Palast der Republik Ein Bild von einem Klotz

Palast der Republik: Ein Bild von einem Klotz Fotos
Thorsten Klapsch/Edition Panorama

Im Januar 1993 ging Thorsten Klapsch in Berlin durch einen Tunnel - und stand plötzlich in einer anderen Welt. Menschenleer dämmerte der Palast der Republik vor sich hin, aber alles war noch da: die senfgelben Sessel, das Casino, die Uralt-Computer. So konnte Klapsch einmalige Fotos machen. Von

  • Drucken Senden
  • Nutzungsrechte Feedback
  • Kommentieren | 13 Kommentare
  • Zur Startseite
    4.5 (212 Bewertungen)

Die Mauer musste erst fallen, der Mammutbau dichtmachen und das Staatswappen abmontiert werden, bevor sich Thorsten Klapsch ein Herz fasste und in den Palast der Republik vordrang. Zwar war der gebürtige Darmstädter, dessen Großmutter im Westteil der Stadt lebte, in seiner Jugend schon oft in Ost-Berlin gewesen, war im Centrum-Warenhaus am Alex umhergebummelt. Nur über die Schwelle des größten Vergnügungsparadieses der DDR trat er nie - der monströse Ährenkranz nebst Hammer und Zirkel über dem Haupteingang schreckte den Jugendlichen aus dem Hessischen ab.

Im Januar 1993 erhielt Klapsch, inzwischen Fotograf, die Genehmigung, den wegen Asbestverseuchung geschlossenen Palast der Republik zu betreten - eine große Ausnahme, die sich die Oberfinanzdirektion Berlin gut bezahlen ließ: 40,26 D-Mark musste Klapsch für jede Stunde entrichten, die er sich im Bauch des gigantischen Mehrzweckkastens aufhielt. Zudem bekam der junge westdeutsche Fotograf einen Führer aus dem Osten an die Seite gestellt: einen älteren Herrn, der bereits in die Planungen des Prunkbaus involviert war und jeden Winkel wie seine Westentasche kannte.

Mit ihm traf sich Klapsch an jenem Januarmorgen am Marstall, um von dort aus, wie Klapsch sagt, "auf konspirativem Weg" über einen unterirdischen Gang in den Palast der Republik zu gelangen. Was nun begann, war eine Zeitreise in die ostdeutsche Vergangenheit - deren Vorzeigebau Klapsch auf einzigartige Weise porträtiert hat: wertfrei, auf Ästhetik reduziert, nüchtern. Ein stilles Dokument der trotz aller Kritik grandiosen Architektur des einstigen DDR-Symbols, das nun als Bildband vorliegt. "Der andere deutsche Staat manifestierte sich in diesem Gebäude. Ich wollte das zeigen, was einmal war, ein Stück Geschichte porträtieren", sagt Klapsch.

Totentanz in der "größten Kneipe der DDR"

Die völlige Abwesenheit von Leben war es, die den Fotografen mit aller Wucht traf, als er erstmals im Palast der Republik stand, jener vom SPIEGEL einmal als "größte Kneipe der Deutschen Demokratischen Republik" titulierten Vergnügungsstätte mit ihren 13 Restaurants, Bowlingbahnen und Cafés, Kongressräumen, Discotheken und Gemäldegalerien. Wo einst gefeiert, geschwoft und politisiert wurde, wo Ehen angebahnt und Staatsempfänge gegeben wurden, herrschte nun Totentanz.

"Das Gebäude war komplett abgeklebt, eine totale Stille lag über allem. Ein seltsames Gefühl war das", erinnert sich der heute 43-Jährige. Zur Stille gesellte sich die Dunkelheit. Dort, in "Erichs Lampenladen", wie der Palast auch genannt wurde wegen seiner an die 10.000 Glühbirnen, erhellte nun einzig fahles Wintertageslicht die Foyers und Treppenhäuser; in den fensterlosen Räumen, etwa dem Plenarsaal, wo einst die Volkskammer Politik eher beklatschte, denn selbst gestaltete, musste sein Führer Licht anknipsen, damit Klapsch nicht im Dunkeln stand.

Mit jeder Stunde, insgesamt sollten es knapp 40 werden, drang der Fotograf tiefer ins Palastinnere vor, mit jeder Einstellung brach für ihn der Gegensatz zwischen geisterhaft unbelebter Gegenwart und turbulenter Vergangenheit krasser auf. Der knapp eine Milliarde Ostmark teure Kasten, den Bauminister Wolfgang Junker in seiner Eröffnungsrede 1976 als "ein Stück gebautes Glück für unser Volk" gepriesen hatte, verkörperte nicht nur das erstarkende Selbstbewusstsein der sozialistischen Führungskader, sondern war auch ein Vergnügungstempel für die Massen.

