Forum: Auto
Abgas-Affäre: EU-Kommissarin bestellt Minister zum Dieselgipfel ein
DPA

In Europa sind aus Sicht der EU-Kommission nicht genug Konsequenzen aus der Dieselkrise gezogen worden. Jetzt soll es Ende November ein Spitzentreffen der betroffenen Minister geben.

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K:F 08.11.2018, 10:18
1. Scheurer der Verhinderer

Warum nennt sich der Marionetten-Politiker nicht einfach um. Wie wäre es mit Autoindustrieminister. Für einen wirklichen Verkehrsminister benötigt es Menschen die den Gesamtverkehr und Mobilität der Menschen im Blick haben.

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Lebonk 08.11.2018, 10:18
2.

In Europa gibt es nur ein Land, dass Fahrverbote für Diesel anstrebt und durchsetzt. Das ist Deutschland. Kann ich davon ausgehen, dass alle EU Staaten die Grenzwerte einhalten ? Wenn ja, wie machen die das. Wenn nein, was ist dort geplant bzw. durchgesetzt ? Oder sind wir die Deppen ?
SPON sollte mal einen europäischen Vergleich anstellen und veröffentlichen.

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Wolly 08.11.2018, 10:23
3. Hilfe aus der EU

Vielleicht ist ja Hilfe für die Dieselbetrogenen aus der EU zu erwarten?
Wenn die Deutsche Regierung sich nicht gegenüber der Autolobby durchsetzten kann, dann die EU.
Schön wäre es.

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Abahallo! 08.11.2018, 10:26
4. Csu

Bei dem Gipfel wird die BRD , und ihre Bürger, von Hrn. Scheuer "vertreten". Da ist bürger- und zukunftsfernes Vorgehen zu befürchten, sogareventuell gegen Abreden in der Bundesregierung. Hier sei auch noch einmal an die Vorgehensweisen der Minister Seehofer und Schmidt, alle CSU, erinnert. All diese Herren folgen ihrer eigenen Agenda, weder den Erfolg der Bundesregierung noch die der Bürger, die sie vertreten sollten, im Auge habend. Hr. Schmidt ist mitverantwortlich für die geltenden Regeln zum Glyphosatgebrauch, weil er sich in seinem Abstimmungsverhalten nicht an die Absprache in der ihn nach Brüssel entsendenden Regierung hielt! Es wird mindestens Zeit für eine bundesweit antretende CDU!

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MtSchiara 08.11.2018, 10:27
5. Europa schafft sich ab

Wenn in Deutschland und Europa für Umwelt und Gesundheit völlig harmlose Konzentrationen von 40µg NO2 zu einer "Dieselkrise" führen können, dann zeigt dies, daß die aktuell größte Gefahr für die Demokratie und das Wohergehen in Europa die linksgrüne ideologische Verpeilung ist.

Erst wenn das letzte Kraftwerk geschlossen und die letzte Firma konkurs gegangen ist, werden Linksgrüne begreifen, daß der Strom nicht einfach aus der Steckdose und das Geld nicht einfach aus dem Geldautomaten kommt. Leider bedarf es in tatsächlich häufig schwerer Krisen, damit Realisten Ideologen von der Macht verdrängen können. Denn Preis für diese Kriesen müssen dann immer alle bezahlen und nicht nur die ideologisch Verpeilten, die die Krise zu verantworten haben.

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Allenore 08.11.2018, 10:28
6. Verlogene Debatte

Der Diesel ist keineswegs der Umweltschädling, als der er von der Politik und selbsternannten Umweltverbänden dargestellt wird.
Im Ausstoss an Stickoxiden liegt er lediglich 25 % höher als Benziner, dafür produziert er aber nur die Hälfte an CO2. Bei Feinstäuben geben die sich nichts.

Die Gründe, den Diesel zu verteufeln sind also andere. Der Diesel verbraucht weniger und der Steuersatz auf Diesel ist geringer. Jeder Diesel ist also schädlich für die Staatskasse. Deshalb will die Politik den Diesel weg haben und benutzen dafür das alte Totschlag-Argument "Umweltschutz".

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marialeidenberg 08.11.2018, 10:32
7. Na, da hat D aber eine Aufgabe.

Die beabsichtigten Grenzwert-Schiebereien zu erklären ist sicher keine leichte Angelegenheit. Will Herr Scheuer mit gefährdeten Arbeitsplätzen und bitterer Not der Hersteller argumentieren? Die Chuzpe, mit der die Kanzlerin die EU-Grenzwerte ignoriert, ist eine beispiellose Unverschämtheit. Cäsarenwahn, Allmachtsphantasien?

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marinero7 08.11.2018, 10:39
8.

Zitat von Lebonk
In Europa gibt es nur ein Land, dass Fahrverbote für Diesel anstrebt und durchsetzt. Das ist Deutschland. Kann ich davon ausgehen, dass alle EU Staaten die Grenzwerte einhalten ? Wenn ja, wie machen die das. Wenn nein, was ist dort geplant bzw. durchgesetzt ? Oder.....
Das ist schnell erklärt. Und auch entschieden, ja, wir sind die Deppen.
Das hat auch etwas mit den Aufstellungsorten der Messstationen und der Messhöhe zu tun. Ist Ihnen noch nicht aufgefallen, dass z. B. Österreich kein Problem mit den Messwerten hat? Ganz zu schweigen von anderen EU-Ländern. Glauben Sie, dass österreichische Großstädte Luftkurorte sind? Wenn ich die Messsonden quasi in den Auspuff reinhalte, bekomme ich natürlich entsprechende Werte. In Griechenland steht eine Messtation z. B. auf dem Dach einer Uni. War gut in einem ARD-Bericht zu sehen, der die Frage untersuchte warum andere Länder keine Probleme haben:
https://www.daserste.de/i...

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Patenting 08.11.2018, 10:39
9. Immer drauf

auf den armen (EU)Bürger. Endlich ein wirksames Instrument, die individuelle Mobilität weiter einzuschränken, insbesondere für einkommensschwache Familien, die ja nur darauf warten, endlich einen dicken teuren SUV mit staatlich verordnetem Rabatt kaufen zu dürfen! Und beim CO2-Ausstoss darf´s natürlich auch gerne noch ein bisschen mehr sein, bei der Rückkehr zum durstigen Benziner.

Wie wär´s denn mal mit nennenswerten staatlichen Investitionen in eine moderne und funktionierende Lade-Infrastruktur für emissionsfreie "echte" E-Autos (d.h. mit Batterie statt, nicht zusätzlich zum Verbrennungsmotor). Audi hat gerade 800 Mio bereitgestellt ....

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