Jahresrückblick 2010 Mossad-Mord auf Zimmer 230

Jahresrückblick 2010: Mossad-Mord auf Zimmer 230 Fotos
DER SPIEGEL/ Dubai Police

In Dubai wird der Waffenhändler der palästinensischen Hamas, Mahmud al-Mabhuh, vom Mossad liquidiert. Israel verwendet bei der Operation gefälschte Dokumente und brüskiert auch die Bundesrepublik - einer der Agenten tarnt sich mit einem deutschen Reisepass. Von

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Jahresrückblick 2010

Februar

Am Mittag des 20. Januar, um genau 13.30 Uhr, öffnen Angestellte des Dubaier Luxushotels Bustan Rotana die Tür zu Zimmer Nummer 230. Es sieht aus, als hätte der Gast den Raum von innen verriegelt, bevor er sich schlafen legte. Seine Ehefrau hatte besorgt aus dem Ausland an der Rezeption angerufen, weil ihr Mann nicht mehr an sein Telefon gegangen war. Zuletzt war er am Abend in der Lobby gesehen worden, in der Hand eine Tüte mit neuen Schuhen.

Die Hotelangestellten finden den Mann leblos in seinem Bett liegend. Ein Arzt wird herbeigerufen, er stellt einen Totenschein aus: gestorben an einer Gehirnblutung. Ein voreiliger Befund, doch das wird die Welt erst später erfahren.

Erste Zweifel an einem natürlichen Tod kommen der Polizei von Dubai, als sie die Identität des Mannes herausfindet: Mahmud al-Mabhuh, Palästinenser, geboren am 14. Februar 1960 im Flüchtlingslager Dschabalija im Gaza-Streifen, Mitbegründer des militärischen Flügels der Hamas Ende der achtziger Jahre. Während der ersten palästinensischen Intifada hatte er, verkleidet als religiöser Jude, zwei israelische Soldaten entführt und ermordet. Nach der Tat war er untergetaucht und zu einem wichtigen Führer der Hamas im Exil aufgestiegen.


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Mabhuh ist von Damaskus, dem Sitz des Hamas-Politbüros, nach Dubai gereist, von dort will er weiter in den Sudan. An der afrikanischen Ostküste kommen per Schiff viele der Raketen an, die dann auf dem Landweg über Ägypten in den Gaza-Streifen geschmuggelt werden: Mabhuh gilt als Chef-Waffenhändler der Hamas.

Einen Monat nach seinem Tod, am 15. Februar, überrascht der Polizeichef von Dubai, Dahi Chalfan Tamim, die Weltöffentlichkeit mit einem spektakulären Video. Auf 27 Minuten rekonstruiert es die letzten Stunden von Mabhuh. Das Fazit des Polizeichefs: Die Untersuchungen würden "zu 99 Prozent" darauf hinweisen, dass ein Kommando des israelischen Geheimdienstes Mossad den Hamas-Mann liquidiert habe.

In wochenlanger akribischer Recherche hat die Dubaier Polizei Aufnahmen von zwei Dutzend Überwachungskameras ausgewertet. Darauf haben die Ermittler mindestens elf Männer und Frauen identifiziert. Sie reisten auf unterschiedlichen Flügen in das Emirat und benutzten Pässe verschiedener westlicher Staaten. Sie wechselten ihre Hotels und veränderten ihr Aussehen: mit Perücken, Hüten und falschen Bärten.

Seit seiner Ankunft in Dubai mit dem Emirates-Flug EK 912 aus Damaskus wird Mabhuh beschattet. Er steigt im Bustan-Rotana-Hotel ab, ein untersetzter Mann mit Schnauzer, der die Gewohnheit hat, sich alle paar Schritte umzudrehen. Aber es fällt ihm nicht auf, als sich noch zwei Gäste mit Tennisschlägern und Frotteetuch über der Schulter hinter ihm in den Fahrstuhl drängen.

Die als Sportsfreunde getarnten Agenten merken sich die Nummer von Mabhuhs Zimmer und geben die Nummer des gegenüberliegenden Raums an den mutmaßlichen Chef des Kommandos, Tarnname Peter Elvinger, durch. Elvinger erkundigt sich telefonisch an der Rezeption, ob Zimmer 237 noch frei sei. "No problem, Sir." Die Logistik für die Liquidierung eines der erbittertsten Feinde Israels steht.

