"Wüstenfuchs" Erwin Rommel Des "Führers" Lieblingsgeneral

"Wüstenfuchs" Erwin Rommel: Des "Führers" Lieblingsgeneral Fotos

Die Briten narrte er mit Panzerattrappen, die Franzosen tauften seine blitzschnelle Einheit ehrfürchtig "Gespensterdivision": Erwin Rommel galt bei Freund und Feind als genialer Stratege. Er avancierte zur wirkungsvollsten Figur der NS-Propaganda - doch dann wurde er plötzlich als Verräter verdächtigt. Von

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Als sich Generalmajor Erwin Rommel im Oktober 1939 um das Kommando für eine Panzerdivision bemühte, hielt der Chef des Heerespersonalamts ihn am ehesten für die Gebirgsjäger geeignet. In deren Reihen hatte er schon im Ersten Weltkrieg gekämpft. Der ehrgeizige General jedoch träumte von Panzern, mit denen er seine Vision des zeitgemäßen Bewegungskrieges umsetzen könnte. Sein Wunsch wurde "Führerbefehl". Adolf Hitler sorgte dafür, dass Rommel im Februar 1940 das Kommando über die 7. Panzerdivision bekam. Die Einheit war eine der Speerspitzen der Wehrmacht.

Zum Abschied aus dem Führerhauptquartier, für dessen Sicherheit Rommel verantwortlich gewesen war, schenkte Hitler ihm ein Exemplar von "Mein Kampf", gewidmet dem "Herrn General Rommel zur freundlichen Erinnerung". Zwei Monate später schrieb der schwäbische Offizier an seine Gattin Lucie-Maria: "Ja, wenn wir den Führer nicht hätten. Ich weiß nicht, ob es einen anderen deutschen Mann geben würde, der die Kunst der militärischen und politischen Führung in gleichem Maße so genial beherrschte."

Die Bewunderung beruhte bald auf Gegenseitigkeit. Rommel avancierte zu Hitlers Lieblingsgeneral und erlebte einen atemberaubenden Aufstieg. Gleichzeitig diente er Joseph Goebbels als wirkungsvollstes Geschöpf der Kriegspropaganda.

Als "Desert Fox" wurde er auch in England und den USA zu dem nach Hitler bekanntesten Deutschen. Selbst beim größten Feind Nazi-Deutschlands erwarb sich Rommel Respekt. Der britische Premierminister Winston Churchill erklärte im Januar 1942 im Unterhaus: "Wir haben es mit einem sehr geschickten und wagemutigen Widersacher zu tun und, wenn ich das trotz der Verheerungen des Krieges sagen kann, mit einem großen General."

Dabei war dem am 15. November 1891 im schwäbischen Heidenheim als zweitem von vier Kindern eines Lehrers geborenen Rommel das Soldatentum nicht in die Wiege gelegt worden. Vom strengen Vater vor die Alternative gestellt, sich zum Lehrer oder Offizier ausbilden zu lassen, bewarb sich der Gymnasiast 1910 beim Heer. Doch im Abschlusszeugnis des Offizierslehrgangs an der Königlichen Kriegsschule in Danzig wurde er nur als "durchschnittlicher" Soldat und als "militärisch brauchbar" beschrieben.

Seinen Ruhm als verwegener Krieger im Ersten Weltkrieg begründete Rommel im Oktober 1917 in der zwölften Isonzo-Schlacht, als deutsche Truppen den bedrängten Österreichern gegen die Italiener zu Hilfe eilten. Bei der Eroberung des Monte Matajur war er mit seinen Soldaten 52 Stunden ohne Pause im Einsatz und legte eine Strecke von 18 Kilometern Luftlinie zurück, auf der es 2400 Höhenmeter aufwärts und 800 abwärts zu überwinden galt.


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Das tollkühne, furchtlose Vorgehen des Oberleutnants beeindruckt seine Soldaten; seine Bereitschaft zum Risiko macht ihn populär. Er ist meist ganz vorn, bei seinen Männern. Rommel ist an der Front; oder: Wo Rommel ist, da ist die Front.

Gleichzeitig galt er als Pragmatiker. "Er war ein sparsamer, fleißiger Schwabe mit einem ausgesprochenen Sinn für das Praktische", charakterisierte ihn sein britischer Biograf David Fraser.

Seine Erfahrungen im Ersten Weltkrieg fasste Rommel in dem Buch "Infanterie greift an" zusammen, das 1937 erschien und zum Bestseller wurde. Adolf Hitler, der von dem Werk begeistert war, machte Rommel im Herbst 1938 zum Kommandeur des "Führer-Begleitbataillons", das Hitler bei der Besetzung des Sudetenlandes schützte.

