Indien und Pakistan Bruderhass, Bombenhorror, Bollywood

Indien und Pakistan: Bruderhass, Bombenhorror, Bollywood Fotos
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Sie haben drei Kriege geführt, die Atombombe gebaut, sie kämpfen mit Armut, Extremismus, Korruption - jeder für sich. 2007, 60 Jahre nach Unabhängigkeit und Teilung beginnen die ungleichen Bruderstaaten Indien und Pakistan, ihren Hass zu überwinden. Von Hasnain Kazim

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Der zwei Meter große Soldat gibt sich Mühe, beim Stechschritt das Bein so hoch wie möglich anzuheben. Das Knie muss dabei durchgedrückt sein, unbedingt, der General guckt heute mal zu. Was soll der denken, wenn die pakistanischen Grenzsoldaten ihren Job besser machen als seine Männer? Es soll martialisch aussehen, wenn er zum Grenztor marschiert, das eiserne Gittertor packt und krachend zuwirft. Das Spektakel verläuft auf indischer und pakistanischer Seite synchron.

Zwei Staaten, die bis 1947 eine Einheit bildeten, schließen täglich vor Sonnenuntergang den Grenzübergang zwischen den Dörfern Wagah, Pakistan, und Atari, Indien - den einzigen Straßenübergang zwischen diesen Ländern. Auf beiden Seiten sitzen Zuschauer auf Tribünen.

Der pakistanische Platz ist vor ein paar Jahren erst renoviert worden. In goldenen arabischen Buchstaben steht "Islamische Republik Pakistan" an einem Gebäude, die Männer und Frauen im Publikum sitzen getrennt voneinander. Ein paar Menschen schwenken die Flagge mit dem weißen Halbmond und Stern auf grünem Untergrund. Gelegentlich schreien sie "Zindabad Pakistan!" - lang lebe Pakistan! Die Frauen sind verhüllt, die einzigen kopftuchlosen Frauen sind westliche Touristinnen - aber die sitzen auf einer Ehrentribüne, wo jeder Platz nehmen darf, der irgendwie ausländisch aussieht.

Auf der indischen Seite ist das Häuschen älter, in dem sich die Wachsoldaten aufhalten, die Farbe blättert von den Wänden. Dafür steht dort ein unübersehbares Schild: "Willkommen in der größten Demokratie der Welt". Die Inder trennen nicht zwischen Sitzplätzen für Männer und Frauen. Familien mit orange-weiß-grünen Schirmmützen sind zur Grenzschließungszeremonie angereist, sie tanzen, packen ihre Picknick-Körbe aus, feuern ihre Soldaten an. "Bharat Mata Ki Jai" schreien sie, angefeuert von einem besonders patriotischen Zuschauer, und recken dabei ihren rechten Arm in die Luft - Heil Mutter Indien! Es scheint, als hätten die Inder mehr Spaß als die Pakistaner.

Das hier ist seit 60 Jahren eine der brenzligsten Grenzen der Welt. Auf der einen Seite ein islamischer Staat vor der Zerreißprobe, auf der anderen einer der großen Globalisierungsgewinner. Sie haben drei Kriege miteinander geführt, sie sind inzwischen Atommächte, sie kämpfen beide mit Armut, Extremismus, Korruption. Pakistan und Indien - die Geschichte des ungleichen Bruderpaars:

Eine Million Tote - die Teilung 1947

Mitte der vierziger Jahre. Die britische Kolonie Indien kämpft seit Jahren gegen die Besatzer, für die Unabhängigkeit. Allmählich zeichnet sich ab, dass die 182 Jahre andauernde Fremdherrschaft zu Ende gehen wird. Da sehen muslimische Politiker ihre Chance, einen autonomen islamischen Staat in Indiens Nordwesten zu fordern - angeführt von Mohammed Ali Jinnah, einem eitlen Rechtsanwalt, der zu dieser Zeit in stetem Kontakt mit Winston Churchill steht. Der Anführer der indischen Unabhängigkeitsbewegung, Mahatma Gandhi, erreicht den Abzug der Briten. Doch er scheitert mit dem Ziel, die Einheit des Subkontinents zu wahren.

Am 14. August 1947 ruft Jinnah den neuen Staat Pakistan aus - geteilt in ein westliches und ein östliches Staatsgebiet, voneinander getrennt durch indisches Territorium. Es ist der Tag, an dem zwei ungleiche Brüder geboren werden.

Einen Tag später ist die Geburtsstunde der Republik Indien. In Pakistan übernimmt Jinnah die Macht, in Indien Nehru, nachdem ihm der Vizekönig Lord Mountbatten die Macht übergeben hat. In Pakistan und Indien feiern die Menschen ihre Unabhängigkeit.

