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Besuch bei DDR-Fotograf Harald Hauswald Die Dunkelkammer in der Kastanienallee

Fotograf in Ost-Berlin: "Das Objekt Hauswald geriet außer Kontrolle" Fotos
Harald Hauswald/ OSTKREUZ

Er rebellierte mit der Kamera: Der Ost-Berliner Fotograf Harald Hauswald zeigte Hinterhöfe und verfallende Fassaden, Trinker, Punks und Kellerbands. Seine Bilder vermitteln einen unverfälschten Eindruck von der DDR in den Achtzigern. Von

Ost-Berlin, Prenzlauer Berg. Ein Besuch bei Harald Hauswald Anfang der Achtzigerjahre. Den Weg in seine Dunkelkammer hat er mit brennenden Teelichtern auf jedem Treppenabsatz markiert. Das elektrische Licht im Flur des Hinterhauses ist schon seit Wochen ausgefallen und wir sind zum ersten Mal verabredet.

Sein Fotolabor gleicht einer Höhle, in der man von der Außenwelt abgeschottet ist. Alles ist voller Bilder, sie stapeln sich in Kartons an den Wänden bis hoch an die Decke. Gemeinsam sehen wir an diesem Winterabend einen Teil davon durch: ein alter Mann, der in den Papierkörben des Alexanderplatzes nach Pfandflaschen sucht, Menschen an einem grauen Morgen auf dem Weg zur Arbeit, verschmierte Kohlenträger, geduldig wartende Bürger an Haltestellen, grelle Parolen auf verfallenden Wohngebäuden, Betrunkene auf Volksfesten, arme Rentner vor einem Glas Bier in ihrer Stammkneipe.

Harald Hauswalds Bilder zeigen die DDR und ihre Menschen in all ihren Facetten, schonungslos und doch einfühlsam, voller Sympathie zum fotografierten Objekt. Jeder Einzelne behält seine Würde, steht im Gegensatz zu dem ihn umgebenden Zerfall und Irrsinn. Der bärtige Fotograf mit der rückenlangen Mähne macht jene ungefilterte Realität sichtbar, die der Staat verstecken will. Er zeigt, was ist, nicht was sein soll. Es sind Bilder von der Eintönigkeit, aber auch von der Langsamkeit des Lebens in der DDR, Zeugnisse einer abgeschotteten und eingeschlossenen Welt kurz vor ihrem Untergang.

Fotostrecke

17  Bilder
Fotograf in Ost-Berlin: "Das Objekt Hauswald geriet außer Kontrolle"

Codename "Radfahrer"

Bei meinem Besuch in Hauswalds Dunkelkammer geht es um Bilder für ein Buch über die Jugend in der DDR. Der Titel "VEB-Nachwuchs" gefällt Hauswald und er geht das Risiko einer Veröffentlichung im Westen ein, ohne seinen Staat um Erlaubnis zu fragen. Die alten Herren um Erich Honecker an der Spitze und ihre beflissenen Mitläufer in den Redaktionen verhindern, dass seine Bilder in den Medien der DDR gedruckt werden. Durch "VEB-Nachwuchs" können seine Fotos erstmals einem breiteren Publikum in der Bundesrepublik bekannt werden. Meine Hoffnung war, dass dadurch auch das vorherrschende Bild über den Osten Deutschlands zumindest etwas korrigiert wird. Denn das Bild der DDR im Westen war damals dominiert von SED und FDJ, Mauer und Stacheldraht, Aufmärschen und Militärparaden.

Je bekannter Hauswald im Westen, so unser gemeinsames Kalkül, desto geringer würde die Möglichkeit einer Verhaftung ausfallen.

Es geht auf, obwohl der eigensinnige Fotograf von der Staatssicherheit überwacht wird. Die Fotos für das Buch fahren in meinem Auto, ohne an der Grenzkontrollstelle Invalidenstraße gesehen zu werden, vom Prenzlauer Berg in den Westteil Berlins. Die Zollbeamten durchsuchen die Innenseiten der Türen, das Handschuhfach, den Kofferraum und vergessen auch nicht, hinter den Sonnenblenden nachzuschauen. Was aber nahezu offen auf dem Rücksitz liegt, wird nicht näher inspiziert.

Seit 1978 wohnte Hauswald schon im Prenzlauer Berg und jobbte zunächst als Telegrammbote. Nach und nach geriet er ins Visier des Staates. 1985 gab es sogar einen Stasi-internen Haftbefehl gegen den missliebigen Fotografen und alleinerziehenden Vater wegen "staatsfeindlicher Hetze", "Devisenvergehen", "Agententätigkeit" und "Weitergabe nicht geheimer Nachrichten". Wegen seiner zunehmenden Kontakte zu Westjournalisten blieb der Haftbefehl jedoch außer Kraft. Stasi-interner Vermerk: "Aus politischen Gründen im Moment nicht ratsam." Dennoch liefen - besonders an Staatsfeiertagen - Stasimitarbeiter hinter ihm her, um zu fotografieren, was denn er nun wieder fotografierte.

