Forum: Auto
Armeefahrzeuge als Wertanlage: Grün ist die Hoffnung
Fabian Hoberg

Für die meisten Autofahrer sind sie nur rollende Hindernisse auf der Autobahn: Armeefahrzeuge. Doch immer mehr Sammler auf der Suche nach etwas ganz Exklusivem interessieren sich für ein Allradfahrzeug in XXL. Phillip Fackin hat daraus ein Geschäftsmodell gemacht.

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Andreas-Schindler 01.07.2012, 17:01
1. Alte Autos

Es gibt aber auch immer mehr Leute die sich alte Autos kaufen weil man diese noch selber Reparieren kann.
Vor allem Armee Autos sind so Spärlich Ausgestattet das kaum was Kaputt gehen kann und sich noch leichter Reparieren lassen wegen mangelnden Verkleidungen.

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wakaba 02.07.2012, 06:09
2. optional

Einfach, sparsam und man hat ständig ein Grinsen im Gesicht. 15 Jahre diverse offene Militärjeeps im Alltag bewegt.
Gibt kein schlechtes Wetter sonder nur falsche Kleidung.
Das Engineering der Fahrzeuge ist wirklich gut. Die Motoren kräftig, Schaltung knackig, Lenkung direkt, Abrollkomfort hoch.
Hohe Drehzahlen mögen Sie nicht, die Vierzylinder sind sehr langhubig ausgelegt, dafür aber dampfmaschinenartiges Beschleunigen - schon ab 600 Umin. Eine Motorencharakteristik die kein Diesel und Benziner von heute erreicht. Noch besser kanns der 3.8l Reihensechser - meiner Meinung nach einer der besten Motoren die je entwickelt wurden.

Unterhalt - kann alles selber machen - es geht wenig bis nichts kaputt. Ca. 150 Euro Unterhaltskosten p.A. bei 6000km Fahrleistung.

Fahrspass ist hoch - aber nichts für den Angstbürger aus Angsthausen.

Im Gelände sind die einfachst Autos der G,X,Q, Touayenne Varietät dermassen überlegen...man merkt wie sich die Marketingabteilungen völlig verrannt haben.

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kaiser-wilhelm 02.07.2012, 08:29
3. Wertanlage

Ich lebe in Asien und habe mir einen Jeep zugelegt. Seltenes Modell und im Auftrag der Amerikaner in Japan hergestellt. Seit dem Korea-Krieg war das üblich. Hier ist so ein Teil nicht unbedingt eine Wertanlage, aber dafür auch nicht so teuer. Ersatzteile satt, Lohnkosten ein Witz, Spezialwerkstätten und Jeep-Clubs vorhanden. Vorteil wie Forist Schindler erwähnte. Die Liste was meine grüne Gurke alles nicht hat, ist ellenlang. Teile die nicht vorhanden sind, können nicht ausfallen

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huettenfreak 02.07.2012, 08:41
4. Schönes Hobby!

Ach ja, so einen Bundeswehr-Iltis für nebenbei, das wäre schon was! Um ein-, zweimal im Jahr zum Treffen zu fahren genau das richtige Auto. Für den Alltag allerdings eher ungeeignet wie ich finde und mittlerweile auch zu schade. Allein ein Satz Reifen kostet ein kleines Vermögen.

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Zinsmeisterin 02.07.2012, 09:33
5. Wertanlage?

Ob die Stinker in 10 Jahren bei immer strenger werdenden EU-Abgasverordnungen noch fahren dürfen? Da bliebe dann nur noch das Museum als Gnadenbrot übrig!
Ich würde eine Investition daher nicht als Wertanlage sehen.
Zitat von sysop
Für die meisten Autofahrer sind sie nur rollende Hindernisse auf der Autobahn: Armeefahrzeuge. Doch immer mehr Sammler auf der Suche nach etwas ganz Exklusivem interessieren sich für ein Allradfahrzeug in XXL. Phillip Fackin hat daraus ein Geschäftsmodell gemacht.

