Rock-'n'-Roll-Diplomatie Rendezvous mit einem Steiff-Tier

Jahrelang sang er gegen die Mauer an, dann stand er endlich dem mächtigsten DDR-Funktionär gegenüber: Als Udo Lindenberg vor 20 Jahren Erich Honecker traf, prallten zwei Welten aufeinander. Heute steht fest: Der Rock 'n' Roll hat über die Polit-Bürokratie gesiegt.

DPA

Protokoll: Florian Harms

Ein Hamburger Abend, kurz nach sieben Uhr, draußen nieselt es wie gewöhnlich. Vor dem Hotel Atlantic hinterm Hauptbahnhof hasten hochstöckelnde Damen und glattrasierte Herren zu den wartenden Taxis. Drinnen in der Bar, in einem tiefen Ledersessel, sitzt Udo Lindenberg und nippt an einer Tasse Schwarztee, Assam ohne Milch und ohne Zucker, eskortiert von einer Zigarre. Auf dem Kopf trägt er seinen braunen Hut, den er immer trägt, darunter seine kolossale Sonnenbrille, dann ein dezent nadelgestreiftes Jackett über einem blauen Seidenpolohemd, ein extra-enges, schwarzes Beinkleid, schließlich schnelle braune Lederhalbschuhe, über denen türkisfarbene Socken mit blauen Sternchen hervorlugen.

"Schnell und gut, der Mann mit Hut", sagt Udo Lindenberg und führt die Tasse zum Munde. "Der Panikpräsident, der für den Underground spricht, für den Rock 'n' Roll."

Noch ist es leer im Untergrund, in der fensterlosen Bar also, die meisten anderen Sessel ringsum gähnen leer, nur Kellner Daniel schwebt elegant zwischen den Tischchen heran, um dem Panikpräsidenten Feuer zu reichen. Vom Regen draußen ist hier nichts zu ahnen, genauso wenig wie vom Rest des Weltgeschehens. Hier drinnen ist Bar und fertig. Ein idealer Ort also, um sich ungestört von allen Aufgeregtheiten des Tagesgeschehens in die Zeitgeschichte zurückzudenken bis zu jenem denkwürdigen Tag, als Lindenberg, berühmt und gefürchtet für sein schnoddriges Sprachfeuerwerk, dem leibhaftigen Generalsekretär des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands und Staatsratsvorsitzenden der Deutschen Demokratischen Republik, also einem Mann mit einem mächtigen Titelgebirge vor seinem Namen, gegenüberstand. Der Name war ja eher einfach: Honecker, Erich. Oder Honey, wie Lindenberg ihn in seinem Lied "Sonderzug nach Pankow" zu besingen beliebte.

Ein gut versifftes Teil aus dem Gulli

Man muss sich diese Szene ganz plastisch vorstellen, um ihre damalige Wirkung auf die Menschen diesseits und vor allem jenseits der Mauer begreifen zu können: Da hatte es der Genosse Generalsekretär nach Jahren endlich geschafft, zu einem offiziellen Staatsbesuch in die Bundesrepublik, mithin das Territorium des Klassenfeindes, eingeladen zu werden, und dann trat ihm dort dieser lederbejackte Lulatsch entgegen, dessen Krachmusik immer mehr seiner Landsleute daheim in der DDR immer unverhohlener von eingeschmuggelten LPs und Kassetten abspielten.

"Honey, ich glaub', Du bist doch eigentlich auch ganz locker. Ich weiß, tief in dir drin, bist Du eigentlich auch'n Rocker. Du ziehst dir doch heimlich auch gerne mal die Lederjacke an und schließt Dich ein auf'm Klo und hörst West-Radio", hatte Lindenberg in seinem Sonderzug-Song im Jahr 1983 gezwitschert und den Herrn Honecker einen "Oberindianer" genannt. Die Lederjacke schickte er ihm wenig später hinterher, ein "altes, gut versifftes Teil aus dem Gulli", die übrigens, das sei hier der Welt verraten, Lindenbergs Leibwächter Eduard dereinst im Ruhrpott aufgelesen hatte. Woraufhin sich Honecker, immerhin so viel Humor bewies er dann doch, mit einer Schalmei revanchierte. Wozu man wissen muss, dass eine Schalmei - ein Blasinstrument mit eher volkstümlichem Charakter - ungefähr so gut zu einer Lederjacke passt wie das Wörtchen "locker" zu einem Generalsekretär.

