Musikproduzent Frank Farian "Mein Gott, der ist ja weiß"

Er machte Boney M. groß und Milli Vanilli zum Skandal, stritt derbe mit Dieter Bohlen und gab der Queen einen Korb. Frank Farian wird heute 75. Hier spricht er über seine größten Erfolge, über schwarze Musik und Schlager.

Frank Farian (M.), Dieter Bohlen (r.), Kai Böcking (l.)
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Frank Farian (M.), Dieter Bohlen (r.), Kai Böcking (l.)

Ein Interview von


  • Frank Farian wurde am 18. Juli 1941 als Franz Reuther in Kirn geboren und wuchs im Saarland auf. Nach einer Koch-Ausbildung wurde er Musiker. Zunächst als Sänger, dann als Mastermind von Pop-Acts wie Boney M. und Milli Vanilli produzierte er Verkaufsrekorde - und Schlagzeilen. Heute lebt er im Miami und in Rosbach bei Frankfurt.

einestages: Herr Farian, mit Milli Vanilli hatten Sie ab 1988 einen Sensationserfolg - bis klar wurde, dass das Duo Fab Morvan und Rob Pilatus nie einen Song selbst gesungen hatte. Wie kam es zu diesem Playback-Marionettentheater?

Farian: Ich hatte die beiden für Milli Vanilli engagiert, bald brachen wir Verkaufsrekorde mit Hits wie "Girl You Know It's True" oder "Blame It on the Rain". Aber Robert und Fabrice verloren schnell die Bodenhaftung. Fabrice war früher Tänzer, Rob Verkäufer im Kaufhof und Model für Sportklamotten. Sie hoben ab, zündeten sich Zigaretten mit Geldscheinen an. Sie wollten allen zeigen, dass sie jetzt ganz oben sind. Das konnte nicht gut gehen.

einestages: 1990 gewannen sie in Hollywood sogar einen Grammy.

Farian: Als bei der Verleihung der Name Milli Vanilli fiel, wäre ich vor Scham am liebsten im Erdboden versunken. Mein erster Gedanke war: Um Gottes Willen, jetzt kriegen wir Probleme. Ich wusste, es würde auffliegen, dass Rob und Fab nie einen Ton gesungen hatten. Und dann wollten sie in ihrem Größenwahn auch noch unbedingt auf große Live-Tournee gehen. Sie hatten den Bezug zur Realität verloren.

einestages: 1996 mussten sie Rob Pilatus aus dem Knast freikaufen. Was war passiert?

Farian: Ich habe 250.000 Dollar Kaution bezahlt, damit er aus dem Gefängnis in Los Angeles freikam, wo er wegen Einbruchs saß. Er flehte mich an, ihm zu helfen. Ich habe ihn nach Deutschland zurückgeholt. Aber ihm war nicht zu helfen. Er sagte selbst: "Wenn ich die Drogensucht nicht in den Griff bekomme, werde ich daran sterben." So kam es leider.

einestages: Stimmt es, dass der Produzent Frank Farian in den USA von der Branche für einen Schwarzen gehalten wurde?

Farian: Stimmt. Eine irre Story. Da war diese Party am Vorabend der Grammy-Verleihung 1990 in Los Angeles. Ich stand mit Milli Vanilli auf Platz eins in den USA. mein Name war in der Musikbranche ein Begriff, mein Gesicht unbekannt. Musiklegende Clive Davis, der Entdecker von Whitney Houston, stellte mich dem Produzenten Babyface vor. "Das ist Frank Farian, der Producer von Milli Vanilli." - "Mein Gott, der ist ja weiß!", entgegnete Babyface völlig entgeistert. Damit hatte er nicht gerechnet. Für mich, der schwarze Musik liebt, war seine Reaktion fast ein Kompliment.

einestages: Bevor Sie Musiker wurden, machten Sie eine Ausbildung zum Koch - Ihr Traumberuf?

