Forum: Auto
Abgasskandal: Hersteller sollen Diesel-Nachrüstungen anbieten müssen
DPA

Jetzt also doch: Dieselautos sollen nicht nur ein Software-Update erhalten, sondern nach SPIEGEL-Informationen gegebenenfalls sogar nachgerüstet werden. Dabei könnten auch die Kunden zur Kasse gebeten werden.

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mhwse 07.10.2017, 12:32
1. Wer in Zukunft mit seiner 'Maus'

die Innenstadt blockieren will, braucht also entweder Elektro-Antrieb, oder löhnt ordentlich für den Benzinverbrenner..

Das ist doch schön.

(OK man kann die genetisch beim Übergang zum Landlebewesen erworbenen Fortbewegungsorgane verwenden. Dann klappts auch mit der Attraktivität, und in Folge im Bett wieder - bis sich diese Erkenntnis gegen den blechernen Potenzverstärker durchsetzt, wird es aber ggf. unendlich dauern ..)

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mwroer 07.10.2017, 12:38
2.

Mit welcher Begründung sollen denn die Kunden zur Kasse gebeten werden? Das würde mich jetzt doch brennend interessieren. Ich kaufe ein Auto, dass vom Kraftfahrzeugamt zugelassen ist, und muss davon ausgehen dass es den gesetzlichen Bestimmungen entspricht.

Kontrollieren kann ich das naturgemäß nicht ohne Werkstatt und entsprechende Ausrüstung.

Wenn das Auto dann nicht den geltenden gesetzlichen Bestimmungen entspricht, also der Leistung mit der die Hersteller werben, weil der Hersteller betrogen hat, dann soll ich die Nachbesserung bezahlen?

Kann ich mir dann darauf einrichten demnächst meine Milch nach dem Kauf erst zur kostenpflichtigen Entgiftung tragen zu müssen um sie trinken zu können?

Mit welcher abstrusen Begründung soll denn hier, bei eindeutigem Betrug und Verstoß gegen gesetzliche Vorschriften seitens der Hersteller die kein Kunde ohne weiteres feststellen kann, der Kunde zur Kasse gebeten werden?

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Freidenker10 07.10.2017, 12:39
3.

Also sollen am Ende der Steuerzahler und der Halter für den Betrug aufkommen. Aber ist auch nur gerecht, da bei den Banken auch am Ende der Steuerzahler die Rechnung für die Party beglichen hat. Wäre ja noch schöner wenn der Betrüger selbst zahlen müsste...

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brimbamborium 07.10.2017, 12:45
4. Ein Witz?

"Ein Teil der Kosten könnte auf die Kunden abgewälzt werden. Verpflichtend wäre der Umbau nicht - aber es soll einen anderen Anreiz dafür geben: Die Aussicht, um Fahrverbote herum zu kommen" - Wenn das so kommt, ist das der blanke Hohn! Die geprellten Kunden zahlen die Zeche. Und was kommt demnächst? Soll ich dem Einbrecher in meiner Wohnung noch Geld bezahlen, weil er beim Flüchten eine Verwüstung im Treppenhaus angerichtet hat? Bar jeder Logik. Hätte ich einen Diesel, ich würde klagen.

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caty24 07.10.2017, 12:45
5. Bessere Lösung

Bessere Lösung :am besten man entschädigt die Opfer mit EUR 2.000.- bis 4000.-
Dann kann jeder selber entscheiden wo er die Nachrüstung kauft.
Es gibt schon Anbieter,die es ab 1500.- EUR vornehmen.
Von Lügnern und Betrügern würde ich eine solche nicht annehmen,wer weiss was da einem
so wieder untegeschoben wird..

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rudi63wilhelm 07.10.2017, 12:46
6. Was ist mit den Importeuren?

Fahre selbst einen Diesel Euro5 eines Importeur-Herstellers. Was tut die Bundesregierung gegen Hyundai,PSA,Fiat etc und für deren Kunden. Darüber hört und liest man nichts...

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Teckler 07.10.2017, 12:46
7. Dazu hätte es keine Arbeitsgruppe gebraucht...

Weil in der Branche jeder weiß daß Softwareupdates das nicht das leisten können wozu SCR Hardware nötig ist.
Eine Frechheit ist daß der betrogene Kunde sich an den Kosten beteiligen soll.
Die Küngelei geht also nach der Wahl munter weiter
Danke Frau Autokanzlerin !

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so...so... 07.10.2017, 12:54
8. Ja super....

Das ist doch eigentlich konsequent. VW und die anderen Betrüger will man nicht belasten, das könnte schließlich Arbeitsplätze gefährden. Andererseits fordert der Gesundheitsschutz der Bevölkerung den Einsatz von Fahrverboten, weil dem NOx Problem anders nicht beizukommen ist. Also müssen die Kunden halt zahlen so nach dem Motto: Wer so blöd ist ein Diesel-Auto von VW etc. zu kaufen, der soll dann gefälligst für den Schaden aufkommen, schließlich wäre das für VW etc. einfach "finanziell nicht sinnvoll".

Erstaunlich wo VW etc. die Kosten für den Abgasbetrug sogar von der Steuer absetzen dürfen. Verkehrte Welt, oder? Dürfen Einbrecher ihre Einbruchswerkzeuge eigentlich auch von der Steuer absetzen? Und dürfen Einbrecher die Beute auch behalten, weil die Rückgabe "finanziell nicht sinnvoll" ist? Also ich würde es mir wohl zehnmal überlegen noch einmal einen VW etc. zu kaufen, zumal es ja auch ehrliche (betrugsfreie) und sehr umfreundliche Hybrid-Fahrzeuge gibt, sparsam und ganz ohne Dieseldreck.

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steffan-s 07.10.2017, 12:55
9. War ja irgendwie..

vorherzusehen. Was nützen billige und vorallem freiwillige (?) Softwareupdates. Ist doch klar, dass die wirkungsvolle Hardware Geld kostet und wer sie am Ende bezahlt.
Der Staat oder das Land sollten sich nicht schon wieder von der Autolobby erpressen lassen, sondern diesmal den Spieß umdrehen und klare Forderungen stellen und nichts zahlen. Steckt das Geld bitte in die Schulen, Kindergärten und andere soziale Einrichtungen. Was dort getrixt wird, um Personalkosten zu sparen, ist für das reichste Entwicklungsland Europas eine Schande.

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