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20 Jahre "Harald Schmidt Show" Der König der Nacht und sein Hofstaat

"Harald Schmidt Show": Die besten Sidekicks und stärksten Momente Fotos
WDR/Sachs/DPA

Dreimal wechselte Harald Schmidt den Sender. Weltklasse erreichte seine Late-Night-Show nur mit den richtigen Sidekicks. Mit Manuel Andrack, Helmut Zerlett oder der französelnden Nathalie - und ohne Oliver Pocher. Von Hendrik Steinkuhl

Sicher wäre auch ein Gespräch mit Albert Darboven interessant gewesen. Doch die kleine Französin hat ihren Chef mal wieder völlig falsch verstanden - und macht die Situation damit nur noch besser. "'arald möschte mit die Damen spreschen ...", der Rest geht schon im Gejohle des Publikums unter.

Harald Schmidt im Studio kann sich vor Lachen kaum halten, auf dem Bildschirm im Hintergrund sieht man Darboven mit unsicheren Rückwärtsschritten gehen. Nathalie Licard, diesmal als Reporterin beim Pferderennen in Baden-Baden, hat den Hamburger Kaffeekönig verjagt. Weil sie durch ihren Knopf im Ohr gehört zu haben glaubt, Schmidt wolle nur mit Darbovens Hostessen sprechen. Hat man dem deutschen Geldadel vor laufender Kamera jemals schöner auf den Schlips getreten?

Vor 20 Jahren, am 5. Dezember 1995, lief auf Sat.1 zum ersten Mal die "Harald Schmidt Show". In ihren besten Zeiten hatte sie alles, was Komik, was Late Night haben muss. Dazu gehören unbedingt auch: exzellente Sidekicks und Nebenfiguren.

"Es war die 'ölle!"

Auch Nathalie Licard - und damit hatte sie selbst am wenigsten gerechnet. Die Französin war von Beginn an dabei. "Isch 'abe mitgeholfen, das Studio aufzubauen", sagt sie im Gespräch mit einestages. Licard kam wegen eines Mannes nach Deutschland, brauchte einen Job, zimmerte mit anderen Aushilfen die Studioeinrichtung zusammen: "Isch war sogar noch ein paar Woche vor 'arald bei der Schoo."

Noch immer hat Nathalie Licard diesen zauberhaften französischen Akzent - oder spricht, je nach Perspektive, weiterhin ziemlich grottiges Deutsch. Zum ironischen Gesamtkunstwerk der Show gehört, dass die Produktionsfirma ihr nach dem Handwerker-Job ausgerechnet die Telefonzentrale anvertraute. "Es war die 'ölle! Isch 'abe zwei Sätze auswendisch gelernt un' die Leute sofort weiter verbunden."

1. Li und Wang
Die Kellner in einem chinesischen Restaurant in der Nähe des Studios, in dem die "Harald Schmidt Show" aufgezeichnet wurde, entdeckten Mitarbeiter in der Mittagspause. Fortan mussten sie in der Rubrik "Weisheiten des Konfuzius" deutsche Volksweisheiten und - im weitesten Sinne - Redensarten vortragen, à la "Konfuzius sagt: Draußen gibt's nur Kännchen".

2. Pam
Das deutsche Pamela-Anderson-Double Ina Werner spielte in mehreren Sketchen das frühere Sexsymbol im Baywatch-Badeanzug. Viel reden durfte sie in der Show nicht. Leider, denn gegenüber der Presse hat sie einige großartige Sprüche rausgehauen und sehr eckig erzählt, etwa über ihre Zeit als Punk in Ostberlin oder im Jugendknast. Ebenso freimütig dem "Stern" über ihre Brustvergrößerung: "Die gucken immer nach Norden, ob ich nun stehe, liege oder Handstand mache. Und man muss auch viel weniger dafür tun als für einen normalen Busen. Und der wackelt auch, da ist kein Stein drin."

3. Unser Ossi
Der Klischee-Ossi in der "Harald Schmidt Show" wurde in Einspielfilmen dargestellt von Show-Gagschreiber Bernd Zeller. Der Cartoonist und Satiriker war auch Redakteur der 2007 eingestellten Zeitschrift "Pardon". Später hat Zeller einige Bücher mit wunderschönen Titeln herausgegeben, darunter: "Trockenzonen. Wenn Männer aufhören, sich zu waschen" (unter dem Namen Charles Roche) oder "Ein Leben für den Terror. Die offizielle Biografie von Osama Bin Laden".

Bimmel & Bommel
Die beiden stark analfixierten Handpuppen waren jahrelang Publikumslieblinge der "Harald Schmidt Show". Kindern erklärten sie das Alphabet auf eine sehr gewöhnungsbedürftige Art - und am Ende ging es sowieso nur um "Das gute A!".

