Familiendrama nach DDR-Flucht "Die absolute Hölle"

Familiendrama nach DDR-Flucht: "Die absolute Hölle" Fotos
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Die Männer verschwinden, die Frauen wissen von nichts - das war der Plan für die Flucht der Brüder Resch Mitte der achtziger Jahre aus der DDR. Der Grenzübertritt in den Westen gelang, doch nach nur drei Monaten kehrte einer von ihnen zurück - und daheim begann die Katastrophe. Von

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Es muss eine eisig kalte Nacht gewesen sein. Thüringen tief verschneit. Die Leute feiern Fasching. Um drei Uhr morgens sind die Straßen von Steinach menschenleer. Es ist der 3. März 1984. Jürgen und Roberto Resch verabschieden sich von ihren Frauen und machen sich auf den Weg. An der nächsten Ecke wartet wie verabredet ein Freund. Gemeinsam gehen sie weiter bis zum Nachbarort. Dort schnallen sie ihre Langlaufski an und gleiten leise den Berg hinunter.

Sie sind gut vorbereitet, haben monatelang heimlich die Grenze beobachtet, weiße XXL-Unterwäsche als "Tarnkleidung" und eine auf das Nötigste beschränkte Ausrüstung besorgt. Jeder Schritt ist perfekt durchdacht. Nur ihre Gefühle können sie nicht planen. In Haselbach steht das Haus ihrer Eltern. Kein Licht, Helga und Dieter Resch schlafen. Sie wissen nicht, dass auf der Dorfstraße gerade ihre Söhne vorbeifahren und Roberto an die Verabschiedung von seinem Vater denkt: "Tschüss, Vati, bis Sonntag!" Aber es wird keinen gemeinsamen Hirschbraten am Sonntag mehr geben. Die Eltern werden warten, aber niemand wird kommen.

25 Jahre später sitze ich Jürgen Resch gegenüber und stelle ihm Fragen. Das ist nicht einfach, denn er redet nicht gern, schon gar nicht über sich selbst. Und ich stelle Fragen, die ihm vielleicht noch nie jemand gestellt hat, auch ich nicht, als wir uns kennenlernten. Da war er ungefähr ein Jahr aus dem Gefängnis entlassen - damals, im Winter 1986 - und wohnte plötzlich in meinem Kinderzimmer. Meine Schwester hatte ihn im Freibad kennengelernt, und sie waren ein Paar geworden.

Im Winter quartierten meine Eltern Jürgen bei uns ein, weil er in einer entsetzlichen Bude hauste, ohne Bad und ohne Heizmöglichkeit. Wir wohnten zwar selbst etwas beengt in einer dieser typischen DDR-Plattenbauten in Riesa, aber mit Zentralheizung. "Deine Mutter hat Jürgen aufgenommen wie einen eigenen Sohn", erzählte mir mein Vater später. "Es war ihr ziemlich egal, ob sie von unseren Nachbarn oder von Kollegen beobachtet wurde. Oder von der Stasi."

Nachts über den Zaun

Ich habe mir deswegen damals nicht den Kopf zerbrochen, hatte gerade angefangen zu studieren und kam nur an den Wochenenden nach Hause. Heute ist das anders. Ich möchte wissen, was genau passiert ist. Warum war Jürgen im Knast? Warum war es für meine Eltern überhaupt gefährlich, ihn aufzunehmen? Die Befürchtung, dass die Geschichte der Familie Resch eines Tages vergessen sein wird, treibt mich an. Und ich bin froh, dass alle Beteiligten zu Gesprächen für ein Radiofeature und ein Buch bereit sind. Noch nie haben sie über diese dramatischen Zeit gesprochen, auch einer Aussprache miteinander sind alle aus dem Weg gegangen. Jetzt müssen einige bis an ihre Grenzen gehen, um sich ihre Erlebnisse zu vergegenwärtigen.

