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Hit-Maschine: Boney M. war der erste Act, mit dem Frank Farian ab 1976 Erfolge sammelte. Er schrieb und produzierte Hits wie "Daddy Cool", "Rivers Of Babylon", "Sunny", oder "Ma Baker", stellte die Band zusammen und suchte sogar die Kostüme aus. Seine lange Karriere verlief
nicht ganz skandalfrei.
Seifenblase: Rob Pilatus aus München und der Franzose Fab Morvan wurden von Farian gecastet und ab 1988 als Popduo Milli Vanilli vermarktet. Das Duo landete Hits wie "Girl you know it's true" und "Blame it on the rain", das selbst in den USA zum Nummer-eins-Hit wurde. In Wirklichkeit...
...sangen die beiden keine Note selbst, sie waren nur Tänzer - ein Playback-Marionettentheater. Nach der Grammy-Verleihung im Februar 1990 flog alles auf. Frank Farian spricht von Größenwahn: "Sie hatten den Bezug zur Realität verloren." Rob Pilatus starb am 2. April 1998 im Alter von 32 Jahren in Friedrichsdorf bei Frankfurt an einer Überdosis Drogen und Alkohol.
Erfolgstyp: Frank Farian präsentiert stolz seine "Goldene Stimmgabel" und den aufgemotzten schneeweißen AMG-Mercedes mit St. Ingberter Kennzeichen, den sich der saarländische Soundmagier von seinen Gagen geleistet hatte.
Sunny Boys: Frank Farian (Mitte) strahlt auf diesem Foto von 1988 mit Kai Böcking (links, damals Moderator der Musik-TV-Sendung "Formel Eins") und Dieter Bohlen um die Wette. Damals war die Welt zwischen Farian und Bohlen noch in Ordnung.
"Stupid dieser Bohlen": Einst waren sie Freunde und urlaubten - wie hier mit Plattenmanager Andy Selleneit (links) - auf Ibiza. Dieter Bohlen galt als Bewunderer Farians, der ihm einige Hits voraus war. Nachdem Bohlen in seiner Biografie jedoch Negatives und, wie Farian sagt, Unwahres über ihn schrieb, konterte der Produzent 2004 mit seinem Buch "Stupid dieser Bohlen", einer persönliche Abrechnung auf 369 Seiten.
Startschuss: Die Single "Baby do you wanna bump" hatte Produzent und Sänger Frank Farian Ende 1974 im Alleingang aufgenommen - "ich wollte endlich meine Vorliebe für schwarzen Sound ausleben". Inkognito sang er die männliche Bassstimme im Stil von Barry White und die weibliche Stimme im Falsettgesang. Das Projekt nannte er "Boney M.", inspiriert von der US-Krimiserie "Boney". Erst sich die Nummer zum Hit entwickelte, suchte und fand er die Sängerinnen Liz Mitchell und Marcia Barrett sowie die Tänzer Maizie Williams und Bobby Farrell.
Rock-affin: Farian hatte immer auch ein Herz für Rock. Er produzierte beispielsweise Meat Loaf und startete Mitte der Achtzigerjahre das Projekt FAR Corporation, unter anderem mit Musikern von Toto. Für Aufsehen sorgte die Coverversion des Led-Zeppelin-Klassikers "Stairway to heaven".
Hoher Besuch: Weltstar Stevie Wonder wählte 1982 ausgerechnet Frank Farians Studio in Rosbach bei Frankfurt aus, um dort seinen Hit "I Just Called to Say I Love You" zu produzieren. Mit dabei: Farians damalige Partnerin Milli (Mitte). "Ich weiß genau, was ich will, und bin im Studio manchmal auch ein kleiner Diktaktor", sagt Farian.
Top-Technik: "Stevie Wonder hatte gehört, dass mein Studio zwar in der deutschen Provinz liegt, aber technisch auf dem allerhöchsten Stand ist", erinnert sich Farian. "Deshalb wählte er es aus, um hier zu arbeiten. Ein tolles Erlebnis auch für mich. Stevie Wonder ist ein musikalisches Genie."
Immer Hunger: Farian wurde 1941, mitten in den Kriegswirren geboren, sein Vater war in Russland gefallen. "Ich hatte immer Hunger", erinnert sich Farian heute. "Da riet mir meine Mutter: Werde Koch." Gesagt, getan. Nach seiner Lehre in Saarbrücken (Foto) arbeitete er im Luxemburger Schloss Ettelbrück.
Goldregen: In der US-Musiksendung "100 greatest shocking moments in Rock'n'Roll" landete der Skandal "Milli Vanilli können nicht singen" 1990 auf Platz 7. Auf dem ersten Rang: die Ermordung John Lennons 1980. Als der Schwindel aufflog, mussten Farian und die Tänzer ihre Grammys zurückgeben. Zu sehen auch in der TV-Dokumentation "Milli Vanilli - From fame to shame" (23. Juli auf Arte).
