Pfingst-Unruhen 1987 Wetterleuchten am Brandenburger Tor

Tausende DDR-Bürger pilgerten Pfingsten 1987 an die Mauer. Sie wollten zuhören, als Popgrößen wie David Bowie und Genesis im Westen ein Konzert gaben. Doch während anderswo längst Perestroika ausgerufen wurde, prügelte die Volkspolizei die Fans nieder.

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"Achtung, Achtung! Bürger, hier spricht die deutsche Volkspolizei! Verlassen Sie unverzüglich das Gebiet und begeben Sie sich nach Hause!" So schallten die Durchsagen auf der Ostseite des Brandenburger Tors in der Nacht zum Pfingstmontag 1987. Jenseits der Mauer spielten westliche Popgrößen wie David Bowie, Eurythmics und Genesis ein Open-Air-Konzert vor dem Reichstagsgebäude. 5000 Schüler, Studenten, junge Arbeiter aus Ost-Berlin, aber auch aus anderen DDR-Städten, waren zur Mauer geströmt, um zumindest akustisch mit dabei zu sein. Permanente Lautsprecherdurchsagen und Ausweiskontrollen konnten sie nicht davon abhalten. Trickreich umgingen sie Polizeiposten und Absperrungen. Aus dem Wunsch, Musik zu hören, entwickelte sich binnen weniger Stunden eine spontane Demonstration gegen einen Staat, der seine Bürger bevormundete und drangsalierte.

Mit solch einem öffentlichen Massenprotest hatte die Volkspolizei wenig Erfahrung. Nun aber sah sie sich zwischen Charité und Brandenburger Tor einer bunten Mischung aufgebrachter Menschen gegenüber. Ob langhaarige Jeansträger, Popper, Skinheads, Punks in bemalten Lederjacken oder Konsum-Verkäuferinnen in Kostüm und Dauerwelle. Sie alle waren irgendwie, einzeln oder in kleinen Gruppen, durch Nebenstraßen und Baustellen in das abgesperrte Gebiet rund um den Boulevard Unter den Linden gelangt. Was am Samstag vor Pfingsten mit ein paar Hundert Zuhörern friedlich-fröhlich begonnen hatte, endete am dritten Abend mit brutaler Gewalt.

"Zusammenrottung politisch-negativer Elemente"

Während anderswo längst Perestroika und Glasnost ausgerufen worden waren, wollte die Deutsche Volkspolizei ihren Bürgern zu Pfingsten 1987 offensichtlich die Lektion einprügeln, dass in der DDR alles beim Alten bleiben solle und sie die Hoffnung auf Reformen begraben könnten. Es bewirkte das Gegenteil. Tausende erlebten sich als Gleichgesinnte, die ein gemeinsames Lebensgefühl verband, die öffentlich Widerstand leisteten, sich nicht einschüchtern ließen. Am Ende war es eine große Niederlage für die Machthaber im Staat.

Für die meisten Beteiligten wurde es zu einem Schlüsselerlebnis, das ihr Verhältnis zum SED-Staat fortan prägte. Es war, wie ein Beteiligter heute sagt, wie ein Wetterleuchten zum Ende kurz vor Ausbruch des Gewitters - zwei Jahre vor dem Fall der Mauer.

Einige machte die Erfahrung gänzlich unversöhnlich, sie stellten Ausreiseanträge, andere schöpften daraus den Mut zu den Demonstrationen im Herbst 1989. In ihnen erwachte "ein starker Demokratiewunsch", wie es Uwe Kulisch, der damals dabei war, auf einem wenige Tage nach den Ereignissen an mich nach West-Berlin herausgeschmuggelten Tonband kommentierte. Was die Stasi später intern als eine "Zusammenrottung" von "vorbestraften, asozial lebenden und politisch negativ Eingestellten" bezeichnete, war für die jungen Ost-Berliner zunächst nur der Versuch gewesen, an den Live-Aufritten beim "Concert for Berlin" aus Anlass der 750-Jahr-Feier der Stadt teilzuhaben.

Rebellion am Brandenburger Tor

SPIEGEL ONLINE/Peter Wensierski

Als die Ost-Berliner ungehorsam wurden

Vor der gigantischen, 76 Meter breiten Bühne am ehemaligen Reichstag hatten sich 60.000 West-Jugendliche niedergelassen. Die Fans im Osten, obwohl nur einen Steinwurf entfernt, blieben davon ausgegrenzt. Am ersten Tag waren es nur einige Hundert, zumeist junge Schüler, die mit Kofferradios angerückt waren und in kleinen Gruppen herumstanden. West-Radiosender übertrugen das Konzert live, die Stimmung war gut, zu den Songs machten manche ihre Feuerzeuge oder Wunderkerzen an. Einzelne versuchten, auf Dächer und Schornsteine der Ruinen am Spreeufer zu klettern, um von dort etwas sehen zu können. Bereitschaftspolizisten holten sie sofort wieder herunter. Doch der Abend endete halbwegs friedlich.