Und nun, am 9. September 1987, stand Lindenberg dem Oberindianer endlich persönlich gegenüber. Nicht in Ost-Berlin, nicht in Leipzig, nein, in Wuppertal.

Gitarren statt Knarren

"Der ganze Tag bestand eigentlich nur aus Protokoll", erinnert sich Lindenberg und nippt am Tee. "Aber Protokoll ist ja nicht so mein Ding. Ich mach' Freistil. Das Ganze war eine Plattform gegen noch mehr Raketen auf deutschem Boden. Von deutschem Boden nie wieder Krieg, lautete unser Spruch. Habe ich mir gedacht, okay, nachdem du mir diese schöne Schalmei geschenkt hast, da kriegst du eben noch ein Geschenk - eine schöne Gitarre mit 'nem Spruch drauf: 'Gitarren statt Knarren'. Als Zeichen für die Jungs drüben: Wir kommen mit Konzerten, im Frieden, für eine gemeinsame deutsche Haltung gegen das Kriegsgeschehen weltweit.

Das Treffen in Wuppertal haben wir dann subversiv gemanagt. Damals hatte ich ein paar Freunde da unten, die sagten, wir kriegen das hin, wir bauen das irgendwie ein. Honey hatte im Ruhrgebiet ein ziemliches Besuchsprogramm. In anderen Städten war ich ausgeladen worden, nachdem man mir erst eine Begegnung mit ihm zugesagt hatte. Im Saarland sollte ich beim Bankett neben ihm sitzen und bisschen erzählen. Aber ne: 'Das ist zu locker', sagten sie, 'das Steiff-Tier und daneben die Panik-Nachtigall, das kriegen wir nicht geregelt.' Also haben sie mich ausgeladen. Aber in Wuppertal klappte es dann: Schnell und gut, der Mann mit Hut, mit Gitarren statt Knarren.

Begegnung der panischen Art

Da war natürlich alles abgesperrt, aber dann schleichst du dich unauffällig wie 'ne Wildkatze durch einen Seiteneingang, dann geht das schon irgendwie. Das Raubtier wird Mensch. Natürlich wussten ein paar Experten Bescheid. Und ihm hatten sie das wohl auch schon geflüstert: 'Jetzt kommt es zu einer Begegnung der panischen Art, aber ganz kurz nur. Mach dir keine Sorgen, geht auch ganz schnell.' Es ging dann auch alles sehr schnell. Es war eine sehr kurze Begegnung: Ich kam da an mit der wunderschönen Gitarre, Gitarre statt Knarre, und drückte sie ihm in die Flossen. Da stand er da: 'Öh, öh, öh', so ein bisschen Rudi-Ratlos-mäßig und wusste nicht so genau. 'Nun lassen Sie mal, Herr Staatsratsvorsitzender, ein schönes Foto machen', habe ich gesagt. 'Sieht aber gut aus, Sie als Rocker kommt doch gut, sehr vorteilhaft und so.' Er stand da so und wollte die Klampfe immer weiterreichen: 'Ja, ist jetzt genug.' Ich: 'Noch einen Moment können wir es so lassen.' Und dann habe ich ihm diesen Spruch gesagt: 'Die Gitarre als Symbol für unsere gemeinsamen Friedensbemühungen. Gitarren statt Knarren!' 'Wann spielen Sie denn mal wieder in der DDR?', hat er gefragt. Und ich: 'Wieder? Möchte ich ja gerne, ich war aber bisher noch nicht da. Darum geht es ja!' Sagte er: 'Ja, das regelt dann die FDJ.' Ich: 'Okay, gut, dann mal los. Eierlikör als Verpflegung muss nicht sein, Rotkäppchen-Sekt nehmen wir auch, wir sind ja flexibel.' Er: 'Ja, ja, das macht dann der FDJ-Vorsitzende Krenz.' Dann musste er schon weiter. Er war sehr klemmig, ein totales Steifftier. Das war ihm doch ein bisschen befremdlich, diese Begegnung.'"