Gandhi setzt sich für eine gerechte Teilung des Staatsbesitzes ein. Radikale Hindus sehen ihn deshalb als Verräter - einer von ihnen wird ihn am 30. Januar 1948 erschießen. Schon vor der offiziellen Teilung hat eine Massenflucht eingesetzt, die jetzt anschwillt: Millionen Muslime fliehen nach Pakistan, Hindus und Sikhs aus dem Westen suchen eine neue Bleibe in Indien. Auf beiden Seiten der neuen Grenze kommt es zu Massakern. Dörfer werden ausgelöscht, Tausende Menschen verhungern und verdursten. Fotos aus dieser Zeit zeigen Aasgeier, die sich um die Leichen in den Straßen kümmern. Schätzungen zufolge kostet die Teilung des Subkontinents mindestens einer Million Menschen das Leben.

Indira Gandhis eiserne Hand - Indien nach der Teilung

In Indien übernimmt 1966 Indira Gandhi, die Tochter Nehrus, die Macht. Sie hat mit massiven innenpolitischen Problemen zu kämpfen: Bevölkerungsexplosion, zunehmende Armut, Korruption, wirtschaftlicher Stillstand. Unter ihrer Regierung zündet Indien 1974 erstmals eine Atombombe in Pokhran, an der Grenze zu Pakistan, doch das lenkt von den eigentlichen Problemen Indiens nur kurzzeitig ab.

Gandhi regiert mit eiserner Hand, verhängt im Juni 1975 den Ausnahmezustand und lässt politische Gegner ins Gefängnis werfen. Die indische Verfassung soll geändert werden, um ihre Position zu stärken. Doch Gandhi verliert die Wahlen 1977. Unter der neuen Regierung verschlimmert sich die Lage des Landes. 1980 gewinnt Gandhi die Macht zurück. Ihr Sohn und "Kronprinz" Sanjay kommt bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Gandhi selbst wird am 31. Oktober 1984 von zwei Sikh-Leibwächtern erschossen, nachdem sie vier Monate zuvor das Militär eingesetzt hatte, um Unruhen im Bundesstaat Punjab zu beenden. Beim Sturm auf den Goldenen Tempel in Amritsar, dem Heiligtum der Sikhs, kamen 250 Menschen ums Leben. Ihr Sohn Rajiv Gandhi wird ihr Nachfolger als Regierungschef - auch er stirbt 1991 bei einem Attentat. Ihre Familie nimmt dennoch weiter politischen Einfluss: Die Witwe von Rajiv Gandhi, Sonia Gandhi, eine gebürtige Italienerin, führt die regierende Kongresspartei. Auch Indira Gandhis Enkelgeneration ist politisch aktiv.

Erst nach 1990 öffnet Indien seine Wirtschaft der Welt und legt damit den Grundstein für den beginnenden Boom des Landes. Indien wird binnen eines Jahrzehnts zu einem Globalisierungsgewinner. Das Callcenter in Indien ist zum Symbol dieser Entwicklung geworden. Immer mehr westliche Firmen verlagern ihr Backoffice nach Indien, Hersteller von Waren aller Art sowie Händler und Dienstleister erkennen das enorme Potential des indischen Marktes. Die IT-Industrie in Bangalore, aber auch in Städten wie Gurgaon oder Hyderabad boomt.

An jungen, lernwilligen Menschen, die eine universitäre Ausbildung anstreben, mangelt es in dem Land nicht. Nach Uno-Berechnungen überschreitet die Bevölkerung 1999 die Milliardenmarke, und das rasante Bevölkerungswachstum zeigt seine positiven Seiten: Der Altersdurchschnitt ist niedrig, der Binnenmarkt groß genug, um unabhängig vom Export zu sein.

Macht der Generäle - Pakistan nach der Teilung

Rasch nach der Teilung hat das Militär Pakistan im Griff: Nach dem Tod Jinnahs und mehreren provisorischen Regierungen regieren die Generäle Ayub Khan und Jahja Khan. Erst 1971 kommt wieder ein Zivilist an die Macht: Zulfikar Ali Bhutto. Doch auch er wird 1977 von einem General gestürzt, Zia ul-Haq übernimmt die Macht und lässt Bhutto zwei Jahre später hinrichten. Haq wird der US-Verbündete der USA im Kampf gegen die sowjetische Besatzung in Afghanistan. Er treibt die Privatisierung von Staatsbetrieben voran, die pakistanische Wirtschaft wächst. Gleichzeitig beginnt unter Haq die Islamisierung des Landes.

