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Ausfahrt mit dem BMW i8 Roadster: Auf Öko-Trip
BMW

Das BMW i8 Coupé ist nicht gerade ein Erfolgsmodell. Doch wer eines der Elektro-Coupés besitzt, will offenbar auch den neuen Roadster. Warum das so ist, konnte unser Autor Michael Specht bei einem Ausflug erfahren.

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Was_zum_Teufel...? 07.06.2018, 06:09
1. Tonne bleibt Tonne.

Egal ob offen oder geschlossen. Das ganze Konzept ist eine Frechheit. 50 km elektrisch? Aha. 374 PS? Super! Motor? Keiner. Ein Laubpuster mit drei Zylindern. Entweder richtig elektrisch oder mindestens einen Sechszylinder als Verbrenner. 155.000 Euro für ein bisschen Design ohne Motor sind ein übler Scherz!

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Fragende_Leere 07.06.2018, 06:36
2. Vorsprung durch Technik

Der i8 ist doch genau das Auto, was Tesla gerne gebaut hätte, aber nicht kann. Und der Wagen, für den Audis Werbespruch stehen müsste, nur dass die Ingolstädter sich dieses nicht zutrauen? Nicht können?
BMW hat es gemacht, Bravo!

Mir fehlt übrigens das Geld für einen davon, schade

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abocado 07.06.2018, 06:48
3. Ökologischer Unfug

Wie lange müsste man eigentlich mit dieser Flunder fahren, bis man die höhere Energie, die im Aufwand steckt, wieder eingefahren hat? Geht das von der Gesamtbilanz und dem hohen Mehrgewicht eigentlich?
Es dürfte sich um ein reines Verblendungs- und Renditeobjekt für Reiche handeln, sonst gar nichts.

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nach-mir-die-springflut 07.06.2018, 07:17
4. 1-Zylinder, 500 ccm, 125 System-PS

Der i8 wirkt unter den mittlerweile üblich gewordenen Protzern, wo der Spaß erst bei 650 PS anfängt, alles drunter ist Pillepalle, vielleicht untermotorisiert. Tatsächlich sind 374 System-PS eine angemessene Leistung für einen Sportwagen. Der Betrachtung wert ist, dass das Fahrzeug bei ruhiger Fahrweise 2 l/100 km braucht und, neben dem Karbon aus regenerativer Energie, aus Stoffen der Wiederverwertung besteht, so dass der i8 Maßstäbe setzt und zeigt, was möglich ist, und wohin es gehen kann in Zukunft.

Aufgrund von Miss- und Desinformation gilt der Verbrenner als immer noch Umweltschädling, weswegen dem Batterieauto das Ökosiegel gegeben wird, aller Gegenargumente zum Trotz. Tatsächlich sind Kraftstoffe auch aus Wasser, Strom und dem CO2 aus der Luft herzustellen, ein hochwertiges Rennwagenbenzin kommt dabei heraus, so dass Hybride alles andere sind als unökologisch, sondern sie nutzen Energie besonders effizient und schaffen einen Ausgleich zwischen den Gegensätzen: Batterieauto: hohes Gewicht -.- niedrige Reichweite -.- geringer Energieverbrauch -.- teure Anschaffung vs. Verbrennerauto: niedriges Gewicht -.- hohe Reichweite -.- hoher Energieverbrauch -.- geringe Anschaffungskosten. Bei einem Neupreis von 125.000 statt 155.000 Euro bewegte der i8 sich schon im Porsche-Carrera-991-Segment.

Gesetzt den Fall, alle benötigte Energie wird einmal in Jetztzeit aus den Naturgewalten gewonnen (gemeinhin Energiewende oder Erneuerbare Energien genannt), so meint die Herstellung der benötigen Energieformen einen sehr aufwendigen Prozess mit auch Einbußen im Gesamtwirkungsgrad, so dass mit Energie zwar nicht gespart werden muss, denn die Naturgewalten stellen mehr zur Verfügung, als sie der Mensch brauchen könnte, dass aber wegen der vielen Anlagen, die zu betreiben und zyklisch auszutauschen sind, mit Energie effizient umgegangen werden muss. In Richtung Effizienz gehen diese Hybrid-Fahrzeuge, während Benzin mit seinen um die 10 kWh Energie pro Liter immer noch der ultimative Energiespeicher ist, gerade in Hinblick auf Größe und Gewicht, darüber hinaus die Verteilerlogistik besteht.

Eine andere Form des Hybriden wäre die Kombination aus chemisch gebundenen Wasserstoff in einem flüssigen Trägermaterial, LOHC-Wasserstoff genannt, tankbar + nicht entflammbar, in Kombination mit der Brennstoffzelle. Passend gerade für Busse des öffentlichen Nahverkehrs oder auch Regionalbahnen ohne Stromleitungen.

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sponjo 07.06.2018, 07:34
5. In die Tasche gelogen.

Nach 50 elektrischen Kilometern (hoho!)hat man einen normalen Verbrenner mit Soundgenerator und fancy Karosserie. Das hilft nur dem Gewissen. GERADE auf langen Strecken ist Hybrid ja ökologisch ineffektiv.

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redrat69 07.06.2018, 07:49
6. Bitte mehr Information statt plakativer Aussagen

Zitat von abocado
Wie lange müsste man eigentlich mit dieser Flunder fahren, bis man die höhere Energie, die im Aufwand steckt, wieder eingefahren hat? Geht das von der Gesamtbilanz und dem hohen Mehrgewicht eigentlich? Es dürfte sich um ein reines Verblendungs- und Renditeobjekt für Reiche handeln, sonst gar nichts.
Bitte sagen Sie uns doch genau, wo hier eine höhere Energiedichte reingesteckt wird als in jedes andere hergestellte Fahrzeug und nicht einfach plakativ einfach etwas in den Raum werfen. Und falls höhere Energiedichte reingesteckt wurde- dafür ist vieles am Fahrzeug nachhaltig und vor allem mit Ökostrom hergestellt!

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jdirker 07.06.2018, 07:53
7. Boa, eh ...

55 Km Reichweite, das haut mich um!. Werde gleich mein Sparschwein schlachten und mir so ein Teil bestellen. Die Reichen sollen nur nicht glauben, dass nur sie ein Anrecht auf so ein Spielzeug haben!
Toll BMW, habt ihr echt toll gemacht! Ich bestelle gleich heute und plane dann meine erste Tour nach Bordeaux, natürlich rein elektrisch!

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danielkorb 07.06.2018, 07:54
8. Unsinn

Schade,dass BMW immer noch kein wirklich zukunftsfähiges Auto baut! Von beidem zu wenig. Zu kleiner Motor mit kleiner Batterie ist eine Kombination von gestern.

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lobivia 07.06.2018, 08:19
9. #4 @nachmirdiespringflut

Es wäre totaler, energetischer Wahnsinn, Treibstoff aus atmosphärischen Gasen herzustellen. Ein schädlicherer Treibstoff ist kaum vorstellbar, das Fischer-Tropsch Verfahren ist aufgrund des Stromverbrauchs unter Fachleuten erledigt. Trotz gewisser Versuchsanlagen, die nichts auch nur irgendwie nennenswertes liefern.

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