Postbote Letterman
Er brachte Harald Schmidt ausgewählte Zuschauerpost an den Schreibtisch. Zuvor musste das Publikum rufen: "Briefe bringt bei uns nicht irgendwer - Briefe bringt bei uns der Letterman!" Meist wurde er von Peter Helf verkörpert, einem alten Weggefährten Harald Schmidts und Facility Manager der Show.

Nazi-Panse
Schimpanse in Nazi-Uniform, der in kurzen Einspielfilmen auftrat. Bei Weitem nicht alle Ideen in der "Harald Schmidt Show" waren brillant. "Nazi-Panse" war eine der überflüssigsten Figuren, wie auch Redaktionsleiter Manuel Andrack einmal zugab.

Playmobil-Figuren
Immer wieder gern genommen, um griechische Sagen oder auch deutsche Mythen wie das Leben des Franz Beckenbauer nachzustellen. Besonders schön waren die Modifikationen der Figuren. Bei der Lebensgeschichte Franz Beckenbauers zum Beispiel trug "Bomber" Gerd Müller anstelle seines Kopfes eine Bombe auf den Schultern.

Die dicken Kinder von Landau
Ein Running Gag in den ersten Jahren der Show, verspottet wurden die fiktiven Landauer Fettwanste Guido, Petra und Ronnie. Bis zu einer Stunde dauerte laut Manuel Andrack die Diskussion der Redakteure und Autoren über den Spruch des Tages. Heraus kamen am Ende Meisterwerke wie: "Mama, mehr Zucker ins Cola!" oder "Mama, s' Wurst hat schwarz!"

BSE-Schleife
Aus Solidarität mit den an BSE erkrankten Rindern trug Harald Schmidt jahrelang eine Schleife in Kuhfellmuster am Revers. Die Zuschauer konnten die Schleife bestellen und damit bekennen: "Ja, auch ich bin gegen den Rinderwahnsinn!" Offiziell vertrieben wurde die Schleife übrigens von Unox, der Rinderrechtsorganisation der Uno.

Der irre Witzeerzähler
"Ich kann dich sehen, ich kann dich sehen, ich bin - nackt!" Als irrer Witzeerzähler rief Chefautor Peter Rütten in zahlreichen Folgen auf dem Schreibtisch-Telefon von Harald Schmidt an und erging sich abwechselnd in perversen Sprüchen und schlechten Witzen. "Was ist blau und steht am Straßenrand? Eine Frostituierte!"

Charly Wagner
Der ehemalige WDR-Sprecher las in den späteren Jahren der Show regelmäßig die "Klassiker des Herrenwitzes." Vor der Pointe brüllten die Zuschauer schon regelmäßig los, weil die Autoren der Show die absurdesten Synonyme für alle Untenrum-Sachen in den Witz geschrieben hatten. Wir sagen nur: Einhandflöte, Pumpenschwengel, Gnadenhammer, Schleckstengel ...

Der frankophile Harald Schmidt habe sie dann gefördert. Als Manuel Andrack beim Sprechen des Show-Intros versagte, probierte es auch Nathalie Licard. Harald Schmidt hörte die Aufnahme und sagte, nun habe man doch die Sprecherin gefunden. Danach machte Licard eine kleine Karriere als eigentlich talentfreie Außenreporterin - immer ein bisschen zu direkt, zu distanzlos, zu verpeilt; das alles mit diesem Akzent, der alles in Seide packt.

Ab Ende 2000 wurde Nathalie Licard zum Teil der Show-Familie, die bis zum Ende der ersten Sat.1-Jahre im Dezember 2003 aus einer ordentlichen deutschen Late Night ein Weltklasse-Format machte. Der Triumphzug begann am 30. August 2000 - da saß Manuel Andrack zum ersten Mal als Sidekick im Studio.

Im Interview für eine DVD zur Show erzählte er, warum es fortan einen zweiten Mann auf der Bühne gab. "Harald kam Anfang 2000 aus dem Weihnachtsurlaub in Holland wieder, auf irgendeinem Kanal liefen wohl die ganzen amerikanischen Late-Night-Shows. Er sagte dann total ernst: Ich finde es richtig scheiße, dass ich der einzige Late-Night-Moderator auf der Welt bin, der sich hier jeden Abend alleine abrackern muss."

Andrack, bis dahin Redaktionsleiter, erwies sich als perfekte Ergänzung. Er gab dem Meister den nötigen Dialog-Widerstand und machte sich mit seinen privaten Seltsamkeiten bereitwillig zum Opfer Schmidt'schen Spotts. Zusammen gestalteten sie unerreichte Parodien, ob als altes Ehepaar bei der Zugfahrt oder junges Paar beim Brunch.