Nachdem Rommel kurz vor dem Überfall auf Polen von Hitler zum General befördert worden war, schrieb er an seine Gattin Lucie: "Es ist doch wunderbar, dass wir diesen Mann haben." Lucie Rommel, eine fanatische Hitler-Anhängerin aus Danzig, sah es genauso. Sie fragte gern Gäste und Freunde: "Beten Sie auch jeden Abend für unseren Führer?"

Rommel wurde die Ehre zuteil, beim Mittagessen neben dem "Führer" zu sitzen. "Habe mich gestern zwei Stunden mit ihm über militärische Probleme unterhalten dürfen", schrieb er. "Er ist außerordentlich freundlich zu mir." Hitler und Rommel sahen in Panzereinheiten und in der Luftwaffe die wirksamsten Werkzeuge der modernen Kriegführung.

Rommel, dessen Welt aus Exerzierplätzen und Schlachtfeldern bestand, verstand nicht, dass der Krieg, nach dem Diktum des preußischen Militärtheoretikers Carl von Clausewitz, die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln ist. Seine politischen Äußerungen waren naiv. Aus dem von der Wehrmacht zerstörten Warschau schrieb er: "Die Bevölkerung atmet wohl auf, dass wir gekommen sind und sie erlöst haben."

Den Grundstein für seinen Mythos legte Rommel beim Feldzug gegen Frankreich im Frühjahr 1940. Immer vorn bei den Angriffsspitzen seiner 7. Panzerdivision, heiser vom Kommandieren, stieß er so schnell vor, dass die Franzosen seine Einheit ehrfürchtig "la division fantôme" nannten, die "Gespensterdivision". Oft wussten weder Freund noch Feind, wo Rommel und seine Männer gerade waren.

"Auf der Rommelbahn nachts um halb drei", dichteten Soldaten den Hans-Albers-Schlager über die Hamburger Reeperbahn um, "jagen Geister mit achtzig vorbei; Rommel selbst voran, jeder hält sich ran, auf der Rommelbahn nachts um halb drei." Nach nur elf Tagen des "Westfeldzugs" erreichten die deutschen Panzer am 21. Mai 1940 bei Abbeville den Ärmelkanal. "Der Führer", notierte General Alfred Jodl, "ist ganz außer sich vor Freude."

Für seine tollkühnen Operationen in Frankreich erhielt er das Ritterkreuz; im Jahr darauf lud ihn Hitler in die Reichskanzlei ein. "Beim Führer. General Rommel erhält das Eichenlaub", notiert Joseph Goebbels im März 1941 in seinem Tagebuch. "Ein fabelhafter Offizier." Später riet der Propagandaminister der Wehrmachtführung, "Rommel zu einer Art von Volkshelden zu erheben".

Zu diesem Zeitpunkt kämpfte Rommel bereits mit den italienischen Verbündeten in Nordafrika gegen die Briten. Diesen Einsatz, mit dem er den Höhepunkt seiner Beliebtheit erreichte, hatte er Benito Mussolini zu verdanken. Der faschistische Diktator und militärische Dilettant hatte von der italienischen Kolonie Libyen aus Truppen gegen das von den Briten unterstützte Königreich Ägypten vorrücken lassen. Doch die zahlenmäßig weit unterlegenen Briten warfen die Italiener zurück. Als Hitler Rommel zur Unterstützung nach Afrika schickte, annoncierte er ihn als "den verwegensten Panzerwaffengeneral, den wir in der deutschen Armee besitzen".

Am 12. Februar 1941 trifft Erwin Rommel in Tripolis ein. Bei der Willkommensparade für seine Truppen lässt er die Panzer mehrmals an der Tribüne vorbeifahren, um die britischen Spione über seine Stärke zu täuschen. Später ordnet er an, aus Volkswagen-Fahrgestellen und Sperrholz potemkinsche Panzerattrappen zu bauen. Solche Tricks bringen ihm den Namen "Wüstenfuchs" ein.

Vierzig Tage nach seiner Ankunft in Afrika, der Gutteil seiner Truppen ist noch gar nicht in Tripolis angelandet, geht er schon zum Angriff über. Er erobert die Cyrenaika zurück und schließt die Festung Tobruk ein. Innerhalb von drei Wochen stößt das Afrikakorps rund 800 Kilometer nach Osten bis zur ägyptischen Grenze vor.

