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Autonomes Fahren: "Bei höheren Geschwindigkeiten kann es tödlich enden"
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Die Industrie preist selbstfahrende Autos als die Zukunft der Mobilität. Ein Forscher der TU Braunschweig hat Zweifel: Mark Vollrath warnt vor der autonomen Technik.

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dbrown 19.03.2017, 08:50
1. Ich

sitze am Steuer, also fahre auch ICH! Der Tag wird kommen, an dem ich fremde Hilfe beim fahren benörige, aber ein vollautomatisches AUto?
Nein Danke!

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spiegkom 19.03.2017, 08:57
2. Man braucht kein Forscher sein

Man braucht kein Forscher sein, um solche Aussagen zu tätigen. Der gesunde Menschenverstand reicht. Die Technikgläubigen haben den vergessen.

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visitor_2007 19.03.2017, 09:04
3. Einerseits, andererseits..

Ich nutze die Funktion des Tempomats ganz gern. Auf der anderen Seite gibt es gerade im innerstädtischen Verkehr nennenswert häufig Situationen, in denen man mit dem Fahrer des anderen Wagens Blickkontakt aufnimmt und sich dann per Handzeichen verständigt. Nach "den Regeln" ist eigentlich alles klar, dennoch kommt es zu diesen Situationen. Kann der Computer das auch?

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RalfHenrichs 19.03.2017, 09:08
4. BVerfG muss autonome Automobile verbieten

Spätestens nach der Vault 7-Veröffentlichung von Wikileaks sollte jedem klar sein: wenn uns Demokratie und Freiheit noch irgendetwas bedeuten, darf es keine autonomen Automobile geben!

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p-mm 19.03.2017, 09:12
5. Unfallfrei

Flugzeuge fallen vom Himmel, Züge entgleisen, Schiffe versinken, Kernkraftwerke explodieren. Werden die automatischen Fahrzeuge unfallfrei unterwegs sein?

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MatthiasPetersbach 19.03.2017, 09:13
6.

naja, es stellt sich mir immer die Frage der Fragen, die heutzutage leider etwas in den Hintergrund getreten ist: WARUM? Für was?
Autofahren ist keine Raketentechnik und stellt im allgemeinen bei sinnvollem Umgang kein größeres Problem dar als unfallfrei die Bude zu saugen..
Die Auto"entwicklung" der letzten Jahre hat mehr mit hemmungslosen Austoben von Ingenieuren und verdienstorientiertem schnellem Modellwechsel zu tun als mit dem Sicherstellen und Verbessern der Aufgabe "Verkehr und Transport". Die ist nämlich schon zig Jahre zur Zufriedenheit gelöst - und wäre mit 8-10 000 Euro pro Auto üppigst bezahlt.

Leider besteht das aktuelle Ergebnis der völlig falschen Interpretation der "Aufgabe Transport" aus Autos, die - eventuell- weniger Sprit verbrauchen und weniger Abgase ausstoßen als ein Golf3, aber schon bei der Herstellung über Vertrieb bis hin zum Hochglanzprospekt mehr Ressourcen verbrauchen und mit dem Elektronikschrott auch mehr Umweltprobleme verursachen.

"Keep it simple" ist eben doch das umweltfreundlichste.

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dulcineadeltoboso 19.03.2017, 09:15
7.

Klingt vernünftig und ehrlich, was Herr Vollrath sagt. Wenn man andere Errungenschaften der künstlichen Intelligenz, wie z.B. Übersetzungsprogramme oder auch nur Navigationsgeräte als Vergleich nimmt, dann kann man schon den Eindruck gewinnen, dass die Wirklichkeit deutlich schnöder als die bunte Marketingwelt ist. Es funktioniert ja alles ganz nett und hat auch eindeutig seinen Wert, aber wird man sich je 100%ig darauf verlassen können? Das grundlegende Problem ist, dass all diese wirklichen "smarten" Programme noch lange nichts mit Intelligenz zu tun haben. Und das wird auch noch sehr, sehr lange so bleiben.

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fredotorpedo 19.03.2017, 09:18
8. Begeistert

In etlichen Jahren werde auch ich auf das "Selbst-Steuern" verzichten müssen. Da wäre ich begeistert, wenn ich dann mit einem voll autonomen Elektrofahrzeug einen großen Teil meiner Unabhängigkeit bewahren könnte. Auf hohe Geschwindigkeiten würde es mir dabei weniger ankommen. Es sollte aber für die häufige Zahl der Kleinfahrten ausreichen. Für Fernreisen genügt mir die Bahn oder der Flieger.

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curiosus_ 19.03.2017, 09:18
9. Autonomes Fahren das...

...in kritischen Situationen an den menschlichen Fahrer übergibt bringt nicht viel. Denn das bedeutet, dass der Fahrer immer auf die potentielle Übernahme konzentriert sein muss. Gerade dann, wenn der Automat nicht mehr weiter weis kommt es ja auf eine extrem schnelle und angepasste Reaktion an. Und die kann der Fahrer sicher nicht leisten wenn er sich erst noch orientieren muss.

Und selbst wenn er immer up to date ist - bei einer kurzfristigen Übernahme wird er nie so effizient reagieren wie wenn er das Steuer nicht abgegeben hätte. Denn er muss sich erst noch auf das aktuelle Verhalten des Fahrzeuges adaptieren. Ist er schon vorher aktiv gefahren entfällt diese Adaptionszeit.

Und so lange der Fahrer während der Fahrt nicht schlafen kann wird das autonome Fahren den Fahrer immer nur unterstützen.

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