Reisen mit der "Hindenburg" "Das Schiff war wie ein großer Kindergarten"

Reisen mit der "Hindenburg": "Das Schiff war wie ein großer Kindergarten" Fotos
Das Bundesarchiv

Sie feierten wilde Partys und genossen den puren Luxus: In den dreißiger Jahren amüsierten sich Künstler, Wirtschaftsbosse und Nazi-Größen auf der gigantischen "Hindenburg". Niemals war das Reisen über den Ozean spektakulärer - das zeigen Bilder aus den Salons des legendären Luftschiffs. Von

  • Drucken Versenden
  • Nutzungsrechte Feedback
  • Kommentieren | 14 Kommentare
  • Zur Startseite
    4.8 (22 Bewertungen)

Die Partygesellschaft an Bord der "Hindenburg" hatte ein Problem. Ein Luxusproblem: Ausgerechnet auf der Jungfernfahrt nach Nordamerika war der Bar des Luftschiffes der Gin ausgegangen: neben Orangensaft der zweite wichtige Bestandteil des beliebten Zeppelin-Cocktails "LZ 129". Doch Pauline Charteris rettete den Abend.

Die 24-jährige Engländerin, bildschöne Ehefrau des Krimi-Autors Leslie Charteris, entdeckte in jener Mainacht 1936 im Fundus der Bar zahlreiche Flaschen Kirschwasser und kreierte kurzerhand den "Hindenburg Kirschwasser Cocktail". Ein Schuss deutscher Obstbrand in den Fruchtsaft - und die Party hoch über dem Atlantik konnte weitergehen.

Gefeiert wurde an Bord des größten, glamourösesten Flugobjekts, das je gebaut wurde. Die "Hindenburg", mit einer Länge von 245 Metern nur 24 Meter kürzer als die gigantische "Titanic", war weit mehr als nur ein schnödes Verkehrsmittel. Sie war eine Verheißung von Luxus, Grandezza, Schwerelosigkeit. Schöner als an Bord des modernen Zeppelins, Meisterwerk deutscher Ingenieurskunst und Aushängeschild Hitler-Deutschlands, schwebte niemals zuvor und danach je ein Mensch durch die Luft.

Vor 75 Jahren ging die "Hindenburg" kurz vor der Landung über Lakehurst, New Jersey, in Flammen auf. Nur ein Jahr zuvor vergnügte sich hoch oben im Himmel eine besonders illustre Gesellschaft. Es war schließlich das erste Mal, das der Zeppelin den Nordatlantik überquerte, um zahlende Passagiere in die USA zu bringen.

Fünf Monatslöhne teures Ticket

Der Beginn des interkontinentalen Luxus-Luftverkehrs sollte zu einer Sensation werden. Daher befanden sich an Bord des Luftschiffes nicht nur Prominente wie der Schriftsteller Charteris und seine erfinderische Gattin Pauline, sondern auch Vertreter der Nazi-Elite, schwerreiche Wirtschaftsbosse und jede Menge Journalisten, die werbewirksam über den Flug zu berichten hatten.

Das Ende der "Hindenburg"

Im Gegensatz zu den anderen Passagieren mussten die Journalisten für die Reise mit dem Zeppelin nichts bezahlen, ein Ticket hätten sie sich ohnehin kaum leisten können: Mindestens 1000 Reichsmark kostete eine einfache Fahrt in der Doppelkabine in die USA - dafür musste ein Angestellter 1936 gut fünf Monate lang arbeiten. Doch die teure Fahrkarte wurde mit einem unvergesslichen Erlebnis belohnt.

Das Reisevergnügen begann unmittelbar nach Start, mit dem Blick aus den großen Fenstern der beiden Promenaden auf Deck A: Majestätisch glitt der Luftriese am 6. Mai 1936 um 21.15 Uhr aus seiner Halle in der süddeutschen Zeppelinstadt Friedrichshafen, umjubelt von Hunderten Schaulustigen. Wer sich traute, konnte hoch oben die Fenster öffnen und sich bei gemächlichen 125 Stundenkilometern Durchschnittsgeschwindigkeit den Fahrtwind um die Nase wehen lassen.

"Abheben vom Alltäglichen"

"Wenn man nicht wüsste, dass man im Luftschiff sitzt", schwärmte Füllerfabrikant Carl Bruer über die erste Nordatlantikfahrt, "könnte man annehmen, in einem großen, schönen Hotel an der See zu sein, wo der Wind die Fenster umbraust und die Brandung zu hören ist." Noch poetischer beschrieb Alfred Ernst, Geschäftsführer der Tidewater Oil Company, das einzigartige Fahrgefühl an Bord der "Hindenburg":

"Losgelöst von der Erde schweben wir dahin. Es formt sich um uns eine Harmonie aus Sonne, Licht und Unendlichkeit, unter der sich das weite Meer wie ein Teppich breitet. Die japanisch anmutenden Pastellmalereien, die seidenbespannte Wände zieren, sind licht und duftig - ein fein empfindender Künstler schuf diesen Rahmen für Menschen, die sich für Tage und Stunden abheben wollen vom Alltäglichen.