Beamte des Propagandaministeriums machen den siegreichen General zu einem Arbeitersohn und frühen Mitglied von NSDAP und SA - was er nicht ist.

Goebbels sieht dank Rommel die Chance, von der Ostfront abzulenken, wo der geplante "Blitzkrieg" gescheitert ist. In der Heimat wecken pittoreske Palmenalleen mit exotischen Eingeborenen Erinnerungen an die kurzen Kolonialzeiten vor dem Ende des Ersten Weltkriegs.

Je beliebter er bei Hitler und Goebbels ist, desto verhasster wird der Aufsteiger bei anderen führenden Militärs. Franz Halder, Chef des Generalstabs des Heeres, hatte ihn schon während des Frankreich-Feldzugs einen "verrückt gewordenen General" geschimpft.

Nachdem Rommel mit seinen Männern im Juni 1942 die Festung Tobruk erobert hat, befördert Hitler den 50-Jährigen zum bis dahin jüngsten Generalfeldmarschall.

Nicht zuletzt um ihre Niederlagen zu rechtfertigen, überhöhen auch die Briten Rommel. Churchill nennt ihn einen "großen Feldherrn", die britische Presse preist unermüdlich seine "Kunst der Kriegführung".

Rommel ist ein brillanter Taktiker, kann aber auf die Dauer den mangelnden Nachschub und die zahlenmäßige Unterlegenheit seiner Truppen nicht ausgleichen. Ende 1941 werfen die Briten das Afrikakorps in die Ausgangsstellungen zurück. Doch es rückt wieder bis al-Alamein vor, rund hundert Kilometer westlich von Alexandria. Im Sommer 1942 versucht Rommel, die Linien der Alliierten zu durchstoßen, scheitert aber zweimal.

Der britische General Bernard Montgomery durchbricht mit seinen Truppen, die über doppelt so viele Soldaten und Panzer verfügen wie das deutsche Afrikakorps und die verbündeten Italiener, am 2. November 1942 die Front. An diesem Tag zerbricht auch die Liebe zwischen Hitler und Rommel.

Als Rommel erkennt, dass Montgomerys Durchstoß bevorsteht, er selbst aber nur noch 35 Panzer zur Verfügung hat, will er den Rückzug antreten. Hitler aber gibt einen seiner gefürchteten "Durchhaltebefehle": "Ihrer Truppe können Sie keinen anderen Weg zeigen als den zum Siege oder zum Tode." Rommel gehorcht, einen Tag später genehmigt Hitler doch den Rückzug.

Rommel hat nicht verstanden, dass Nordafrika für Hitler nur ein Nebenkriegsschauplatz ist: Für Deutschland entscheidet sich der Krieg an der Ostfront.

Nach der Niederlage bei al-Alamein ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann die Alliierten das Afrikakorps aufreiben. Um Rommels Nimbus der Unbesiegbarkeit zu retten, holt ihn Hitler im März 1943 erst einmal heim ins Reich. Mitte Mai kapitulieren die Reste des Afrikakorps.

Rommel war nun ein kranker, depressiver Mann; die Niederlage hatte ihn gezeichnet. Dennoch ernannte Hitler seinen Schützling zum Oberbefehlshaber der Heeresgruppe B in Norditalien. Als solcher ließ er - entgegen der Genfer Konvention - Hunderttausende entwaffnete italienische Soldaten nach Deutschland transportieren, wo sie als Zwangsarbeiter für die Kriegsproduktion versklavt wurden.

Ende 1943 wurde Rommel nach Frankreich versetzt. Doch als Anfang Juni 1944 die lange erwartete Operation "Overlord" begann und amerikanische und britische Fallschirmjäger über der Normandie absprangen, saß er im heimischen Herrlingen, um mit seiner Frau deren Geburtstag zu feiern.

Bereits fünf Tage nach dem D-Day - die Alliierten konnten ihren Brückenkopf immer weiter ausbauen - war Rommel davon überzeugt, dass der Krieg nicht mehr zu gewinnen sei. Jetzt könne man, äußerte er im Kameradenkreis, nur noch versuchen, einen Frieden mit den Amerikanern und Briten zu schließen, um gegen die Russen weiterzukämpfen.

