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Bekiffte Autofahrer: Gericht hält an strengem Cannabisgrenzwert fest
DPA

Die Kiff-Grenzwerte für Autofahrer gelten als umstritten. Während Experten eine Lockerung fordern, fallen Gerichtsurteile immer noch hart aus.

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xxbigj 16.03.2017, 16:44
0.

Es ist einfach Unsinn! Man darf angetrunken fahren, aber wenn man vor 5 Tagen einen Joint geraucht hat, wird es als Drogenfahrt gewertet. Komplett bescheurt! Wenn jemand aktiv bekifft Auto fährt, ist dies eine andere Sachlage und muss natürlich bestraft werden. Es gibt nicht umsonst Experten. Aber es gibt umsonst viele Hobbypsychologen.

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M.Krink 16.03.2017, 16:48
1. ...

Würde es für viel besser halten wenn keine festen Grenzwerte mehr festgelegt werden für Drogen ,Alkohol ,sondern dass ein Reaktionstest gemacht wird Vorort mit dem Fahrer und wer dabei eine gewisse Grenze an möglichen Punkten unterschreitet der muss dann zahlen.

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brille000 16.03.2017, 16:49
2. Wider besseres Wissen

Das ist doch DAS Problem in diesem Land, dass Laien entgegen der Vorgaben von Experten entscheiden. Du musst nur die Macht haben und schon kannst Du festlegen, was rechtens ist oder halt nicht. Und Juristen sind nun mal im weiten Spektrum ihres Seins nicht gerade die hellsten Kerzen auf der Torte, haben aber wie das Beispiel zeigt die Macht.

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diesereinenick 16.03.2017, 16:49
3. Gut so!

Drogen (egal ob THC, Alkohol oder anderte) und Autofahren gehen einfach nicht zusammen, man gefährdet nicht nur sich sondern auch andere.

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hagenlaw 16.03.2017, 16:50
4.

So nennt man Joints also heutzutage. Wobei mir schon nicht klar ist, was an einer Zigarette - unabhängig von deren Inhalt - sportlich sein soll. Im Übrigen haben die Gerichte m.M. nach recht.Die Verkehrssicherheit geht den Interessen einzelner Kiffer vor. Schließlich wissen sie selbst, wann sie zuletzt und wieviel Cannabis konsumiert haben. Auch ist seit langem bekannt, dass es bei Cannabis noch Tage nach dem Konsum zu sog. Flashbacks oder Echoräuschen kommen kann. Wenn dies während der Fahrt mit einem Kfz. geschieht, ist der Fahrer nicht verkehrstüchtig. Dass die Kiffer dies selbst nicht wahrnehmen inst unerheblich. Ein Alkoholiker kann sich schließlich auch nicht darauf berufen, er sei dermaßen alkohohlgewöhnt, dass er eine Alkoholisierung von 0,5 - 1,2 Promille nicht mehr wahrnehme.

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Atheist_Crusader 16.03.2017, 16:50
5.

Ich habe kein Problem mit Kiffern - von mir aus kann Cannabis legalisiert werden - aber wer sich damit zudröhnt, gehört hinter kein Lenkrad. Gilt im Übrigen auch für Alkohol.

Soll sich jeder zudröhnen wie er will, aber wer dabei andere gefährdet, verwirkt sein Privileg ein Kraftfahrzeug führen zu dürfen.

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pauschaltourist 16.03.2017, 16:51
6. Überschrift

@ #1
Sie dürften auch "angekifft" fahren. Und zwar bis 0,999... ng/ml.
Im Übrigen möchte ich persönlich weder von einem betrunkenen noch von einem bekifften Führer eines mehr als eine Tonne schweren Kraftfahrzeuges erfasst werden.

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simie 16.03.2017, 16:52
7.

Es ist traurig wie sich hier Richter gegen die Empfehlungen der Kommission stellen. Es wird daher höchste Zeit den Grenzwert gesetzlich zu verankern. Dann können die Verwaltungsgerichte nicht mehr ihre Privatmeinung über die Empfehlung von Experten erheben. Erwähnenswert ist dabei auch, dass der empfohlene Grenzwert eh noch weit von einer messbaren Beeinflussung entfernt ist.

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hagenlaw 16.03.2017, 16:54
8.

Zitat von xxbigj
Es ist einfach Unsinn! Man darf angetrunken fahren, aber wenn man vor 5 Tagen einen Joint geraucht hat, wird es als Drogenfahrt gewertet. Komplett bescheurt! Wenn jemand aktiv bekifft Auto fährt, ist dies eine andere Sachlage und muss natürlich bestraft werden. Es gibt nicht umsonst Experten. Aber es gibt umsonst viele Hobbypsychologen.
Es geht nicht um Strafen. Darüber entscheidet ein OVG als Verwaltungsgericht nicht. Es geht um Fahreignung und ab wann wegen Bedenken daran die Fahrerlaubnis entzogen werden kann. Auf einen Vorsatz bzw. eine Kenntnis von der mangelnden Fahreignung kommt es dabei nich an.

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