Harald Hauswald, Fotograf: "Ich war immer der böse Bube"

SPIEGEL ONLINE

Hauswald erlebte wiederholt Hausdurchsuchungen, aber nie wurde etwas wirklich Belastendes gefunden. Dafür musste er oft zum Verhör mitkommen, das manchmal dann erst endete, wenn er seine Tochter aus dem Kindergarten holen musste. Auf sein Verlangen hin fuhr die Stasi ihn sogar dort vorbei. Fast 40 inoffizielle Mitarbeiter bearbeiteten ihn, heraus kam eine Akte mit 1500 Seiten, auf deren Umschlag der Codename "Radfahrer" steht, obwohl Hauswald nie ein Fahrrad besaß. Selbst für eine Fahrraddemo Ost-Berliner Umweltschützer musste sich Hauswald ein Fahrrad leihen.

"Das Objekt Hauswald geriet außer Kontrolle"

"Allen Telegrammboten im Prenzlauer Berg standen zwar theoretisch Dienstfahrräder zu", fällt ihm heute dazu ein, "doch die waren längst alle geklaut worden, als ich 1978 den Job antrat." Sein Job war ideal: "Wir mussten stets zu Fuß durch den Bezirk. Zur Ablieferung eines Telegramms hatte ich vier Stunden Zeit."

Viele Stunden am Tag ging er so aufmerksam durch die Straßen. Die Kamera stets dabei. Er beobachtete, musste nichts stellen, weil er den Sinn für den besonderen Moment hatte. Einfach warten, auf den richtigen Augenblick. Er ist kein Fotograf, der auf Distanz arbeitet, er nutzt selten ein Teleobjektiv, geht stattdessen offen auf die Menschen zu; er ist einer, dem man sofort vertrauen kann. Der Zustellbezirk Prenzlauer Berg wurde zu seinem Glücksfall. Ihm blieb genug Zeit für Fotos von Passanten und zufällig beobachteten Szenen in der Hauptstadt der DDR.

Seine Bilder wirkten auch ohne Worte als Kritik am Staat, nur durch sein genaues Hinsehen, ohne Tricks und Nachbearbeitung. Als sie einmal bei einer Friedenswerkstatt der evangelischen Kirche für ein paar Stunden an einer Steinmauer gezeigt wurden, spiegelten sie das Lebensgefühl der unangepassten Besucher wider. Frech und zunehmend selbstbewusst. Als sie gegen Ende der Achtziger in der "Berliner Kirchenzeitung" gedruckt wurden, war es ein kleiner Triumph der Redaktion über die staatliche Zensur und deren Funktionäre. Hauswald dokumentierte die entstehende Szene des Aufbegehrens gegen den Staat nicht nur, er war auch Teil von ihr.

        Stasi-Akte über Harald Hauswald als PDF
BStU

Stasi-Akte über Harald Hauswald als PDF

Hauswalds Lieblingssatz in den Stasi-Akten lautet: "Das Objekt Hauswald geriet außer Kontrolle." Den Vermerk verfassten frustrierte Verfolger, die ihn bei der Beobachtung einfach aus dem Blick verloren hatten, als er mit einem geliehenen Fahrrad verkehrt in eine Einbahnstraße fuhr und die Stasi - im Auto - aufgeben musste.

Offizielle Mitarbeiter, die mit Stullenbüchsen vor seinem Haus warteten, oder Inoffizielle unter seinen Bekannten, die ihn mitunter sogar in seiner Dunkelkammer ausspionieren sollten, beschrieben seine Darstellungen als "trist" und voller "Skepsis zum Leben in der DDR". Hauswald liebte allerdings auch den unfreiwilligen Humor dessen, was er sah oder die Ironie. Die DDR war ein Land voller Peinlichkeiten. Abgestumpfte Arbeiter unter dumpfen Parolen. Groteske Schaufenster mit dem Schriftzug: "Wir sind umgezogen - nach gegenüber", in einem anderen Geschäft, dessen trostlose Auslage nur wenig darbot: "Unsere Vielfalt ist Spitze". Mir schenkte er ein Foto eines dauerhaft geschlossenen Nähmaschinenladens im Prenzlauer Berg mit einem Slogan aus der Vorkriegszeit: "Reparatur sämtlicher Systeme".