Lob des Kommunismus, Eistorte, Luxusklos

Rund 70 Millionen Besucher strömten in den 14 Jahren zwischen Eröffnung und Schließung hinein, nahezu kein DDR-Bürger, der nicht wenigstens einmal den Fuß über die Schwelle gesetzt hätte. Die Menschen stürmten den Palast, um die legendäre Stern-Eistorte in der Milchbar zu genießen, das 15 Meter lange Bronzerelief "Lob des Kommunismus" zu bestaunen oder einfach gepflegt zu pinkeln. "Es war wie ein kulturelles Ereignis, im Palast aufs Klo zu gehen", soll die Politikerin Regine Hildebrandt die blitzblanken Luxustoiletten einmal gepriesen haben.

Sah es im Land draußen oft dürr aus, regierte hier der Überfluss - als "Palazzo di Protzo" titulierte Liedermacher Wolf Biermann den Prunkpalast, für den die SED massenhaft Materialien und Technik aus dem kapitalistischen Westen herangekarrt hatte: von der Klimaanlage aus Österreich über die honigfarbenen Fensterscheiben aus Belgien bis hin zu den Armaturen aus Dänemark. Selbst die 720 Tonnen Asbest kamen vom Klassenfeind - sie stammten aus Manchester.

Im Palast der Republik wehte ein Hauch der großen weiten Welt, der den DDR-Bürgern sonst verwehrt blieb. Stars von internationalem Format traten auf, etwa Carlos Santana oder Harry Belafonte. Und selbst Westrocker Udo Lindenberg schaffte es, im Oktober 1983 im Palast der Republik aufzutreten - vor 4000 handverlesenen FDJ-Mitgliedern.

Hier zwei Security-Leute, dort ein technischer Mitarbeiter

Mit all dem Trubel, mit den Konzerten, Parteitagen, Disco-Abenden und Bowlingpartien haben die Bilder von Thorsten Klapsch nichts gemein - was übrig blieb, war eine menschenleere Kulisse, durch die dann und wann ein Schatten geisterte. Eine Handvoll schweigender Menschen habe er bei seinem Streifzug durch den Palast getroffen, erzählt Klapsch. Leute von der Security, die dafür sorgten, dass niemand unbemerkt ins asbestverseuchte Gebäude dringt, oder der technische Mitarbeiter, der die Klimaanlage bedient.

Die wenigen Palastmitarbeiter, Überbleibsel der einst 1700 Mann starken Truppe, hielten den Palast in Schuss - denn noch war nicht klar, was mit dem Bau passiert. "Zwar wurde hinter vorgehaltener Hand bereits von 'Sanierungsstufe drei' gesprochen, so richtig glauben mochte dies aber noch keiner", sagt Klapsch.

Kurz nachdem er seinen Fotostreifzug durch den Palast beendet hatte, fiel die Entscheidung: Am 23. März 1993 beschloss der gemeinsame Ausschuss den Abriss, bald wurden die ersten Möbel aus dem Gebäude geschleppt und die für jedes Stockwerk in einer anderen Farbe der siebziger Jahre gehaltenen Teppiche herausgerissen. Damit wurde Klapsch zum letzten Fotografen, der ausführlich den Originalzustand des ehemaligen Vorzeigebaus dokumentierte.

"Vom Haus des Volkes zum Volkswagen"

Die Demontage interessierte ihn nicht mehr - obwohl es großartige Motive gegeben hätte. Die Spaßvögel etwa, die in den Jahren der kreativen Zwischennutzung zwischen 2003 und 2005 das geflutete Haus per Schlauchboot erkundeten. Oder der 44 Meter hohe Berg aus Gerüst und weißer Plastikfolie, den Künstler mitten hineingebaut hatten. Klapsch griff erst wieder zur Kamera, als die Abrissarbeiten abgeschlossen waren - und eine grüne Wiese sich dort ausbreitete, wo einst der Palast in die Luft ragte. "Nun kehrt erneut Würde an den Ort ein", so Klapsch.

Er hat das Porträt des Palasts im Wartezustand bewusst so lange zurückgehalten, bis auch die letzten Steine weggeräumt wurden. "Um nicht politisch instrumentalisiert zu werden", wie er sagt. Dass der Stahl aus dem Palast der Republik wenigstens recycelt im Megaturm von Dubai oder in so manchem Wolfsburger Motoren weiterlebt, findet Klapsch tröstlich.

"Vom Haus des Volkes zum Volkswagen - das ist wohl der Gang der Zeit", resümiert der Fotograf das Schicksal des einstigen DDR-Symbols.

Zum Weiterlesen:

Thorsten Klapsch: "Palast der Republik". Verlag Edition Panorama, Mannheim 2010, 120 Seiten. Der Bildband erscheint am 17. September.

