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Diesel-Rückruf bei Porsche: Parlamentarier fordern Aufklärung vom Kraftfahrt-Bundesam
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Will das KBA den VW-Konzern und Porsche schonen? Das Vorgehen bei der Prüfung des Porsche Cayenne lässt Zweifel aufkommen - möglicherweise müssten deutlich mehr Fahrzeuge des VW-Konzerns zurückgerufen werden.

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rathat 11.08.2017, 15:54
1. Endlich dichtmachen.

Dieses mafiöse Unternehmen hatte jetzt zwei Jahre lang Zeit den Abgasbetrug aufzuarbeiten und abzustellen. Nicht nur, dass bis heute nicht alle zugegeben betroffenen Fahrzeuge umgerüstet sind, zeigt sich, dass selbst in Neufahrzeugen noch mit Hilfe von Software fröhlich weiter betrogen wird. In Deutschland sterben mittlerweile dreimal mehr Personen durch Stickoxide als durch Verkehrsunfälle und Volkswagen trägt mit seinen hohen Zulassungsquoten gerade bei den Betrugsdieseln über-verhältnismäßig dazu bei. Aber anstatt sämtlich Diesel hardwareseitig dahingehend umzurüsten, dass die Grenzwerte in sämtlichen Fahrmodi und Außentemperaturen eingehalten werden - die Technik dafür existiert und die Chance bestand mehrfach, dass der Konzern von sich aus die Initiative zu einer Nachrüstung ergreift - wurden nur kaum wirksame Minimallösungen präsentiert: ein mit Software Update versehen Golf stößt 490mg satt 500mg NOx aus; erlaubt wären 180!
Es wird Zeit, dass man diesen Laden endlich dichtmacht und wer jetzt auf die 'armen Arbeitnehmer' verweist, die ihren Job verlieren würden, dem sei gesagt, dass gerade der Betriebsrat und das Land Niedersachsen seit Bekanntwerden des Skandals dafür hätten sorgen können und müssen, dass es auch in Europa eine umfassende und saubere Lösung wie in den USA gibt. Wer sich heute noch einen neuen VW, Audi etc. kauft, macht sich die Hände genauso schmutzig, wie diejenigen, welche mit ihrem Betrug weiterhin für den Tod zehntausender Personen jährlich verantwortlich sind.

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lars.manhof 11.08.2017, 16:29
2.

Zitat von sanko1212
der Eindruck auf, dass jetzt um jeden Preis Schlagzeilen produziert werden müssen! Offensichtlich ist es allen außen stehenden Akteuren (Journalisten, Abgeordnete, Regierungsmitglieder, Foristen) noch nicht so richtig bewußt geworden, dass sie ein sehr gewichtiges Pfund in der Hand haben, mit dem man jedoch umso verantwortungsvoller umgehen muss. Die Veröffentlichung von nicht belegten Hypothesen, von Gerüchten, von Meinungsäußerungen nur bedingt qualifizierter Diskussionsteilnehmer und das Hochstilisieren dieser zu vermeintlichen Tatsachen trägt mit Sicherheit nicht zur Versachlichung der Debatte bei. Bei allem Verständnis für das berechtigte Bedürfnis, die Tatsachen und die komplexen Zusammenhänge zu erfahren und zu verstehen sollten wir im Auge behalten, dass alle unseren Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Diesel-Gate lückenlos von der US- Entschädigungsindustrie verfolgt und ggf. auch genutzt werden. Und die hat nur vordergründig das Wohl des Kunden im Sinn, vielmehr ist sie an lukrativen Klagemöglichkeiten interessiert, da am Streitwert mit 50% beteiligt. Und so "nebenbei" können die USA auf eine ganz elegante Tour einen lästigen Konkurrenten loswerden. Was nicht daran ändert, dass die Ursache im Betrug am Kunden der hiesigen Autoindustrie zu suchen und zu finden ist.
Sie würden vielleicht diesen gewaltigen Betrug, der auch sehr viele Menschenleben gekostet hat, gerne unter dem Tisch halten. Aber gottseidank gibt es 'Journalisten, Abgeordnete, Regierungsmitglieder, Foristen'. Und da offenbar weder der Verkehrsminister, noch das BKA, noch die Mafia der dt. Kfzhersteller richtig gewillt sind, die Sache aufzuklären und vor allem - endgültig abzustellen - ist es dringend nötig, nicht locker zu lassen. Wenn die Mafia es so will, dann werden die derzeitigen Arbeitsplätze für die Reparatur bzw. den Umbau der Fahrzeuge nötig und keine Glitzerkisten mit Betrugssoftware mehr hergestellt.Die Schuld haben nicht die Journalisten und die Foristen.

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sheesh 11.08.2017, 17:06
3. Ein paar...