Verhaftet wurde Jürgen Resch nicht etwa auf seiner Flucht in den Westen. Nachdem die drei jungen Männer sich 15 Kilometer durch den Wald gekämpft und stundenlang in einer Schneekuhle ausgeharrt hatten, überstiegen sie mit einem selbst gebauten Holzgerüst den Grenzsignalzaun. Sie hatten Glück, keiner von ihnen berührte die Drähte dieser der eigentlichen Grenze vorgelagerten Sicherungsanlage, die schon beim geringsten Kontakt in der nächsten Grenzkompanie Großalarm auslöste.

"Angst hatte ich vor dem dreißig Meter breiten freien Feld zwischen den beiden Metallgitterzäunen", erinnert sich Roberto Resch. "Wenn einer von uns eine Mine auslöst, gehen wir alle drei in die Luft. Im März liegt hier alter, abgelagerter Schnee. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Bodendruck eine Mine erreicht, ist also wesentlich geringer als bei frischem Schnee. Trotzdem denke ich bei jedem Schritt: Gleich macht es bumm!" Zu Fuß arbeiten sie sich durch den meterhohen Schnee. Kurz nach 21 Uhr haben sie es geschafft. Im bayerischen Grenzort Tettau klopfen sie an irgendeine Tür.

"Den siehst Du nie wieder!"

Der Zeitpunkt war gut gewählt - ihre Spuren im Schnee werden erst am nächsten Tag, Sonntag, 4. März 1984, um 11.20 Uhr entdeckt. So steht es im Untersuchungsbericht der Grenztruppen der DDR, in dem auch aufgeführt wird, dass Disziplinarmaßnahmen gegen die Verantwortlichen des Grenzkommandos Süd eingeleitet werden und eine Untersuchungsgruppe in Zusammenarbeit mit einer Spezialkommission des Ministeriums für Staatssicherheit eingesetzt wird. Von da an ist die Staatssicherheit der Familie Resch ständig auf den Fersen und spinnt ein enges Netz aus Drohungen, Intrigen und Überwachung.

Die Frauen der Flüchtigen werden noch am selben Tag von der Stasi abgeholt und zu stundenlangen Verhören nach Sonneberg gebracht. Der Plan ist so einfach wie naiv: Die Männer fliehen und die Frauen wissen von nichts. Doch Jürgen Reschs damalige Frau Kerstin kann dem Druck der Vernehmer nicht standhalten, als die versuchen, sie mit Kindesentzug zu erpressen: "Ich wusste nicht mal, wo mein Sohn ist. - 'Den siehst du nie wieder!', sagten sie mir. - Das war Wahnsinn! Ich wollte nur noch nach Hause zu meinem Kind. Alles andere war mir egal."

Kerstin gesteht die Mitwisserschaft der Frauen. Es folgt eine qualvolle Zeit in der Suhler Untersuchungshaftanstalt: "Sechs Wochen U-Haft, das war die absolute Hölle. Erst nehmen sie dir alles ab, du musst dich nackig ausziehen, und die gucken dir überallhin. Dann schmeißen sie dir deine Knastklamotten in einem zusammengewickelten Bündel zu, und du wirst in ein dunkles Loch gesteckt", auch Susanne Resch, Robertos Frau, fällt es schwer, zurück zu blicken.

"Vierundzwanzig Weiber in einer muffigen Zelle"

Am 19. April 1984 werden alle drei Frauen zu fünfzehn Monaten Gefängnis verurteilt. Während Kerstins Urteil zur Bewährung ausgesetzt wird, bringt man Susanne und die Frau des Freundes zurück nach Suhl und eine Woche später ins Zuchthaus Hoheneck. Es war das größte Frauengefängnis der DDR und für seine besonders schweren Haftbedingungen bekannt.

