Die wichtigsten Artikel Terror in Deutschland - Die Geschichte der RAF

Die Rote Armee Fraktion, kurz RAF, prägte die Siebziger- und Achtziger Jahre in der Bundesrepublik. Was war ihr Ziel, wer waren die Opfer - und wer machte mit?


Dritte RAF-Generation: Rückkehr der Untoten (23.01.2016)

Die Weltrevolution blieb aus, einstige Terroristen erreichen das Rentenalter. Jetzt hat ein Trio der dritten RAF-Generation Raubüberfälle verübt. Was über Baader-Meinhofs "Enkel" bekannt ist. Mehr


Spur zur RAF: Überfall aus dem revolutionären Ruhestand (19.01.2016)

DPA/ BKA

Die Staatsanwaltschaft fahndet nach einem verschollenen RAF-Trio. Bei einem Überfall auf einen Geldtransporter wurden DNA-Spuren gefunden, auch in einem zweiten Fall gibt es Hinweise. Lassen sich die Rätsel der dritten Terror-Generation lösen? Mehr


Ulrike Meinhofs Selbstmord 1976: Meisterin des Moralisierens (09.05.2016)

Max Ehlert / DER SPIEGEL

Von der Hamburger Oberschicht in den Untergrund - die linke Journalistin Ulrike Meinhof ging einen tödlichen Weg. Vor 40 Jahren fanden Justizbeamte die RAF-Terroristin erhängt in ihrer Zelle. Mehr


RAF in der DDR: "Die wichtigsten Jahre in meinem Leben" (02.06.2015)

DPA

Vor 25 Jahren verhafteten ostdeutsche Kriminalpolizisten zehn ehemalige RAF-Mitglieder in der DDR. Die Aussteiger hatten jahrelang versteckt im sozialistischen Exil gelebt. Wie kam es dazu? Mehr


RAF-Anschlag auf Ernst Zimmermann: Tödliche Post (30.01.2015)

AP

Erst klingelten sie als Briefzusteller, dann vollzogen sie die Hinrichtung: Vor 30 Jahren wurde der Luftfahrt-Manager Ernst Zimmermann kaltblütig in seinem Haus bei München ermordet. Die RAF übernahm die Verantwortung. Wer genau ihn erschossen hat, wurde nie geklärt. Mehr


25 Jahre "Deutscher Herbst": Stefan Aust und Gunther Latsch im Gespräch mit dem ehemaligen RAF-Terroristen Peter-Jürgen Boock (09.11.2002)

DPA

In der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland haben die Ereignisse im Sommer und Herbst 1977 den Staat und seine Institutionen an den Rand der Stabilität gebracht. Mehr


Mord an Buback: Verena Beckers Anwälte fordern Freispruch (26.06.2012)

dapd

Der wohl letzte große RAF-Prozess geht zu Ende. Im Verfahren um den Mord an Siegfried Buback zeigen sich die Verteidigung und Anklage im wichtigsten Punkt einig: Die Ex-Terroristin Verena Becker saß 1977 nicht auf dem Motorrad, von dem aus der Generalbundesanwalt erschossen wurde. Mehr


RAF-Anschlag auf Springer: "Räumt sofort das Haus. Ihr Schweine!" (18.05.2012)

Axel Springer AG

Wände stürzten ein, die Explosion riss ein Loch in die Mauer: 1972 zündete die RAF im Hamburger Springer-Verlagshaus mehrere Sprengsätze. Ein ehemaliger leitender Mitarbeiter erinnert sich an den Moment der Detonation, die Angst danach - und die Gefahr, die noch Stunden im Gebäude lauerte. Mehr


Anfänge der RAF: Todesschüsse in der Seitenstraße (15.07.2011)

Sie war das erste Opfer im Krieg der Roten Armee Fraktion gegen den deutschen Staat: 1971 wurde Petra Schelm in Hamburg auf der Flucht von einem Polizisten erschossen. Aus dem Hippiemädchen war innerhalb kurzer Zeit eine Terroristin geworden. Mehr