Schwer verbotene Panikmusik

Regnet es draußen eigentlich noch? Keine Ahnung, hier in der Bar, im Untergrund. Ist auch egal, weil Kellner Daniel jetzt eine Runde Eierlikör ausschenkt, schön in geschwungenen Glasschälchen. Auch Frank, der Pianist des Atlantics, ist inzwischen gekommen und füllt den Untergrund mit behaglichen Melodien. Die Sessel sind wirklich sehr bequem. Welches Gefühl hatte Lindenberg damals eigentlich? Da hatte er jahrelang über die DDR gesungen und immer wieder versucht, drüben aufzutreten. Bis auf ein kurzes Gastspiel 1983 im Ost-Berliner Palast der Republik hatte es aber nie geklappt. Jetzt stand ihm Honecker persönlich gegenüber. Was ging ihm da durch den Kopf?

"Ich habe gedacht, da kann er auf die Dauer nicht dran vorbei", sagt Udo Lindenberg. "Ich wusste immer: Irgendwann spielen wir drüben, und die Scheißmauer bleibt auch nicht ewig stehen. Die ist so was von krank, völlig absurd, geht nicht. 1973 hatte ich dieses Lied über das Mädchen aus Ost-Berlin geschrieben, über die Begegnung mit dieser hinreißenden, mysteriösen Frau. Die traf ich, musste dann aber wieder zurück, ich hatte ja nur einen Tagesschein. Dieses Lied wurde so eine Art heimliche Nationalhymne in der DDR, das erzählten mir Freunde, flüster, flüster. Die Leute drüben waren alle Panik-Experten und hörten in ihren Partykellern schwer verbotene Panikmusik. Manche gingen dafür sogar in den Knast.

Ich fand es oft ja ganz lustig, diese ganze Arie mit Honecker. Aber der Hintergrund war zum Teil überhaupt nicht lustig, weil viele Leute in U-Haft genommen wurden, Repressalien und Berufsverbote erdulden mussten. Wenn DJs meine Platten auflegten, bekamen sie einen enormen Stress. Es war also alles andere als lustig für viele Betroffene damals in der DDR. Ich bin damit zwar immer locker umgegangen, aber ich fand es total schwachsinnig, dass wir in der DDR keine Konzerte spielen durften, dass man sich nicht kennen lernen durfte, um gemeinsam unsere Literatur und unsere Sprache zu pflegen. Deswegen habe ich dieses Lied, 'Mädchen aus Ost-Berlin', immer wieder live gesungen. Es wurde eine Riesenhymne, und dadurch wurde ich für die Bürokraten drüben eine Gefahr: Der Mann mit Hut stand für Lebensgefühl, Attacke, Freiheit, Reisen, Rock 'n' Roll - und das fanden die Leute natürlich super interessant. Dann haben wir nachgelegt mit den Liedern 'Rock 'n' Roll-Arena in Jena' und 'Hallo, DDR' - und diese Stimmung hielt sich über Jahre. Als Ergebnis bekam ich Lokalverbot in der DDR. Jahrelang durfte ich gar nicht rein. Ich wohnte damals in West-Berlin, durfte aber nicht rüber: Antrag gestellt, abgelehnt. Begründung: keine. Richtig wüste Phantasielosigkeit. Ich war staatlich anerkannter Staatsfeind. Bis zu dieser Begegnung mit Honey.

FDJ-Blaumeisen unter Valium

Wir wollten ein Konzert, ein Festival des Friedens. Gorbatschow ging damals schon allmählich los. Also habe ich dieses Treffen durchgezogen. Manche schrieben hinterher, ich hätte mich angebiedert. Nee, ich habe einfach nur beharrlich daran gebastelt, dass es irgendwann klargeht, dass man da rüber kann, mit freien Texten. Honey war der wichtigste Repräsentant der DDR, und ich bin ja auch so was wie ein Politiker, der Panikpräsident. Der für den Underground spricht, für den Rock 'n' Roll. Also musste ich da hin.

