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Autogramm Lexus UX: SUVtie
Lexus

Mit dem UX will die Marke Lexus endlich Erfolge in Europa feiern - und mehr als 100.000 Autos jährlich verkaufen. Das Design des SUV wirkt dementsprechend angriffslustig - doch beim Fahren zeigt der Wagen seine andere Seite.

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quark2@mailinator.com 12.09.2018, 17:53
10.

Zitat von dlh255
Vielleicht aufgrund des tollen Verbrauchs? Ich mein, für einen Benziner von 1,5t Leergewicht ist das schon ein enorm guter Wert. Mal sehen, ob der in der Praxis auch erreicht wird.
Würde mich sehr wundern, wenn dieser Wert nicht wie üblich mit vor Beginn voll geladener Batterie ermittelt worden wäre. Keine Ahnung, warum dieser Unsinn so festgelegt wurde, aber dadurch kommen dann auch Porsche mit 500PS in den Genuß der Ökoförderung ... Ohne Worte.

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Speedwing 12.09.2018, 17:53
11. Wer braucht

ein 4,50m Auto, das mit kleinem Kofferaum vor dem Baumarkt schon an seine Grenzen kommt. Da hört das Entdecken dann schon auf und kann zur Verzweiflung führen. Da gibt's mit kleineren Abmessungen bessere und wer braucht schon In Control? Luxus war mal was Besonderes, genau wie deutsche Premiums

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Charlie Whiting 12.09.2018, 18:00
12. Für einen Lexus

recht günstig. Allerdings etwas schwach auf der Brust. Ich denke da kommt noch was nach. Gefallen tut er mir allerdings nicht, nicht nur wegen des Grills. Immerhin ist die innere Farbauswahl des Testwagens nicht vorgegeben.

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pejede 12.09.2018, 18:03
13. Stehen geblieben

Toyota / Lexus waren ja einst die Pioniere der Benzin-elektrischen Hybrid-Technik und haben gar manchen (auch mich) für das elektrische Fahren angefixt. Allerdings sind sie dann irgendwann auf eine geheimnisvolle Weise einfach in der Entwicklung stehen geblieben, und das ist äußerst bedauerlich, denn sie bauen ansonsten sehr hochwertige und vor allem zuverlässige Fahrzeuge.
Aber natürlich will man mittlerweile nicht nur ein paar hundert Meter sondern auch mal ein Stück weiter rein elektrisch fahren, und das geht prinzipbedingt bei Lexus leider überhaupt nicht. Die (relativ simple) Lösung ist ein etwas größerer Akku und eine Schnur hinten am Auto dran, über die man den Akku von außen aufladen kann, und dieses Prinzip des "Plug-In-Hybriden" habe sie mittlerweile sogar bei den Stink- und Dieselfetischisten von Mercedes begriffen und verwirklicht. Mit so einem Teil kann man dann tatsächlich rein emissionsfrei durch die am übelsten verstunkenen Gegenden fahren, und den Benzinmotor braucht man, wenn überhaupt, nur draußen vor der Stadt oder auf der Autobahn.
Das sind natürlich alles nur Krücken auf dem Weg zur reinen Elektromobilität, und Mercedes verkauft diese Autos auch nur (wenn überhaupt) verschämt unterm Ladentisch, aber wer einen ergattert hat, ist damit erst mal glücklich und kann in Ruhe warten, bis Herr Musk seine Produktionsprobleme endlich auf die Reihe gekriegt hat.
Warum sich allerdings Lexus diese Chance auch weiterhin entgehen lässt, bleibt einstweilen deren Geheimnis.

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UlliMueller 12.09.2018, 18:52
14.

"Lexus nennt den neuen UX einen "Urban Explorer" und hält das 4,50 Meter lange Auto für die ideale Lösung im Stadtverkehr in Europa."

Absolut! Perfektes Stadtauto ... Gott, lass Hirrn vom Himmel regnen

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Asmodys 12.09.2018, 18:57
15. @pejede - Weil Plug-In eben nun mal keine "Chance" ist.

"Stehen geblieben" ist da überhaupt nichts bei Toyota/Lexus...

Wie weit alle anderen Hersteller mit ihren, seit ein paar Jahren wie Pilze aus dem Boden schießenden, vollmundig beworbenen "Hybrid-Offensiven" gekommen sind, bedarf wohl keiner weiteren Erklärung.
Die sind so "erfolgreich", dass einige von diesen Modellen nach 2 - 3 Jahren wieder still und heimlich aus den Verkaufsprospekten verschwunden waren.

Sie sagen es ja sogar selbst, die Dinger werden "verschämt unterm Ladentisch" verkauft. Warum wohl? Weil die reine Versteifung auf den Plug-In-Hybrid - so wie ihn die deutschen Hersteller bevorzugen - ein Irrweg ist.
Plug-In-Hybriden sind für vermutlich mehr als 90% aller "normalen" Berufspendler mangels Lademöglichkeit zuhause und/oder am Arbeitsplatz überhaupt nicht nutzbar. Werden sie aber nicht regelmäßig geladen, fahren sie durch das hohe Gewicht ineffizienter als ein normaler "steckerloser" Hybrid. Dazu ist der Anschaffungspreis viel zu hoch. Noch dazu werden diese Fahrzeuge von den deutschen Herstellern auch noch fast ausschließlich im ohnehin schon teuren Premium-Segment angeboten, was zur weiteren Verteuerung dieser Antriebsart beiträgt und für ihre sehr geringe Verbreitung sorgt.

