Stasi-Chef Mielke Der brutale Kaiser der DDR

"Dir hack ich den Kopf ab!" Er war hinterhältig, ungehobelt, ungebildet, ließ foltern und morden: Heute wäre Erich Mielke 100 geworden. Hans Michael Kloth porträtiert den Stalinisten, der 32 Jahre als Stasi-Chef den totalen Überwachungsstaat steuerte - und sich dafür nie vor Gericht verantworten musste.


Die einzigartige Karriere des Erich Mielke begann mit einer Lüge: "Holzarbeiter" schrieb der Jungkommunist in den Zwanzigern auf eine Karteikarte für die KPD als Beruf des Vaters. Der Papa war zwar gar kein Proletarier, sondern Handwerker - doch Mielke junior hatte da bereits begriffen, dass eine kleinbürgerliche Herkunft bei den klassenbewussten Kommunisten nicht gerade seinen Aufstieg fördern würde.

Und tatsächlich nahm der erst nahezu ein dreiviertel Jahrhundert später sein abruptes Ende - ebenfalls mit einer dreisten Lüge. "Ich liebe doch alle", stammelte der gerade als Stasi-Chef geschasste Genosse Minister Mielke da am 13. November 1989 vom Rednerpult der Volkskammer herunter, "Ich liebe doch... Ich setze mich doch dafür ein..." Die wirre Einlassung ging im höhnischen Gelächter seiner Abgeordnetenkollegen unter. Der Unberührbare, die Spinne im Zentrum der SED-Macht war endgültig entzaubert. Der heimliche Kaiser der DDR war nackt.

Rumpeliger Misanthrop

Erich Mielke, der am 28. Dezember 100 Jahre alt geworden wäre, war kein begnadeter Politiker, erst recht kein Meisterspion und noch nicht mal ein besonders heller Kopf. Eher war er, als Hinterhofkind und Halbwaise im Berliner "Problembezirk" Gesundbrunnen aufgewachsen, ein rumpeliger Misanthrop, impulsiv, ungehobelt und ungebildet. Dennoch hielt er sich länger als irgendein anderer vor oder nach ihm auf dem wohl delikatesten Posten in der SED-Diktatur: Über 32 Jahre, von 1957 bis 1989, blieb der nur 1,63 kleine Mielke unumschränkter Herrscher über das Ministerium für Staatssicherheit, das MfS.

Seine Qualitäten waren die eines mediokren Preisboxers: eine verschlagene, hinterhältige Brutalität, stumpfe Skrupellosigkeit, grenzenloses Misstrauen. Vor allem pflegte er eine tiefe Verachtung für verbale Lösungen und den festen Glauben, dass der Zweck alle Mittel heilige. Zuschlagen, nicht lange fackeln, war seine Maxime, verbunden mit der radikalen Anwendung des Freund-Feind-Schemas. Bis zuletzt blieb Mielke ein Stalinist durch und durch, der in Begriffen wie Zersetzung und Liquidierung dachte, lebte - und handelte. "Das ganze Geschwafel, von wegen nicht hinrichten und nicht Todesurteil", beschied er noch 1982 seine Stasi-Generalität, "alles Käse, Genossen. Hinrichten, wenn notwendig auch ohne Gerichtsurteil."

Den Kommunisten hatte sich der Gymnasiumsabbrecher und gelernte Transportarbeiter schon früh angeschlossen. Nachdem der Expedient von seinem Brotgeber, einem Fernsprecher-Produzenten, in die Arbeitslosigkeit entlassen worden war, wechselte er ganz in den Schoß der Partei: Als Reporter des KPD-Kampfblatts "Rote Fahne" widmete er sich hauptberuflich der Weltrevolution - eine Notlösung wohl, denn Mielke stand mit der deutschen Sprache zeitlebens auf Kriegsfuß. Doch in der straff als leninistische Kaderpartei geführten KPD fand Mielke alsbald seine Bestimmung im paramilitärischen "Parteiselbstschutz", dem parteieigenen Sicherheits- und Geheimdienst, ein Milieu, dem er bis an sein Lebensende treu bleiben sollte.