Frank Farian: Das war eher eine pragmatische Entscheidung. Ich bin Kriegskind, geboren 1941, und hatte immer Hunger. Da hat meine Mutter gesagt: "Wenn du satt werden willst, musst du Koch werden." Sie war eine echte Trümmerfrau, musste mich und meine beiden Geschwister mit einer schmalen Rente von 180 Mark durchbringen und war mit uns ganz allein. Mein Vater war als Soldat in Russland gefallen. Mein größter Traum war damals, eine Dose Libby's-Kondensmilch allein auszutrinken. Aber das konnten wir uns nicht leisten.

einestages: Also wurden Sie Koch.

Farian: Ja, gute Entscheidung. Die Ausbildung im Schloßgarten-Restaurant in Saarbrücken machte mir Spaß. Ich habe mit "sehr gut" bestanden und gehörte zu den fünf besten Azubis im Saarland.

einestages: Klingt nach einer Karrierechance.

Farian: Und ob! Ich bekam einen Job als Koch in Ettelbrück in Luxemburg und verdiente 2000 Mark plus Kost und Logis. Sehr viel Geld. Meine Spezialität war die französische Küche.

einestages: Und was ist Ihr Geheimrezept für einen Hit?

Farian: Das Studio ist heute meine Küche. Man kann Kochen und Produzieren in der Tat vergleichen: Die Zutaten müssen stimmen. Man braucht einen fantastischen Interpreten, ohne gute Stimme geht gar nichts. Und der Song muss direkt ins Ohr gehen, mit guter Melodie, einprägsamen Refrain. Wichtig: Das Repertoire muss zum Sänger passen, er muss das Ganze verkörpern - auch mit den richtigen Outfits. Denn die Leute hören auch mit den Augen. Bei einer Umfrage im britischen Magazin "The Face" landete ich 1987 unter den Top 100 der angesagtesten Modedesigner. Die Outfits meiner Acts wurden alle nach meinen Ideen geschneidert.

einestages: Und so haben Sie es zu über 800 Gold- und Platin-Schallplatten gebracht.

Farian: Die stehen gestapelt in meinen vier Studios rum. Ich möchte nicht protzen.

einestages: Hat Ihre Mutter Cilla Ihre Erfolge noch miterlebt?

Farian: Ja, und dafür bin ich sehr, sehr dankbar. Mit zwölf hat mir meine Mutter eine Gitarre geschenkt, die sie sich vom Mund abgespart hatte. Aber als ich ihr mit 20 von meinen Musikerplänen erzählte, war sie besorgt: "Franz, bleib Koch. Irgendwann hast du dein eigenes Restaurant oder kochst auf einem großen Schiff." Aber ich antwortete: "Mutti, nein, ich muss jetzt Rock'n'Roll-Musik machen. Ich will später mal in diesem Kasten singen!" Ich meinte das Radio. 1976 stand ich dann mit meiner Single "Rocky" auf Platz eins der Charts. Mutter war sehr stolz auf mich. Sie war mein Hero. 2001 ist sie gestorben, mit 90 Jahren.

einestages: Wie wurde aus Franz Reuther "Frank Farian"?

Farian: Na ja, mit meinem bürgerlichen Namen hätte ich vielleicht Volksmusikant werden können, aber doch kein Rock'n'Roller! Auf Frank oder Frankie kam ich, weil der US-Sänger Frankie Avalon gerade schwer angesagt war. Und Farian war eine Ableitung von Fabian, einem Sänger mit ein, zwei Hits in Amerika. Meine Band nannte ich dann "Frankie und die Schatten", in Anlehnung an meine englischen Vorbilder Cliff Richard & The Shadows.

einestages: Und wie wurde aus dem soliden Koch ein Rocker?