Zehn Tage nach der Invasion, am 16. Juni 1944, kam Hitler nach Frankreich und ließ sich von Gerd von Rundstedt, dem Oberbefehlshaber West, und Rommel über die Lage unterrichten. Hitler bellte: "Hier gibt es kein Ausweichen und kein Operieren, hier gilt es zu stehen, zu halten oder zu sterben." Er lehnte Friedensverhandlungen ab und forderte "fanatischen Widerstand". Beim Abschied fragte Rommel: "Mein Führer, wie stellen Sie sich jetzt den Weitergang dieses Krieges vor?" Hitler war gar nicht amüsiert: "Das ist eine Frage, die nicht zu Ihren Obliegenheiten gehört. Das müssen Sie meine Sache sein lassen."

Rommel wünschte sich nun, Hitler solle zurücktreten; ein Attentat auf den Mann, dem er so viel zu verdanken hatte, lehnte er jedoch ab. Am Abend des 17. Juli 1944 griffen zwei britische "Spitfire"-Tiefflieger Rommels Kübelwagen in der Normandie an; er wurde aus dem Wagen geschleudert, schlug mit dem Kopf auf dem Asphalt auf und erlitt einen schweren Schädelbruch. Sieben Tage später schrieb er an seine Frau: "Zu meinem Unfall hat mich das Attentat auf den Führer besonders stark erschüttert. Man kann Gott danken, dass es so gut abgegangen ist."

Durch Aussagen von Verschwörern des 20. Juli, mit denen er Kontakt hatte, geriet er in Verdacht, an dem Putschversuch beteiligt gewesen zu sein. Nachdem Rommel als Oberbefehlshaber abgesetzt worden war, kam General Wilhelm Burgdorf, der Chef des Heerespersonalamtes, am 14. Oktober 1944 nach Herrlingen. Er stellte Rommel vor die Alternative: ein Verfahren vor dem Volksgerichtshof oder Selbstmord, der als Tod infolge einer Verwundung ausgegeben würde.

"Ich habe den Führer geliebt und liebe ihn noch", sagte Rommel, dann verabschiedete er sich von seiner Frau. Er ging mit dem General zu dessen Auto, in dem er auf eine Zyankali-Kapsel biss.

Bei dem Staatsbegräbnis am 18. Oktober 1944 hielt Generalfeldmarschall Gerd von Rundstedt in Vertretung Hitlers im Ulmer Rathaus die im Propagandaministerium geschriebene Trauerrede.

Darin hieß es, Rommel sei "vom nationalsozialistischen Geist" erfüllt gewesen, "der die Kraftquelle und Grundlage seines Handelns bildete". Rundstedt schloss mit den Worten: "Sein Herz gehörte dem Führer."

Darin lag - trotz all der Lüge - ein wahrer Kern.

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1.
Heinrich Reventlow 14.06.2010
Mir ist unklar, wie eine einst renommierte Zeitschrift eine solcherart unkritisch kriegsverherrlichende Photostrecke freigeben kann. Warum nur muss ein nastionalsozialistischer Kriegsverbrecher eine solche Publicity erhalten?
2.
Michael Maurer 14.06.2010
Leider stimmt die Angabe über den Rückzug Rommels vor El Alammein nicht. Schaut man sich die Uhrzeiten an, so hat Rommel den Rückzug eigenständig befohlen. Der Führerbefehl zum Rückzug kam bei Rommel erst an, als der Rückzug schon im Gange war. Er hat sich damit Hitler widersetzt.
3.
Helmut Trunz 15.06.2010
>Mir ist unklar, wie eine einst renommierte Zeitschrift eine solcherart unkritisch kriegsverherrlichende Photostrecke freigeben kann. Warum nur muss ein nastionalsozialistischer Kriegsverbrecher eine solche Publicity erhalten? Ist "Nastionalsozialistisch" sowas wie ... nasty? Und das bpk eine Brutstätte der Herrenmenschen mit Unmengen gefakter Bilder, die dank Staatsknete von den letzten noch lebenden Goebbels-Getreuen demokratiezersetzend die FDGO unterwandern sollen?
4.
Florian Geier 15.06.2010
Bild 2: "Zu diesem Zeitpunkt besaßen sie doppelt so viele Panzer und Soldaten wie das deutsche Afrika-Korps und die verbündeten Italiener. Rommel, der gerade noch über 35 Panzer verfügte, wollte den Rückzug antreten" -hatten die Briten demnach nur 70 Panzer in Ägypten? Bild 15: "Erwin Rommel am 2. August 1942 in Portugal"-gibt es dafür einen Beleg? Hatte Rommel zu dem Zeitpunkt nicht mit den Kämpfen um El Alamein genug zu tun? Zum Artikel: war Churchill 1942 wirklich der "größte Feind Nazi-Deutschlands"? War das nicht mindestens ebensosehr Stalin?
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