Beim Absturz einer Militärmaschine 1988 kommt er ums Leben - mit ihm stirbt auch der mitreisende US-Botschafter. Alles deutet auf ein Attentat hin.

Danach regieren jeweils zweimal im Wechsel Benazir Bhutto, die Tochter des früheren Regierungschefs und erste Frau an der Spitze einer Regierung in einem islamischen Staat, und Nawaz Sharif. Besonderes Merkmal dieser Regierungen: immer wiederkehrende Korruptionsvorwürfe. 1999, nach dem Kargil-Konflikt mit Indien, putscht sich der amtierende Armeechef Pervez Musharraf an die Macht.

Bis heute ist das Militär der bestimmende Machtfaktor in Pakistan, trotz Privatisierungsbestrebungen reicht der Einfluss der Armee bis in höchste Wirtschaftskreise des Landes.

Kaschmir - idyllischer Schauplatz des Bruderkriegs

Drei Kriege haben beide Länder seit der Unhabhängigkeit vor 60 Jahren gegeneinander geführt. Zweimal ging es um die Krisenregion Kaschmir - ein Fleckchen Erde, das von der Natur mit atemberaubenden Gebirgszügen, fruchtbaren Tälern und wunderschönen Seen gesegnet ist.

Ein Teil Kaschmirs wird heute Pakistan zugerechnet, ein größerer Indien, ein winziger China. Die Menschen in dieser Region sind mehrheitlich Muslime, weshalb Pakistan Kaschmir für sich beansprucht. Indien weist das zurück, verweigert aber eine Volksabstimmung in seinem Bundesstaat Jammu und Kaschmir. Die würde wahrscheinlich ergeben, dass die Kaschmiris am liebsten unabhängig wären. Zuletzt zeigte sich Pakistan aber bereit, von seiner Maximalforderung abzurücken.

Der erste Krieg bricht 1947 nur zwei Monate nach den Staatsgründungen aus. Im Januar 1949 kommt es unter der Vermittlung der Uno zur Teilung der von einer Hindu-Dynastie regierten Provinz. Damit ist der bis heute dauernde Konflikt programmiert.

1965 regiert in Indien Nehrus Nachfolger Lal Bahadur Shastri, ein mäßiger Regierungschef, dessen angebliche Schwäche Pakistan im Kampf um Kaschmir ausnutzen will. Bereits im Frühjahr war es zu militärischen Scharmützeln zwischen den Rivalen gekommen. Das islamische Pakistan startet eine Offensive, die mit einer Niederlage endet. Ende September akzeptieren beide Seiten unter Uno-Vermittlung einen Waffenstillstand. Die Beziehungen zwischen beiden Ländern sind dennoch am Tiefpunkt.

Der dritte Krieg zwischen Indien und Pakistan bricht 1971 aus, als der ostpakistanische Politiker Mujibur Rahman die Unabhängigkeit des östlichen Landesteils proklamiert und die Volksrepublik Bangladesch ausruft. Pakistans Machthaber, General Jahja Khan, lässt 70.000 Soldaten einmarschieren, Millionen Menschen fliehen nach Indien. Die indische Regierung unterstützt die Unabhängigkeitsbestrebungen Ostpakistans und greift angesichts der größer werdenden Flüchtlingswelle militärisch ein. Pakistans Militär unterliegt erneut.

Eine neue Krise erleben die pakistanisch-indischen Beziehungen im Mai 1998, als beide Länder Atomtests durchführen. Sie versichern, die Atomwaffe nicht als Angriffswaffe verwenden zu wollen - es gehe nur um Abschreckung. Doch 1999 steht die Region erneut am Abgrund: Pakistanische Kräfte greifen indische Stellungen bei Kargil im indischen Teil Kaschmirs an. Die indische Armee startet eine Gegenoffensive in der Bergregion, wo Pakistan angeblich muslimische Rebellen unterstützt. Diese Region war 1971 im dritten indo-pakistanischen Krieg von Indien erobert worden. Weltweit greift die Furcht um sich, dass Indien und Pakistan trotz aller Beteuerungen auf einen Atomkrieg zusteuern. Erst internationale diplomatische Bemühungen führen zum Ende der Kämpfe.