Das Buch erhalten Sie bei Amazon.

Artikel bewerten
4.5 (212 Bewertungen)
Mehr zum Thema
Diesen Artikel...
Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

Auf anderen Social Networks teilen

  • Xing
  • LinkedIn
  • Tumblr
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • deli.cio.us
  • Digg
  • reddit


Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 13 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
1.
Christoph Schlüsselburg 14.09.2010
Mahlzeit, das "Erichs Lampenladen" allerdings auch über eine der besten Bauakustiken verfügte bleibt unerwähnt. Gerade durch die bautechnischen Möglichkeiten der Raumzusammenstellung im großen Saal war dies möglich.
2.
Volker Altmann 14.09.2010
Den ?Palast der Republik? abzureissen, war aus meiner Sicht ein Fehler. Eine gewisse Siegermentalität dürfte hier die Triebfeder gewesen sein, die Asbestverseuchung und der geplante Schlossneubau dienten wohl mehr als vorgeschobene Argumente. Gebäude kann man von Asbest befreien und so einiges müsste man in Berlin wieder abreissen, wenn es um das Thema Ensembleschutz geht. Wie der Fotograf komme auch ich aus Südhessen, habe Anfang der achtziger Jahre Ostberlin besucht. Mich haben Hammer, Zirkel und Ährenkranz damals nicht vom Betreten dieses Gebäudes abgehalten. Dafür war meine Neugier zu groß, fand ich den Bau mit seiner riesigen Glasfassade viel zu interessant. Überrascht hat mich die Vielfalt der Nutzungsmöglichkeiten. Hier tagte die Volkskammer, wurden Hochzeiten und Jugendweihen gefeiert, konnte man kegeln gehen, in der Disco tanzen ? ein wenig konnte ich nachempfinden, was mit ?Palast der Republik? gemeint war. Wenn man sich die Bilder betrachtet, kann man vielleicht erahnen, welche Chance mit dem Abriss vertan wurde. Haben ehemalige Bürger der DDR kein Recht auf Geschichte ? ihre Geschichte? Warum hat man das Multifunktionsgebäude nicht weiter für das Volk genutzt, aus gewissen Teilen ein Museum gemacht ? nicht um der Ostalgie zu frönen, sondern um ein Stück Geschichte greifbar zu erhalten. Nun ist Gras über die Sache gewachsen und man fabuliert über den Neubau eines Schlosses. An Stelle des einstigen sozialistischen Vorzeigebaus, soll ein Gebäude hochgezogen werden, das mehr einer Kulisse als einem Schloss gleichen wird. Aus Geschichtsbewusstsein ? sagt man. Ich bin ein Befürworter des Denkmalschutzes. Aber dass man mit diesem Abriss die Geschichte mit Füßen getreten hat, wird offenbar gerne übersehen.
3.
Herbert Schick 15.09.2010
Schön, dass mit dieser Publikation über den Palast der Republik nicht nur mehr Menschen in Deutschland bekannt gemacht wird, was die armen Bürger der DDR einst aus ihrer Tasche bezahlt haben - es wird auch ins Bewusstsein gerufen, welches Verbrechen am Volk der DDR es war, dieses Gebäude zu schleifen. Asbest-Belastung ist doch eine faule Ausrede. Da müsste in Berlin mindestens das ICC abgetragen werden. Nein, es ging darum, ein markantes DDR-Gebäude und -Denkmal aus der Bundes-Hauptstadt zu tilgen. Selbst der Kommentar, mit dem Sie das erste Bild auf Ihre Seite versehen, kommt noch heute ohne Hetze nicht aus.
4.
Siegfried Wittenburg 15.09.2010
Als Nichtberliner, sondern in der ?Provinz? lebend, wie viele ?Hauptstädter der DDR? damals etwas abwertend sagten, habe ich selbst mehrmals die Eingangstür zum Palast überschritten und war mit Freunden oft zum Bowling. Die Begeisterung zu ?Erichs Lampenladen? und seinem protzigen Daherkommen hielt sich allerdings in Grenzen. Die Modernität des Gebäudes ist auf die Architektur des Bauhauses zurückzuführen, doch wer jemals das Bauhaus in Dessau besucht hat, dem beschlich im Palast der Republik das Gefühl, mit einem Holzhammer den Sozialismus eingeprügelt zu bekommen. Im krassen Gegensatz dazu stand, dass beim Bau viele Materialien aus dem Westen importiert und viele ?Kapazitäten? zentralistisch dirigiert aus der ?Provinz? abgezogen wurden. Das Gebäude war nicht auf dem Mist der DDR gewachsen und das war schon ein Grund, dass bei diesem Bau für das Volk das