Komintern-Schüler und Spanienkämpfer

Ein Ereignis, das die Weimarer Republik erschütterte, verband dann die Existenz des 23-Jährigen endgültig auf Gedeih und Verderb mit der kommunistischen Bewegung. Als Bereitschaftsführer des Parteiselbstschutzes erschoss er im August 1931 am Berliner Bülowplatz (heute Rosa-Luxemburg-Platz) in unmittelbarere Nähe der KPD-Zentrale (in der heute die PDS/Die Linke sitzt) die Polizisten Lenk und Anlauf. Mit sowjetischen Papieren versehen, entkam er ins Ausland. In Deutschland als Doppelmörder gesucht, hing sein Schicksal nun völlig an der Bereitschaft der Genossen, ihn mitzuschleppen - und mithin an seiner Nützlichkeit für die Partei.

Also machte Mielke sich fortan noch nützlicher. Auf der Internationalen Lenin-Schule der Komintern in Moskau lernte der Jungkader das Handwerk des Tschekisten, von Waffenkunde über Nachrichtenwesen bis hin zur Taktik des bewaffneten Untergrundkampfes. Mielkes anschließende Aktivitäten im Spanischen Bürgerkrieg bei den Internationalen Brigaden (er diente unter Wilhelm Zaisser, Deckname "General Gómez", den er später als Stasi-Chef beerben sollte) liegen einigermaßen im Dunkeln. Anstatt sich in vorderster Front Francos Faschisten entgegenzustellen, scheint Mielke hinter den eigenen Linien einen Überwachungsdienst aufgebaut zu haben, der - es war die Hochzeit stalinistischer Säuberungen in der Sowjetunion - trotzkistische oder anarchistische "Elemente" unter den eigenen Leuten aufspürte und als "Abweichler" liquidierte.

Nach der Niederlage der Republikaner 1939 wurde Mielke in Frankreich interniert und überstand, als Lette getarnt, heil den Zweiten Weltkrieg - mit einem schweren Makel: Nie konnte er den Verdacht ausräumen, er habe ab 1944 als Mitglied der "Organisation Todt" in Frankreich Bunker für die verhassten Nazis mitgebaut, während andere Genossen im KZ schmachteten oder im Exil saßen. Ob zu Recht oder zu Unrecht, nährte dieser weiße Fleck in Mielkes ansonsten lupenreiner Kaderkarriere doch Misstrauen in Moskau - und gab womöglich den Ausschlag, dass Mielke erst zwölf Jahre nach der kommunistischen Machtübernahme im Osten Deutschlands an die Spitze des DDR-Sicherheitsapparates aufsteigen konnte.

Profiteur im Machtkampf

Den hat Mielke von Anfang an entscheidend geprägt, mit hemdsärmeligem Organisationsgeschick und kaltschnäuziger Rücksichtslosigkeit. Gleich nach Kriegsende machten ihn die sowjetischen Sieger zum Chef der Polizei-Inspektion Lichtenberg, doch schon ein Jahr darauf organisierte er bereits in der Berliner Zentralverwaltung für Inneres die berüchtigten "Kommissariate 5" ("K 5"), hinter denen sich die politische Polizei verbarg. Folgerichtig wurde Mielke kurz nach Gründung der DDR zum Staatssekretär unter dem ersten Stasi-Minister Zaisser und rückte ins Zentralkomitee der SED auf.

Nach dem Volksaufstand vom 17. Juni 1953 profitierte Mielke von dem Machtkampf zwischen seinem Chef Zaisser und SED-Chef Walter Ulbricht. Der zwang Zaisser zum Abgang, stufte das MfS zur Abteilung des Innenministeriums zurück, ließ Struktur und Führungspersonal ansonsten aber weitgehend unangetastet. Fehler, erklärte Ulbricht den Genossen im Vertrauen, seien nicht im Sicherheitsapparat selbst gemacht worden, sondern in der Führung: Zaisser habe die Feinde erst suchen, dann studieren und zum gegebenen Moment verhaften oder liquidieren wollen - nur seien sie schneller gewesen.

