Wunsch seiner Witwe schlicht und ohne Grabstein. Im Jahr 2002 wurde ein schwarzes Marmorgrabmal darauf errichtet, das Ende 2007 von Sandows Ur-Enkel durch einen massiven Stein ersetzt wurde. Doch bis heute hinterlassen Fans des Bodybuilders virtuelle Blumen und Danksagungen an Sandows virtuellem Grabstein.

Anm. d. Red.: Teile von Sandows Biografie sind heute sehr umstritten. Ein neuer Dokumentarfilm, produziert von Sandows Ur-Enkel, soll im Lauf des Jahres 2009 Licht in dieses Dunkel bringen.

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1.
Georg Koch 13.10.2008
Bodybuilder sind also die "stärksten Männer der Welt". Dann frage ich mich warum Boxweltmeister, Olympia-Sieger im Gewichtheben, Suomo Ringer und Männer aus allen anderen Sportarten in denen es um Kraft geht, niemals wie Bodybuilder aussehen? Mein Vater pflegte zu Bodybuilding zu sagen: "Muskeln die nicht einmal zum Holz hacken gut sind". Ich möchte, etwas am Thema "Maximalkraft" vorbei, ergänzen: "Kraft ohne Ausdauer ist sinnlos."
2.
Johann Heinrich 09.08.2013
Zu Foto Nr. 3: Die kugelförmigen Gewichte heißen nicht Dumbbells sondern Kettlebell.
3.
Arne Fiebig 10.08.2013
>Die kugelförmigen Gewichte heißen nicht Dumbbells sondern Kettlebell. Korrekt, das wollte ich auch anmerken. Dumbbells sind Kurzhanteln. >Bodybuilder sind also die "stärksten Männer der Welt". >Dann frage ich mich warum Boxweltmeister, Olympia-Sieger im Gewichtheben, Suomo Ringer und Männer aus allen anderen Sportarten in denen es um Kraft geht, niemals wie Bodybuilder aussehen? Beim Boxen geht es nicht primär um Kraft, sondern auch um Koordination. Dennoch sehen Boxer im Superschwergewicht durchaus wie Bodybuilder aus, nehmen Sie z.B. Mike Tyson und denken Sie sich das Fett weg. Bei Sumoringern sind die Muskeln von Fett bedeckt. Im westlichen Ringen würden sich zuviel Muskeln wegen der Gewichtsklassen nachteilig auswirken, hier geht es um das optimale Kraft-/Gewichtverhältnis. Wenn Sie sich Olympische Gewichtheber ansehen, die nicht im Superschwergewicht antreten, also auch ihr Körperfett im Auge behalten müssen, sehen Sie durchaus sehr beeindruckende Staturen. Das gleiche gilt für Turner. Welche Sportart die "stärksten Männer" der Welt hervorbringt, ist Auslegungssache. Ob das nun ein Ringturner ist, der aber in erster Linie stark im Bezug aufs Körpergewicht sein muss, ein Olympischer Gewichtheber, bei dem neben Stärke wegen der dynamischen Ausführung auch Koordination wichtig ist, ein Kraftdreikämpfer, der Kraft aber sehr spezifisch auf drei Übungen ausgerichtet ist, oder ein Strogman. Gemein ist allen, dass Kraft ein wichtiges Kriterium ist, bei Bodybuilding zählt diese überhaupt nicht. Deswegen ist es auch kein Sport, sondern ein quasi "Schönheitswettbewerb". Training ist hier nur Mittel zum Zweck. Allerdings sind Bodybuilder im oberen Leistungsbereich in der Regel auch sehr stark, dass es Muskeln gibt, die nur aufgeblasen sind und keine Leistung bringen, ist ein Mythos. Es sei denn es wurde mit Synthol nachgeholfen. >Mein Vater pflegte zu Bodybuilding zu sagen: >"Muskeln die nicht einmal zum Holz hacken gut sind". Der Körper adaptiert sich an die Reize, denen er ausgesetzt wird. Wenn ein Bodybuilder die richtige Technik zum Holzfällen beherrscht, haut er Ihnen auch die Bäume kurz und klein. Idealerweise wenn es ca. 8-12 Hiebe in 3 Sätzen sind wohlgemerkt... denn diesen Rhythmus hat er (je nach Trainingsprogramm) am besten drauf. >Ich möchte, etwas am Thema "Maximalkraft" vorbei, ergänzen: >"Kraft ohne Ausdauer ist sinnlos." Halte ich für fragwürdig, es gibt Menschen, die können 500kg beugen, aber machen nach 500m Dauerlauf schlapp, andere laufen den Marathon aber sind beim Umzug als Helfer nutzlos. Maximalkraft und Ausdauer sind zwei verschiedene paar Schuhe, es kommt wie immer auf den Zweck an. Der Sieger im Ironman wird im Ring auch gegen einen Amateurboxer K.O. gehen. Denken Sie da mal drüber nach!
4.
Kornelius Ruks 12.08.2013
Bei der Lektüre von Sandows Standardwerk fällt auf, daß es keinerlei Trainingshinweise enthält. Sandow vertrat die Auffassung, es sei der " Geist " der sich den Körper baue. Entsprechend klein und leicht waren die Hanteln, die er verkaufte. Was also machte den Trainingsreiz zum Muskelwachstum aus ? Es konnte nur, so dachte ich, die willkürliche Muskelanspannung bei langsam kontrollierter Bewegung sein,. So trainierte ich eine Weile mit relativ leichten Kurzhanteln und in Zeitlupe, jeweils einen Satz bis zur Ermüdung, nicht aber bis zur echten Erschöpfung. Die Muskeln wuchsen, die Kraft nahm zu, es gab keinerlei Gelenkschmerzen oder irgendwelche Verletzungen und die Stimmung wurde durch das Training sehr positiv beeinflusst. Wenn ich länger als zwei Minuten eine Zeitlupen-Übung durchhielt, nahm ich etwas mehr Gewicht. Das mache ich seit etwa drei Jahren so und werde noch weitere fünfzig dabeibleiben, sofern der Athletengott will. Ich weiß nicht ob Sandow überhaupt so trainierte, aber es funktioniert. Der " geistige", also willentliche Konzentrationsaufwand ist allerdings erheblich. Darum ist ein herkömmliches Fitnessstudio kaum der richtige Ort dafür, weil zu laut und zu oberflächlich. Kieser Training geht auch nur bedingt, weil es dort lediglich Maschinen aber keine Hanteln gibt. Der Ansatz ist aber ähnlich. Insofern ist der alte Sandow-Schmöker eine sehr anregende Lektüre. Und er selbst erscheint so völlig ungedopt und doch erstaunlich gut entwickelt, daß man sich über sein gutes Beispiel nur ärgern kann. Kornelius Ruks
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