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Bikesharing: Geräderte Großstädte
AFP

Um in deutschen Städten Fuß zu fassen, überschlagen sich Leihfahrrad-Anbieter aus Asien. Doch manche sind nicht in der Lage, ihre Flotten instand zu halten. Was als Vorzeigemodell startete, wird zum Öko-Desaster.

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mr.pixel 05.01.2018, 05:59
1.

"Obike arbeitet mit Mobilitätspartnern zusammen, die mehrmals am Tag ausrücken, um beschädigte Räder einzusammeln und zu reparieren sowie Fahrräder, die verkehrswidrig geparkt wurden, umzuverteilen." Mit Mobilitätspartner sind danm ein 53 jähriger Mann sowie ein 16 jähriger Teenager gemeint, die sich loebevoll um die 7000 Fahrräder kümmern. Obwohl... vielleicht sind es dann doch eher drei Leute die das regeln. Ich will ja nichts schlecht reden :O

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ksmichel 05.01.2018, 06:39
2. Zeg

Ein Verbund von Fahrradverkäufern hat was gegen Fahrradverleiher. Letztere schaden offenbar dem Verkauf von ZEG-Rädern. In vielen Fällen ist die Nutzung von Leihrädern aber einfach die Antwort darauf, dass anscheinend kein Kraut gegen Fahrraddiebstahl gewachsen ist. Zumindest keins, dass ZEG-Händler obligatorisch anbieten. Stattdessen verschleudern sie Billigschlösser, unter Spöttern schon Geschenkbänder genannt, weil Diebe sie im Vorbeitorkeln knacken. Die Aufklärungsquoten bei Diebstahl sind ohnehin notorisch niedrig. Wem immer wieder Räder geklaut werden, verschiebt sein Risiko dann eben auf die Verleiher. Klar, dass die ZEG das doof findet. Doof, dass der Spiegel das nicht merkt.

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schlaueralsschlau 05.01.2018, 07:23
3.

Warum next bike ein System in hh aufbauen wollte verstehe ich nicht die Fahrräder von dB sind für die ersten 30 Minuten kostenlos, abseits der Gegenden, in denen niemand wohnen möchte zahlreich vorhanden und werden sehr oft (auch von mir) genutzt. Welchen Gewinn erwartet next bike?

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jockel37 05.01.2018, 07:39
4. Vorreiter

Wien, Lyon, Barcelona und weitere Städte hatten bereits vor Paris brauchbare Fahrradleihsysteme.

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observerlbg 05.01.2018, 07:58
5. @schlaueralsschlau, zu schlau?

Das wurde im Bericht zumindest angedeutet: wir zahlen heute viel mit unseren Daten. Wenn sich next bike etabliert hat, wird das Geschäftsmodell erweitert und die Daten hinreichend ausgewertet. Zunächst geht es darum, Marktführer zu werden. Und ja, diese neuen "Umtriebe" gefährden die Geschäfte der ZEG-Mitglieder. Aber dazu stelle ich fest, ich fahre viel lieber mit meinem Rad, dass auf mich zugeschnitten (oder zumindest eingestellt ist) und meinen Vorgaben entspricht. Und offenbar sind E-bikes der aktuelle Hype. Und da sind die Verleiher bisher ziemlich unmotiviert.

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moe.dahool 05.01.2018, 08:00
6. Zweierlei Wahrnehmung

Bei uns in Hannover muss man schon genau suchen, um die Leihräder von Obike zu sehen. Ich finde, so wie meine Bekannten, das Netz eher noch zu klein, um sich zuverlässig darauf verlassen zu können, ein Rad auc tatsächlich leihen zu können. 500 Räder auf knapp 600k Einwohner ist nun wahrlich keine Schwemme. Die Räder selbst sind einfach, aber okay - und StVZO konform. Es geht nicht um längere Radtouren, sondern darum, dass man für 1 Euro/30min seinen Einkauf nach Hause schippern kann. Was die Räder der Bahn betrifft - sie stehen eben nicht mal bei mir um die Ecke, sondern an zentralen Sammelstellen, meist Bahnhöfen. Um eines zu bekommen, müsste ich, obwohl zentral wohnend, 30min Weg auf mich nehmen - Ziel verfehlt. Naja, und die ZEG wird in dem Artikel fast wie eine gemeinnützige Gesellschaft dargestellt. Dabei ist sie eine Zentrale Einkaufs Genossenschaft, die äußerst aggressive Expansion betreibt

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Fled 05.01.2018, 08:04
7. Vollgummi

Das eigentliche Problem: Die Fahrräder sind technischer Mist, sind von der Geometrie für kleinere Fahrer gedacht, haben nur einen Gang und fahren sich wie mit angezogener Handbremse.

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der_nachtarbeiter 05.01.2018, 08:09
8. Wer ist denn hier der Schuldige?

Bike-Sharing ist ne gute Sache. Wenn jetzt Münchner Bürger die Fahrräder mutwillig beschädigen und der Fahrradverband das noch unterstützt (weil ja ansonsten weniger Räder verkauft werden), sollte man doch eher dort ansetzen.

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tiger-li 05.01.2018, 08:18
9. Zeg

Das ein Verband von Fahrradhändlern der primär den Schnäpchenkult bedient, und bekannt für die qualitative Unterklasse (sowohl der beworbenen Produkte als auch der Teilnehmerder Händler) erbost aus der UNGC austritt ist die Meldung des Tages! Frag mich da dann doch zweierlei: wie kommt so ein Wegwerf-Ramsch Verband da rein und das zweite der muss ja sehr produktiv arbeiten der ungc.....

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