Fünf Wahrheiten über... Die Deutsche Bahn

Fünf Wahrheiten über...: Die Deutsche Bahn Fotos
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Verspätete Züge, überfordertes Personal und ständig steigende Preise: Die Deutsche Bahn ist eines der unbeliebtesten Unternehmen des Landes. Zum wochenlangen Bahnchaos in Mainz präsentiert einestages fünf Wahrheiten über die Bahn, die Sie überraschen werden. Von

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Egal ob im ICE oder der Regionalbahn, in der ersten oder zweiten Klasse - fast jeder Deutsche hat schon einmal die Dienste der Deutschen Bahn in Anspruch genommen und sich dabei sein eigenes Bild von den Servicequalitäten des größten Eisenbahnverkehrsunternehmens in Mitteleuropa machen können. Positiv ausgefallen ist es wohl eher selten.

Aktuell ist das Unternehmen vor allem bei den Bürgern von Mainz in Ungnade gefallen: Nachdem der Konzern ein paar Fahrdienstleiter zu viel in den Urlaub geschickt hatte und gleichzeitig mehrere Mitarbeiter krank geworden waren, fanden sich die Bürger der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt unversehens aufs Abstellgleis geschoben. Seit Wochen fallen etliche Verbindungen aus, Züge verkehren nur mit starker Verspätung, normaler Eisenbahnverkehr scheint kaum mehr möglich. Und Bahnkunden kochen vor Wut.

Eigentlich will der Konzern nur geliebt werden, doch er kann es scheinbar keinem recht machen. Dabei gibt es durchaus auch positive Nachrichten aus dem Hause Deutsche Bahn. Über 280.000 Menschen arbeiten dort, fast zwei Milliarden Menschen werden weltweit erfolgreich von ihr befördert - trotz der allseits unbeliebten Störungen im Betriebsablauf. Und seien wir doch mal ehrlich: Das gute alte "Senk ju for träwelling wiff Deutsche Bahn" würden wir doch alle vermissen, wenn es die Bahn nicht mehr gäbe.

einestages verrät jeden Monat fünf schräge Fakten zu einem Thema, von dem jeder alles zu wissen glaubt. Dieses Mal: die Deutsche Bahn

Von Marc von Lüpke

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1.
Tobias Lairt 28.08.2013
Der Autor fährt wohl nicht zu oft Bahn. Sonst wüsste er, dass es den zitierten englischen Verabredungsspruch, den er so "vermissen" würde, schon seit über zwei Jahren nicht mehr gibt.
2.
Markus Hitter 28.08.2013
Dass die Technik teilweise sehr alt ist, muss ja nicht unbedingt ein Nachteil sein. Ein Stellwerker, der gerade mal 6 Weichen für 4 Züge pro Stunde, wie z.B. hier in Überlingen, zu bedienen hat, ist wohl eher selten an der Belastungsgrenze. Dafür hält diese Technik. Oder haben sie schon mal einen funktionierenden, 50 Jahre alten Computer gesehen?
3.
Dirk Peter Schnitzler 28.08.2013
Der Zwangsaufenthalt des ICE von Wien im Bhf. Passau ist Standard auf der Strecke. Vor vier Wochen stand mein Zug 40 Min. in Passau, bis der Ablöselokführer seinen Dienst antrat. Der Speisewagen wurde in Wien erst gar nicht geöffnet, der Mitarbeiter ist nicht zum Dienst angetreten. Das alles bei tropischen Temperaturen. Es gab also auch nichts zu trinken. Dann dürfte ich mir noch die Unhöflickeit und Frechheiten des Zugbegleiters in Pssau gefallen lassen. In Bochum kam ich nach Miiernacht mit 1stündiger Verspätung an. In einigen Waggons war natürlich die Klimaanlage Defekt. Das ist bei der Bahn ja normal. Das alles habe ich am 05.08.13 im ICE Wien - Dortmund, Abfahrt 12.58 Uhr von Wien, erlebt.
4.
Peter Steidel 28.08.2013
"Senk ju for traffeling wiss Deutsche Bahn" wurde schon vor längerer Zeit durch "Senk ju for dschuhsing Deutsche Bahn tudäi" abgelöst. Es ist wirklich verwunderlich, dass die Bahn es nicht schafft, ihren Mitarbeitern die paar Worte Englisch ordentlich beizubringen. Es ist immer wieder ein Grund zum fremdschämen. Vom Service und den Verspätungen will ich als regelmäßiger Bahn-Fahrer garnicht anfangen.
5.
Frank Krueger 28.08.2013
Fahre jeden Tag 140 km mit der S-Bahn der Deutschen Bahn zur Arbeit. Überpünktliche Züge, gut ausgebautes Streckennetz, zur Zeit Grundsanierung des Streckennetzes auf Nebenstrecken, Ausbau der Rheintalstrecke. Fahre seit sieben Jahren von Montag bis Freitag mit der S-Bahn. Kann Grund zur Klage, bislang immer zufrieden und pünktlich im Geschäft
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