Legendäre Konzerte Stars and Stripes über Ost-Berlin

Legendäre Konzerte: Stars and Stripes über Ost-Berlin Fotos
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Rock-Revolte auf der Radrennbahn: Die Mauer stand noch, als Bruce Springsteen 1988 vor 200.000 Menschen in der DDR auftrat. Die SED wollte den Rocker für ihre Propaganda einspannen, doch ihre Untertanen schwenkten US-Fahnen - und der "Boss" forderte den Abriss der Mauer. Von Steffen Gerth

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Als um 19.07 Uhr der erste Gitarrenakkord über die Menschenmenge donnerte, war es für Bruno Remane so, als würde die Erde beben. Als sei er in einen Rausch versetzt worden, der erst nach dem vier Stunden dauernden Konzert langsam abklingen sollte. Ach was, nach vier Stunden: "Ich fühlte es einfach so, die Musik war so drin!", notierte der damals 23-jährige Soldat der Nationalen Volksarmee noch einen Monat später euphorisch in seinem Tagebuch: "Was für ein getanzter Abend, was für ein vertanzter Abend! Den Abend kann ich heute noch nicht fassen, tatsächlich. Kann es sein, dass ich heute noch elektrisiert bin? Phantastisch gewesen!!! Warum kann so ein Abend nicht andauern!"

Remane war einer von offiziell 160.000, geschätzt aber rund 200.000 DDR-Bürgern, die am 19. Juli 1988 Zeugen eines epochalen Ereignisses der DDR-Kulturgeschichte waren: US-Rocklegende Bruce Springsteen trat live in Ost-Berlin auf. "Ein Wunder scheint geschehen - unsere kleine DDR, in der doch nichts passierte", notierte Remane. Das Springsteen-Konzert auf der Radrennbahn im Ost-Berliner Stadtteil Weißensee war die "Erfüllung eines Traumes", wie er noch heute schwärmt.

Die Sehnsucht der Ostdeutschen nach Rockmusik aus dem Westen war Ende der achtziger Jahre gewaltig. Die harmonische Lyrik von DDR-Bands wie den Pudhys oder Karat, die gemäßigt abweichlerische Haltung von City und selbst das für DDR-Verhältnisse fast schon anarchische Auftreten der Gruppe Pankow reichte den Leuten nicht mehr. Hartmut Krüger, damals als Kultursekretär der Freien Deutschen Jugend (FDJ) Organisator des Springsteen-Konzerts, sprach später von einem gewaltigen Bedürfnisstau bei der Jugend des Landes.

Stones auf dem Index

Und tatsächlich - die ansonsten sture und unbelehrbare Staatsführung reagierte entgegenkommend: "Rockkonzerte mit zehntausenden Besuchern haben sich als wirksame Form der massenpolitischen Arbeit der FDJ unter der Jugend der DDR bewährt", stellt der Zentralrat der SED im Juni 1988 nüchtern fest.

Das Springsteen-Konzert wurde so 16 Monate vor dem Mauerfall zum finalen Höhepunkt des mühsamen Annäherungsprozesses der SED-Offiziellen an westliche Unterhaltungskunst jenseits des Schlagergedudels - und damit an den Musikgeschmack des eigenen Volkes. Bis in die siebziger Jahre waren DDR-Rockfans noch drangsaliert worden. Die Rolling Stones standen bis 1982 auf dem staatlichen Index, dann durfte das DDR-Jugendradio DT 64 in der Sendung "Musik für den Recorder" vier ausgewählte Stones-Titel senden.

Im Jahr darauf konnte Deutschrocker Udo Lindenberg nach jahrelangem Gezerre erstmals in Ost-Berlin auftreten - für zehn Minuten und vor einem ausgesuchten Publikum im "Palast der Republik". Die erhoffte Lindenberg-Tournee durch den Arbeiter- und Bauernstaat kam nicht zustande. Weiter Weststars, die die DDR in den Achtzigern beehren durften, waren David Bowie, Bob Dylan und Joe Cocker, der rund zwei Wochen vor Springsteen ebenfalls in Weißensee auftrat.


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Der größte Stau der DDR-Geschichte

Für viele DDR-Bürger sind alle diese Konzerte Meilensteine - aber der Auftritt von Springsteen wird zum Monument und zur Legende. Natürlich war der "Boss" auch deshalb eingeladen worden, weil er als "progressiver" Westkünstler mit antikapitalistischer Gesinnung galt, als Komponist von "Songs über die Liebe, und einer Welt, in der sie gedeiht", wie das SED-Zentralorgan "Neues Deutschland" später titelte. Der Busfahrersohn aus dem Kaff Freehold im US-Bundesstaat New Jersey wird als Troubadour des Proletariats empfangen; das FDJ-Blatt "Junge Welt" deutet den des Englischen wenig kundigen Landsleuten Springsteens Klassiker "Born in the USA" sicherheitshalber als Amerika-kritisches Statement aus.