Farian: Ich war Koch in Luxemburg, als eines Tages ein Festzelt direkt vor dem Hotel stand, in dem ich arbeitete. Gefeiert wurde zu Ehren von US-General Patton, der einst die Gegend von den Nazis befreit hatte. Da sah ich zum ersten Mal im Leben eine echte amerikanische Rock'n'Roll-Band. Ihr Sound blies mich fast aus dem Zelt! Da gab es eine Explosion in meinem Kopf. Ich ging ins Hotel, packte meine Sachen, warf den Koffer aus dem Fenster, unten wartete meine Freundin wartete und fing ihn auf. An der Rezeption sagte ich, dass ich noch ein Bier trinken gehe - und kam nie wieder.

einestages: Und dann?

Farian: Es zog mich nach Hamburg, zur Reeperbahn. Die Beatles hatten gerade Hamburg verlassen. Mit den "Schatten" habe ich es im Star-Club immerhin ins Vorprogramm von Gerry & the Pacemakers gebracht. Wir waren wirklich gut. Ich wusste schon immer, dass es auch auf Show ankommt. Weil wir uns "Die Schatten" nannten, ließen wir zu Konzertbeginn einen Papiervorhang vor die Bühne spannen, dahinter waren nur unsere Umrisse zu erkennen. Dann zerrissen wir das Papier und rockten los. Das kam sehr gut an. Wir hatten damals zwei Maximen: Erstens nur englische Texte, weil wir international wirken wollten. Zweitens keine Beatles-Songs nachspielen, weil das jeder machte.

einestages: Wie kam es zu Ihrer ersten Platte "Yakety Yak"?

Farian: Die habe ich 1964 selbst produziert, mit einem Grundig-Tonbandgerät in einem ausrangierten Kuhstall im Saarland. So klang sie auch. Aber es war ein Anfang. Damals stand ich auf schwarze Musik und hörte neben den Rolling Stones, die ja auch vom R&B und Blues beeinflusst waren, Ben E. King, Smokey Robinson und Otis Redding. Großartig!

einestages: Den Durchbruch schaffte Sie 1976 mit dem Schlager "Rocky". Warum beendeten Sie bald darauf ihre Gesangskarriere?

Farian: Meine erste Nummer eins! Ich war Dauergast in der ZDF Hitparade und Ilja Richters "Disco". Aber nach 15 Jahren hatte ich genug von der Bühne. Die Chefs meines Musikverlags Hansa in Berlin ermutigten mich, ins Produzentenfach umzusteigen. Sie wollten, dass ich mit dem Singen aufhöre, aber das konnte ich nicht. Ich versprach, nur noch im Studio zu singen, nicht mehr auf der Bühne. Dann gaben sie mir 80.000 Mark, damit ich neue Musik produzieren konnte.

einestages: Daraus wurde zunächst die Single "Baby do you wanna bump".

Farian: Genau. Ende 1974 habe ich alle Gesangsparts in Offenbach selbst eingesungen - die männliche Bassstimme im Stil von Barry White, die weibliche Stimme im Falsettgesang. Keiner merkte was. Die Single erschien unter dem Pseudonym Boney M., denn ich wollte verschweigen, dass der Schlagerfuzzi Farian dahinter steckt.

einestages: Existierte die Band überhaupt schon?

Farian: Nein, das war ja mein Dilemma. Plötzlich entwickelte sich der Song in England und Holland zum Hit. Die Leute fragten sich "Who the fuck is Boney M.?", man wollte den Act für Auftritte buchen. Da kam ich ins Schwitzen, eine Gruppe musste her. Eine Künstleragentur in Hannover vermittelte mir die Sängerinnen Liz Mitchell, die zuvor bei den Les Humphries Singers war, und Marcia Barrett, dazu die Tänzer Maizie Williams und Bobby Farrell, einen DJ. Bobby brauchte ich, weil der Song ja auch einen männlichen Gesangspart hatte. Er konnte null singen, aber meine Stimme gut imitieren (Farian singt: "She's crazy like a fool, what about Daddy Cool…"). Alle unsere Songs wie "Sunny", wie "Daddy Cool", "Ma Baker", "Rasputin" oder "Rivers of Babylon" wurden Top-Hits.

einestages: Und 1978 wurden Sie sogar von Queen Elizabeth II. geehrt.