Um 18.34 Uhr betritt das eigentliche Killerteam das Bustan Rotana, vier Männer, allesamt breitschultrig, verkleidet als typische Dubai-Touristen: Baseballkappe, Rucksack und Einkaufstaschen. Alle Türschlösser des Hotels sind mit einem ausgefeilten Kartensystem geschützt, das sämtliche versuchte Öffnungen aufzeichnet. Für Punkt 20 Uhr registriert das System einen Öffnungsversuch durch eine unbekannte Karte am Schloss von Zimmer 230.

Mabhuh kauft zu diesem Zeitpunkt ein. Um 20.24 Uhr ist er zurück. Wieder schöpft er keinen Verdacht, als auf dem Flur ein Mann in Hoteluniform und eine Frau mit dunkelhaariger Perücke auf und ab gehen - Agenten, die Schmiere stehen. Was in den folgenden 19 Minuten passiert, wird von keiner Videokamera festgehalten. Wahrscheinlich wird Mabhuh erst mit einem Elektroschockgerät betäubt und dann mit einem Kissen erstickt.

Keine 24 Stunden später sind alle Agenten außer Landes. Sie wähnen sich in Sicherheit. Sie wissen zwar, dass es in Dubai von Überwachungskameras nur so wimmelt. Aber sie ahnen nicht, dass die Polizei von Dubai sowohl die technischen Möglichkeiten als auch die Geduld hat, Hunderte Videoschnipsel auszuwerten.

Offiziell mag die Regierung in Jerusalem die Aktion weder bestätigen noch dementieren. "Die Araber haben die Tendenz, Israel für alles im Nahen Osten die Schuld zuzuschieben", kommentiert Außenminister Avigdor Lieberman. Doch auf der Straße spricht man bald offen darüber. Die meisten nehmen die Enttarnung der Agenten eher mit Belustigung auf. Alle israelischen Zeitungen veröffentlichen die Dubaier Fahndungsfotos. "Erkennt ihr sie?", fragt die Tageszeitung "Maariv" ihre Leser. Israel ist ein kleines Land: siebeneinhalb Millionen Einwohner auf einer Fläche des Bundeslands Hessen.

Weniger amüsant ist das Outing für jene Israelis, deren Identität vom Mossad für die Operation benutzt wurde. "Das ist erschreckend", sagt Stephen Daniel Hodes, der Jahre zuvor aus Großbritannien eingewandert war. Mit einem britischen Pass auf seinen Namen reiste einer der Agenten nach Dubai ein.

Mit Empörung reagieren auch die Regierungen jener Länder, deren Pässe der Mossad benutzt hat. Der britische Außenminister David Miliband nennt Israels Vorgehen eine "Unverschämtheit" und bestellt den israelischen Botschafter ein. In Berlin wird nur der stellvertretende Botschafter zum Gespräch ins Auswärtige Amt gebeten, aber Minister Guido Westerwelle spart öffentlich nicht an Kritik: "Angesichts der bisher bekanntgewordenen Informationen halte ich es für dringend geboten, die Umstände des Todes von Mahmud al-Mabhuh gründlich aufzuklären."

Die Deutschen werfen Jerusalem gleich doppelte Chuzpe vor. Zum einen ist Mabhuh liquidiert worden, während der Bundesnachrichtendienst auf Israels Bitten einen Gefangenenaustausch mit der Hamas zu vermitteln sucht. Zum anderen hat sich einer der Agenten einen echten deutschen Pass mit Hilfe einer falschen Legende erschlichen.

Ein Dreivierteljahr vor dem Attentat spricht ein Mann beim Kölner Einwohnermeldeamt vor. Er gibt seinen Namen mit Michael Bodenheimer an. Er sei Israeli und beantrage die deutsche Staatsbürgerschaft nach Artikel 116 des Grundgesetzes, weil sein Vater vor dem Holocaust aus Deutschland geflohen sei.

Die Bundesanwaltschaft nimmt nun Ermittlungen wegen geheimdienstlicher Agententätigkeit auf. Sie findet heraus, dass ein zweiter Israeli mit dem Namen Uri Brodsky bei der Beschaffung des Ausweises geholfen hat.

Karlsruhe lässt nach Brodsky EU-weit fahnden, im Juni wird der Israeli bei der Ankunft am Flughafen Warschau verhaftet. Das zuständige polnische Gericht entscheidet jedoch, den Mann nicht wegen des Verdachts der Agententätigkeit an Deutschland auszuliefern, sondern lediglich wegen des Tatbestands der Falschbeurkundung.

Im August wird Brodsky in die Bundesrepublik überstellt, kommt aber auf Kaution frei und reist wohl umgehend zurück nach Israel.