Mielke, da konnte Ulbricht sicher sein, hielt nicht viel davon Gegner zu studieren, er schlug lieber gleich zu. Gerne leitete der manische Egoist, jetzt Vize von MfS-Chef Ernst Wollweber, persönlich nächtliche Verhöre. "Dir hack ich den Kopf ab!", drohte er dann schon einmal seinem Opfer. Als Wollweber, der ab 1932 den Geheimapparat der KPD aufgebaut hatte, 1957 ebenfalls in Gegensatz zu Ulbricht geriet, führte dann kein Weg mehr an dem Mann fürs Grobe vorbei: Mielke wurde oberster Chef der 1955 wieder als Ministerium firmierenden Staatssicherheit - er blieb es mehr als drei Jahrzehnte lang. Dazu wurde er 1971 Kandidat des Politbüros der SED, 1976 dessen Vollmitglied, 1980 noch Armeegeneral.

Architekt des Überwachungsstaats

Die Stasi war Erich Mielke, und Erich Mielke war die Stasi. "Genossen, wir müssen alles wissen" war sein Credo, und nach diesem formte er "sein" MfS. Denn auch im Negativen war für den alten Haudegen der Blick in den Abgrund am 17. Juni 1953 der prägende Moment seiner Nachkriegskarriere: eine konterrevolutionäre Situation, deren Wiederholung um jeden Preis verhindert werden musste. So gebar das Trauma der SED unter Mielkes Ägide den totalen Überwachungsstaat: Nach seinem Amtsantritt verdoppelte sich die Zahl der Hauptamtlichen bis zum Mauerbau 1961 auf 30.000, die Zahl der Spitzel wuchs noch stärker, auf rund 100.000. Am Ende der DDR sollten es schließlich 91.000 Vollzeitkader (davon nur 3800 in der Auslandsspionage) und 180.000 "Inoffizielle Mitarbeiter" sein - die nicht weniger als 40 Millionen Karteikarten beschrieben und rund 180 Kilometer Akten anlegten.

Auf Mielkes Geheiß infiltrierte und manipulierte die Stasi nicht nur oppositionelle Kreise, sie durchdrang die Wirtschaft und staatliche Institutionen, die Kultur und den Sport, mit oft absurden Auswüchsen: Wenn dem Fußballfanatiker Mielke ein Spielergebnis nicht passte, ließ er schon einmal weiterspielen, bis "sein" Klub FC Dynamo Berlin in der 95. Minute einen dubiosen Elfmeter verwandeln konnte. Das hatte noch eine gewisse unfreiwillige Komik, anders als gezielte Tötungsaktionen gegen "Feinde": Auf Geheiß des rachsüchtigen Mielke etwa wurde Ende April 1976 der Ex-DDR-Bürger Michael Gartenschläger von einem MfS-Kommando aus dem Hinterhalt erschossen, als er zum wiederholten Mal eine Selbstschussanlage vom DDR-Grenzzaun abmontieren wollte.

Dass die Stasi in der Ära Honecker immer mehr als Firma "Horch & Guck" (DDR-Jargon) agieren musste, und immer weniger im alten Stil als politische Schläger-, Folter- und Mördertruppe auftreten konnte, ging Mielke oft genug gegen den Strich. Doch um der internationalen Anerkennung des "ersten deutschen Arbeiter- und Bauernstaates" wie auch um der nötigen westlichen Wirtschaftshilfe willen bestand die "führende Partei" auf weniger öffentlichkeitswirksame Methoden als bei der spektakulären Liquidierung Gartenschlägers.