"Vierundzwanzig Weiber in einer engen, dunklen, muffigen Zelle. Fünf politische Häftlinge, der Rest Mörder, Diebe und Betrüger. Stockbetten über vier Etagen. Zwischen den Zellen der sogenannte Nassbereich. Zwei Toiletten und zwei Schweinetröge mit vier Kaltwasserhähnen. Alle zwei Wochen durfte die Truppe zum kollektiven Warmduschen", beschreibt Susanne Resch ihren Haftalltag, "Wir haben nach Desinfektionsmittel gestunken. Zweimal täglich mussten wir ein Gemisch aus Tee und hormonellen Mitteln trinken. Wenn du das über längere Zeit schluckst, besteht eine große Gefahr, unfruchtbar zu werden. Vor den Langzeithäftlingen habe ich mich regelrecht gefürchtet: je länger die Haftzeit, desto behaarter der Körper."

Als sie kurz vor Weihnachten 1984 ausreisen darf und im Notaufnahmelager Gießen ihren Mann wieder trifft, hat sie das Gefühl, ihn Jahre nicht gesehen zu haben.

Jürgen kommt zurück

Die Wege der Brüder haben sich zu diesem Zeitpunkt längst getrennt. Schon im Sommer 1984 kommt Jürgen Resch in die DDR zurück. Er hält die Ungewissheit nicht mehr aus: "Ich weiß nicht mehr, was ich glauben soll. Auf der einen Seite meine Frau, die sagt, dass sie zu mir will, auf der anderen Seite meine Eltern, mein Bruder und mein Cousin Volker, die mich immer wieder warnen, Kerstin wolle nicht mehr in den Westen und lebe in einer neuen Beziehung."

Am 3. Juni überquert Jürgen Resch nahezu an der gleichen Stelle allein die Grenzanlagen von West nach Ost. Ohne entdeckt zu werden. Gegen Mitternacht kommt er bei seiner Frau in der gemeinsamen Wohnung an und wird zwei Tage später dort festgenommen. Laut Stasi-Unterlagen hatte seine Frau ihrem sogenannten Bewährungshelfer, einem Stasi-Mitarbeiter, von der Rückkehr ihres Mannes erzählt. Die Grenztruppen entdeckten seine illegale "Einreise", Telefone wurden abgehört und er war von Verwandten seiner Frau im Haus gesehen worden.

Jürgen Resch war 26 Jahre alt und hatte alles verloren, seine Frau, seinen Sohn, seine Freiheit und den Kontakt zu Eltern und Bruder. Er war zurück in der DDR - und saß im Knast. Helga Resch hatte wenige Möglichkeiten ihrem Sohn beizustehen: "Ich war hilflos, als mir unser Rechtsanwalt von Jürgens Selbstmordversuch erzählte. Zum Glück haben sie ihn rechtzeitig gefunden. Irgendwas mit den Pulsadern, mehr weiß ich nicht. Ich werde wohl nie in der Lage sein, mit ihm darüber zu reden."

"Was du nicht verdaust, kommt irgendwann hoch"

Helga und ihr Mann waren nicht in die Fluchtpläne eingeweiht und auch von Jürgens Rückkehr haben sie nichts gewusst. Dennoch werden sie von der Stasi verhört, schließlich stammt Helga Resch ursprünglich aus Mainz, war vor dem Mauerbau wegen ihres Mannes in den Osten gekommen und wohnte seitdem mit ihm und ihren Söhnen im unmittelbaren Grenzgebiet. Nicht ein einziges Mal hatte man sie besuchweise zu ihren Verwandten reisen lassen. Ihren Ausreisantrag zogen beide unter dem Druck der Stasi zurück.

Anfang Oktober 2010 fahre ich in die Stasi-Unterlagen-Behörde nach Suhl. Ich hatte vor Monaten einen Antrag gestellt und darf nun die Akten der Familie Resch einsehen. Die Gespräche sind da schon abgeschlossen und es ist ein vielstimmiger Text entstanden, der die Geschehnisse aus den sehr unterschiedlichen Perspektiven der Beteiligten rekonstruiert.