Dass ein Israeli ausgerechnet den Holocaust benutzt, um sich einen deutschen Pass zu erschleichen, empört die Deutschen. Die meisten Israelis hingegen finden, die Deutschen hätten aufgrund ihrer Geschichte den Juden keine Lehren in Sachen Moral zu halten. "Gezielte Tötungen" gehören für sie zum Repertoire der "Selbstverteidigung".

Auch für Mossad-Chef Meïr Dagan ist der Holocaust die Triebfeder seiner Arbeit. "Wir sollten stark sein, unseren Kopf benutzen und uns verteidigen, so dass sich der Holocaust nicht wiederholt", sagte er einmal. In seinem Büro hängt das Foto eines alten Juden, der vor einem Graben steht. Ein SS-Offizier zielt mit seiner Waffe auf den Mann. "Dieser alte Jude", pflegt Dagan Besuchern zu erklären, "war mein Großvater."

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1.
Philipp Stark, 27.12.2010
Es ist schon bezeichnend: Ein Kachelmann wird wegen "Fluchtgefahr" (der Mann ist Schweizer) monatelang in U-Haft gehalten und ein Mossad Agent wird auf Kaution freigelassen. Der kommt ja sicher zum Prozess zurück. Der zuständige Richter hat sicher nicht auf Druck von "oben" gehandelt als er seine "recht mäßige" Entscheidung getroffen hat. Ein Schuft wer Böses dabei denkt. Und da wundert man sich über Politikverdrossenheit und Zweifel an unserem Rechststaat.
2.
ulf schroeder, 28.12.2010
Es ist schon bezeichnend, dass ein Mord des israelischen Geheimdienstes von der Staatengemeinschaft scheinbar toleriert wird. Der Vorfall verdeutlicht ein weiteres Mal, dass im UN-Sicherheitsrat mit zweierlei Maß gemessen wird. Wegen der Ermordung von Rafiq-al-Hariri, bei der vermutlich syrische und libanesische Geheimdienste beteiligt waren, wurden vom UN-Sicherheitsrat umgehend wirtschaftliche Sanktionen gehen alle Personen, Organisationen und Einrichtungen verhängt, die unter Verdacht stehen, an der Ermordung beteiligt gewesen zu sein. Mit Sanktionen aufgrund der Ermordung von Mahmud al-Mabhuh ist wohl nicht zu rechnen. Dabei ist eine Sanktionierung durch die Staatengemeinschaft wichtig, wenn sie auch in der arabischen Welt ernst genommen werden will.
3.
Stefan Albrecht, 28.12.2010
Teufel mit Belzebub austreiben. Auch wenn die Israelis keine Kritik von Deutschen vertragen kann ich dazu nur darauf hinweisen, dass der Holocaust damit angefangen hat, dass Menschen ohne fairen Prozess verurteilt und ermordet wurden. Ich denke nicht, dass Israel die Welt befrieden kann, wenn es Menschen auf diese Weise aus dem Weg räumt. Vielmehr bringt es Leid in die Welt, das erneut Hass hervorbringt und weitere Opfer. Es ist nicht so, dass mir Waffenhändler sympatisch wären. Aber genausowenig sind mir dies Leute die meinen, über den Menschenrechten zu stehen und das Recht zu haben, andere zu ermorden, wie es ihnen gerade in den Kram passt. Der Mossad und auch die Israelische Regierung täten gut daran, sich den Film "Munich" von Stephen Spielberg anzusehen, in dem sehr gut gezeigt wird, was passiert, wenn man versucht, den Teufel mit Belzebub auszutreiben. Man wird selbst zum Terroristen. Es wäre wünschenswert, wenn in Israel Leute wie Spielberg an die Regierung kommen würden und endlich dem hassmotivierten Treiben ein Ende setzen würden.
4.
Daniel Klein, 28.12.2010
In der Doktrin des Dschihad ist es eine Erfüllung Allahs Wille, Ungläubige vom Erdboden zu tilgen (vgl. Koran Sure 2 Vers 191-193). Daraus sowie durch die jüngere Geschichte des Nahen Ostens, in der Israel mehrere Kriege mit vernichtender Wirkung für die Arabischen Angreifer geführt hat, ist in der muslimischen Welt eine antijüdische Dynamik enstanden, die den Juden als die Verkörperung des Bösen auf der Welt identifiziert hat. Original NS-Propaganda, die in Juden Abkömmlinge von Dämonen mit unheiligen Kräften sieht, finden millionenfachen Absatz in der arabischen Welt. Mittlerweile sind alle Juden weltweit potentielle Zielscheiben für (radikal-) islamischen