Der Vollhybrid nach Toyota-Bauart ist dagegen für nahezu jeden nutzbar, ist leichter, der Akku kostet weniger Platz und benötigt keine zusätzliche Ladeinfrastruktur.

Der Erfolg gibt Toyota/Lexus seit Jahren recht. Die wissen ganz genau, weshalb sie nicht auf den Plug-In setzen.
Die Verkaufszahlen sprechen eine deutliche Sprache. Allein hier im Diesel-Land Deutschland verkauft Toyota jährlich ca. 3 x so viele ihrer "normalen" Hybride, wie ALLE Plug-In-Hybride ALLER Hersteller hierzulande zusammen. In Länder wie Japan, brauchen wir erst recht gar nicht erst zu schauen.... dort befinden sich 2 Toyota-Hybride in der Top 3 der dortigen Zulassungsstatistik.
Die Plug-In`s dümpeln dagegen auf homöopathischen Niveau herum und sind weit davon entfernt, eine möglichst massentaugliche Alternative darzustellen, während Toyota inzwischen 12 Mio. davon verkauft hat. Jährlich kommt inzwischen eine Mio. hinzu, Tendenz stark steigend.

Der Toyota-Hybrid ist schlicht die derzeit beste Brückentechnologie-Lösung, was alternative Antriebe angeht. Kein anderer Hersteller kann bis heute einen ebenso guten Kompromiss aus Alltagstauglichkeit, erwiesener Zuverlässigkeit/Langzeithaltbarkeit, Ausgereiftheit, sehr geringen Emissionswerten, hoher Spritspar-Effizienz..... und vor allem(!), erschwinglichem Preis- /Leistungsverhältnis, bieten.
Genau deshalb ist er nach wie vor in diesem Bereich konkurrenzlos.

Zudem dieser Antrieb im Laufe der Jahre natürlich nicht stehengeblieben ist, sondern laufend verbessert wurde.
Von "Stillstand" kann da wirklich keine Rede sein.

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jasper366 12.09.2018, 19:04
16.

Zitat von Trollflüsterer
Und das gute an einem Vollhybrid ist, dass da viel weniger kaputt gehen kann als in ihren präferierten Steinzeit Kisten. Sie verzichten nämlich auf eine Lichtmaschine, eine mechanische Wasserpumpe, einen mechanischen Klimakompressor und auf einen Keilriemen. Ein Anlasser wird auch nicht benötigt. Anstatt den Benziner beim Start zu quälen, wird dieser durch den verschleißarm Elektromotor auf Trab gebracht. Der Verbrenner wird dadurch auch weniger belastet. Bremsen halten auch länger.
All diese Teile habe ich in jetzt 31 Jahren Autofahrerdasein noch nie austauschen müssen, ebensowenig einen Turbo und seit Einführung des bleifreien bzw. schwefelarmen Sprit auch keinen Auspuff mehr
.
Auch bei den Fahrzeugen meines Vaters mußte, solange ich mich erinnere keines dieser Teile ausgewechselt werden.

Mein Pathfinder fuhr z.B. 12,5 Jahre und 226.000 km mit ein und denselben Keil(Rippen)Riemen durch die Gegend.

Immer interessant zu lesen was den jetzt Hybrid- oder E-Autofahrern früher permanent kaputt ging.

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neurobi 12.09.2018, 19:19
17. #13

In der Tat hat Toyota die Führerschaft in Sachen Hybrid inzwischen verloren. Nissan hat sie mit dem Konzept beim Note übernommen. Kein lästiges CUT das ständig mit dem Ausbalancieren des Elektro- und des Benzinmotors beschäftigt ist.
Der Verbrennungsmotor ist nur noch für die Stromerzeugung an Bord. Den Antrieb erledigen allein die Elektromotoren.

Denke das wird bald Nachahmer finden.

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herr_jaspers 12.09.2018, 19:45
18. Jasper 366,

Glückwunsch!
Aber ehrlich, Pathfinder und Landcruiser, das ist ziemlich unfair.
Ex-Premiumdarsteller Passat 3b, volle Hütte, 2L & 115 PS, BJ. 2001, 1. Hand & volles Märchenbuch, gekauft mit 124000 KM.
Lichtmaschine bei 129000, Klimakompressor bei 135000, Getriebe bei 142000, Engine -Leuchte (als laut ADAC nicht löschbaren Fehler im Steuergerät) und ach ja, das ganze Kleinzeugs wie Nippel, Nubsis und Softlack und...
Absolute Katastrophe.
Hätte besser `n Landcruiser gekauft.
mfg herr_jaspers

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b.toennies 12.09.2018, 19:58
19. Toyota Hybrid war mal ganz nett...

mittlerweile ist der aber Schnee von vorgestern... Nissan, Huynday und man merke sich schon mal den Namen - Byton - sind oder werden mittlerweile Stand der Technik. Und wann lernen die in Asien das man in Europa keine Autos im Manga (Teichentrick) Stil verkauft. Mit dem aktuellen Prius macht man sich ja lächerlich... und mit dem Wasserstoffbomber erst recht. Wenigstens ein paar neue Front und Heckschürzen im Europastil hätten es schon sein können.. Ist aber so wie seinerzeit VW mit den Cup Haltern fürs US Geschäft - einfach nicht dinne... Also wird nix mit den 100.000 Einheiten..

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