Deshalb hatte ich Honey die Lederjacke geschickt, anlässlich dieses David-Bowie-Konzerts am Reichstag in West-Berlin im Juni 1987. Da waren die DDR-Vopos auf dem Platz der Republik brutal und völlig schwachsinnig gegen die Rock-'n'-Roll-Freunde vorgegangen. Die Leute wollten nur ein bisschen näher am Sound dran sein auf der anderen Seite der Mauer. Das hat mich genervt! Die können noch nicht mal locker dahin gehen und ein bisschen Bowie hören! Wie basisfern, wie proletarierfern, wie fern kann dieser Wandlitzer Typ sein? Der muss sich eine Lederjacke anziehen, auf die Straße gehen und seine Leute kennen lernen, seine Genossinnen und Genossen, muss sie mal fragen, wie sie eigentlich so leben und welche Phantasien sie haben für die Zukunft, natürlich auch mit Rock 'n' Roll und Pressefreiheit. So habe ich gedacht und ihm die Jacke geschickt.

Ja, und dann kam irgendwann diese Schalmei zurück. Das hat mich ziemlich gewundert. Jetzt machen sie einen auf Größe, auf Souveränität, auf Humor, habe ich gedacht. Ich fand es ziemlich lustig, es hat mich ermutigt. Ich dachte, wenn jetzt die Schalmei kommt, dann kriegt er eben noch eine Gitarre, und irgendwann kriegen wir das mit den Konzerten auch hin. Ich wollte ja nicht für ihn oder die SED singen, sondern für die Menschen. Ich wollte einen Vertrag haben. Das war schon vorher, bei meinem einzigen kurzen Auftritt in Ost-Berlin, 1983 im Palast der Republik, meine Bedingung gewesen: ein Vertrag für eine Tournee durch die ganze DDR, für riesengroße Konzerte in Fußballstadien. So einen Vertrag hatte ich damals echt schon in der Tasche.

Manche Leute denken, ich sei dort nur für die FDJ-Blaumeisen aufgetreten, nur für die bestellten Claqueure, schwer unter Valium. Das war aber nicht der Fall. Ich hatte damals zur Bedingung gemacht, dass der Auftritt live über die Glotze geht - in der ganzen DDR. Das war dann auch so, zur Sicherheit um wenige Sekunden zeitversetzt. Vor den Fernsehkameras habe ich das Ding gezeigt: 'Hier ist der Vertrag. Leute, ich komme jetzt. Das Eis ist gebrochen. Ich kann jetzt bald für euch, meine Brüder und Schwestern, singen kommen.' Dann habe ich noch ein, zwei Sprüche gebracht, 'Ob West, ob Ost, Raketen sind aus Rost, auch Russen-Raketen sind Schrott' oder so. Das war den Steiff-Tieren schon zuviel. Danach haben sie mich rausgekippt. Und dann zog sich das wieder hin, bis zu diesem Staatsbesuch in Wuppertal 1987.

Aber auch nach dem Treffen in Wuppertal passierte zunächst nicht viel. Stattdessen hatten wir Auftritte in Moskau, das immerhin ging dann. Ein Riesenkonzert in Moskau und eins in Leningrad. Dort bekam ich die ersten Informationen, dass die Mauer nicht mehr lange stehen würde. Ich bin ja eine Spürnase, als Jugendlicher wurde ich in der Detektei Sonnenschein zum Privatdetektiv ausgebildet. Also machte ich auch in Moskau lange Ohren. In Gorbatschows Umfeld kannte ich einige Leute, und so konnten wir in der Sowjetunion diese Konzerte spielen, da war in der DDR noch eisernes Schweigen. Genau daran sind die dann ja auch gescheitert. Ich hatte ihnen vorhergesagt: 'Leute passt auf, bald ist eure Mauer weg.' Dann kam es so, und die SED-Steiff-Tiere hatten ihren Mauersalat. Da war die Mauer weg und wir konnten endlich loslegen mit richtig tollen Konzerten.