... Vermutungen, ein paar aus dem Zusammenhang gerissene E-Mail-Schnipsel, fertig ist der neue Dohmen-Trautfetter-Artikel.
Der Sachverhalt ist doch deutlich komplizierter. Die Schaltstrategie bei Automatikgetrieben ist nunmal abhängig von Kurven- und Bergfahrt und "lernt" auch in Abhängigkeit des Fahrstils des Fahrers.
Welche Schaltstrategie wird nun auf dem Prüfstand im NORMzyklus eingesetzt? Das muss doch immer die gleiche sein. Bei Handschaltern ist schließlich auch vorgegeben, bei welcher Geschwindigkeit auf dem Prüfstand in den nächsten Gang geschaltet werden muss. In der Realität schaltet vermutlich auch keiner so wie dort vorgegeben, schaltet am Berg oder beim Überholen zurück etc. Von diesem aus Blickwinkel gesehen, ist nichts Verwerfliches an dem schon wieder herbeigeschriebenen Skandal zu erkennen.

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brutus972 11.08.2017, 17:32
4. Cayenne Rückruf war doch nur eine Alibiaktion

Wer glaubt denn, dass Dobrindt der Autoindustrie weh tun würde? Der plant doch schon für die nächste Kariere. 20 000 Autos, und Stilllegung, damit kann man Aktion vortäuschen!

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dbrown 11.08.2017, 17:56
5. Wie doe FIFA:

vollkommen durchsetzt mit alten Seilschaften. Dieser Laden gehört neu erschaffen mit stetigem Wechsel der Positionen, damit sich keiner mehr festsetzen kann, um Connections zu knüpfen, und stetiger Kontrolle durch echt unabhängige personen

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hansglück 11.08.2017, 17:58
6.

Zitat von sanko1212
Zum Glück haben wir in Deutschland den RECHTSSTAAT, in dem solche unbewiesenen Behauptungen nicht zur Grundlage von Schauprozessen gemacht werden. Wenn Sie jemanden kennen, der nachweislich an den Stickoxiden eines VW, AUDI, Daimler, Bmw, etc. gestorben ist, dann müssen Sie beim zuständigen Gericht eine Klage einreichen. Ansonsten könnten Sie wegen Rufmord / Rufschädigung vor dem Kadi landen.
Es ist seit Jahrzehnten erwiesen, das zigtausende an den Folgen der Abgase sterben, bestenfalls um die Anzahl wird gestritten. Hören Sie auf, verbrecherische Strukturen zu verteidigen.

http://panteres.com/2015/03/03/eu-report-430000-europeans-die-every-year-of-particulate-matter/

http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Re-430-000-Europaeer-sterben-jaehrlich-an-Feinstaub/forum-293555/msg-26621929/read/

https://m.kurier.at/chronik/weltchronik/studie-2013-starben-ueber-460-000-europaeer-fruehzeitig-wegen-hoher-feinstaubbelastung/232.226.553

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/diesel-affaere-38-000-todesfaelle-durch-erhoehten-stickoxid-ausstoss-a-1147762.html

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hansglück 11.08.2017, 18:00
7.

Zitat von sheesh
... Vermutungen, ein paar aus dem Zusammenhang gerissene E-Mail-Schnipsel, fertig ist der neue Dohmen-Trautfetter-Artikel. Der Sachverhalt ist doch deutlich komplizierter. Die Schaltstrategie bei Automatikgetrieben ist nunmal abhängig von Kurven- und Bergfahrt und "lernt" auch in Abhängigkeit des Fahrstils des Fahrers. Welche Schaltstrategie wird nun auf dem Prüfstand im NORMzyklus eingesetzt? Das muss doch immer die gleiche sein. Bei Handschaltern ist schließlich auch vorgegeben, bei welcher Geschwindigkeit auf dem Prüfstand in den nächsten Gang geschaltet werden muss. In der Realität schaltet vermutlich auch keiner so wie dort vorgegeben, schaltet am Berg oder beim Überholen zurück etc. Von diesem aus Blickwinkel gesehen, ist nichts Verwerfliches an dem schon wieder herbeigeschriebenen Skandal zu erkennen.
Nein, es ist ganz einfach: Ein Grenzwert ist wie der Name sagt eine Grenze, über die kein Wert hinaus darf, unabhängig von Kurven, Bergen, Höhen oder was auch immer.

Ein Grenzwert ist ein Grenzwert ist ein Grenzwert.

Wer diesen nicht einhalten kann, hat ein schlechtes Produkt ohne Zulassung.

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haderlump66 11.08.2017, 18:20
8. Grenzwert

einfach den Grenzwert korrigieren, am besten weit genug nach offen damit es für Euro 7 auch noch passt. und bei der Gelegenheit auch gleich das Rauchen überall wieder erlauben...

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sheesh 11.08.2017, 18:20
9. Falsch!

Zitat von hansglück
Nein, es ist ganz einfach: Ein Grenzwert ist wie der Name sagt eine Grenze, über die kein Wert hinaus darf, unabhängig von Kurven, Bergen, Höhen oder was auch immer. Ein Grenzwert ist ein Grenzwert ist ein Grenzwert. Wer diesen nicht einhalten kann, hat ein schlechtes Produkt ohne Zulassung.
Falsch! Bis dato muss der Grenzwert auf dem Prüfstand im Normzyklus und nur dort eingehalten werden. Was ist daran so schwer zu verstehen?
Die Emissionen im realen Fahrbetrieb spielen erst ab September für die Typenzulassung neuer Modelle ein Rolle, auch wenn Leute wie Resch und Sie ständig Gegenteiliges und damit Falsches in die Welt setzen.

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