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Die richtige Schaltung fürs Gravelbike: Ich leg' ein paar Zähne zu
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Weis 30.12.2017, 10:08
1.

Die Gevenalle GX2 Schalthebel sehen den alten Daumenschalthebeln der späten Achtziger/frühen Neunziger der Suntour Komponentengruppe XC Pro wirklich sehr ähnlich, ja fast identisch. Das war eh die beste Mountainbike
Gruppe, besser als das 08/15 Shimano Gedöns.

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Weis 30.12.2017, 10:13
2.

Die Gevenalle GX2 Schalthebel haben eine verblüffende Ähnlichkeit mit den alten Suntour XC Pro Daumenschalthebeln der späten Achtziger. Die waren damals schon die Referenzklasse. Besser als das, so oft verkaufte 08/15 Shimano Gedöns. Selbst heute sind die noch besser. Desshalb wahrscheinlich die Reinkarnation durch Gevenalle GX2.

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Papazaca 30.12.2017, 11:53
3.

Ich fahre kein Gravelbike sondern Mountainbikes. Mir ist beim lesen des Artikels nicht sofort klar geworden, welchen Schaltungsbereich unser Autor abdecken will? Hinten 11-40 und vorne 50, 34? Was auch immer hier im Forum erzählt wird: Wenn man viel fährt und auch woanders unterwegs ist, sollte man am besten Fabrikate aussuchen, die es am ehesten überall gibt, um sie leicht zu reparieren. Und das ist nun mal Shimano und SRAM, ob man sie liebt oder nicht. Und eine andere Wahrheit ist: Je mehr Gänge das Ritzel hat, um so schmaler wird die Kette, um so größer ist der Kettenverbrauch. Von den Preisen für die Riesenritzel ganz zu schweigen.
Es geht also auch ums Geld (Stichwort Rohloff, die zwar gut ist aber eben sauteuer). Ein wichtiger Punkt fehlt also offensichtlich: Wer viel fährt muß oft den Antrieb (Kette, Ritzen, Ketterblätter) erneuern. Kosten sind also auch ein wichtiger Punkt, Herr Neukirch, oder sehe ich das falsch?

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Konstruktor 30.12.2017, 12:04
4.

Der Schaltbereich der Rohloff Speedhub von 1:5 soll nicht reichen? Das wundert mich einigermaßen.

Ich fahre sie nicht an einem Gravel-Bike, sondern seit einigen Jahren an einem Tourenrad, aber ich nutze selbst unter engen Bedingungen zum Rangieren und im Gelände kaum je die unteren 4 Gänge (normaler Anfahr-Gang ist 7), kann aber trotzdem auf der Straße gut schnell fahren. (Für größere Ketten-Übersetzungen gibt es keinen passenden komplett geschlossenen Kettenschutz mehr, deshalb hatte ich die bisher noch nicht weiter verlängert.)

Wie groß ist denn der Schaltbereich der jetzt gewählten Schaltung?

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wildspitz1 30.12.2017, 12:04
5. Alternative Übersetzungslösung um wenig Geld

Ich fahre u.a auf meinem Gravelbike/Adventurebike (Kinesis Tripster ATR I) eine mechanische Ultegra Schaltung (10fach) mit Übersetzung 50/34 vorne und 11-40 hinten. Das kleine Teil "RoadLink" von Wolftooth machts möglich! Durch dieses Teil wird das Schaltwerk so weit tiefer gesetzt, dass hinten ein 40-er Ritzel problemlos funktioniert. Sogar ein 42 Ritzel ist möglich mit einem längeren Schräubchen zur Entfernungseinstellung des Schaltwerkröllchens. Der Schaltkomfort ist meines Erachtens sehr gut. Perfekte Übersetzung, geringe Kosten, Shimano-tauglich. Bin begeistert von dieser Lösung - aber auch Ihre Beiträge finde ich interessant, informativ und lesenswert.

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ctwalt 30.12.2017, 12:54
6.

Klar, lange Schaltwerke für 40er Ritzel........ Eine Wurzel, ein Sturz und das Ganze liegt abgerissen im Gras. Ich frage mich, wie ich zigtausende Kilometer mit XTR 27-Gang vorangekommen bn. Allein die Spreizung und der möglichst gerade Kettenlauf, so wie die breutere Kette sprechen schon für 3x7/8 und nicht 2x10

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dima43 30.12.2017, 13:06
7.

Nun, die Erklärung der "Tretlagerschaltung" (vml. Pinion oder ähnliches) als "... Spezialfall der Kettenschaltung, bei der das Getriebe im Tretlager untergebracht ist. ..." halte ich für sehr gewagt. Wenn man sie wirklich mit einer Schaltung vergleichen will, dann ist es eine Nabenschaltung im Tretlager.
Wie der Autor mit einer 2x11 Ketteschaltung auf einen größeren benötigten Bereich kommt als mit einer Rohloff-Nabe leuchtet mir nicht ein. Das Systemgewicht ist unwesentlich höher, Kettenlinie immer ideal, verschalten kann man sich nicht, Lebensdauer nahezu unendlich im vgl. mit den aktuellen Shimano-/SRAM-Komponenten. Sie kann repariert und nicht nur ersetzt werden. Der etwas höhere Preis macht sich in ein paar Jahren locker bezahlt.

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Max Dralle 30.12.2017, 14:10
8.

Zitat von dima43
Nun, die Erklärung der "Tretlagerschaltung" (vml. Pinion oder ähnliches) als "... Spezialfall der Kettenschaltung, bei der das Getriebe im Tretlager untergebracht ist. ..." halte ich für sehr gewagt. Wenn man sie wirklich mit einer Schaltung vergleichen will, dann ist es eine Nabenschaltung im Tretlager.
Ich vermute mal, der Autor hatte eine Schaltung wie die folgende im Sinn, die u.a. auch darauf abgestimmt ist, mit einer Kettenschaltung kombiniert zu werden:

http://kappstein.de/produkte/doppio/

Die Definition "Spezialfall der Kettenschaltung" ist natürlich dennoch nicht sehr glücklich gewählt.

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barlog 30.12.2017, 14:28
9.

"Derzeit sind Schaltungen mit nur einem Kettenblatt vorne sehr beliebt." ist unserem Fahrradnerd Ralf N. also aufgefallen?
Da wälzt sich also gerade ein revolutionärer Trend durch die Fahrradzubehörherstellerszene, die jahrzehntelang aus Gründen, die keiner weiß, an Millionen Fahrräder, die für Geländeeinsätze genauso untauglich wie die meisten SUV's sind, 20+x Schaltungen mit 3fach-Kettenblättern drangebaut haben?
Sind diese sinnlosen Zahnradorgien mit nie benutzten Kettenblattumwerfern neuerdings irgendwie unrentabel in der Herstellung oder im Verkauf geworden oder warum plötzlich dieser sinnvolle "Trend"?

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