Der Boden war tränennass

Plötzlich stand ich vor all den Leuten. Endlich konnte ich für sie singen. Die haben echt geheult. Ich auch. Ich konnte gar nicht weitersingen, Kloß im Hals, Tränen hinter der Sonnenbrille, Brille abgenommen, dicke Tränen. Die Leipziger Messehalle, das erste ganz große Konzert: Der Boden war tränennass. Die Leute mussten die Schuhe ausziehen und standen barfuss in den Tränen. Es war derart emotional, man konnte es noch gar nicht so richtig fassen: Jetzt geht es nur noch richtig nach vorn, jetzt können wir zusammen ganz dolle Dinger machen, das war das Gefühl.

Und dann all diese Partys und nur hoch die Tassen, jede Menge schöne Exzesse. Die Leute luden uns privat zu Hause ein - und wieder hoch die Tassen. Das darf doch nicht wahr sein, sagten sie, jetzt sitzt der Lindenberg tatsächlich bei uns im Wohnzimmer. Es war eine große Party, ein riesiges, wochenlanges Freudenfest. Und dann die ganze Neugierde, jetzt mal gucken und fragen: Was ist da eigentlich los, da drüben? Geschlafen haben wir eigentlich gar nicht. Eine halbe Stunde vor den Auftritten, ob in der Rock-'n'-Roll-Arena in Jena, in Karl-Marx-Stadt oder bei 'Heavy Rock' in Rostock, sagte mein Betreuer immer: 'Ey, Nachtigall, auf die Bühne!' Und ich: 'Äh? Ist schon wieder so weit?' Also hoch das Bein, wieder auf die Bühne, und dann ging das wieder von vorne los. Und wieder ein Tränenmeer. War total schön. Zum Glück hatten wir einen guten Leibarzt dabei. Diese erste Tour durch Ostdeutschland 1990 wird mir immer unvergesslich sein.

So spricht der Panikpräsident im Untergrund und nippt an seinem Tee. Man lehnt sich in den Sessel zurück und lässt die Gedanken noch einmal aus der Vergangenheit in die Gegenwart schweifen. Honecker ist tot, die DDR gibt es nicht mehr. Der Rocker im Sessel nebenan dagegen wirkt so munter, als wäre er gerade eben erst dem Bad einer tosenden Menschenmenge entstiegen. Kein Zweifel: Der Rock 'n' Roll hat gesiegt.



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Ronald Stephan, 25.10.2007
1.
Der Rock 'n' Roll hat gesiegt? Wenn's nur so wäre. Seufz. Wovon der Herr Präsident träumt, hab ich schon lang verstanden, schon seit 1974, mit 15, als mir der "Cowboy Rocker" kurzzeitig die Sprache verschlug und wir wochenlang das fette Gitarrensolo geübt haben. So ein edles Stück, auf deutsch!, featuring Otto!, Inga Rumpf! und "Charles Bronson"!. Das hätte was werden können. Aber nein, es musste ewig weiter gehen mit diesem hautfreundlichen Rudi-Ratlos-Rennschein-Rüssel-Gereime und dem mysteriösen Panik-Palaver (panisch? Warum? Vor wem?). Und seit der nervigen Sind-wir-nicht-alle-ein-bißchen-Nena-Nummer kann ich unseren hut- und staatstragenden Gernegroß-Fürsten von eigenen Gnaden entgültig nicht mehr ab. Schade drum. Aber dass er und wie er die "Steif-Tiere" (lol) der SED jahrelang genervt hat: Hut ab (außer seinem natürlich). Da hätte man mehr draus machen können, dann läge die Selbsteinschätzung ( "...ich bin ja auch so was wie ein Politiker") nicht so metertief daneben in irgendeiner fensterloses Kellerbar ... Riesenseufzer.
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