RAF-Geisel Schleyer: "Sie haben Schach gespielt und Gesellschaftsspiele" (06.09.2007)

DPA

Sie sperrten ihn 44 Tage lang ein, kamen ihm nahe - am Ende brachten sie ihn um: Die Entführung Hanns Martin Schleyers 1977 ist einmalig in der deutschen Geschichte. Im SPIEGEL-ONLINE-Interview erklärt Schleyer-Biograf Lutz Hachmeister, warum sich die RAF in ihrer Geisel täuschte. Mehr


RAF: Terrorist ohne Führerschein (18.10.2007)

BKA Bundeskriminalamt

Er war ein gnadenloser Gewalttäter und ein begnadeter Selbstdarsteller: Andreas Baader verstand die Kunst der Inszenierung wie kein zweites RAF-Mitglied. Am deutlichsten wurde Baaders Narzissmus in seiner Hassliebe zu Autos. Klaus Stern porträtiert den Terrorist am Steuer. Mehr


Vermächtnis der RAF: Die Untoten der Bonner Republik (07.09.2007)

AP

Wer den Deutschen Herbst und dessen Bedeutung nicht versteht, der kann auch die Geschichte der Bundesrepublik nicht begreifen. Politisch ist die RAF zwar mausetot, doch kulturell wirkt sie weiter. Mehr


Rote Armee Fraktion: Der Herbst der Terroristen (22.09.1997)

DPA

Viermal war ein Hinweis auf den Aufenthaltsort des von der RAF entführten Arbeitgeberpräsidenten Schleyer bei der Polizei verschlampt worden. So strebt der Deutsche Herbst 1977 beinahe zwangsläufig seinem blutigen Höhepunkt zu: Der Staat blieb konsequent - und die Entführer bekamen Hilfe von einer palästinensischen Terrorgruppe. Mehr


Herrhausen-Attentat: "Wir können jeden erledigen" (04.12.1989)

DPA

Alfred Herrhausen, Westdeutschlands mächtigster Manager, galt als "der am besten geschützte Mann" des Landes. Dass der Großbankier dennoch einem RAF-Attentat zum Opfer fallen konnte, beweist nach Ansicht von Experten, dass die Täter "erstklassige Professionals" sind und das polizeiliche Vorbeugekonzept "total versagt" hat. Mehr


Entführung der "Landshut": Hier spricht Captain Märtyrer Mahmud (28.11.1977)

AP

Die Aufzeichnungen des Funkverkehrs zwischen Tower und gekaperter "Landshut" in Mogadischu. Mehr


Baader-Verhaftung: "Kommen Sie raus, Ihre Chance ist null" (05.06.1972)

DPA

Die Bürger atmeten auf, Bonn war rehabilitiert. Nach zwei Jahren vergeblicher Fahndung, nach beklemmenden Wochen mit Bombentoten und Attentatsdrohungen gelang es Westdeutschlands Polizei, den Kern der Baader/Meinhof-Gruppe zu spalten. Und die Nation sah zu: Achtmal ging das Schießgefecht über die Bildschirme. Mehr


Ulrike Meinhof über die Baader-Aktion: "Natürlich kann geschossen werden" (15.06.1970)

Den Aufbau einer "Roten Armee" will die linksextreme Gruppe um Ulrike Meinhof betreiben, die an der Baader-Befreiung beteiligt war. Ihre Überlegungen hat die steckbrieflich gesuchte Journalistin auf Tonband gesprochen. Der SPIEGEL veröffentlicht nachstehend unredigierte Auszüge, die mit der Antwort auf die Frage beginnen, warum Baader befreit worden sei. Mehr

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swf3, 27.05.2016
1. Schleyer als überforderter Funktionär?
Da hat der Schleyer - Biografie doch tatsächlich versucht, den armen kleinen Hanns - Martin in seiner Machtfunktion als Boss der Bosse für überfordert darzustellen. Da wird einem dieser SS-MANN, der im Protektorat Böhmen/Mähnen Verantwortung,auch was die Deportation von Juden, trug, doch gleich viel sympathischer. Ekelhaft!!!
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