Wichtigste fehlte: die Identifikation der Mehrheit des Volkes mit ?ihrem? Palast. Der Prestigebau hatte zur Folge, dass der dringliche Wohnungsbau und andere Vorhaben in der ?Republik? zurückgestellt wurden, wovon auch ich betroffen war. Berlin als ?Aushängeschild des Sozialismus? hatte Vorrang und die ?Provinz? als Produktionsstandort dieser ?Aushängeschilder? verwaiste. So konnte ich den propagandistisch vorangetriebenen Aufbau während meines Wehrdienstes bei der NVA, Auge in Auge mit dem ?Klassenfeind?, und den Jubel bei der Eröffnung aus meinem winzigen Neubauzimmer heraus, ohne Aussicht auf Verbesserung der Wohnsituation, nicht teilen. Meinen Arbeitsplatz, meinen ?Kampfplatz für den Frieden? in einer Baracke mit Ofenheizung heizte ich zur gleichen Zeit noch mit Braunkohlenbriketts, nicht aus Berlin, sondern aus dem Raum Leipzig. Und ich wusste, unter welchen Bedingungen die Menschen diese Wärme und diese Energie erzeugten, womit der Palast geheizt und die 10.000 Lampen zum Leuchten gebracht wurden, damit sie einmal in der Palasttoilette?gepflegt pinkeln? gehen konnten. Ein Kollege von mir war Abgeordneter der Volkskammer und erzählte oft aus seiner Tätigkeit. Gegenstand seiner Kritik war, dass diese Institution nur Schaum schlug und nichts weiter zu tun hatte, was in irgend einer Form demokratisch legitimiert war, dafür aber einen Palast zur Verfügung gestellt bekam, der den Rahmen aller vernünftigen Verhältnisse sprengte. Er war so manches Mal bereit, sich nicht an den einstimmigen Beschlüssen zu beteiligen, aber die Machtverhältnisse ließen das nicht zu und eine einzige Gegenstimme hätte auch nichts bewirkt. So erlebte ich die Diskussion um den Abriss des ?Palazzo di Protzo? emotionslos. Der Titel ?Palast des Volkes? war eine geschickt kaschierte Lüge. Die Diskussion um den Wiederaufbau einer Schlosskulisse betrachte ich ebenfalls mit Abstand. Das ist jetzt Sache der Berliner, wie der Aufbau der Dresdner Frauenkirche Sache der Sachsen und Dresdner und der Kirche Sankt Georgen in Wismar Sache der Menschen in Mecklenburg-Vorpommern und Wismar ist. Es ist nicht möglich, das Berliner Schloss symbolisch mit dem Palast der Republik gleich zu setzten. Das sind andere Ebenen. Wenn die Berliner mehrheitlich das Schloss zur Erinnerung an ihre preußische Vergangenheit wollen, bitte schön, wenn sie es nicht wiedererrichten können, aus welchen Gründen auch immer, ist das ebenfalls ihr Problem. Wie den Palast der Republik gab es im Osten Deutschlands noch viele Bauwerke, die in den letzten 20 Jahren nicht mehr bzw. immer weniger genutzt wurden. Die Menschen wollten sie nicht mehr nutzen, denn sie entsprachen nicht mehr den Anforderungen der Zeit. So verschwinden sie langsam. Das ist der ganz normale Lauf der Welt. Die Trauer um ein Denkmal an den ?Sozialismus? ist verständlich, doch die Mauer, die ein viel bedeutenderes Symbol im Gedächtnis der Weltbevölkerung darstellt als der Palast der Republik, wurde still, ohne wesentliche Diskussionen und fast restlos beseitigt.
5.
Volker Altmann 15.09.2010
Sehr geehrter Herr Wittenburg, über die Schönheit moderner Architektur ließ und lässt sich zu allen Zeiten streiten. So empfinde ich das Kanzleramt (um nur ein Beispiel zu nennen) auch nicht unbedingt als Berlins attraktivstes Gebäude. Und auch dafür hat das Volk tief in die Tasche greifen müssen ? trotz allem Elend, dass sich immer mehr bei ehemaligen ?Normalverdienern? ausbreitet. Die verbauten Materialien des ?Palastes? stammten nicht aus der DDR? Da möchte ich doch mal gerne wissen, was in Deutschland bei Staatsbauten so alles an Material zusammenkommt, was im Ausland angekauft wurde. Es ist doch schon fast eine Ironie der Geschichte, dass man das Vorzeigeprojekt der DDR schleift, um an dessen Stelle einen Bau neu zu errichten, der an Zeiten ganz anderer Form von Unterdrückung und Blutgeld durch das Volk erinnert.
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    

© SPIEGEL ONLINE 2010
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH