Forum: Auto
Automesse IAA: Die Innovationen aus dem ersten Stock
Jürgen Pander

Auf der Automesse IAA werden clevere Mobilitätslösungen gezeigt - allerdings sind sie gut versteckt. Ein Besuch bei den Elektro-Start-ups.

Seite 1 von 3
alex2k 18.09.2017, 07:01
1. Zitat

"... Ausgerechnet jetzt, wo sich alle Welt auf den reinen Elektroantrieb als Weg in die Zukunft des Autos einschießt, zerrt Mercedes noch einmal die Brennstoffzelle ins Rampenlicht. ..." - Nur mal so zur Info: in beiden Fällen handelt es sich um Elektromobilität! Auch dieses Auto (GLC- F-CELL) wird mit einem Elektroantrieb bewegt. Der Unterschied ist in der Stromquelle. Während momentane Hersteller auf Akkus setzen, wird bei diesem Auto Strom aus einer Brennstoffzelle gewonnen. Wasserstoff kommt in den Tank rein (Betankung dauert kaum länger als heute Diesel oder Benzin), Storm + Wasser (als Abfallprodukt) kommt raus.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
geradsteller 18.09.2017, 07:14
2. Ich sehe lauter rollende Eier

In gelb, in blau. Immerhin, das blaue erinnert an die Legende Isetta. Aber man hat sich davon fort-entwickelt. Bedeutet die Lobhudelei auf das Moderne im Antrieb, dass moderne Mobilität automatisch hässlich und und unförmig sein muss?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Beorn 18.09.2017, 07:17
3. Das ist also Innovation?

Ich habe mal die Bilderstrecke durchgeklickt und habe mich die ganze Zeit gefragt, schaue ich diese schon zum x-ten mal durch, den irgendwie schaut fast alles gleich aus - Fernreiseboliden. Nur das praktische Gefährt für Afrika hat mich verweilen lassen. Ich glaube zwar nicht, dass 10K € was für den Großteil der Bevölkerung Afrikas ist, aber mir würde ein robustes Leichtbau-Fahrzeug gefallen. Schade, dass es kaum Visionen jenseits von rundgelutschten Seifendesign oder Sportwagen gibt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
blfire 18.09.2017, 07:37
4. An alle die Denken das Sich E-Atuos nicht durchsetzen: Global Denken!

Mehr als 50 % der Neuzulassungen finden in Ländern statt die eine Höchstgeschwindigkeit von < = 120 km/h haben. (China, Indien, Spanien, Schweiz, Protugal, Mexico, Sürdkorea)

Ca. 7 % der Neuzulassungen finden in Ländern statt die eine Höchstgeschwindigkeit von < = 100 km/h haben. ( Indonesien, Japan, Philipinen, Peru, Island)

Für viele Länder / Orte reicht auch die Reichweite vollkommen aus da man eh nicht wirklich weit fahren kann. (z. B. Hwaii, Japan, Island, Südkorea, Neuseeland...)

Das eh Auto wird sich 100 prozentig in diesen Orten durchsetzen. Das ist gar keine Frage. In Deutschland wird es hald wegen der Ungbegrenzent Höchstgeschwindigkeit länger dauern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
netzewerfer 18.09.2017, 07:48
5. Alles kommt wieder

Das zeigt alles, was das Nissan Elektro-Auto schon in den 30 Jahren hatte: Auto mit unten eingelegten, schnell wechselbaren Akkus.
Und die Designanleihen vom Mikrofahrzeug bei einem namhaften deutschen Kleinwagenhersteller sind auch unverkennbar.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
smartphone 18.09.2017, 09:12
6. Heinkel-Roller

Im Grunde bewegt man sich genau dort, als man eben solche Goggo-artigen marktplazierte. Der Punkt ist, daß man nicht 13000 für so ne "Isetta" verlangen darf, sondern sich eher bei 3500-5000 Euro maximal orientieren sollte ( btw E-bikes sind völlig überteuert...) DIes entspricht auch den Bedürfnissen des Normalvolks, die ja mittlererweile nur noch 1/2 bis gar 1/3 dessen verdienen ( dürfen) was ihr Ex-job hergab. Das heißt , man kann keine Mondpreise fordern, wenn man selbst nur prosamen zahlen will ( ausser bei der Geschäftsleitung ..) .

Beitrag melden Antworten / Zitieren
zoon.politicon 18.09.2017, 09:24
7. Bedürfnis der Städter nach "Privatsphäre" im Berufsverkehr erfüllt

Auch Städter brauchen auf dem Weg zur Arbeit /in der Stadt einen gewissen Abstand zu Anderen, eine minimale "Privatsphäre". Kaum jemand mag es, wenn ihm in überfüllter U-Bahn oder Bus die Mitmenschen regelrecht "zu Leibe rücken".
Das erklärt, warum z.B. in Stuttgart ca. 60% trotz Stau und Abgasgestank, Kosten u.a. mit dem Auto zur Arbeit fahren. Zukunftsfähige Verkehrskonzepte ´, die dieses Bedürfnis nach "Privatsphäre", Abstand zum Anderen berücksichtigen, kommen ganz von selbst zu - heute schon verfügbaren - kleinen E-Autos. Abgas erzeugende Verbrenner, erst recht zu viel Raum in der Stadt beanspruchende SUVs sind in der Stadt fehl am Platz.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
warum_nicht? 18.09.2017, 09:40
8.

Zitat von blfire
Mehr als 50 % der Neuzulassungen finden in Ländern statt die eine Höchstgeschwindigkeit von < = 120 km/h haben. (China, Indien, Spanien, Schweiz, Protugal, Mexico, Sürdkorea) Ca. 7 % der Neuzulassungen finden in Ländern statt die eine Höchstgeschwindigkeit von < = 100 km/h haben. ( Indonesien, Japan, Philipinen, Peru, Island) Für viele Länder / Orte reicht auch die Reichweite vollkommen aus da man eh nicht wirklich weit fahren kann. (z. B. Hwaii, Japan, Island, Südkorea, Neuseeland...) Das eh Auto wird sich 100 prozentig in diesen Orten durchsetzen. Das ist gar keine Frage. In Deutschland wird es hald wegen der Ungbegrenzent Höchstgeschwindigkeit länger dauern.
Deutschland steht beim durchschnittlichen Bruttoeinkommen auf Rang 18 weltweit:

https://www.laenderdaten.info/durchschnittseinkommen.php

und trotzdem ist den meisten Autonutzern, ein E-Auto zu teuer. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit ist da zweitrangig.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
zensurgegner2017 18.09.2017, 09:54
9.

Erstaulich, welche Gründe genannt werden, wieso sich das E Auto nicht durchsetzen wird....

In der Zwischenzeit haben bereits etwa 70% des weltweiten Absatzmarktes gesetzliche Rahmen für Elektrozwang geschaffen.

Und:
Dank des hohen Preises der E Fahrzeuge werden sich Carsharingmodelle und selbstfahrende Fahrzeuge so extrem lohnen, dass am Ende der Kette keiner mehr (zumindest 90% des Volkes) ein eigenes Fahrzeug besitzen muss, sondern man zahlt wenn man eines bestellt. Und das ist viel viel billiger als ein Kleinfahrzeug zu kaufen und zu unterhalten.

Für die ewig Gestrigen und Älteren Herrschaften unvorstellbar

So oder so wird der weltweite Absatz von Fahrzeugen dank selbstfahrender Systeme um - je nach Studie - bis zu 90% einbrechen, selbst wenn es nur 50% sind entspricht das ener Halbierung
Dieselgate hin oder her.

Dinosaurier wie Müller von VW werden als Blinde in die Geschichte eingehen

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 3