Vertrauliche Informationen So können Sie sich an den SPIEGEL wenden

Der Schutz seiner Informanten hat für den SPIEGEL höchste Priorität. Wenn Sie vertrauliche Informationen übermitteln möchten, hier ein paar Tipps.

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Für mehr Sicherheit gilt: Kontaktieren Sie uns nie von Ihrem Büro aus. Diensttelefon, Diensthandy oder Ihre berufliche E-Mail-Adresse können leicht überwacht werden. Benutzen Sie in besonders heiklen Fällen auch nicht Ihr privates Handy, Ihren Festnetzanschluss oder Ihren privaten E-Mail-Account.

Vor allem: Schicken Sie uns geheime Informationen oder Dokumente nicht einfach per E-Mail!

Am besten stellen Sie einen persönlichen Kontakt zu uns her. Wenn Sie wünschen, auch anonym. Sie müssen Ihren Namen nicht nennen. Wenden Sie sich dazu bitte auf einem der folgenden Wege an uns:

1. Per Telefon: Sie erreichen uns unter der Nummer 040-3007-0. Nennen Sie das Stichwort "Investigativ". Für mehr Sicherheit können Sie zum Beispiel eine Prepaid-Sim-Karte benutzen, die nicht auf Ihren Namen gekauft wurde - und ein Wegwerf-Handy. Denn jedes Handy besitzt eine einmalige Identifikationsnummer (IMEI), die Ihnen auch bei Prepaid-Sim-Karten eindeutig zugeordnet werden kann. Per Festnetz nutzen Sie am besten einen Anschluss, der nicht auf Ihren Namen zugelassen ist und von Dritten nicht zu Ihnen zurückverfolgt werden kann.

2. Per Post: Schreiben Sie an:
DER SPIEGEL,
"Investigativ",
Ericusspitze 1
20457 Hamburg

Die Post gilt als verlässlicher Informationsweg. Für noch mehr Sicherheit können Sie die Unterlagen auch verschlüsselt auf einer CD oder auf einem USB-Stick verschicken.

3. Per E-Mail: Ein weiterer Weg, mit uns in Kontakt zu treten, ist eine mittels PGP verschlüsselte E-Mail an:

investigativ@spiegel.de

PGP-Schlüssel
Fingerprint: 6177 6456 98CE 38EF 21DE AAAA AD69 75A1 27FF 8ADC

Zum Abgleich finden Sie den Fingerprint auch stets im Impressum des gedruckten SPIEGEL.

Nutzen Sie zum Beispiel einen Laptop ohne persönliche Daten in einem öffentlichen WLAN-Netz, und verschleiern Sie Ihre Herkunft im Netz dabei durch die Nutzung der Tor-Anonymisierungssysteme.

4. Über unseren anonymen Briefkasten: Hier finden Sie eine Möglichkeit, uns Dokumente in digitaler Form sicher und bei Bedarf anonym zukommen zu lassen. Die Übertragung ist verschlüsselt, die dort abgelegten Dateien werden automatisch von allen Identifikationsmerkmalen (Metadaten) befreit.

Achtung: Auch diese Maßnahmen garantieren keine absolute Anonymität und Sicherheit!

Wenn Sie sich im Umgang mit der Technik und den Verschlüsselungswerkzeugen nicht sicher fühlen, wenden Sie sich lieber persönlich an den zuständigen Redakteur und vereinbaren Sie ein persönliches Treffen an einem sicheren Ort. Brisante Dokumente und andere Informationen übergeben Sie am besten persönlich und verschlüsselt.

Sobald Kontakt besteht, geben wir Ihnen gern weitere wichtige Hinweise, wie Sie sich individuell als Informant schützen können.



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