  Stasiakte über die Pfingstunruhen 1987 als PDF.
BStU

Stasiakte über die Pfingstunruhen 1987 als PDF.

Am nächsten Tag hatte es sich weiter herumgesprochen. Pfingstsonntagabend kamen die Jugendlichen scharenweise. Der Wind hatte gedreht, die Klänge der Eurythmics waren diesmal im Osten gut zu hören. Am Virchowdenkmal nahe der Charité tanzten einige auf der Straße. Vor seinem Auftritt um 22 Uhr schallte auch David Bowie herüber: "Ich habe viel mit jungen Leuten gesprochen, als ich gestern drüben war, und ich glaube schon, dass einige von ihnen zum Konzert heute Abend kommen werden." Tosender Beifall.

Noch immer ist die Ansammlung auf der Ostseite keine politische Demonstration. Einer der Besucher gab später zu Protokoll, "ich wollte wenigstens einmal in meinem Leben" den Rockstars "so nahe sein, wie es später vielleicht nicht wieder möglich ist". Gegen 23 Uhr waren es auf der Ostseite schon weit über tausend Leute, obwohl in der ganzen Gegend seit dem Nachmittag massiv Ausweise kontrolliert worden waren. Dabei wurden Namen und Anschrift notiert, "um Sicherheit und Ordnung zu wahren", wie die Uniformierten erklärten. Armeelaster ließen ihre Motoren aufheulen, um die Musik aus dem Westen zu übertönen.

"Hirngespinste westlicher Korrespondenten"?

Gegen Mitternacht eskalierte die Stimmung. Pfiffe und Johlen nahmen zu, es kam zu ersten Handgreiflichkeiten und Rempeleien. Rollkommandos griffen einzelne Jugendliche aus der Menge heraus und schleiften sie zu bereitstehenden Lkw. Mehrere massive Polizeiketten drängten die Herumstehenden, teils unter Schlägen mit Gummiknüppeln, weg von der Mauer in Richtung Friedrichstraße. Hinter den Ketten bellten die Hunde einer Polizeistaffel. Flaschen flogen in Richtung der Ordnungskräfte, erstmals ertönten Rufe "Gorbi, Gorbi" und "Die Mauer muss weg!" oder "Bullenschweine verpisst euch, keiner vermisst euch!"

Exklusive Stasi-Videoaufnahmen von 1988

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Ein Jugendlicher brüllt im Zorn einen Uniformierten an: "Von mir kann kein Lehrer mehr verlangen, dass ich zum 7. Oktober (Nationalfeiertag der DDR - d. Red.) demonstrieren geh!" Der Ruf "Die Mauer muss weg" war aus einem kleinen Hit der West-Berliner Gropiuslerchen entstanden, der von mitgebrachten Kassettenrecordern abgespielt wurde: "Berlin, Berlin, dein Herz braucht keine Mauern". An einer Stelle im Song ertönte der gesampelte O-Ton von Willy Brandt: "Die Mauer muss weg, weg, weg…"

  Augenzeugenbericht von Detlef Matthes als PDF.
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Augenzeugenbericht von Detlef Matthes als PDF.

Der 19-jährige Instandhaltungsmechaniker Detlef Matthes zog mit seinem Kumpel durch die Straßen. Ihn empörte die Polizeigewalt. Noch in der Nacht setzte er sich hin, schrieb alles auf, was er gesehen hatte. Seine Notizen schickte er als Brief an einen West-Berliner Bekannten, in der Hoffnung, dass sein Augenzeugenbericht meine Redaktion "Kontraste" beim ARD-Fernsehen erreichte, in der ich damals Filmberichte über die Situation in der DDR produzierte. Sein Brief aber kam niemals an. Erst jetzt, 27 Jahre später, brachte Matthes seinen handgeschriebenen Text zu mir in die SPIEGEL-Redaktion; auf einestages ist er nun dokumentiert.

Der Brief war abgefangen worden, Matthes entdeckte ihn in seiner Stasi-Akte. In den Notizen steht, "die Jagd auf Unschuldige" sei "eine sinnlose Demonstration der Macht des Staates" gewesen.