Farian: Wir brachen in England alle Verkaufsrekorde. Ich schickte die vier Boney M.s aber allein zur Queen in den Buckingham Palace. Ich musste ja im Studio Hit-Nachschub produzieren und hatte keine Zeit.

einestages: Wie, Sie gaben der Queen einen Korb?

Farian: Kann man so sehen. Ähnlich war es einige Jahre später auch beim "King of Pop". Michael Jacksons Manager Sandy Gallin wollte vier Songs von mir für das kommende Album "Dangerous". Durch die Nummer eins mit Milli Vanilli in den US-Billboard-Charts war Michael Jackson auf mich aufmerksam geworden. Ich sagte höflich ab, mir war es wichtiger, neue Hits für Milli Vanilli zu machen.

einestages: Von Ihren Einnahmen haben Sie sich einst ein Studio im hessischen Rosbach vor der Höhe gebaut. Warum gerade in der Provinz?

Farian: Weil ich ein Provinzler bin. Ich mag den Lärm der Großstadt nicht. Da kann ich nicht arbeiten, das inspiriert mich nicht, ich brauche die Ruhe. Die meisten Stars kommen nicht aus Metropolen, sondern vom Land.

einestages: Wie kam es zum Besuch von Stevie Wonder in Rosbach?

Farian: 1982 wollte er unbedingt in Europa aufnehmen und hatte gehört, dass ich das modernste Digitalstudio habe. Also landete Stevie Wonder in Frankfurt, fuhr direkt zu mir nach Rosbach und nahm den Welthit "I Just Called to Say I Love You" auf - in meinem Studio! Manchmal rief er mich rein und spielte mir Stücke vor. Bei "I Just Called" sagte ich ihm: "Stevie, das Ding wird dein größter Nummer-eins-Hit."

einestages: Haben Sie ihn auch bekocht?

Farian: Das nicht, aber zum Essen ausgeführt, ins Bad Homburger Traditionslokal "Wasserweibchen". Die bodenständige Hausmannskost dort hat ihm gut geschmeckt. Stevie ist ein klasse Typ, ein toller Mensch und Musiker. Er hat einen eigenen Rhythmus. Oft fing er mit seinem Tontechniker erst um Mitternacht an zu arbeiten. Ich war hundemüde und bin ins Bett, aber für ihn als Blinden gab es wohl kaum einen Unterschied zwischen Tag und Nacht.

einestages: Mit Dieter Bohlen kam es zum großen Streit. Was war da los?

Farian: Wir waren jahrelang gute Freunde, verbrachten gemeinsame Urlaube auf Ibiza und waren in Berlin bei derselben Plattenfirma. Ich half ihm am Anfang sogar, bessere Verträge auszuhandeln. Er sagte: "Frank, du bist mein ganz großes Vorbild." Der Bruch kam 2003, als er in seinem ersten Buch "Hinter den Kulissen" all seinen Freunden vor den Koffer getreten hat. Über mich hat er irgendwelche Puffstorys erzählt und auch Udo Jürgens beschmutzt. Das Buch wurde auch noch vom Medienkonzern Bertelsmann verlegt, zu dessen größten Umsatzbringern ich zählte. Das ging alles zu weit, so habe ich selbst ein Buch geschrieben, "Stupid dieser Bohlen". Dieter wollte sich später bei mir entschuldigen, aber ich habe darauf verzichtet.

einestages: Wie reagieren Sie auf Kritiker, die Ihnen "Retorten-Bands" und "Fake" vorwerfen?

Farian: Teilweise ist die Kritik ja berechtigt, natürlich hatte ich auch ein schlechtes Gewissen. Ich habe mich ja für manches entschuldigt, aus den Erfahrungen gelernt und schon in den Neunzigern mit Acts wie La Bouche und No Mercy bewiesen, dass meine Sänger selbst singen können. Seitdem lasse ich nur noch exzellente Künstler in mein Studio. Ich will niemanden hinters Licht führen.

einestages: Sie feiern jetzt Ihren 75. Geburtstag. Schon mal ans Aufhören gedacht?