Ausgelaugt vom Fünf-Tages-Betrieb

Ergänzt wurde das Duo von Bandleader Helmut Zerlett und Kartenhalterin Suzana Novinscak, nunmehr ebenfalls Spielpartner. Zugunsten der improvisierten Gespräche und Studio-Aktionen wurden Stand-up und Interviews gekürzt, musikalische Gäste kamen nur noch selten.

Die größte Wandlung aber machte Harald Schmidt selbst durch. Brillant war er immer, doch in den Neunzigern wirkten Stimme und Ausdruck noch aufgesetzt, oft sprach Schmidt viel zu laut und mit der Attitüde eines Morningshow-Moderators. Spätestens mit dem Ansprechpartner Andrack und der ständigen Improvisation wurde Schmidt ruhiger, authentischer, selbstironischer. Und damit viel besser.

Ende 2003 war der Spaß vorbei. Harald Schmidt beendete seine Show bei Sat.1 und ging in die "Kreativpause". "Ich glaube, die Fünf-Tage-Woche hat uns das Genick gebrochen", sagte Manuel Andrack. Ein halbes Jahr nur war die Show von Montag bis Freitag ausgestrahlt worden. Doch das, so Andrack, habe vor allem Schmidt ausgelaugt.

Nach einjähriger Auszeit setzte Schmidt seine Sendung in der ARD fort, an nur zwei Tagen in der Woche. Dank Anspielpartner Andrack entstanden immer noch tolle Shows, doch es fehlten viele aus der alten Show-Familie. Ebenso fehlte es an Esprit.

Dann musste Andrack gehen - und es kam Oliver Pocher, zuvor schon oft Gast in der Show. Wie sehr Harald Schmidt ihn schätzte, konnte man an den sehr warmen Begrüßungsworten erkennen. Dass er ihn als Nachfolger aufbauen, ihm seine Sendung angeblich sogar sofort übergeben wollte, verstand niemand. Doch Schmidt erkannte sich offenbar in dem jungen Comedian wieder.

Pocher, ein Missverständnis

Oliver Pocher hatte sich über Auftritte in Daily-Talkshows wie "Bärbel Schäfer" und "Hans Meiser" ins Fernsehen reingenervt, wurde vom Publikum ausgepfiffen, von vielen Sendern abgewiesen und schaffte es schließlich über die Viva-Ochsentour zu Pro7. Harald Schmidt hatte einst Ähnliches bei Theater- und Kabarettbühnen erlebt. "Ich bin hinten rausgeworfen worden und vorn wieder reingekommen", ist einer seiner Standards. Ein anderer: "Niemand wartet auf dich." Pochers schierer Karrierewille muss Schmidt imponiert haben. Dass beide für eine gute Pointe ihre Mutter verkaufen würden und menschliche Schwächen sofort erkennen, sind weitere Gemeinsamkeiten.

Die Zahl der Unterschiede ist größer, wesentlich für den Misserfolg war vor allem einer: Harald Schmidt wurde in seiner Karriere immer besser und erreichte mit Mitte 40 seinen Zenit. Oliver Pochers begrenztes Talent dagegen war mit knapp 30 bereits erschöpft. An der Seite des schon matten Late-Night-Königs spielte sich Pocher nicht nach vorn, sondern kasperte sich mit ihm in die Bedeutungslosigkeit. Keine gemeinsame Sendung erreichte auch nur entfernt das Niveau einer durchschnittlichen Show in den Andrack-Jahren bei Sat.1.

Gestritten hätten sie sich nie, sagten beide später. Im Konfliktfall war Schmidt offenbar ein Vermeider. "Das letzte halbe Jahr unserer Zusammenarbeit war nicht mehr lustig", so Manuel Andrack 2012 im SPIEGEL-Gespräch. "Schmidt hat sich in seinem Büro eingeschlossen. Oder er ist in seinem Jaguar nach Hause abgehauen oder sonstwohin."

Auch Sven Olaf Schmidt, besser bekannt als "Der scharfe Sven", klagte über Harald Schmidts Scheu vor einem offenen Wort. Vom Show-Ende auf Sat.1 hätten die Mitarbeiter fünf Minuten vor der Presse erfahren. "Wenn jemand eine Gesellschaft mit hundert Leuten hat, die für ihn arbeiten, dann ist er Unternehmer. Dann hat er Verantwortung. Dann kann man nicht aufhören, weil man keinen Bock mehr hat."