Sorglos spazierten die Reisenden über das geräumige Passagierdeck, als wären sie an Bord eines Luxusdampfers. Den Tagesrhythmus gaben die fünf Köche und der Konditor in der hochmodernen Elektroküche an Bord der "Hindenburg" vor - mit mehrgängigen Menüs, die auf elfenbeinfarbenem Porzellan mit breitem Goldrand und blauen Streifen serviert wurden. Die Gäste - ursprünglich bot die "Hindenburg" Platz für 50 Passagiere, später wurde auf 72 Bettplätze aufgestockt - tafelten im blumengeschmückten Speisesaal, der sich über die gesamte Backbordseite erstreckte.

"Wie einer jener buntschillernden Schmetterlinge"

Hier, wie auch in der in hellem Braun gehaltene Lounge, dominierte ein klarer, reduzierter Bauhausstil. Um Gewicht zu sparen, verzichtete der Innenarchitekt, Fritz August Breuhaus, auf Holzvertäfelungen und schweres Mobiliar. Stattdessen luden elegante Leichtmetallmöbel zum Verweilen ein, die Malereien an den Wänden zeigten die exotischen Welten der Entdecker, Seefahrer und Luftpioniere: Dreimaster auf einsamer Fahrt, die Routen von Magellan und Captain Cook, Haifische in azurblauen Fluten, bunte Papageien.

Suchten die Gäste die kreative Ruhe, zogen sie sich in den vornehmen, mit Schreibmaschinen, Bibliothek und Postamt versehenen Schreib- und Lesesalon zurück. Und selbst Raucher mussten trotz der 200.0000 Kubikmeter hochentzündlichen Wasserstoffs an Bord nicht auf ihr Laster verzichten: Der Rauchersalon auf dem unteren Deck B, mit seinen goldgelb schimmernden, von Schweinsleder überzogenen Wänden, war vom übrigen Teil des Luftschiffes durch eine Schleusentür abgeschlossen.

Permanenter leichter Überdruck verhinderte, dass Gas eindringen konnte. Chef des ganz in Blau gehaltenen Raucherzimmers mit der angrenzenden Bar war Barmann Max Schulze: Er war es, der die persönlichen Rauchutensilien der Gäste verwaltete, er gab ihnen Feuer und kontrollierte die Tür, damit niemand mit brennender Zigarette aus dem Raum spazierte.

Luftkrankheit kam bei der knapp 60-stündigen Reise kaum auf: Drohte ein Sturm, stieg die "Hindenburg" einfach höher. "Er ist wie einer jener buntschillernden Schmetterlinge, die sinnbezaubernd im Sommerlicht gaukeln, aber schnell ein schützendes Versteck aufsuchen, wenn ein Unwetter aufzieht", beschrieb Luftfahrtpionier Hugo Eckener einst die Flexibilität des Zeppelins.

Weltweit erste Heilige Messe in der Luft

Kaviar und frisch gebackene Brötchen, Radioübertragungen und allabendlicher Schuhputz-Service: Den Gästen an Bord der "Hindenburg" fehlte es an nichts. Nicht einmal auf musikalisches Entertainment mussten sie verzichten. Eigens für den Zeppelin hatte die Leipziger Pianofortefabrik Blüthner einen nur 162 Kilogramm schweren Aluminiumflügel gebaut, der die Mitreisenden trotz seiner Metallkonstruktion, so ein Reporter, mit "besonders großem und vollem Klang" beglückte.

Bei der ersten Fahrt der "Hindenburg" nach Nordamerika weihte der Dresdner Pianist Professor Franz Wagner den Flügel ein, mit Werken von Chopin, Liszt und Beethoven. Pianist Wagner war es auch, der eines der Highlights der Jungfernfahrt in die USA musikalisch untermalte: die weltweit erste Heilige Messe in der Luft, gelesen von Pater Paul Schulte.

Der Geistliche hatte eigens beim Papst in Rom die Erlaubnis für die Messe einholen müssen und zelebrierte das Ritual - der Explosionsgefahr wegen - ohne die sonst üblichen Kerzen. Gebannt folgten die Gäste der morgendlichen Andacht, erst als ein Eisberg in Sicht kam, war die Aufmerksamkeit dahin: "Das Schiff war wie ein großer Kindergarten. Alles rannte los, um etwas zu erleben und drückte die Nase gegen die Fensterscheiben", schrieb Pater Paul Schulte mit amüsiertem Bedauern.