Mielkes Alptraum wurde wahr

Gegen derartige Verweichlichungstendenzen erhob Mielke im SED-Politbüro wie im "Kollegium" der MfS-Generalität zuverlässig seine Stimme - doch stellte selbst er den Primat der Partei letztlich nie in Frage. Zwar hatte er seine eigenen Zuträger bis in den engsten Führungszirkel von Partei und Regierung hinein, und auch belastendes Material über Honecker und andere Spitzengenossen bewahrte er für den Fall der Fälle in einem roten Kunststoffkoffer auf, der in einem Panzerschrank direkt hinter seinem Schreibtisch in der Lichtenberger Stasi-Zentrale lagerte. Doch zum Staat im Staate ließ der Parteisoldat alter Schule seinen Mammutapparat nicht mutieren. Bis zum Schluss - und sogar noch ein wenig darüber hinaus - blieb die Stasi "Schild und Schwert der Partei".

Loswerden wollten Honecker und manch anderer SED-Grande den sturen Alles- und Besserwisser dennoch nur zu gerne, doch Mielke war längst zum großen "Untouchable" der DDR geworden. Erst als die DDR-Bürger in Massen auf die Straße gingen, schlug sein Stündlein - im Herbst 1989 wurde Mielkes Alptraum, dass sich das Volk gegen die Partei erheben und das MfS wie 1953 erneut versagen könne, unerwartet schnell und gründlich Wirklichkeit. Wenige Wochen nach seinem seltsamen Volkskammer-Auftritt fand sich der Chef-Geheimpolizist in U-Haft wieder, unter dem Druck einer neuentstandenen Öffentlichkeit festgesetzt von einer SED-Regierung.

Der Prozess wurde dem gestürzten Mielke, der über Jahre und mit einigem Geschick Demenz simulierte, dann erst nach der Wiedervereinigung gemacht. Vor einem unabhängigen Gericht holte ihn ausgerechnet seine frühe Vergangenheit ein: In alten Moskauer Akten waren handschriftliche Zeugnisse aufgetaucht, in denen sich Mielke rühmte, es hätten "noch ein Genosse und ich die Bülowplatzsache erledigt". Über 60 Jahre nach der (unverjährten) Tat wurde Mielke noch des Mordes angeklagt und vom Kammergericht Berlin zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt.

Zynismus oder Rechtsstaatlichkeit?

Nicht wenige Beobachter empfanden es seinerzeit als zynisch, den allgewaltigen Stasi-Chef wegen dieser, so lange zurückliegenden Tat juristisch am Wickel zu packen und nicht wegen Stasi-Verbrechen. Doch lag darin auch eine innere Logik, vielleicht sogar eine höhere Weisheit, denn zweifellos war die "Bülowplatz-Aktion" so etwas wie die Initialzündung für die weitere Laufbahn des Erich Mielke gewesen. Nachdem er zwei Drittel seiner Strafe abgesessen hatte, wurde Mielke 1995 aus der Haft entlassen, und zu seinem 90. Geburtstag machte der Rechtsstaat dem Polit-Rentner noch ein besonderes Geschenk: Streng nach Paragraph 24 Bundeszentralregister-Gesetz wurde sein Eintrag im Strafregister aus Altersgründen getilgt.

So starb der altersschwache Mielke am 21. Mai 2000 nicht nur als freier, sondern auch als im rechtlichen Sinne unbescholtener Mann. Begraben wurde er, im Beisein zahlreicher alter Kampfgefährten und Genossen, auf dem Berliner Zentralfriedhof in einem anonymen Urnengrab: Auch im Tod wollte Erich Mielke gerne der Unberührbare bleiben.