Zwei Tage sitze ich im Besucherzimmer und arbeite mich durch einen Berg von Ordnern. Währenddessen erlebe ich alles, was mir erzählt wurde, noch einmal aus der Sicht des Staatssicherheitsdienstes. Ich entschließe mich, einige Dokumente in den Anhang des Buchs aufzunehmen, nicht als Schlüssel zur Wahrheit, sondern als Teil der Aufarbeitung.

"Was du nicht verdaust, das kommt irgendwann wieder hoch. Von wegen, die Zeit heilt alle Wunden. Im Gegenteil: Im Alter wird alles noch viel schlimmer. Eine Aufarbeitung hätte uns allen gut getan, der ganzen Familie", sagt Helga Resch am Ende des Buchs.

Zum Weiterlesen:

Heike Otto: "Beim Leben meiner Enkel - Wie eine DDR-Flucht zum Familiendrama wurde". Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2011, 288 Seiten.

Das Buch erhalten Sie im SPIEGEL-Shop.

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1.
Stefan Albrecht 29.08.2011
Ein Interessanter Artikel, den sich alle DDR Nostalgiker intensiv durchlesen sollten und sich besonders intensiv vergegenwärtigen, wie die Frauen für einen Vorgang von den DDR Behörden geschunden und in den Dreck gezogen wurden, der so nichtig und unschädlich ist, dass es keine Worte gibt, um die Ungerechtigkeit, welche die DDR ihren Bürgern angetan hat, auch nur annähernd zum Ausdruck zu bringen. Das einzige, was mir dazu einfällt ist, dass es für alle Betroffenen vielleicht ein klein wenig an Trost gegeben hat, als Mielke vor Gericht seine Jammergestalt abgegeben hat, die nur noch winseln konnte, "dass er doch alle liebe". Ein Mann, von dem nach Jahrzehnten seiner eigenen schlechten Taten nichts anderes mehr übrig war, als ein nichtiger Jammerlappen, der nicht imstande war, seinen eigenen Schandtaten ins Auge zu sehen und stattdessen winselte, wie es nicht einmal ein streunender Hund zu tun vermag. Dieser Auftritt war für mich ein Zeugnis, dass gerichtliche Aufarbeitung an sich auch dann Gerechtigkeit mit sich bringt, wenn der Angeklagte aufgrund aller Tricks nicht wirklich lebenslang ins Gefängnis muss. Denn es ist schon eine Art von Gerechtigkeit, wenn sich solche vermeintlichen "Pflichtbewußten" wie Mielke, im Angesicht ihrer eigenen Schandtaten winseln. Tiefer kann man nicht sinken.
2.
Thomas Haude 30.08.2011
Ich hatte das zweifelhafte Vergnügen von Oktober 1984 bis Oktober 1985 in Neuenbau (9. Grenzkompanie im Grenz-Bataillon Probstzella, Grenz-Regiment Sonneberg, Grenzkommando Süd) meinen Grundwehrdienst bei den Grenztruppen der DDR abzuleisten. Obwohl der sogenannte ?Grenzdurchbruch? der Brüder vor meiner Zeit in diesem Bereich stattfand, war er trotzdem noch Thema in unserer Kompanie. Das die Flucht relativ einfach gelang, ist meiner Meinung nach auf den veralteten Grenzsignalzaun, der auf den Fotos gut zu erkennen ist zurück zuführen. Dieser Zaun wurde im Herbst 1984 gegen einen neuen 2 Meter Streckmetallzaun mit 24 Signaldrähten (Stacheldraht aus Chrom Nickel) als Y mit jeweils 4 Drähten Richtung DDR und 4 Drähten Richtung BRD und 16 Drähten auf die 2 Meter senkrecht verteilt, ausgetauscht. Dieses war, meinem Wissen nach, ein ?Zugeständnis? der DDR in