Terror geworden. Bueos Aires, Istanbul, Dscherba und Mumbai sind nur einige Beispiele aus dem letzten Jahrzent. Was zu leicht vergessen wird, ist, dass jedes Mossad-Ziel ein mehrfacher Mörder ist. Es war David Ben-Gurion der nach der Staatsgründung und keine 10 Jahre nach dem Holocaust formulierte, dass derjenige, der unschuldige Juden tötet, sich seines Lebens nie wieder sicher sein soll. Gezielte Tötungen stehen zweifellos außerhalb der Rechtesystems einer Demokratie und können daher nicht ohne Weiteres für legitim befunden werden. Gleichwohl werden sie von Regierungen in Auftrag gegeben und nicht von Individuen. Amerikaner, Briten und Franzosen tun es ebenso. Was vielen westlichen Medien und ergo der Öffentlichkeit abgeht ist das Eingeständnis, dass einige Fallbeispiele keine einfache Beantwortung mit "richtig" oder "falsch" zulassen, jedenfalls schon gar nicht durch Rückgriff auf ein pauschal gültiges Wertesystem, dass immer greift und stets zum bestem Ergebnis führt. Nicht umsonst kommt ein Grünen-Pazifist Ströbele regelmäßig ins Stottern, wenn man ihn dazu befragt, ob die militärische Intervention gegen Nazi-Deutschland gerechtfertigt sei (Antwort: ?ja?) , und nach welchen Grundsätzen denn dann die Linie zu ziehen sei. Die bedingungslose Forderung nach einem gerechten Prozess für Terrorist ist zwar prinzipienkonform, aber die Erfüllung ist illusorisch, eine Vielzahl von Schuldigen würde ohne Furcht straffrei bleiben. Die kontroverse Praxis der gezielten Tötungen garantiert immerhin zweierlei: 1) Mörder gehen nicht straffrei aus . 2) Die Abschreckungswirkung und Einengung der Bewegungsfreiheit verringert die Zahl künftiger Opfer (Es entbehrt jeder Grundlage zu behaupten, für jeden getöteten Terroristen kommen zehn neue nach). Um letzteres zu verdeutlichen: Es wurde endlos im Zeichen von Menschenrechten gegen gezielte Tötungen und die israelische Sicherheitsmauer seitens westlicher Medien gewettert. "Gewalt erzeugt nur Gegengewalt", "Mehr Menschen werden auf beiden Seiten sterben" und "Terror lässt sich nicht durch eine Mauer aufhalten", so die Schlagzeilen auf spiegel.de etc. Nun zu den Fakten: Der geistige Führer der Hamas Sheih Yassin wurde von israelischen Raketen getötet, wenige Wochen später sein Nachfolger. Konsequenz: Öffentliche Beweihräucherung von Terroristenanführern sind seither passé, alle Anführer operieren seither nur noch von buchstäblich unter der Erde und stellen für Gewaltbereite keine öffentliche Identifikationsfiguren mehr dar. Die Sicherheitsmauer, die richtigerweise nicht endlos bestehen kann und darf, hat den Terror fast vollständig erstickt, es gibt seit einigen Jahren kaum noch Opfer auf israelischer Seite. Ich hege Respekt, mehr noch aufrechte Leidenschaft für Menschenrechte und Demokratie, diese Prinzipien sollten uns stets leiten. Sie dürfen jedoch nicht zum Selbstzweck mutieren und jedweden Pragmatismus per se unterbinden. So muss man zumindest die Möglichkeit einräumen, dass bei der Abwägung bestimmter Aktionen der Nutzen die Kosten bei Weitem überwiegen kann, auch wenn diese zuweil im Widerspruch zu unserem Wertesystem stehen. Besonders leicht ist es natürlich, solche Vorgänge zu verurteilen, solange die eigenen Sorgen aus begrenztem Wirtschaftswachstum, einer virtuellen Integrationsproblematik und der Fußball-WM 2014 bestehen. Nur hoffe ich für das edle Deutschland, dass sich an diesem Komfort nicht irgendwann etwas ändert.
5.
Daniel Killy, 28.12.2010
Was ist das eigentliche Problem? Ein Terrorist erliegt seinem Berufsrisiko, ein demokratischer Staat verteidigt sich ? und ein eilfertiger Außenminister, der nur bei seinen privaten Präferenzen auf die Einhaltung von Menschenrechten und Liberalität pocht, ereifert sich über einen Verbündeten. Ob dieser westlichen Moral lachen sich Hamas und Co. ins Fäustchen!
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