Stasi lässt Tochter abholen

Den 1954 in Radebeul geborenen Hauswald kann man heute getrost als einen der wichtigsten unabhängigen Chronisten der DDR ansehen, der auf rund 5000 Schwarz-Weiß-Filmen und 5000 Farbdias die wohl umfangreichste soziale Dokumentation seines Landes geschaffen hat. Während viele andere Fotografen sich künstlerisch-inszenierten Motiven zuwandten, zeigte er jene DDR, die jeder im Alltag sah, aber oft nicht mehr bewusst wahrnahm.

Hauswalds Biografie ist einer jener ungeregelten Lebensläufe, wie sie für einen bestimmten Teil seiner Generation DDR-typisch waren. 1970 absolvierte er eine Lehre im Fotogeschäft seines Vaters, die er aber nach kurzer Zeit abbrach, weil er immer nur im Labor Bilder entwickeln musste und sich über seine Hippie-Ansichten mit dem Vater zu sehr stritt. Er trampte Tausende Kilometer und jobbte lieber als Roadie einer jungen, erfolgreichen Rockband, der "Bürkholz-Formation", die allerdings bald verboten wurde, nachdem die Fans in Radeburg ein Stadion zertrümmert hatten.

Hauswald absolvierte seine Armeezeit und arbeitete in den unterschiedlichsten Jobs, als Anstreicher, Heizer, Restaurator, Aufzugsmonteur, Laborant, Passbildfotograf und Gerüstbauer. 1976 machte er seine Gesellenprüfung an der Fachschule für Fotografie in Caputh bei Potsdam. 1978 zog er mit seiner Dunkelkammer in die Ost-Berliner Winsstraße, dann in die Kastanienallee und 1986 in die Choriner Straße im Prenzlauer Berg. Dort organisierte ihm der befreundete Bildhauer Matthias Holstein eine stundenweise Anstellung als Fotograf in der evangelischen Stephanus-Stiftung. Dank einiger West-Journalisten gelang es ihm, im Laufe der Achtzigerjahre Fotos im "Stern", in "Geo" und der "taz" zu veröffentlichen. Lange wurde ihm die Mitgliedschaft im Verband Bildender Künstler der DDR verwehrt, erst im September 1989 nahm man ihn auf.

Noch 1988 versuchte die DDR mit verschärften Repressionen gegen Oppositionelle ihren Untergang aufzuhalten. Harald Hauswald traf es hart. Er sollte zur Nationalen Volksarmee eingezogen werden, was er mit dem Hinweis, er müsse sich doch um seine elfjährige Tochter kümmern, zunächst abwehren konnte. Doch um ihn als Fotografen aus dem Verkehr zu ziehen, dachte sich die Stasi einen perfiden Plan aus: Eines Tages bekam er einen Anruf vom Jugendamt. Man habe seine Tochter aus der Schule abgeholt, sie müsse wegen seines Lebenswandels für ein Jahr in ein Heim. Hauswald eilte ins Amt. Dort sah er nur noch, wie zwei Frauen seine heulende Tochter mit festem Griff an beiden Armen über den Flur schleppten. Er protestierte, doch erst nach einem halben Jahr bekam er sie wieder aus dem Berliner Heim heraus. Derweil hatte das Wehrkreiskommando einen neuen Termin angesetzt. Nun, da er sich nicht mehr um seine Tochter kümmern müsse, hieß es, stehe einer Reservistenzeit in der Armee nichts mehr im Wege. "Sie wussten noch nicht, dass es mir wenige Tage zuvor gelungen war, meine Tochter zu befreien", berichtet Hauswald.

Bilder wie göttlicher Wein

Nach dem Mauerfall gründete er mit sechs Ost-Berliner Kollegen 1990 die Fotografenagentur "Ostkreuz". "Wir wollen mit dem Namen deutlich machen, wo wir herkommen", sagt Hauswald, "da steckt alles drin: Berlin, DDR, Bewegung und Veränderung."

Maurice Weiss aus Frankreich, einer der Fotografen bei "Ostkreuz", vergleicht Harald Hauswald und dessen Bilder eines verschwundenen Landes, die man nach 30 Jahren wieder neu entdecken kann, mit Wein.

Natürlich könne man Wein sofort trinken, dann schmeckt er gut, aber lässt man ihn ein paar Jahre reifen, dann ist er göttlich.

Weiss erzählt lachend, dass Hauswald für ihn und seine Kollegen ein inzwischen weißhaariger und weiser Foto-Gott ist. "Er lebt die Fotografie und denkt immer mit dem Herzen!"

Sein Ost-Kollege hätte mitunter ein chaotisches Leben gehabt, ohne Bankkonto oder Führerschein. "Aber er kann aus fast nichts ein tolles Essen zaubern."