Handelssanktionen gegen Pakistan und Indien werden nach der Eskalation rasch wieder gelockert - beide Staaten sind strategisch zu wichtig, als dass man sie dauerhaft isolieren könnte. Auch nach dem Kargil-Konflikt kommt es immer wieder zu Zwischenfällen. Hinzu kommt der Terror. Täglich berichten pakistanische Zeitungen von gefallenen Kämpfern in Kaschmir, betrauern indische Zeitungen Soldaten, getötet "von islamistischen Terroristen". Verkehrsverbindungen werden eingestellt, dann wieder aufgenommen. In den vergangenen Jahrzehnten sind regelmäßig Bomben in indischen Zügen oder Gebäuden explodiert - und jedes Mal werden Islamisten verdächtigt, die Sprengsätze gezündet zu haben.

Zwischen Muslimen und Hindus, aber auch zwischen Hindus und Sikhs kommt es regelmäßig zu blutigen Auseinandersetzungen. Hindu-Nationalisten gewinnen in diversen Unionsstaaten Wahlen.

Annäherung in Zeiten des Terrors

Pakistan ist in einer Zerreißprobe. Radikale Muslime sehen in Präsident Musharraf, der seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 fest an der Seite der USA steht, als Verräter des Islam. Der General überlebte mehrere Anschläge. Gleichzeitig wird Pakistan aus dem Westen wie auch von Oppositionellen vorgehalten, dass Kräfte im Staats- und Geheimdienstapparat heimlich Islamisten unterstützen und den Taliban Unterschlupf im Nordwesten des Landes gewähren.

Berichten zufolge sickern Taliban aus Afghanistan ins Land ein und verstecken sich in der nordpakistanischen Bergregion. Auch in der Provinz Belutschistan sollen die Taliban Quartier bezogen haben. Bei Kämpfen gegen das pakistanische Militär kommen regelmäßig Soldaten wie Taliban ums Leben.

Die Rückkehr zur Demokratie, die Musharraf seit Jahren verspricht, lässt auf sich warten. Stattdessen entlässt er im März den obersten Bundesrichter, was ihm den Protest der Juristen des Landes einbringt. Die Besetzung der Roten Moschee durch Islamisten endet Mitte Juli blutig - die pakistanische Mittelklasse feiert Musharrafs Durchgreifen, sie ist mehrheitlich gegen eine Islamisierung des Landes. Seit Musharrafs Machtübernahme sind in dem Land große Einkaufszentren nach westlichem Vorbild entstanden, die Zahl der Handynutzer ist von weniger als einer Million auf rund 50 Millionen angestiegen, Geschäfte bieten die neusten Computermodelle und MP3-Geräte an.

Auf politischer Ebene führen Pakistan und Indien wieder Gespräche miteinander, Freundschaftsbusse und -züge fahren trotz mehrfacher Anschläge von Terroristen, die die Annäherung zwischen beiden Staaten unterminieren wollen. Auch die Zeiten der Flugverbindungen zwischen den Nachbarstaaten über Drittländer sind vorbei. Selbst Bollywood-Filme thematisieren die Teilung des Subkontinents, meist in Form eines dramatischen Schicksals einer Familie oder eines Liebespaares, das die Grenzen zwischen beiden Ländern überwinden muss. Die Filme sind in beiden Ländern gleichermaßen beliebt.

Während Indiens Wirtschaft boomt, steht Pakistan möglicherweise vor einer islamischen Revolution - so nimmt es die Welt zum 60. Jahrestag des Bestehens beider Staaten wahr.

Drittgrößte muslimische Bevölkerung in Indien

In der internationalen Berichterstattung wird Pakistan in diesem Zusammenhang oft nicht einmal erwähnt. Es sieht so aus, als sei Indien, die Demokratie (übrigens mit der drittgrößten muslimischen Bevölkerung der Welt nach Indonesien und Pakistan), der Gewinner - und Pakistan, das seit seinem Bestehen vom Militär geprägte Land mit inzwischen 155 Millionen Einwohnern, der Verlierer.

Der indische Grenzsoldat in Atari freut sich. Die Zeremonie ist reibungslos abgelaufen, das Grenztor ist für diesen Abend zu. Die Inder haben, glaubt er, ein sehr ordentliches Bild abgegeben. Manche Gäste lassen sich noch mit seinen hoch gewachsenen Kameraden fotografieren. Dann, als alle Gäste weg sind, geht er auf Posten, da, wo ein weiß gestrichener Stein die Grenze markiert und kein Zaun mehr steht. Einen Schritt von ihm entfernt steht ein pakistanischer Soldat, auch er zwei Meter groß.

Die beiden lächeln sich an, reichen sich über dem Stein die Hand und erzählen sich von ihren Familien.

Hasnain Kazim

Erschienen auf SPIEGEL ONLINE am 12.08.2007

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