160.000 Tickets wurden für diesen Abend gedruckt, 19,90 Ost-Mark kostete offiziell der Eintritt. Die Schwarzmarktpreise sind um ein Vielfaches höher, "aber Geld spielte für uns sowieso keine Rolle", erinnert sich Frank Hartung, der sich damals im Trabant mit Frau und einem Freund aus sächsischen Kleinstadt Eilenburg nach Berlin aufmachte. Springsteen sorgte nicht nur für das größte Rockkonzert der DDR-Geschichte, er verursachte auch den größten Verkehrsstau, den der SED-Staat vor der Maueröffnung je sah. Michael John aus Erfurt erinnert sich genau, wie er sich sein Ticket erkämpfte: Weil der Vorverkauf nur in Berlin stattfand, reiste er eigens per Zug in die Hauptstadt und stellt sich dort in "die längste Schlange meines Lebens", wie John der "Leipziger Volkszeitung" erzählte.

Wer nicht die Möglichkeiten hatte, ein Ticket im Vorverkauf zu erstehen, machte sich am 19. Juli 1988 auf nach Berlin - in der Hoffnung, an der Abendkasse zum Zuge zu kommen. "Menschen. Überall quollen Menschenmassen. Das war wie beim süßen Brei", beschreibt John den Ansturm. "Die FDJ-Ordner waren restlos überfordert und hatten es aufgegeben, zu kontrollieren." Absperrgitter wurden einfach beiseite geschoben - selbst die Volkspolizei traut sich nicht mehr, einzuschreiten. "Es herrschte Anarchie", erinnert sich auch Konzertbesucher Peter Matzke, heute Musikjournalist.

Lebensgefühl gegen Propaganda

Doch das Chaos blieb friedlich. Alkoholisierte mussten draußen bleiben, drinnen im Stadion fielen Fans, die sich im Gedränge schwindlig getanzt hatten, den Sanitätern in die Arme. Die meisten allerdings blieben aber brav auf ihrem Platz stehen, um überhaupt mitzubekommen, was da ganz vorne auf der Bühne passiert. Das Gelände der Radrennbahn ist viel zu weitläufig, um durchweg gescheite Akustik zu erzeugen. Der Sound war im ersten Teil des Konzerts ein Desaster. "Lauter!", schrieb ein Besucher auf ein schnell gefertigtes Plakat. Ohne die großen Videowände - bis dahin in der DDR bei Konzerten unbekannt - wäre Springsteen für viele fast unsichtbar geblieben. Die meisten standen so weit von der Bühne entfernt wie Frank Hartung, der "Springsteen in einer Größe von etwa 15 Zentimetern" zu sehen bekam.

Aber Springsteens Auftritt in Weißensee war ohnehin weit mehr als nur ein Rockspektakel: Es gab den sozialismusmüden DDR-Bürger eine konzentrierte Dosis westliches Lebensgefühl und bot Gelegenheit zu einem trotzigen politischen Statement - über der unübersehbaren Menschenmenge wehten in Heimarbeit gefertigte Fahnen des Klassenfeindes Amerika. Auch die SED-Führung versucht natürlich, aus dem Megaevent eine Propagandademonstration zu machen. "Konzert für Nikaragua" heißt die Veranstaltung, mit der der "5. FDJ-Rocksommer" eröffnet wird, offiziell.

Doch Stargast Springsteen vermiedet es, sich die offizielle Botschaft zueigen zu machen. In holprigem Deutsch schleudert seine eigene Message ins Volk: "Es ist schön, in Ost-Berlin zu sein. Ich bin nicht für oder gegen eine Regierung, ich bin gekommen, um Rock 'n' Roll für euch zu spielen, in der Hoffnung, dass eines Tages alle Barrieren abgerissen werden." "Barrieren", sagte Springsteen, aber alle verstanden, was gemeint war: "Mauer". In der zeitversetzten Radioübertragung auf dem beliebten DDR-Jugendsender DT 64 sowie in der TV-Aufzeichnung im Kanal DDR 2 fehlte der entscheidende Satz des "Boss". Die, die da waren, hatten verstanden.