Aus seiner Zeit als Bandtechniker ist Harald Hauswald die Liebe zur Rockmusik und sein inzwischen ergrautes, aber immer noch wehendes langes Haar geblieben. Nicht nur äußerlich ist er immer noch der Alte.

Seinen 60. Geburtstag verbrachte er auf der Ostsee beim Angeln. Doch er fing keinen einzigen Fisch. "Dafür aber am nächsten Tag", erzählt er lachend. "Man muss nur auf den richtigen Augenblick, den besonderen Moment warten können."

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Bye-bye DDR

Geschichten zum Mauerfall

Verwegene Proteste, riskante Untergrundaktionen, illegale Treffen: Von 1979 bis zum Ende der Republik berichtete Peter Wensierski über Widerstand und Rebellion in der DDR. Er brachte Filme, Fotos und Dokumente über die Grenze, schrieb Reportagen oder Bücher wie "Null Bock auf DDR" und drehte Dokumentarfilme. In der einestages-Serie "Bye-bye DDR" erzählt er zum 25. Jubiläum des Mauerfalls die spannendsten, bewegendsten und kuriosesten Geschichten aus dieser Zeit - und trifft die Akteure von damals wieder.

Inhaltsangabe:

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Mitarbeit: Anastasia Barner, Video: Janita Hämäläinen und Thies Schnack

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1. Flaschenpfand...
Thorsten Kollmeier, 16.06.2014
...bei manchen Bildern kann man sich zu recht fragen ob diese nicht ganz aktuell sind. Auch heute ergänzen viele Menschen ihr monatliches einkommen mit Flaschenpfand auf.
2. Die Bedeutung von realistischen Fotografien
Siegfried Wittenburg, 16.06.2014
Im September 1987 habe ich eine Ausstellung mit Fotografien von Harald Hauswald in einer Ost-Berliner Kirche gesehen. Ich war wie elektrisiert. Natürlich haben seine Fotografien bis zum Untergang der SED-Diktatur eine gewisse Rolle gespielt, haben sie doch den Menschen mitgeteilt: "Ihr seid nicht die Einzigen, die den Verfall des Staates bemerken." Seine Bilder haben den Blick auf die Realität verschäft. Lieber Harald, von mir als Berufkollege meinen herzlichen Dank! Du bist ein Gleichgesinnter, von dem ich 1987 erst erfahren habe. Und das war wichtig und nicht zu spät! Jetzt bin ich gespannt auf die Kommentare der Leser.
3. Chronist der Zeitgeschichte
Uwe Gerig, 16.06.2014
Ein Glück, dass dieser Amateurfotograf wegen seiner Lebensumstände im realen Sozialismus niemals eine Chance hatte, an einem der wenigen zentralen Bilderblätter mitwirken zu dürfen. Dort hätte er auftragsgemäß an der immer neuen Verschönerung der Fassade der tollen DDR gewerkelt, hätte optimistische Bilder von optimistischen Werktätigen geschaffen, hätte Hupfdohlen und andere Staatskünstler beim Kessel Buntes abgelichtet, vielleicht auch mal ein schönes Volksfest oder die beliebten Bimmelbahnen. Bilder, die nicht für die Fassadenverschönerung geeignet waren, hätte Hauswald als angestellter Bilder-Schönfärber seltner oder gar nicht gemacht. Meine ehemaligen Kollegen Bildreporter vom zentralen Bilderblatt NBI können heute solche realistischen Zeitdokumente, wie die von Hauswald, kaum aus ihren Schubladen ziehen. Wie Hauswald in Berlin haben auch Siegfried Wittenburg in Rostock und sicher viele andere Amateure den wirklichen Alltag bis 1989 hinter der Fassade dokumentiert. Ein Glück, siehe oben...
4. optional
Thomas Ludwig, 16.06.2014
Bild 5 finde ich wirklich stark, eine kurze Störung bringt das System durcheinander – ja das ist eine starke Metapher. Zu Bild 7 oder ähnlichen Bildern (auch anderer Fotografen) wundere ich mich heute, dass ich persönlich derartiges damals kaum wahrgenommen habe. Schließlich bin ich jeden Tag dran vorbei gegangen. Was nehme ich heute an eigentlich Unverständlichem nicht wahr?
5. Als politisch interessierter Jugentlicher....
Marcus Straub, 16.06.2014
.... sah ich als "Wessie" immer auch gerne die "aktuelle Kamera" ect. 1980 konnte ich dann zum ersten Mal den realen Sozialismus kennenlernen, weil ich am Gymnasium den Kurs "Ost/West-Beziehung" gewählt hatte. Ich war schockiert und sah doch nur, was auch die Bilder von Hauswald zeigen: die nackte Wahrheit! Einfach genial, Herr Hauswald.
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