Forum: Auto
Diesel-Fahrverbote in Berlin: Das kommt auf Autofahrer zu
DPA

In Berlin müssen sich Fahrer älterer Dieselfahrzeuge auf Straßensperrungen ab 2019 einstellen. Zunächst geht es um einzelne Streckenabschnitte - aber das könnte nur der Anfang sein.

Seite 1 von 14
Neapolitaner 09.10.2018, 19:23
1. Die dt. Autobauer überstehen das nicht

In Deutschland baut man große Autos, hochpreisig, aber mit hohem Nutzwert und hoher Qualität. Die konnte man bisher gut verkaufen. Aber mit Benzinern schaffen die Autobauer den Flottendurchschnitt beim CO2-Ausstoß nie. Was bleiben wird, sind Nischenmärkte. Etwa große, teure Elektroautos, die man hat, um sie zu haben und ggf. für Kurzstrecken zu bewegen. Dafür ist jedoch nur noch ein Bruchteil der bisherigen industriellen Fertigung in D. erforderlich. Die Bundesregierung schaut diesem Treiben zu und lässt es einfach geschehen. Unglaublich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Vogel VT 09.10.2018, 19:25
2. Faszinierend.

Wie nützlich doch eine freie Presse ist. Statt Ross (Politik) und Reiter (Autoindustrie) beim Namen zu nennen und klar als das was sie sind darzustellen, entblöden sich die Medien nicht immer wieder so über Fahrverbote zu schwadronieren als wären das unkontrollierbare Naturkatastrophen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Tadeuz2 09.10.2018, 19:28
3. Bekloppt

Mag sein, dass die Autoindustrie, also nur die deutsche, Schuld ist an dem Schlamassel. Mag sein, dass die betroffenen Autofahrer immer geglaubt haben, die offiziellen Verbrauchs- und Abgaswerte stimmen aufs Komma genau. Mag sein, dass die Politiker, die diese Grenzwerte mit beschlossen haben, nicht den Hauch einer Ahnung hatten. Oder liege ich da etwas falsch??? Aber, das es einem kleinen, unseriösen Abmahn-Verein namens Deutsche Umwelthilfe gelingt, das Rückrad der deutschen Wirtschaft so zu schädigen, hat sich niemand vorausgesehen. Wir sind in Deutschland bekloppt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
KaWeGoe 09.10.2018, 19:30
4. Automobilhersteller + Kraftfahrbundesamt + Verkehrsminister = ...

kriminelle Vereinigung.

Dobrindt und jetzt Scheuer verhindern seit mindestens 3 Jahren die einzig sinnvolle Lösung:

Hardware-Nachrüstung für alle zugelassen Dieselfahrzeuge, auch Euro 4 und früher, die die Grenzwerte überschreiten !

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Dent 09.10.2018, 19:32
5. "...wirken Streckensperrungen, können sie wieder aufgehoben werden."

Das macht nicht so richtig Sinn, etwas zu beenden, wenn es funktioniert. Oder doch, denn wenn die Belastung weg fällt, dann muss auch die Einschränkung für die Dieselfahrer wegfallen.

Andererseits müsste man auch sagen: "Wirken die Streckensperrungen *nicht*, dann können sie wieder aufgehoben werden."
Denn wenn eine solche Beschränkung keine Wirkung entfaltet, dann war sie falsch/nutzlos und sollte entfallen, weil den Dieselfahrern nutzloser Weise eine Einschränkung auferlegt wurde.

Ergo: Egal, ob die Regelung nutzt oder eben nicht nutzt, sie muss wegfallen.

Entgeht mir was?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fritzstark 09.10.2018, 19:33
6. Luftverbesserung

Die Politik könnte Betriebe dazu verpflichten, Duschen und Umkleideräume mit Spinden für Fahrradpendler anzubieten sowie das Pendeln mit Fahrrad genauso steuerlich fördern wie Pendeln mit PKW. Bin selbst ganzjährig 2x30km täglich mit Fahrrad gependelt und habe dabei ca. €50 monatlich für Schutzkleidung und Fahrraderrsatzteile gehabt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fnikolaus 09.10.2018, 19:35
7. Fußgängerzone

Macht doch einen Bereich von 20-50m um eine Messstation zur Fußgängerzone. Eine Baustelle ist da besonders hilfreich ;-)
Man muss ja nicht gleich die ganze Umweltzone zur Fußgängerzone erklären.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
würstl 09.10.2018, 19:38
8. Artikel aus der Welt aus 04.06.2017 .. das sagt alles

aktuelle Tests des ADAC belegen, dass Benziner ein Vielfaches an Partikeln, also an Feinstaub, in die Luft blasen als Diesel-Motoren. Denn die sind seit Jahren auf Druck des Gesetzgebers flächendeckend mit Rußfiltern ausgestattet. Verschiebt sich der Marktanteil hin zu Ottomotoren, wird der Feinstaub-Ausstoß steigen. Denn Benziner dürfen laut Gesetz zehnmal so viel davon ausstoßen wie Diesel. Jüngste Untersuchungen der Schweizer Forschungsanstalt EMPA hatten allerdings ergeben, dass die getesteten Autos mit GDI-Technik, also Benziner mit Direkteinspritzung, zum Teil hundert mal so viele Partikel ausstoßen wie Dieselfahrzeuge. So what? Alles Humbug!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ray8 09.10.2018, 19:49
9. Super!

Endlich Bahn frei in der engen City für alle riesigen (Benzin)-Spritschlucker à la Porsche, Ferrari, Hummer und natürlich Sonderkonjunktur für alte Dreckschleudern mit H-Kennzeichen! Ich mag ja alte Autos! Klasse!! Ihr sparsamen und klimafreundlichen Euro5-Diesel müsst leider draussen bleiben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 14