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Diesel-Fahrverbot in Stuttgart: Was Autofahrer jetzt wissen sollten
DPA

Auch in Stuttgart wird es ab 2019 Diesel-Fahrverbote geben - am Ende könnten knapp 70 Prozent der Dieselautos in der Region betroffen sein. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

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fischersfritzchen 11.07.2018, 18:34
1.

Das ist natürlich ärgerlich für Autobesitzer/innen, die damals beim Kauf nicht mit Fahrverboten rechnen konnten und ihr Fahrzeug gepflegt und gewartet haben, damit es lange hält.
Vielleicht sollte man PKW-Zulassungen von vornherein auf 6 oder max. 8 Jahre befristen und dann wird das Auto zwangsverschrottet. So weiß jeder Käufer von Anfang an, was Sache ist und wenn das der Umwelt dient, um so besser ;-)

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Charlie Whiting 11.07.2018, 18:34
2. Echt?

Das gesamte Stadtgebiet? Wie soll das denn gehen? Oder Innen-Stadtgebiet? Und das möchte ich sehen wie in der kurzen Zeit entsprechender Parkraum und Nahverkehr geschaffen wird. Und selbst wenn die 35% stimmen heisst das ja nicht 35% bessere Werte. Und bei den vielen Ausnahmen bin ich gespannt ob diese überhaupt nennenswert sinken.

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frohd 11.07.2018, 19:07
3. Mal wieder voll zu Lasten der Bürger

Die Bürger mit einem älteren Fahrzeug werden wieder für die Versäumnisse der Politik und Wirtschaft bestraft.
Keiner kommt auf die Idee, das öffentliche Verkehrsnetz anzufassen.
Man stelle sich vor in Berlin (welches 4x so gross wie Stuttgart ist!) gibt es nur 3! Zonen. Ein Jahresticket für das gesamte Netz kostet 975€
In Stuttgart gibt es 52 Zonen, demnächst „nur noch “ 5, kostet aktuell ein Jahresticket für 5 Zonen über 1700€ !!!
Was wäre wenn das öffentliche Netz mehr gefördert werden würde ?? Der Feinstaubwert würde mit Sicherheit runtergehen. Aber siebtens in einer Autostadt umzusetzen? Eher nicht möglich. Dann lieber den kleinen Mann, der sich kein neues Auto leisten kann abstrafen.
Übrigens, in Wien kostet ein netzweites Jahresticket fette 365€....

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bjwerb-1 11.07.2018, 19:08
4. Unternehmen sollten investieren

Auch für den Lieferverkehr und das Handwerk wird es Ausnahmen geben: "Wir haben hier unbefristete freie Fahrt vereinbart" !!!
Machen die keinen Dreck ?
Im Gegensatz zu Privatpersonen handelt es sich um Unternehmen die die Neubeschaffung von Fahrzeugen steuerlich geltend machen können. Sollte es sich um kleine Krauter handeln die das nicht stemmen können handelt es sich auch nicht um relevante echte Unternehmen (z.B. sogenannte "selbstständige" Speditionen die für die Post und Ihre Subunternehmen die Briefkästen leeren oder pseudoselbstständige Kurierfahrer).
Andersrum würde ein Schuh draus: Für Privatfahrzeuge sollte unbefristete freie Fahrt vereinbart werden.
Fahrzeuge von Unternehmen sind sofort und ausnahmslos zu ersetzen.

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viktorhugo 11.07.2018, 19:09
5. @fischersfritzchen

Autos verschrotten ist kein Umweltschutz. Sie sprechen hier von Gesundheitsschutz. Umweltschutz bedeutet, Gebrauchsgüter möglichst lange zu verwenden um keine Resourcen für die Herstellung von Gütern zu verbrauchen. Mal die Umweltbilanz eines netten SUVs aus deutscher Herstellung checken..

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GlobalWarmer 11.07.2018, 19:22
6. jedem das Seine....

....faellt mir dazu wieder ein. Das Automobil war schon immer der Erzfeind der Gruenen, das Autobauerland BW hat die Gruenen in den Landtag gewaehlt, das ist fast mit Selbstzerstoerung gleichzusetzen. Ich werde weiterhin 1 bis 2 mal pro Jahr nach Stuttgart fahren (mit dem Benziner SUV) und ich fahre lieber langsam im Stau mit Klimaanlage, Kopffreiheit und hoere dazu meine Musik als dass ich mich mit teilweise unangenehmen und uebelriechenden Mitmenschen in eine S-Bahn setze. Ungluecklicherweise kann das nicht jeder tun, was der Sache natuerlich wieder eine soziale Komponente gibt. Besonders leid tun mir diejenigen die NICHT gruen gewaehlt haben und bald nicht mehr in die Landeshauptstadt fahren koennen, aber Wahlen sind ja alle 4 Jahre. Hoffentlich sind Daimler, Porsche, Bosch und Co. noch nicht nach Bayern umgesiedelt.

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analytischerblick 11.07.2018, 19:30
7. Panik sieht anders aus

Warum sollten Fahrverbote in Stuttgart besonders heikel sein? Das ist sehr platt formuliert und geht am Thema vorbei (gefährlich? kompliziert?). Da wird grundlos dramatisiert. Es ist doch nicht schlecht, wenn dort, wo die ganzen Ingenieure sitzen, also die Intelligenz, die etwas am aktuellen Zustand ändern könnte, auch der Leidensdruck entsprechend wächst. Dann ändert sich sicher schneller etwas.
Im übrigen sprechen wir von Ausnahmen für Anwohner und Handwerker. Naja, das sind ja genau die Betroffenen.
Der Artikel dramatisiert unnötig, beschreibt unsauber und überbewertet die Auswirkungen.

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spiegkom 11.07.2018, 19:51
8. Unsolidarisch, einseitig, vor allem die unteren Schichten treffend

Wie peinlich: Unsolidarisch, einseitig, vor allem die unteren Schichten treffend. Und das unter einem grünem Oberbürgermeister und einem grünen MP. Das sollte man sich gut merken.

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f36md2 11.07.2018, 19:59
9. Stuttgart - die Umwelt spielt dort keine Rolle!

Mein letzter Besuch (mit dem Fahrrad) in der Hauptstadt der Schwaben hat mich nicht begeistert. Sofort fällt auf: Das Auto ist hier gaaanz wichtig. Radwege, wenn überhaupt vorhanden, werden gerne zugeparkt und als Besichtigungs"hammer" erwies sich eine Kirche. Die ist errichtet auf einer Tiefgarage, damit die Gläubigen nach wenigen Metern bequem die Kirchenbank erreichen können!

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