Ehrenrunde über New York

Während sich der Geistliche am Abend nach der Heiligen Messe zeitig in seine mit fließendem Warmwasser, Spiegel und Schrank versehene Kabine zurückgezogen hatte, um bei der Ankunft in den USA fit zu sein, hatten zahlreiche Gäste die Nacht durchgefeiert. Am 9. Mai 1936, kurz nach fünf Uhr Ortszeit, schwebte die "Hindenburg" über dem Lichtermeer von New York.

Euphorisch feierten die Amerikaner die Ankunft des Luftschiffes, Dutzende Dampfer tuteten, als die "Hindenburg" eine Ehrenrunde über der Stadt drehte. "Die Millionen Lichter schienen mir Millionen Herzen zu sein, die uns entgegenschlugen zum Willkommensgruß", so Pater Paul Schulte.

Nicht minder begeistert sollten die New Yorker die "Hindenburg" auch im Mai des folgenden Jahres begrüßen. Es war die 63. Fahrt des Zeppelins, 337.000 Kilometer hatte LZ 129 seit seiner Inbetriebnahme im März 1936 zurückgelegt - und das störungsfrei. Niemand konnte ahnen, dass das Ende der Luftschifffahrt unmittelbar bevorstand.

32 Sekunden beenden eine Ära

Die 36 Passagiere an Bord der Todesfahrt mit der "Hindenburg" verlebten eine ähnlich luxuriöse Fahrt wie die Gäste der ersten Nordamerika-Reise. Nur der spektakuläre Blüthner-Flügel befand sich aus Gewichtsgründen nicht mehr an Bord - er war zusätzlichen Kabinen auf Deck B gewichen.

Am 6. Mai 1937, um 15 Uhr, erschien die "Hindenburg" über Manhattan. Tausende Schaulustige reckten die Hälse, um einen Blick auf den in der Nachmittagssonne silbern glitzernden Luftgiganten mit dem hakenkreuzgeschmückten Heck zu erhaschen. Vielerorts in der Stadt brach der Verkehr zusammen, Schiffssirenen und Hupkonzerte ertönten. Der Zeppelin glitt so tief über das Empire State Building hinweg, dass sich die Passagiere und die New Yorker auf der Aussichtsplattform zuwinken konnten. Eine halbe Stunde später tauchte die "Hindenburg" über Lakehurst auf.

Doch heftige Stürme und ein Gewitter verzögerten die Landung. Während Chefsteward Heinrich Kubis im Speisesaal belegte Brote servierte, begann schließlich das Landemanöver. Um 18.25 Uhr, kurz nachdem die Landeleinen fallengelassen wurden, die "Hindenburg" war nur noch wenige Meter vom Erdboden entfernt, ging der Zeppelin LZ 129 plötzlich in Flammen auf.

Nur 32 Sekunden dauerte das Inferno an - am Ende war von dem einst größten Luftschiff der Welt nur noch ein Haufen Asche und Aluminiumschrott übrig. Von Sabotage über Bombenattentat bis hin zu Versicherungsbetrug: Bis heute ranken sich die wildesten Verschwörungstheorien um die Explosion der "Hindenburg". Als wahrscheinlich gilt derzeit die These, nach der die Hülle des Zeppelins aufgrund elektrostatischer Ladung Feuer fing und sich der Wasserstoff entzündete.

In dem Feuerball starben 22 Besatzungsmitglieder, 13 Passagiere und ein Mann der Bodencrew. Mit ihrem Tod endete die Ära der Zeppeline. Und zerplatzte auch der Traum vom schwebenden Grandhotel über dem Atlantik.

Zum Weiterlesen: Barbara Waibel: LZ 129 Hindenburg: Luxusliner der Lüfte, Sutton Verlag 2010.

Mehr zum Thema erfahren Sie im Themen-Spezial zum 75. Jahrestag der Hindenburg-Katastrophe am 6. Mai 2012 ab 20.15 Uhr auf Spiegel Geschichte

Artikel bewerten
4.8 (22 Bewertungen)
Mehr zum Thema
Diesen Artikel...
Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

Auf anderen Social Networks teilen

  • Xing
  • LinkedIn
  • Tumblr
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • deli.cio.us
  • Digg
  • reddit


Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 14 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
1.
Jörg Meyer 03.05.2012
Raucherraum mit Luftschleuse ... diesen Artikel sollte man mal allen Planern der Deutschen Bahn zu lesen geben ... Unfassbar, was damals noch für eine Achtung vor Rauchern geherrscht haben muss - bei DEM Sicherheitsrisiko hätte sicher auch der Letzte Verständnis für ein absolutes Rauchverbot an Bord gehabt. Vermutlich hätte ich mich damals trotzdem nicht getraut, mir eine anzustecken ... aber einfach nur dieses schöne Gefühl genossen, es zu dürfen... In den gelb markierten Rauchergehettos bei der DB hatte ich dieses Gefühl jedenfalls noch nie!
2.
Mathias Völlinger 03.05.2012
>Raucherraum mit Luftschleuse ... diesen Artikel sollte man mal allen Planern der Deutschen Bahn zu lesen geben ... > >Unfassbar, was damals noch für eine Achtung vor Rauchern geherrscht haben muss - bei DEM Sicherheitsrisiko hätte sicher auch der Letzte Verständnis für ein absolutes Rauchverbot an Bord gehabt. > >Vermutlich hätte ich mich damals trotzdem nicht getraut, mir eine anzustecken ... aber einfach nur dieses schöne Gefühl genossen, es zu dürfen... > >In den gelb markierten Rauchergehettos bei der DB hatte ich dieses Gefühl jedenfalls noch nie! > Och, der Raucherraum mit Luftschleuse war bestimmt kein größeres Sicherheitsrisiko als die Verbrennungsmotoren für den Vortrieb. Am Schluss ist das ganze dann wegen Blitzschlag in die Luft geflogen. Ich hätte prinzipiell dieses Luftgefährt nie betreten, auch mit allem Geld der Welt nicht. Vielleicht war ja nicht zuletzt deswegen die Bordbar so gut bestückt.
3.
Daniel Blubb 03.05.2012
Luxus ... luxuriös waren wohl nur die preise. Gegessen werden musste, der nachzählbaren platzanzahl im speisesaal zufolge, offenbar im zweischicht-betrieb ... 3 x täglich. die kabinen, versehen mit simpel-klapp-hocker bieten platz wie ein einmannzelt. Das mobiliar aus aluminium ... hat schonmal jemand auf alu-stühlen, z.b. beim camping gesessen? Da ist nix mit luxus. Und weil die kabine so unbequem ist, verrenckt man sich lieber auf diesen stühlen, die füße auf irgendeiner balustrade abgelegt, zum nickerchen? - wer jemals aus einer solchen position erwacht ist, weiss. Mit luxus hat das nichts zu tun. Na, dazu gibt's aber wenigstens "teutsches" beethoven-geklimper vom blech-piano ... wahrscheinlich hätte jedes ordentliche radio mit anständigen lautsprechern mehr vergnügen bereitet. Und für den ganzen spass zahlt man dann noch nach heutigem geld 21.000,- ? one way! - Um ein paar eisberge zu sehen, und dabei festszustellen, dass sie auch nicht anders aussehen als im bildband. Peinlich, dass bei all diesem "Luxus" auch noch der Gin ausgeht ... offensichtlich hat da jemand schlecht geplant oder falsch eingekauft, jedenfalls nicht genug bevorratet ... "Luxus" ist was anderes. Bei aller Liebe: nur weil die Schuhe morgens geputzt waren (heute tatsächlich ein Luxus, dazumals selbstverständlicher Service selbst in zweitklassigen Hotels), ist Luxus wirklich was anderes.
4.
Christian Wiegel 03.05.2012
Wer weiss wie die heutige Luftfahrtindustrie aussehen würde, hätte Deutschland Helium von den USA kaufen können. Ich stelle mir das angenehm vor; Urlaubskreuzfahrten nicht zu See sondern in der Luft. Aber dafür hätte es damals eine andere Regierung geben müssen.....
5.
Daniel Lord 04.05.2012
>Och, der Raucherraum mit Luftschleuse war bestimmt kein größeres Sicherheitsrisiko als die Verbrennungsmotoren für den Vortrieb. Am Schluss ist das ganze dann wegen Blitzschlag in die Luft geflogen. Ich hätte prinzipiell dieses Luftgefährt nie betreten, auch mit allem Geld der Welt nicht. Vielleicht war ja nicht zuletzt deswegen die Bordbar so gut bestückt. Das Risiko einer Wasserstoffexplosion war nicht besonders hoch. Tatsächlich ist die Hindenburg nicht explodiert, sonder schlichtweg abgebrannt. Immerhin haben die sogenannte Katastrophe ja 62 von 97 Personen überlebt (man vergleich das mit heutigen Flugzeugkatastropen). Das Unglück war auch nur der Vorwand für das Ende der Luftschiffahrt. Tatsächlicher Grund: die Luftschifferei war ein Verlustgeschäft und der Erfolg des Flugzeugs bereits absehbar.
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    

© SPIEGEL ONLINE 2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH

SPIEGEL ONLINE Schließen