Neuer Anlauf: "Natürlich hatte ich auch ein schlechtes Gewissen und habe mich ja für manches entschuldigt", sagt Farian im einestages-Interview. Nach dem Milli-Vanilli-Skandal formierte er die Gruppe neu und nannte die Sänger jedes Songs einzeln auf dem Album auf. Das Foto zeigt ihn im Dezember 1990 im Studio mit den neuen Milli-Vanilli-Mitgliedern Ray Horton John Davis, Gina Mohammed und Brad Howell (von links). Ein großer Erfolg wurde daraus nicht.
Goldverleihung: Boney M. und Produzent Farian (rechts) werden für ihre Erfolge mit Goldenen Schallplatten ausgezeichnet. Auch "Bravo"-Fotograf Didi Zill (3. von links), der Boney M. damals exklusiv begleitete, bekam eine.
Explosion im Kopf: Als Frankie Farian Ende der Fünfzigerjahre in Luxemburg eine echte Rock'n'Roll-Band aus den USA in einem Festzelt live erlebte, wusste er, dass er auch auf die Bühne wollte. "Das war wie eine Explosion in meinem Kopf!"
From Russia with Love: Frank Farian (links) mit Pelzmütze und Mantel mit den Sängern Willem (von der damaligen "Rentnerband") und Karel Gott (rechts) bei einem Besuch im verschneiten Moskau. "Ich war damals der erste westliche Musikproduzent, der die Treppen zum Kreml hochschritt", so Farian.
Timberlake der Sechziger: Frank Farian (2. von rechts) als Leadsänger seiner Band "Frankie & die Schatten". Optisch war er damals durchaus mit Justin Timberlake zu vergleichen. Der Bandname war inspiriert von Cliff Richard & the Shadows. Bereits 1964 sang Farian die Bobby-Hebb-Ballade "Sunny", die er Mitte der Siebzigerjahre noch einmal als höchst erfolgreiche Disco-Version mit Boney M. einspielte.
Ausgekocht: Farian Ende der Fünfzigerjahre als Koch (links) mit Kollegen in der Küche. Nachdem er sich in Luxemburg mit dem "Rock'n'Roll-Virus" infiziert hatte, machte er den (sogenannten polnischen) Abgang: "Ich packte meine Sachen, haute heimlich ab und kehrte nie wieder in die Küche zurück." Danach zog es ihn nach Hamburg, wo er es auf der Reeperbahn mit seiner Band Frankie & die Schatten immerhin bis ins Vorprogramm von Gerry & the Pacemakers ("You'll never Walk Alone") schaffte.
Top-Act: Boney M. ist bis heute Frank Farians erfolgreichstes Projekt. Millionen Tonträger haben sie in aller Welt verkauft und stehen in England auf der Liste der erfolgreichsten Musik-Acts aller Zeiten auf Platz 14, hinter etwa den Beatles, Queen, Abba und den Rolling Stones.
Immer schön bunt: Boney M. war auch berühmt bis berüchtigt für besonders schrille Kostüme und...
...für die exzentrischen Auftritte von Bobby Farrell, der mit Liz Mitchell, Marcia Barrett und Maizie Williamsdie bekannteste Besetzung bildete. Farrell verstarb am 30. Dezember 2010 im russischen Sankt Petersburg an Herzversagen.
Soundtüftler: Frank Farian, hier mit Liz Mitchell und Marcia Barrett, ist ein pedantischer Studioarbeiter. 1977 produzierte er in den Berliner Hansa Studios auch die britische Disco-Formation Eruption, der mit der Coverversion "I Can't Stand the Rain" ein Hit gelang. Die Band um Sängerin Precious Wilson wurde als Vorgruppe und Begleitband von Boney M. engagiert. 1981 trennten sich Eruption von Farian und wechselten zum Münchener Rivalen Ralph Siegel, auch bekannt als "Mr. Grand Prix".
Euro-Dance: Auch auf der Euro-Dance-Welle surfte Farian in den Neunzigerjahren erfolgreich mit. Mit dem Duo La Bouche landete er 1995 den Top-Hit "Be My Lover". Sängerin Melanie Thornton, die ein Jahr zuvor bei La Bouche ausgestiegen war, kam im November 2001 bei einem Flugzeugabsturz in der Schweiz ums Leben.