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kaiser-wilhelm 02.07.2012, 09:44
6. Schönes Hobby!

Sicher ein schönes Hobby, wenn man wie da wo ich wohne keine TÜV Problematik hat und reichlich Sonnentage. Die meisten dieser Fahrzeuge hier sind umgerüstet auf kräftige Turbo-Diesel. Mein 63er hat wie alle alten Jeeps auch keine Handbremse. Hatte der MTW 113 (Kettenfahrzeug) auch nicht. Die Bundeswehr-Version war von daher nachgerüstet mit einer zweiten unabhängigen Bremse gemäß Vorschrift. Neue Reifen originale Ausführung hier nur im Set a 4 Stück sehr preiswert. Problem : Beschaffung eines originalen Ersatzreifens einzeln, denn dieser ist etwas schmaler, wie es früher generell üblich war bei allen US Fahrzeugen.

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wakaba 02.07.2012, 13:33
7.

Zitat von kaiser-wilhelm
Sicher ein schönes Hobby, wenn man wie da wo ich wohne keine TÜV Problematik hat und reichlich Sonnentage. Die meisten dieser Fahrzeuge hier sind umgerüstet auf kräftige Turbo-Diesel. Mein 63er hat wie alle alten Jeeps auch keine Handbremse. Hatte der MTW 113 (Kettenfahrzeug) auch nicht. Die Bundeswehr-Version war von daher nachgerüstet mit einer zweiten unabhängigen Bremse gemäß Vorschrift. Neue Reifen originale Ausführung hier nur im Set a 4 Stück sehr preiswert. Problem : Beschaffung eines originalen Ersatzreifens einzeln, denn dieser ist etwas schmaler, wie es früher generell üblich war bei allen US Fahrzeugen.
700er sind schwerer zu finden als 750er. Fährst Natostil mit Schlauch?

Mein 67er M38 hatte wie alle Military(M) oder CJ(Civilian Jeep) eine Handbremse.

Cool ist die Standgaserhöhung. 1. Gang, Knopf etwas ziehen, aussteigen und der Jeep tuckert füherlos neben dir her...

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Tostan 02.07.2012, 13:52
8.

Zitat von
Für den Weg zu Auktionen oder in die nächste Stadt reicht eine Mercedes E-Klasse von 1998: "Die fährt, fährt, fährt und fährt" - auch ohne Tarnanstrich.
Und wenn sie nicht verrostet ist, dann fährt sie auch noch heute. Ich fahre selbst so eine Mistgurke desselben Baujahrs, und bin überzeugt, dass Mercedes damals rumänische Berater hatte. Die Dinger rosten schneller als ein Dacia aus den 80ern! Trotz Komplettbehandlung auf Kulanz(alle Türen getauscht und Rostschutz+komplette Neulackierung ... ähnlich umfangreich hat MB wohl fast alle E-Klasse-Fahrzeuge dieser Baujahre behandelt ... was das wohl gekostet hat!) rostet die Kiste schon wieder an allen Ecken. Bei einem fünf Jahre älteren Benz ist dagegen kein einziger Rostfleck zu sehen.

Naja, die Karre passt schon zu jemanden, der auch berufsmäßig nicht unbedingt wert auf Rostfreiheit bei seinen Fahrzeugen legt....

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spon-facebook-1801668907 02.07.2012, 14:20
9. Auch als Wertanlage

Die LKWs, wie sie u.a. Philipp verkauft sind seit Jahren sehr stabil im Preis. Das liegt auch daran, dass die Fahrzeuge enorm viel Technik für einen relativ geringen Preis bieten.
Der hier ist fast 40 Jahre alt und auch im Alltag voll einsetzbar:
http://www.mopedmagazin.com/magazin/372-steyr-680-die-wucht-in-schluchten.html
Übrigens kommt dieser Wagen auch vom Philipp.

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