"So 'ne kleine, miese Type …"

Einmal allerdings maßregelte Schmidt einen Mitarbeiter heftig, sogar vor laufender Kamera - den ohnehin schon angezählten Oliver Pocher. Als die heute zu Recht vergessene Lady Bitch Ray (nur echt mit dem Zusatz "Skandal-Rapperin") Pocher ein Döschen mit dem angeblichen Inhalt Vaginalsekret schenkte, verstummte der. Da hatte wohl jemand seinen Aus-Knopf gefunden.

Nach dem Auftritt der Sängerin Maria Mena hatte Pocher seine Sprache wiedergefunden, machte ein paar Scherze im Dieter-Bohlen-Style und wollte die Ekeldose dann an die Norwegerin weiterverschenken. "Das ist aber jetzt völlig uncharmant", sagte Schmidt. "So 'ne kleine, miese Type, die, wenn sie Fotzensekret überreicht kriegt, so klein ist mit Hut und es dann einem ausländischen Gast so reinsemmelt, der kein Deutsch versteht."

Wer hoffte, dass nach Pochers Abgang alles wieder gut werden würde, irrte. Ohne Andrack und ohne rechten Biss begann Schmidt eine hochbezahlte Arbeitsverweigerung, die sich erst die ARD, dann Sat.1 und Sky eine Weile ansahen, um Schmidt schließlich und völlig zu Recht zu feuern. Immerhin holte der Altmeister noch einige Talente als Sidekicks auf die Bühne. Jan Böhmermann und Klaas Heufer-Umlauf waren die besten, doch auch ihnen blieb nur, die "Harald Schmidt Show" auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit zu begleiten.

Die Sehnsucht nach der Show, wie sie einmal war, ist ungebrochen - bei Fans und beim früheren Stammpersonal. Nathalie Licard sagt, sie treffe sich regelmäßig mit dem früheren Chefautor Markus Zimmer, der als "Butler Markus" auch selbst vor der Kamera stand. "Wir sagen immer, dass es is so schade, dass 'arald nischt mehr auf Sendung ist."

Am 5. Dezember wollen sich Licard, Zimmer und viele andere ehemalige Kollegen in einem Kölner Restaurant treffen, um das Show-Jubiläum zu feiern. Harald Schmidt, über den Nathalie Licard kein böses Wort verliert, kommt erwartungsgemäß nicht.

"Wir 'aben 'arald auch gar nischt eingeladen."

  • Jette Golz
    einestages-Autor Hendrik Steinkuhl ist freier Journalist und lebt in der Nähe von Osnabrück.

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1. Herr Steinkuhl, Weltklasse mit Nathalie?
Michael Stephan, 04.12.2015
Bitte, mit Nathalie? Mit Andrack: Eindeutig! Mit Nathalie: Sind Sie sicher, daß Sie das nicht im Halbschlaf mit der Schöfferhofer-Werbung verwechselt und wirklich eine Sendung mit Nathalie gesehen haben?
2. mein ewiger Held!
Melanie Freund, 04.12.2015
Harald Schmidt hat mich (im Fernsehen) begleitet, seit ich 16 war. Schmidteinander, Psst!, die Galas, Verstehen Sie Spass? und als Krönung die Harald Schmidt Show. Harald war 21 Jahre Teil meines Lebens (ich hab kein Sky Abo), hat mir abends die Welt erklärt, hat mich zum Lachen gebracht und regelmäßig in den Schlaf gewiegt. Und ich muss dem Autor recht geben: die beste Zeit war zwischen 2000 und 2003, mit Andrack - und mit fast wöchentlichen Preisen, die die Show eingeheimst hat. Es tut richtig weh, dass Harald sich (fast) aus dem TV zurückgezogen hat - aber zum Glück gibt es das Internet. Zur Zeit schaue ich jeden Tag ca. 5 alte Folgen der Show, lache wieder mit Harald und trauere der guten alten Zeit hinterher.
3.
André Strauch, 04.12.2015
In Erinnerung ist mir die Folge geblieben wo Andrack aus seinem Italienurlaub wieder kam und Fotos zeigt von Wein mit Hi*ler als Motiv. Gab auch Eva Braun Wein..... oder mit Blondie. Die würde ich mir gerne mal wieder anschauden.
4. Also,
Dieter W. Schloder, 04.12.2015
Humor heißt heutzutage Geblödel oder Nuhr Oberlehrerhaftes Geschwurbel mit pseudo - Intellektuellem Anstrich.
5. Alles nichts gegen früher...
Jörg Hochheimer, 04.12.2015
Die besten Zeiten hatte Schmidt mit Herbert Feuerstein! Das war teilweise so wunderbar schön doof... aber alles irgendwie mit Köpfchen! Alles, was danach kam, war nur noch ein Abklatsch der "guten alten Zeit"!
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