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1.
Lars Hentschel 19.07.2008
Schoener Bericht, vielen Dank. Eine Frage stellt sich mir jedoch: Wann bitte ist David Bowie in der DDR aufgetreten? Danke Lars Hentschel
2.
Peter Wrampe 20.07.2008
Kaff Freehold?... Hmmm. Wohl noch niemals dagewesen in der Perle von New Jersey an der Atlantikküste, wo Maenner noch Maenner sind... Peter Wrampe
3.
Uwe Köppe 20.07.2008
Born in the USA - B. Springsteen Geboren in den U.S.A. Geboren in der Stadt des toten Mannes, den ersten Tritt hatte ich schon, als ich auf den Boden aufschlug. Du endest wie ein Hund, der zu viel geschlagen wurde, bis du dein halbes Leben damit verbringst dich davon zu erholen. Geboren in USA Ich wurde in den USA geboren Ich wurde in den USA geboren Geboren in den USA In meiner Heimatstadt saß ich in der Patsche, deshalb drückten sie mir eine Waffe in die Hand, schickten mich in ein fremdes Land, um den "Gelben Mann" umzubringen. Geboren in USA Ich wurde in den USA geboren Ich wurde in den USA geboren Geboren in den USA Ich kam nach Hause, in die Ölraffinerie, der Einstellungs-Chef sagte "Sohn, wenn ich was zu entscheiden hätte", Ich ging hin zu meinem Veteranenbetreuer, der sagte "Sohn, verstehst Du´s denn nicht?" Geboren in USA Ich wurde in den USA geboren Ich wurde in den USA geboren Geboren in den USA Ich hatte einen Bruder (wohl eher: Kamerad, Kumpel, Straßenjargon), der kämpfte in Khe Sahn gegen den Viet Cong, die sind immer noch da - ihn gibt's nicht mehr. Er hatte eine Frau in Saigon, jetzt hab' ich ein Foto von ihm in ihren Armen. Unten, im Schatten des Gefängnisses, draußen bei den Gasfeuern der Raffinerie, 10 Jahre auf der Straße verbrannt (verschwendet) Nirgendwo, wohin ich flüchten könnte, keinen Ort, wo ich hingehen könnte. Geboren in USA Ich wurde in den USA geboren Ich bin ein längst vergangener Vater in den USA Geboren in den USA Geboren in den USA Geboren in den USA Ich bin ein cool rockender alter Mann in den USA
4.
Sabine Leopold 20.07.2008
Ich bin eine unter den 200.000 gewesen, das Konzert wird mir für immer unvergessen bleiben. Zum ersten Mal hat man sich zu etwas zugehörig gefühlt, was bis dahin einer anderen Welt anzugehören schien. Ich hatte das Glück, ziemlich dicht an der Bühne zu stehen, dennoch war die Sicht nahezu Null, irgendwie waren alle größer als ich. Tanzen konnte man wegen der dichtgedrängten Menschenmassen auch nicht. Also haben wir mitgesungen, lauthals und voller Inbrunst, die Texte konnten wir schließlich alle auswendig. Und irgendwann ging schließlich auch so etwas wie Tanzen: Es sind einfach alle im selben Rhythmus gesprungen, das funktionierte auch in der Enge des Raumes. Ja, und dann hat mich plötzlich ein völlig Fremder auf die Schultern gehoben, einfach so! "Komm, Kleene, du siehst doch sonst nüscht!" Ich habe nicht nach seinem Namen gefragt, dafür war alles zu chaotisch, und dann war er einfach im Gedränge verschwunden. Deshalb heute und hier: Danke, du hast einem unglaublichen Konzert das I-Tüpfelchen aufgesetzt ... "Dance in the U.S.A." - Auge in Auge mit dem Boss!
5.
Torsten Julich 20.07.2008
Erst vor zwei Tagen habe ich mich an dieses großartige Ereignis erinnert. Ich war mir nicht mehr sicher, ob es 1988 oder 1989 war. Dank des Artikels weiß ich es jetzt wieder, es war heute vor 20 Jahren. Ja, ich war dabei und einer von denen in der ersten Reihe. Die Karten besorgte ein Kollege, genannt Frank Zappa. Wir waren eine kleine Truppe aus Jena, die damals bei der Deutschen Post als Nachrichten- und Telefontechniker arbeitete. Ich selber war nie der große Rock'n' Roll Fan, trotzdem fasziniert von dem Gedanken den "Boss" zu hören und zu sehen, live. Es waren warme, sonnige Julitage, damals. Wir fuhren mit zwei Trabis nach Berlin. Meine Kollegen und Freunde kannten in Berlin ein paar Leute, die uns dankenswerter Weise in ihrer Wohnung