Farian: Na, darauf habe ich ja gewartet (lacht). Die Antwort ist: Nein! Zurzeit produziere ich hier in Miami ein Weihnachtsalbum für Boney M. und arbeitete zwölf Stunden am Tag. Dabei blühe ich richtig auf. Ich möchte arbeiten, bis ich nicht mehr kann. Ich will im Studio umfallen und sterben.

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Kurt Diedrich, 18.07.2016
1. Alte Erinnerungen
Als "Frank Farian und die Schatten" (eine Anlehnung an "Cliff Richard and the Shadows") erlangte der Musiker bereits regionale Berühmtheit im Saarland, bevor es mit seiner internationalen Karriere so richtig los ging. Ich weiß noch, dass wir alle in unserer damaligen Beat-Band mächtig stolz waren, Mitte der Sechziger genau in dem "Beatschuppen" einen längeren Vertrag zu bekommen, in dem auch Frank Farian mit seiner Gruppe zuvor schon des öfteren erfolgreich auftrat. Er wurde berühmt - unsere Band nicht. Dazu muss man wohl geboren sein. Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!
Yossarian Yossarianson, 18.07.2016
2. Für die Karriere abgekupfert.
Als Solo-Artist hat Farian eigentlich kaum was gerissen. Seine Erfolge kamen doch erst, als er mit Bonny M begann, fremdes Musikgut gnadenlos für Retortenbands abzukupfern. "Baby Do You Wanna Bump" war von Prince Buster geklaut, "Rivers of Babylon" von den Melodians. (beides aus Jamaika). "Ma Baker" basiert auf einem tunesischen Volkslied und "Gotta Go Home" von Nighttrains "Hallo Bimmelbahn". "Sunny" war eine glatte Coverversion und und und. Er hatte einen guten Riecher für Massengeschmack seiner Zeit, aber wirklich Originäres ist ihm nicht gelungen.
Volker franz, 19.07.2016
3. Der Mann ist ein Self Made Man
Vom Tellerwaescher (Lehre als Koch) zum Multimillionaer. Der Erfolg kam als Produzent. Er hatte zur richtigen Zeit die richtige Idee und von A bis Z konsequent umgesetzt. Und "Perseverance"! Hut ab!
Björn Beitter, 28.08.2016
4. Boney M.
wurde doch (außer Liz Mitchell und Marcia Barett) komplett von ihm eingesungen bzw. von Studiomusikern, Bobby Farrell hatte doch angeblich nie einen Ton bei den Aufnahmen selbst eingesungen. Aber im Gegensatz zu Milli Vanilli waren Boney M. von der gesamten Darbietung um Klassen besser - auch die Songs die sie präsentierten. Der Abstieg begann - imho - mit "Boonoonoonoos". @ Nr. 2 Yossarian Yossarianson, als Solist hatte Farian leidlich Erfolg mit den beiden Titeln "Rocky" und "Spring über deinen Schatten Tommy" später dann nochmal mit dem Rockprojekt "Far Cooperation". Aber Ihre Aussage ---Zitat--- Seine Erfolge kamen doch erst, als er mit Bonny M begann, fremdes Musikgut gnadenlos für Retortenbands abzukupfern. ---Zitatende--- ist schon lustig zu lesen. Alleine wenn Sie von Retorenbands (also in der Pluralform) schreiben. Klar "Sunny" ist ein Klassiker im Original von Bobby Hebb und ca. zwölfundreißmillionenmal gecovert worden bei Wikipedia ist die Rede von mindestens 171 Versionen. Da war das böse, wenn das auch Farian für Boney M. tat. Auch Prince Buster hat gecovert. Rivers Of Babylon stammt ja auch von den Melodians und Farian hat dies nie bestritten. Weiß also nicht worüber Sie sich künstlich aufregen. Frank Farian ist halt in erster Linie als Produzent tätig und das komponieren kommt erst viel später. Zu seiner Hochzeit hat er sehr wohl originäres als Produzent geschaffen.
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