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Ulrich Müller, 28.12.2007
1.
Liebe Leser! Nachdem die verdachtsunabhängige Vorratsdatenspeicherung und damit die komplette Telefon-, Handy- und Mail-Überwachung und die Internetpräsenz aller Bürger installiert ist und weitere Überwachungsmaßnahmen greifen (Bankkonten, Autonummmern-Scan, Schülerkarte, Gesundheitskarte), erscheint mir Mielke wie ein dilettantischer Vorläufer der jetzigen Überwachungsperfektionisten. Ich habe nicht viel davon, mich jetzt über die Schweinereien von Mielke aufzuregen und die von Schäuble, Zypries und Co stillschweigend zu schlucken. Ein schönes neues Jahr wünscht Ihnen Zingiber
Thomas Glöckner, 28.12.2007
2.
Ich denke, dass der Beitrag über Mielke nicht sehr objektiv ist, denn er war weit mehr, als der oben beschriebene "grobschlächtige" und brutale Kerl, denn sonst hätte er, mit den beschriebenen Eigenschaften, nicht so lange einen der erfolgreichsten Geheimdienste der Welt führen können. Außerdem möchte ich der Aussage "brutaler Kaiser" widerprechen, da Mielke zum einen im Selbstverständnis Kommunist gewesen war, was nicht mit monarchischen Anklängen zu vereinen ist, und zum anderen wurde in dem besagtem Artikel zu Recht festgestellt, dass er das MfS nie zu einem Staat im Staate gemacht hätte, was aber m.E. die Vorraussetzung für eine "Erhebung" zum Kaiser gewesen wäre. Darüber hinaus hatte er weder über diktatorische noch über alleinige Macht verfügt, denn er wurde immer vom Staatsratsvorsitzenden und Generalsekretär der SED kontrolliert!!
Till Sokolov, 30.12.2007
3.
Lieber Zingiber, hätten Sie Ihren Beitrag vor 20 Jahren im Machtbereich Mielkes veröffentlicht und auf ihn statt auf IM Schäuble gemünzt, dann könnten Sie das hier gar nicht lesen - ich bezweifle, dass Sie in der Stasi-U-Haft auch nur ein Neues Deutschland zu Gesicht bekommen hätten. Ihre große Hoffnung wäre, dass der Westen Sie innerhalb der nächsten 3 Jahre freikauft, damit Sie zur Einschulung Ihrer Tochter wenigstens ein Päckchen in den Osten schmuggeln können und sie später irgendwann vielleicht mal heimlich in Prag treffen. Regen Sie sich über Mielke auf; das schärft das Gefühl dafür, wovon es Schäuble, Depenheuer & Co. abzudrängen gilt! Guten Rutsch!
Ulrich Müller, 30.12.2007
4.
Lieber Till Sokolov, leider übersehen Sie das unendliche Leid, das der Irakkrieg mit massiver deutscher Unterstützung (Überlfugrechte, sicherer Hafen, Nachschubasis) noch heute täglich erzeugt. Auch die Einrichtung Guantanamo, die von Schäubele gerechtfertigt wird, übersehen Sie. Schäuble sagt: "Guantanamo kann man kritisieren. Aber wer das tut, muß sagen, wie man es besser machen kann". Ich verurteile das undemokratische DDR-Regime,aber ich messe nicht mit zweierlei Maß. Ich verabscheue es, wenn die Untaten von Mielke und wem auch immer dazu gebraucht werden, gegenwärtige Untaten als Wohltaten erscheinen zu lassen. Herzlichst Ulrich Müller
Michael Schmidt, 30.12.2007
5.
Das MfS war nicht erfolgreich, wie Herr Glöckner es behauptet. Verwaltungswissenschaftlich wie historisch gesehen war es ein riesiges, unübersehbares, selbst verwaltendes und über weite Strecken unkontrollierbares Konglomerat aus geheimen und öffentlichen Dienststellen, das mit der eingehenden Informationsmenge völlig überfordert war und dessen Inkompetenz die vielschichtigen Reform- und Ablehnungs-bestrebungen übersah, fehlinterpretierte und gottseidank sich selbst auch noch im Handeln lähmte. Im übrigen finde ich die Beschreibung als "Kaiser" überaus passend - unantastbar, dekadent, abgehoben, ohne jede Kontrolle, unverbesserlich selbstherrlich ohne jeden Sinn für die Außenwelt und mit Allmachtsphantasien... ein Mensch, der sein ganzens Leben mit dem Bewusstsein verbringen musste, ein Mörder zu sein. Wie sonst sollte so eine Person bezeichnet werden? Michael Schmidt
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