Vorbereitung des Honnecker Besuches in der BRD. Als Grundbedingung sollten die sogenannten Selbstschußanlagen und die Minensperren, die in diesem Bereich lagen, demontiert werden. Die Minensperre wurde im Sommer 1985 von Pionieren der NVA geräumt und gegen einen 3 Meter Streckmetallzaun (vordere Sperrelement) ersetzt. Die gesamte Grenzsicherung basierte nach diesen Umbaumaßnahmen im Prinzip auf die Zuverlässigkeit des Grenzsignalzaunes (GSZ). Da die Brüder aus Haselbach kamen, kannten Sie sich vermutlich im sogenannten Grenzgebiet aus, wohin ein ?normaler DDR-Bürger? ohne Passierschein und langwierige Voranmeldung nicht hinkam. Wenn ich die Karte richtig deute, dann sind die Jungs im Bereich ?Wegespinne? über den Grenzsignalzaun, danach durch das sogenannte VW-Tal (verlorenes Wasser) über die Tettauer Höhe. Auf der bundesdeutschen Seite war zu der Zeit ein Ski-Lift im Winter in Betrieb. Um überhaupt an den GSZ zu kommen, mußten sie schon eine sportliche Leistung zeigen und ungefähr 5 km schweres Gelände im Tiefschnee überwinden. Das VW-Tal hat meiner Erinnerung nach Steigung bzw. Gefälle von 40 Grad. Da ich vermute, daß sie die Ski am GSZ zurück gelassen haben, war der Kilometer zwischen GSZ und Minensperre eine sportliche Höchstleistung. Die Minensperre war meinem Wissens nach in diesem Bereich nicht mit Minen versehen, da die Pioniere im Sommer 1985 dort nicht geräumt haben, sondern nur der Zaun umgebaut wurde. Ansonsten war der Punkt gut ausgewählt, da in diesem Bereich weder am GSZ noch am vorderen Sperrelement Grenzposten eingesetzt waren. Die Rückkehr im Juni 1984 war wahrscheinlich wesentlich einfacher, denn selbst wenn der alte Zaun mit seinen 11 Drähten ausgelöst hätte, hätte die Alarmgruppe am vorderen Sperrelement dichtgemacht und erst nach Auswertung des 2 Meter Spurenstreifens vor dem GSZ die richtigen Schlüsse gezogen. Das es wie im dritten Reich eine sogenannte Sippenhaft für diese Flucht gab, ist mir allerdings neu. Soweit mir bekannt ist, wurden Familienangehörige zwar vorgeladen und befragt aber nicht ins Zuchthaus gesteckt. Mein Fazit: Hochachtung für die gelungene Flucht, ich persönlich habe meine eigenen Konsequenzen erst 1988 gezogen und bin ein Jahr vor dem Mauerfall auch über den Zaun (nicht in diesem Bereich) geklettert. Meine Mutter wurde zwar auch von der Stasi vorgeladen und befragt, sie hatte aber keine weiteren Repressalien zu erdulden.
3.
Mike Witte 30.08.2011
Mir erschließt sich aus dem Artikel nicht, warum Jürgen beschließt, zurückzukehren. Hat er ernsthaft gehofft, das würde ein gutes Ende nehmen? Haben den beiden ihre Familien so wenig bedeutet, daß sie die zurückließen?
4.
Walter Wissenbach 01.09.2011
Das Rückkehrmotiv erschließt sich auch mir nicht: Ehefrau Kerstin beteuert, dass sie zu ihm in den Westen will, aber Eltern und Bruder lügen, sie hätte eine neue Beziehung? Warum?
5.
Nadine Vogt 02.09.2011
Mir erschließt sich auch weder, wieso sie ihre Familien zurückgelassen haben, noch wieso Jürgen zurückkehrt. Vermutlich wird darauf im Buch näher eingegangen.
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