Wetterleuchten zum Ende der DDR

Am dritten Tag, Pfingstmontag 1987, waren die Ereignisse der Vortage endgültig Stadtgespräch in Ost-Berlin. Westradio und -fernsehen berichteten von den Übergriffen am Vortag. Eine neue Stufe der Eskalation wurde befürchtet. Neben den 14- bis 20-Jährigen zog es nun auch ältere Ost-Berliner, auch solche aus der politischen Opposition in das Gebiet zwischen Friedrichstraße und Brandenburger Tor. Dort patrouillierten schon den ganzen Tag Vopos, Bereitschaftspolizisten und Angehörige der Stasi in zivil. Jenseits der Mauer sollte später am Abend die Gruppe Genesis spielen.

Schon ab 18 Uhr wurde 500 Meter vor dem Brandenburger Tor die Straße "Unter den Linden" mit einem Seil abgesperrt. Davor standen die Menschen und riefen für Ost-Berliner Verhältnisse Unerhörtes: "Bullen raus, Bullen raus". Gegenüber den grün Uniformierten erklangen auch immer wieder laute Buh-Rufe und vor der russischen Botschaft erneut "Gorbatschow, Gorbatschow". Die Atmosphäre war gespannt, nur ein einzelnes Mädchen verteilte Blumen an Volkspolizisten.

Die Ost-Berlinerin Tina Krone war mit ihrem Freund Reinhard Schult vom S-Bahnhof Friedrichstraße gekommen und auf Polizeiketten gestoßen, die den Nachströmenden ein Durchkommen unmöglich machen sollten. In den Seitenstraßen hatte die Volkspolizei Wasserwerfer versteckt, auf Lkw trafen immer mehr uniformierte Bereitschaftspolizisten ein. "Die Stimmung kippte um", erinnert sich Krone, "als einzelne Leute von zivilen Greifkommandos aus der Menge herausgegriffen und festgenommen wurden". Sie habe gesehen, "wie Menschen, die hingestürzt waren, an den Füßen hochgerissen und mit dem Kopf über das Pflaster gezogen wurden. Ihre lauten Schreie und das Geräusch ihres aufschlagenden Körpers waren gespenstisch."

Krawczyk über den großen Ungehorsam

Peter Wensierski
Unmittelbar vor dem Brandenburger Tor war eine größere Gruppe eingekesselt. Dort hatten Jugendliche den Polizisten 20-Pfennig-Stücke ins Gesicht geworfen. Andere schmissen Bierflaschen, einzelne Feuerwerkskörper blitzten und knallten. Einer, der dort herausgegriffen wurde, erinnert sich: "Sie gingen mit mir in eine Tordurchfahrt, sodass die Leute uns nicht mehr sehen konnten." Dort habe man ihn in den Bauch geschlagen. Als er auf dem Boden lag, "trat ein anderer mit dem Fuß zu". Später kam er in Gewahrsam zu 40 anderen Festgenommen. Sie mussten auf dem Boden sitzen, erst mitten in der Nacht wurde er verhört.

Seine Erlebnisse und die vieler anderer Augenzeugen protokollierten damals zwei junge Aktivisten aus den Gruppen in der evangelischen Kirche. Christian Halbrock hatte ein Jahr zuvor die Umweltbibliothek, ein Treffpunkt oppositioneller Umwelt- und Friedensaktivisten im Gemeindehaus der Berliner Zionskirche, mitgegründet, und Uwe Kulisch kam von der offenen Jugendarbeit der Kirche. Sie sammelten so viele Berichte wie möglich und schrieben sie nieder.

  Original-Broschüre "Der 7. 8. 9. Juni - intern" als PDF.
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Original-Broschüre "Der 7. 8. 9. Juni - intern" als PDF.

Kulisch ließ eine hektografierte Broschüre mit dem Titel "Der 7. 8. 9. Juni - intern", 20 Exemplare "nur zum innerkirchlichen Dienstgebrauch", im Konsistorium anfertigen. Ein Exemplar gab er dem Ost-Berliner Bischof Gottfried Forck, damit dieser in Gesprächen mit Staatsvertretern handfeste Argumente und Beispiele für Übergriffe nennen konnte. Dann aber tippte Halbrocks Freundin Susanne noch einmal die ganze Dokumentation auf besseren Matritzen ab. Im Keller der Umweltbibliothek am Zionskirchplatz druckte er heimlich hundert Exemplare und verteilte sie bei einer Fahrradrundfahrt durch Ost-Berlin in der Szene. Eines der letzten vollständig erhalten gebliebenen Exemplare - für die Stasi "ein Machwerk" - ist hier als PDF dokumentiert. Auch Kulisch war noch einmal in seinen Keller gegangen, wo er eine Ormig-Vervielfältigungsmaschine versteckt hatte, und druckte weitere 70 Exemplare.