Music Man: Frank Farian wurde am 18. Juli 1941 als Franz Reuther in Kirn (Rheinland-Pfalz) geboren. "Mit meinem bürgerlichen Namen hätte ich nur Volksmusik machen können", sagt er lachend. Aufgewachsen ist Farian im Saarland. Nach seiner Kochlehre und einer Anstellung in Luxemburg wechselte er Anfang der Sechzigerjahre in die Musikszene, zunächst als Sänger, später als erfolgreicher Produzent. Heute lebt er in Rosbach bei Frankfurt und in Miami. Seinen 75. Geburtstag feiert er in Florida.
Extratour: Frank Farian mit Gitarre bei einem TV-Auftritt im Juni 1987 in Bremen. Mit seiner Rock-Gruppe FAR Corporation sang er damals "Sebastian", ein Cover des Cockney-Rebel-Songs.
Stehvermögen: Über 15 Jahre dauerte es, bis Frank Farian nach seinem Karrierestart als Musiker einen Nummer-eins-Hit feiern konnte. 1976 war es soweit: Sein Song "Rocky" stürmte die Charts bis an die Spitze. TV-Auftritte in "Disco" und ZDF-Hitparade folgten. "Meine Mutter war so stolz", so Farian. Doch schon wenig später beendete er seine Gesangskarriere, um sich voll und ganz aufs Produzieren zu konzentrieren.
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Bobby Farrell: Der Tänzer und Sänger starb am Morgen des 30. Dezember 2010 in seinem Hotelzimmer in Sankt Petersburg. Bobby Farrell wurde 61 Jahre alt. Er war in den Siebzigerjahren in der Gruppe Boney M. der ekstatisch tanzende Artist.
Erstes Album: Boney M. feierte in den Siebziger- und Achtzigerjahren riesige Charterfolge. Das Cover ihres ersten Albums "Take the Heat off Me" von 1976 sorgte aufgrund der leicht bekleideten Bandmitglieder Marcia Barrett, Liz Mitchell und Maizie Williams für Furore.
Boney M.: Die von Frank Farian produzierte Disko-Band posierte am 1. Mai 1977 vor dem Eiffelturm in Paris. Ein Jahr zuvor hatte die Gruppe mit "Daddy Cool" ihren ersten Mehahit gelandet - die Single war die meistverkaufte in Deutschland und stand zwölf Wochen auf Platz eins.
Skandal-Album: 1977 veröffentlichte Boney M. um den Tänzer Bobby Farrell ihr zweites Album mit dem Titel "Love for Sale". Das Cover löste erneut einen Skandal aus: Dem nur mit einem String bekleideten Farrell liegen die drei nackten und mit Ketten gefesselten Sängerinnen Marcia Barrett, Liz Mitchell und Maizie Williams zu Füßen.
Picknick mit Schampus: Boney M. am 15. August 1978 auf einer Wiese am Straßenrand in Monte Carlo, Monaco.
Gesangsschauspiel: Bobby Farrell bei einem Auftritt am 18. Dezember 1978 in London. Er wurde durch seine ausgefallenen Tanzeinlagen bekannt. Die männlichen Vocals der Band sang jedoch Produzent Frank Farian und bestätigte das 2003 auch öffentlich. Bei Konzerten kam Farians Stimme vom Band.
Boney M.: Das Disko-Quartett in schrillen Kostümen bei einem Auftritt, circa 1978.
Vier gewinnt: Boney M. auf einer Studioaufnahme vom April 1981. Ein Jahr später verließ Farrell die Band, angeblich aufgrund seiner großen Unzufriedenheit darüber, nur auf die Tanzeinlagen reduziert zu werden. 1984 kehrte Farrell zurück.
Extravagante Auftritte: Bobby Farrell während eines Auftritts am 14. Mai 2005 auf dem Flughafen Kloten in der Schweiz. Seit 1992 war Farrell mit seiner Boney M.-Kopie "Boney M. feat. Bobby Farrell" auf Tour.
Singen wird überschätzt: Bobby Farrell bei einem Auftritt am 4. Februar 2005 auf der spanischen Ferieninsel Gran Canaria...
...und grimassierend während eines Auftritts am 3. August 2006.
Letzter Auftritt: Zwei Tage vor Silvester 2010 trat Farrell mit seiner Boney-M.-Kopie in einem Klub in Sankt Petersburg auf. Er klagte über Schmerzen in der Brust, sagte aber die Show nicht ab. Drei Frauen sangen auf der Bühne, Bobby Farrell tanzte. Das letzte Mal in seinem Leben. Am nächsten Morgen fand man ihn in einem Zimmer dieses Hotels, gestorben mit 61 Jahren.
Paradiesvogel: Um den Namen der Gruppe "Boney M. feat. Bobby Farrell" stritt er sich vor Gericht mit Frank Farian und verlor, doch der ließ ihn schließlich gewähren. Farrell (Bild von 2009 in Moskau) habe immer gesagt: "Meine Beine und deine Stimme, das ist unschlagbar", so Farian.
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