am Prenzlauer Berg übernachten ließen. (Ost-) Berlin Prenzlauer Berg war zu DDR-Zeiten schon ziemlich hipp, urban und bevölkert mit, heute würde man sagen, Freaks. Es war also die richtige Gegend um sich zu akklimatisieren und auf so ein Konzert einzustimmen. Wir waren jung und fanden die DDR und ihren kleinbürgerlichen Mief lästig. Solche Ereignisse wie das Konzert von Bruce Springsteen waren in der damaligen Zeit eine Art "Wurmloch" in ein anderes gesellschaftliches Universum, frei von Gängelung und falschen Idealen. Das Konzert war berauschend und wir standen in der ersten Reihe. Das schafften wir nur, weil wir uns schon am frühen Mittag auf den Weg nach Berlin Weißensee gemacht hatten. Wir warteten auf den Boss und seine Musik ganze sechs Stunden. Im Laufe der Zeit füllte sich die Arena Radrennbahn in Berlin Weißensee. Es war von ganz vorne kaum noch ein Durchkommen. Noch einmal versorgten wir uns mit alkoholfreien Getränken (ich glaube 20 Tüten Schokomilch, Alkohol gab es keinen) und kämpften uns zurück in die erste Reihe. Wir standen wie die Heringe, ganz vorne, vor meterhohen Lautsprechertürmen. 19.00 Uhr, Bruce Springsteen, der Boss, kam und spielte. Ein Wahnsinn, und wir waren dabei. Ein Wahnsinn waren auch die Massen hinter uns. Immer wieder liefen Druckwellen durchs Publikum, die uns gegen die Betonbarriere pressten und uns den Atem nahmen. Doch wir hielten dem Druck der Tausenden Stand. Andere mussten erschöpft und ohnmächtig von den Ordnern heraus gezogen werden, in Sicherheit. Sie sahen nicht gut aus. Trotzdem, ein tolles Konzert, die Musik, die Stimmung, die Worte des Boss'. Alles zusammen vermittelte Aufbruchstimmung, irgendwie. Da wir direkt vor einem der Lautsprechertürme standen, bekamen wir nicht nur die Energie der zigtausend Menschen hinter uns zu spüren, sondern auch die Power der Lautstärke. Mein Brustkorb bebte im Takt der Musik, mein Kopf dröhnte. Auch noch Tage nach dem Konzert hatte ich eine Art Tinnitus, der mich an dieses epochale Ereignis erinnerte. Am Tag darauf, immer noch unter dem Eindruck des Bruce Springsteen Konzertes, machten wir uns auf die Heimreise. Es war bereits Abend, als unsere kleine Kolonne die Autobahn in Richtung Thüringen ansteuerte. Kurz hinter Schönefeld gab einer unserer Trabis seinen Dienst auf, Lichtmaschine defekt. Jetzt hieß es abschleppen. Da der Trabi mit der defekten Lichtmaschine der jüngere von den beiden war und sich deshalb besser zum Abschleppen eignete, wurden die beiden Lichtmaschinen mitten auf der Autobahn getauscht, so dass der Jüngere den Älteren an den Haken nehmen konnte. Auf einem Rastplatz trafen wir ein paar junge Leute aus Hannover, auf der Rückreise von West-Berlin. Wir redeten über unsere Erlebnisse in der geteilten Stadt und unseren Wunsch auch mal nach Hannover fahren zu können. Die Jungs luden uns auf eine Flasche Johnny Walker ein, die sie gerade im Intershop erstanden hatten. Es war eine feuchtfröhliche Nacht. Das bunte Treiben beobachteten ein paar dunkle Gestalten in einem weißen Lada. Zum Spaß stiegen wir zu den Hannoveranern ins Auto und probten Republikflucht, mutig und selbstbewusst durch den Einfluss des Konzerts. Es passierte nichts, kein Eingriff der Ordnungsmacht. Zur Republikflucht kam es dann nicht, weil eine alleinreisende Dame aus Westdeutschland nach einem Besuch der Toilette ihren Ford nicht mehr aufschließen konnte. Ich schlug vor, es doch einmal mit unseren Trabi Schlüsseln zu probieren. Es funktionierte, die Tür des Autos öffnete sich, der Frau war geholfen. Der Amerikaner Bruce Springsteen sorgte so für ein kleines deutsch-deutsches Stelldichein auf der Transitautobahn mitten in der damaligen DDR. Dieses Konzert bleibt für mich ein herausragendes Erlebnis, nur noch übertroffen von der Maueröffnung, die ich auch in Berlin erlebte.
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