Forum: Auto
Bundesumweltministerin: Schulze prescht bei Gratis-ÖPNV vor
DPA

Das Thema schien bereits erledigt. Nun erwägt Bundesumweltministerin Svenja Schulze erneut einen kostenlosen öffentlichen Nahverkehr - zumindest zeitweise.

Seite 1 von 5
vox veritas 13.04.2018, 15:37
1.

Von den Kapazitäten des ÖPNV mal abgesehen dürfte die Finanzierung ein ziemliches Problem darstellen, aber man könnte damit anfangen, indem man den Fuhrpark des Bundestages abbaut und die Diäten der Abgeordneten reduziert. Das wäre zumindest vorbildlich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sametime 13.04.2018, 15:48
2. Was soll das bringen?

Auf dem Land fahren die Busse nur selten und nur am Tag, in Großstädten sind die öffentlichen Verkehrsmittel jetzt schon voll. Es wird sich gar nichts ändern. Sinnvoller ist es, den ÖPNV auszubauen, statt ihn noch defizitärer zu machen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
unzensierbar 13.04.2018, 15:50
3. Gierige Kommunen

Genauso wie bei der Regierung kämpfen diese um jeden Cent. Kostenloser ÖVPN ist weder kompliziert, noch teuer. Man muss nur sämtliche Ticketsysteme nicht mehr betreiben. Kosten tut das nichts, man verliert nur den Gewinn. Aber was wollen die Kommunen auch mit dem? Damit etwas machen tun sie ja schon seit Jahren nicht mehr.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
investor3000 13.04.2018, 15:54
4. Schon wieder eine Luftnummer?

Nach 19Uhr fahren die Busse und Bahnen quasi leer. Da würde es auch gar nichts kosten, wenn diese dann kostenfrei oder mit Kindertarif benutzt werden könnten. 3,10 Euro für ein Ticket für 3 U-Bahn-Stationen in Nürnberg sind eine Frechheit.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
syracusa 13.04.2018, 16:46
5.

Warum gelten Dauerkarten des einen ÖPNV-Systems nicht gleichzeitig in allen anderen? Man kann ja sowieso nicht gleichzeitig in zwei Städten Bus fahren. Das wäre also schon mal ein erster Anfang, der fast nichts kostet, und der die Nutzung des ÖPNV stark erleichtern würde.
Warum senkt die Bahn den Preis für ihre "Bahncard 100" (also die Netz-Dauerkarte) nicht auf beispielsweise bezahlbare 1.500 Euro p.a., und deckt damit auch alle bundesdeutschen ÖPNV Systeme mit ab?

Warum wird in ländlichen Regionen nicht schon längst das autonome Sammeltaxi erprobt, das als Teil des ÖPNV den Service rund um die Uhr sichern könnte, und das damit viele individuelle Autofahrten überflüssig machen würde?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sandiro 13.04.2018, 17:29
6. Abitioniert!

Die Idee ist verlockend und sicherlich mit Hindernissen verbunden, aber sie hat den entscheidenden Vorteil für den Umweltschutz mehr zu tun als nur über Nachrüstung zu lamentieren. Da verlockende ist die ÖPNV dann zu nutzen wann jeder es möchte. Siehe Melbourne. Sicherlich wird es eine Ausweitung desselben geben und Engpässe wird es auch geb aber nichts zu versuchen oder zu warten ist auch schlecht. Warum es nicht in einen Versuch in einer Stadt wagen. Kann es schaden? Es führt sicherlich auch zu immensen Investitionen. Die Umwelt wird es allen danken.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nixblicker00 13.04.2018, 17:37
7. Kostenfreies Schülerticket

Man könnte doch mal mit einem kostenfreien Schülerticket anfangen. Dann entfällt das Elterntaxi vielleicht mal öfters und es werden viele Autokilometer im dichtesten Verkehr vermieden.

Zudem sind die Schülertickets vielfach sowieso schon verbilligt (es fällt also weniger Umsatz weg) und die Regeln des Erwerbs sind z.T. so bürokratisch, dass man daran zweifeln muss, ob der Verkauf nach heutigen Regeln überhaupt Geld erwirtschaftet.

Einfach Schülerausweis und go.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kayakclc 13.04.2018, 18:09
8. Erst Nachdenken ...

Dann vorpreschen. Aber bei manchen Politikerinnen (oder Politikern) ist es leider umgekehrt. Was "führend im Bereich der Umwelttechnologie zu machen" mit kostenlosen Nahverkehr zu tun hat, kann auch nur Frau Schultze, die schon zuvor die rote Laterne als Ministerin für Wissenschaft in ganz Deutschland gehalten hat, verstehen. Frau Schultze knüpft natlos an NRW Performanz an, die auch zur Abwahl der Regierung Kraft trotz Schulzzug geführt hat. Oh je, oh je.....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hobbyastronaut 13.04.2018, 18:21
9. aus meiner Sicht wäre eine Verbesserung schon

ein einheitliches (vielleicht Deutschlandweites), verständliches, einfaches und bezahlbares Gebührenmodell. Wenn man sieht, das z.B. beim HVV für die bizarrsten Antriebskonzepte ein Geld rausgeblasen wird, während Internet in einigen Bahnstationen möglich ist (wow!), hat schnell den Eindruck, dass da was falsch läuft. In vielen Städten im Ausland ist es längst gewöhnlich, im Bus freies Internet zu haben und per App in Echtzeit zu sehen, wo der Bus/ die Bahn sich gerade befindet. Versuchen Sie doch mal (vielleicht als Ortsfremder) herauszufinden, was eine Verbindung per ÖPNV Kurzstrecke? mit / ohne Schnellbuszuschlag? Tarifring A, B ode C / welche Zonen?, CC-Karte? ... so kosten könnte. Viel Spass.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 5