Der DDR-Geheimdienst erfuhr erst später, dass Kulisch "sich aktiv an der sogenannten Dokumentierung von Übergriffen durch die Schutz- und Sicherheitsorgane beteiligt" hatte. Das war tatsächlich sein Anliegen, und Kulisch wollte noch mehr Öffentlichkeit herstellen. Denn die DDR-Medien leugneten die Geschehnisse. Die staatliche Nachrichtenagentur ADN meldete: "Offensichtlich interessierte Kreise, die Kreuzberg nach dem Brandenburger Tor verlegen möchten, üben sich in der Verbreitung von Schauermärchen über das Verhalten von Rockfans. Laut polizeilichen Meldungen haben einige Hundert Rockfans dem Konzert mit Lautsprecherverstärkung zugehört. Von Zusammenstößen zwischen Polizei und Jugendlichen kann überhaupt keine Rede sein. Sie existieren nur in den Hirngespinsten einiger westlicher Korrespondenten."

Darum setzte Kulisch noch nach. Unter abenteuerlichen Umständen gab er heimlich ein Interview zu den Geschehnissen, das ich im West-Fernsehen zusammen mit einem Song des Liedermachers Stephan Krawczyk über die Pfingstdemos ausstrahlen konnte. Kulisch war dabei nur zu hören, nicht zu sehen. Lediglich ein laufender Kassettenrecorder mit seiner Stimme lag auf einer Bank in einem Ost-Berliner Park. Tatsächlich hatte Kulisch dieses Band im Volkspark Friedrichshain besprochen, und Miriam Moderow, eine junge "taz"-Kollegin, brachte die Kassette unter der Kleidung versteckt über die Grenze.

Den bekannten Bürgerrechtler Wolfgang Templin dagegen rief ich einfach in Ost-Berlin an und interviewte ihn am Telefon. So etwas war bis dahin überhaupt nicht üblich, die Ereignisse ließen es nun aber zu, ohne Gefahr für ihn. Er sprach von einer "spontanen Politisierung, die viel mehr als ein paar Jugendliche erfasste", und prophezeite, dass sich nach diesen Pfingstunruhen Unmut und Protest auf einer neuen Stufe fortsetzen würden.

Mitarbeit: Nicola Kuhrt

Bye-bye DDR

Geschichten zum Mauerfall

Verwegene Proteste, riskante Untergrundaktionen, illegale Treffen: Von 1979 bis zum Ende der Republik berichtete Peter Wensierski über Widerstand und Rebellion in der DDR. Er brachte Filme, Fotos und Dokumente über die Grenze, schrieb Reportagen oder Bücher wie "Null Bock auf DDR" und drehte Dokumentarfilme. In der einestages-Serie "Bye-bye DDR" erzählt er zum 25. Jubiläum des Mauerfalls die spannendsten, bewegendsten und kuriosesten Geschichten aus dieser Zeit - und trifft die Akteure von damals wieder.



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insgesamt 18 Beiträge
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Seite 1
Reinhard Hennig , 12.07.2014
1.
Bin gespannt, wie SPON über die kommenden Wetterleuchten berichten wird... Das die kommen, steht deutlich am Horizont geschrieben. Ich freue mich darauf!
Gerhard Dünnhaupt, 12.07.2014
2. Kurzes Gedächtnis?
Im Gegensatz zu Frau Merkel haben wir es nicht vergessen.
Philipp Lenherr, 12.07.2014
3. Videos?
Ich kann die Videos im Artikel nicht abspielen?
M Halblaub, 16.07.2014
4. Turnfest in Berlin
In derselben Zeit war auch das Deutsche Turnfest in West-Berlin wodurch ich mit Freunden aus Westdeutschland nach Berlin kamen. Durch Zufall bin ich an Karten für David Bowie gekommen, da mein Freund nur zu Eurythmics wollte. Die Ostberliner Polizei war wohl auch etwas angespannt durch die Tatsache, dass tausende Westdeutsche Jugendliche sich den Ostpark Berlin angesehen haben. Das Turnfest in Westberlin hatte offiziell 120.000 Teilnehmer. Den Eintrittspreis fanden wir damals etwas übertrieben hoch. Aber heute muss ich sagen, es hat sich gelohnt einmal die DDR für einen Tag live erlebt zu haben. Was mir immer noch in Erinnerung bleibt war der versuchte Einkauf von Batterien für einen Walkman in einem Kaufhaus am Alexanderplatz. Es gab keine Mignonbatterien sondern nur Babyzellen oder die großen Monos. Der Hinweis, dass mein in der DDR produzierter Universum-Walkman doch zwei passende Batterien ab Werk dabei, hatte hinterließ nur zwei offene Münder hinter der Theke.
Karl Wittelsbacher, 16.07.2014
5. Was hat wohl Erika an diesem Tag gemacht?
Die eine oder andere Seite zum Sicherheitsarchiv des Vaterlandes beigetragen?
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